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Xabu-Iborian

Xabu Iborian


Ort
Berlin, Deutschland
Kunstnet

Homepage

http://www.xabu-iborian.de


Über mich

.
Bevor sich Xabu Iborian zu Wort meldet, ein hoffentlich nicht zu lang geratenes Statement zur Handgetanzt Abstrakten Fotografie von BerHWolf.


Die sieben Grundlagen meiner Abstrakten Fotografie.

1.
Die zu fotografierende Situation, das Motiv, ist nicht inszeniert.
Die Situation, das Motiv, wird für die Fotografie nicht manipuliert.

2.
Die Kamera, eine für die Aktion geeignete DSLR mit optimaler Größe, Gewicht, Technik, wird in einer, oder mehreren, komplexen, sehr schnellen, durch das Motiv und die Beziehung zum Motiv motivierten (sic) Bewegung, frei mit der Hand geführt.
Der Bezug zum Motiv wird weder über den Sucher noch einen Monitor, sondern frei mit bloßem Auge hergestellt.
Der Sucher ist abgedeckt.

3.
Die Parameter und Automatiken der Kamera sind derart manipuliert, dass die Kamera, bestmöglich für diese Art der Fotografie, im passenden Moment scharf stellt, auslöst, belichtet und aufzeichnet.
Die effektive Belichtungszeit liegt bei maximal einer Sekunde, meist weit darunter.
Für jede einzelne Fotografie wird nur einmal ausgelöst.

4.
Das ursprüngliche, nicht flüchtige Motiv, die Situation, muss durch die Fotografie vollständig chiffriert, aufgelöst, abstrahiert werden.
Das ursprüngliche Motiv darf nicht mehr zu dechiffrieren sein.
Es dient nur als Ausgangsmaterial für das, duch die Aktion der handgeführten Kamera erst zu erzeugende, neue, temporäre Motiv.

5.
Das Ergebnis dieser Transformation muss dem Betrachter dennoch bildlichen, assoziativen Halt geben.
Trotz der nicht vollständig bestimmbaren Verhaltensweise der Kamera und der durch die Bewegung erzielten Belichtung während der Fotografie, darf die Fotografie selbst keine zufällige oder beliebige Komposition zeigen.
Im Gegenteil muss die Komposition das neue Motiv gezielt, klar und bewusst in den Vordergrund stellen.
Schon vor der Fotografie existiert eine Vorstellung von diesem neuen Motiv, welches wiederum der Auslöser war, genau diese Situation überhaupt auszuwählen (s.a. 2.).

6.
Unter den zahlreichen, in einem iterativen, rückkoppelnden, nur der Digitalfotografie möglichen Prozess aus Bewegung, Aufnahme, Grobkontrolle der Aufnahme an der Kamera, Optimierung der Bewegung, etc., entstehenden Aufnahmen eines Motivs, wird also diejenige Fotografie ausgewählt, welche den Anforderungen aus 4. und 5., sowie meinem Empfinden für Ästhetik und Gestaltung, am deutlichsten entspricht.

7.
Die RAW Aufnahme wird, wie in der klassischen analogen Fotografie, durch Optimierung von Schärfe, Farbe, Kontrast und Helligkeit, auf das Empfinden der erinnerten Situation hin digital entwickelt.
Die Aufnahme wird nicht, weder digital noch analog, durch Ausschnittveränderung, Verkleinerung, Montage, Entzerrung, Farbersetzung, Filter, etc., etc., etc. ... manipuliert.
Die entwickelte Fotografie entspricht unverändert der vom Kamerachip aufgezeichneten Geometrie und Komposition im Rahmen der Relationen des aufgezeichneten Farb- und Kontrastumfangs.
Ein Abzug der Fotografie wird von mir einmalig als Giclée mit UltraChrome HDR Pigmenttinte auf Photo Rag Baryta Papier angefertigt.


Der vollständige Prozess kann also beschrieben werden, als der von einer optisch transformierenden Aufzeichnung einer statischen, analogen Situation, mittels der analogen, einmaligen und nicht zu reproduzierenden Bewegung des bildgebenden digitalen Mediums im Raum, und somit ein prinzipiell beliebig manipulierbares und vervielfältigbares Abbild in der digitalen Domain erzeugender, dieses Abbild jedoch wieder optisch unverändert in die analoge Domain, einer einmaligen Ausgabe auf analogem, physisch fassbarem Material, transformierender Prozess.



Fratzebuch: http://www.facebook.com/XabuIborian


Du hast, wenn alles gut verläuft, gerade einmal um die 80 Sommer.
Aber Du hast immerhin um die 30.000 Tage.
Carpe Diem.


Xabu Iborian


“Some people say that’s escapism. But that’s fine by me. I live my life, you live yours. If you’re clear about what you want, then you can live any way you please. I don’t give a damn about what people say. They can be reptile food for all I care. That’s how I looked at things when I was your age and I guess that’s how I look at things now. Does that mean I have arrested development? Or have I been right all these years? I’m still waiting on the answer to that one.”

Dance, Dance, Dance, by Haruki Murakami


Und wer sich über den „Teufel“ wunderte, denn ich hier und da in den Kommentaren und der Fadenpost erwähnte ...
Teufel ist der Nachname meines Projektkollegen.
Teufel, ein recht verbreiteter Nachname.


Flavia möchte sich auch noch einmal zu Wort melden :-)

[Flavia]
Ich liebe euch alle, so wie ihr seid.
And don’t thou forget, there is only one true commandment.
Be Nice! ^.^
[/Flavia]


Und dann war da noch KasKadenTeiL Chen, das Xi Baryon.

[KasKadenTeiL]
Ich sehe mich bedenkenlos in der Lage, ihnen positiv versichern zu können, dass es mir eine gewisse nicht zu vernachlässigende Freude und zielführende Inspiration bereitet hat, mich in dieser doch sehr aufwendigen, aber auch, wie ich meine, sehr präzisen Art und Weise, sowohl formal als auch inhaltlich zu äußern.
Sicherlich bin ich ein Charakter, der sich an anderer Stelle noch einmal als passend für weitere Verwertung erweisen mag, jedoch sehe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider keine Möglichkeit, mich in diesem Umfeld weiterhin am Leben zu erhalten, da zum einen, auf Grund der nicht immer vollständig in zumutbaren Grenzen zu manövrierenden Eigendynamik eines solchen Charakters, Bedenken aufkamen, ich könnte mit der Zeit doch allzu sehr in eine haltlos gallesk arrogante Rhetorik hinab gleiten oder transformieren, quasi ins Bodenlose oder losen Boden, in den der Hund üblicherweise auch sehr gerne scheißt, haha, und zum anderen die Formulierung derartiger Texte einen nicht unerheblichen Anteil meiner Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, die ich fürderhin doch lieber wieder anderen Aufgaben zu widmen gewillt bin.
Frohgemut möchte ich mich deshalb auf diesem Wege nun zurückziehen, und wünsche ihnen, quasi als aufmunternden Abschied aus diesem Tal der Weisheiten, auch künftig so äußerst interessanten und aufschlussreichen Austausch von Daten und Gefühlen.
Sieben noch nicht bis ins letzte Detail fertig gestaltete Zäune rufen.
Ade.
[/KasKadenTeiL]


Und nicht zu guter Letzt …

Tomasz Tomcszak, kurz Tom Tom, weilte ebenso kurz im KN.
Um 23:38, sprinkelnd unter der Dusche, kam er mir quer.
Ich würde nur gehen, wenn auch Tom Tom ginge, schrieb ich heiternd noch kurz zuvor; was, wenn dieser Tom Tom tatsächlich wäre?
Denn bis zu diesem Zeitpunkt, dem Zeitpunkt warmen Schauerns, existierte noch kein Tom Tom, nur ein Tom ohne Zeit; ein zeitloser Tom, der sich in Folge für Tom Tom gehalten hatte und sich für Tom Tom gehalten haben würde.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Ein paar alte Fotografien aus meiner Zeit in der FC, vielleicht der eine oder andere Kommentar, ja, warum nicht.
Doch sollte ich den vollständigen Namen des Fotografen entfernen oder beibehalten?
Keine Frage, die Metadaten bleiben.
Zwei Möglichkeiten!
Langes Spiel oder kurzes Spiel?
Tom entschied sich zu graben und zog den Kürzeren.
So verpuffte all seine entlarvende Freude im Vakuum der Belanglosigkeit, und ward, wie der Name Tom Tom, nur von kurzer Dauer.

Kurz und knapp.
.

Ξ Eine Art Blööö Ken Zeit Waise
Text, Fotografie, Video, Graphitmalerei