• die aegypthische botschaft hatte sich ja wegen der daenischen karikaturen beschwert - beleidigung der religion ...


    http://www.missio.at/publikationen/presse/info32.html


    19.1.2000

    Offener Brief an österr. Aussenministerium und ägyptische Botschaft
    Stopp der Gewalt gegen Kopten
    Anlässlich der jüngsten Gewaltakte gegen koptische Christen in Ägypten wandten sich Christian Solidarity International - Österreich, die Gesellschaft für bedrohte Völker, der Internationale Versöhnungsbund, amnesty international Österreich und Missio-Österreich in einem gemeinsamen Schreiben an Außenminister Dr. Wolfgang Schüssel und den ägyptischen Botschafter Samen Hassan Shoukri.

    In dem Schreiben äußerten die Organisationen ihre Sorge über die Angriffe fundamentalistischer Moslems und Teilen der Exekutive auf koptische Christen in Ägypten.

    Einen neuerlichen Höhepunkt hatten die Gewaltakte gegen Kopten mit den jüngsten Unruhen in Al-Kascheh in der Provinz Sohag in Oberägypten erreicht. Am 31. Dezember 1999 war es in der Folge von Streitigkeiten zwischen koptischen Christen und Moslems zu Ausschreitungen gekommen, bei denen mindestens 20 Kopten getötet worden waren. 34 weitere wären nach Angaben der Polizei verletzt und rund 80 koptische Geschäfte zerstört worden. Die Unruhen, die zumindest anfangs von der Exekutive mitgetragen worden waren, hatten sich auch auf die Nachbarorte Darussalam und Awlad Tok ausgebreitet und bis zum 3. Jänner angedauert.

    Al-Kascheh war bereits vor anderthalb Jahren Schauplatz einer Polizeiaktion gewesen, bei der die Exekutive im Zuge von Untersuchungen in einem Mordfall über tausend Kopten, darunter auch Minderjährige und Greise, misshandelt hatte. Koptische Kleriker, so auch Bischof Ouissa von Balyana, und Menschenrechtsaktivisten wurden nach der Aufdeckung der Vorfälle angeklagt, das Ansehen Ägyptens herabgesetzt und sich in polizeiliche Ermittlungen eingemischt zu haben. Ein mutmaßlich unschuldiger Kopte wurde schließlich auf der Basis von unter Folter getätigten Zeugenaussagen des Mordes angeklagt.

    Die Vorfälle in Al-Kascheh stehen in Zusammenhang mit der permanenten Diskriminierung der christlichen Minderheiten Ägyptens, die heute etwa 6 Millionen Menschen umfassen (ca. 10 % der Gesamtbevölkerung). Der Großteil der Christen Ägyptens ist koptisch-orthodox, andere christliche Denominationen wie die armenisch-orthodoxe und armenisch-katholische Kirche, die koptisch-katholische Kirche und protestantische Kirchen stellen kleinere Minderheiten.

    Die ägyptische Verfassung gewährt Religionsfreiheit nur mit Einschränkungen. Der Islam ist offizielle Staatsreligion und die Scharia primäre Quelle der Rechtssprechung.

    Zwar gibt es keine gesetzlichen Einschränkung der Konversion vom Islam zu anderen Glaubensgemeinschaften, Konvertiten werden jedoch häufig angeklagt, mit ihrem Glaubenswechsel eine Religion verächtlich gemacht zu haben. Auf der Basis eines Gesetzes aus dem osmanischen Reich steht der Bau von Kirchen unter strengen Reglements, Renovierungen erfordern seit 1998 eine Bewilligung durch die Gouverneure. Bauvorhaben werden in der Regel durch lange Behördenwege verzögert, nicht selten auf unbestimmte Zeit. Im Familienrecht wird die Scharia angewandt, was bedeutet, dass christliche Männer keine Musliminnen heiraten dürfen und im Falle einer Mischehe die Kinder islamisch erzogen werden müssen.

    Die ägyptischen Behörden versuchten bislang systematisch die Autochtonie der koptischen Christen zu leugnen. Die offiziellen Statistiken geben die Anzahl der Christen stets niedriger an als ihre tatsächliche Größe. Die Geschichte des Koptentums, das vor der Ankunft des Islams in Ägypten dominierend war, bleibt im Schulunterricht unerwähnt. Kopten sind faktisch von allen höheren Ämtern an Universitäten, der Verwaltung und im Militär ausgeschlossen.

    Vor dem Hintergrund latenter Diskriminierungen kommt es von Seiten islamistischer Terrorgruppen und von Einzeltätern immer wieder zu Anschlägen auf Christen.

    In den letzten Jahren waren allerdings von der ägyptischen Regierung einige Impulse ausgegangen, die das Zusammenleben der islamischen und christlichen Ägypter verbessern sollten. Dazu zählen auch die Teil-Refundierung der 1952 enteigneten Grundstücke an die koptische Kirche, Erleichterungen der Bewilligungsverfahren für Kirchenbauten sowie Renovierungen und die Initiierung von Forschungsprojekten über die Kultur der koptischen Christen.

    Die Organisationen forderten in ihrem Appell die Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission über die jüngsten Ereignisse in Al-Kascheh und den umliegenden Ortschaften, die auch eine mögliche Verwicklung der örtlichen Sicherheitskräfte überprüfen soll, sowie die Bereitstellung finanzieller Entschädigungen für die Opfer. Weiters verlangten die Organisationen einen weitreichenden Minderheitenschutz für die koptischen Christen, um Angriffen durch islamische Extremisten vorzubeugen.

    11.02.2006 - 20:31 Antworten
  • Antworten (4)

  • saudi arabien ...

    auch saudi arabien haette sich ueber die karikaturen beschwert ... weil doch der boese westen in drastischer weise die armen muslime unterdrueckt, bloss weil die allen anderen religionen und kulturen ihre faschistischen ansichten aufdraengen wollen. wirklich gemein!

    da ist es in saudi arabien weit toleranter ... also bis auf die 100 schuelerinnen dereinst, die allesamt nur deshalb verbrannten, weil sie gerade nicht verschleiert waren und deshalb von den religionswaechtern daran gehindert wurden, das brennende schulgebaeude zu verlassen. waere auch in der tat eine beleidigung des islam. was sind schon brennende botschaften und tote, was schon brennende menschen. hauptsache der islam wird nicht beleidigt. das ist sehr wichtig ... :)


    http://de.danielpipes.org/article/1871

    „Keine Angst, wir töten keine Muslime"
    von Daniel Pipes
    New York Sun
    8. Juni 2004
    Englischer Originaltext: [Khobar Rampage:] "Don't Be Afraid, We Won't Kill Muslims"

    Nach islamistischen Ausschreitungen in der saudischen Stadt Khobar am 29. und 30. Mai, die mit dem Tod von 22 Personen endeten, erzählten Überlebende dieser Gräueltat, wie die Terroristen sich ausdrücklich bemühten sicherzustellen, dass sie nur Nicht-Muslime töteten. Ihr Handeln wirft die heikle, aber dringliche Frage auf: Wie könnten sich Nicht-Muslime am besten schützen, wenn sie in eine solche Lage geraten?

    Selbst, als das Massaker im Gange war, scheuten die Terroristen keine Mühe zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen zu unterscheiden. Hier einige Aussagen von Überlebenden:

    Hazem Al-Damen, Muslim, Jordanier: Zwei Terroristen klopften an seiner Tür und fragten ihn und andere, die sich versteckten, ob sie „Muslime oder Christen" seien. Als sie „Muslime" hörten, sagten ihnen die Angreifer, sie sollten in dem Raum bleiben, weil man nur vor habe, das Land von Amerikanern und Europäern zu säubern.

    Abu Hashem, 45, Muslim, ein irakisch-amerikanischer Ingenieur (in einigen Berichten auch „Mike" genannt): Die Terroristen verlangten seine Aufenthaltsgenehmigung, die seine Religion (muslimisch) und seine Staatsbürgerschaft (amerikanisch) aufzeigte. Die Kombination provozierte einen Streit zwischen den beiden Terroristen. „Er ist Amerikaner, wir sollten ihn erschießen", sagte der eine. „Wir erschießen keine Muslime", antwortete der andere. Der Streit ging hin und her, bis der zweite entschied: „Keine Angst. Wir töten keine Muslime, selbst wenn Sie Amerikaner sind." Mit dieser Entscheidung wandten sich die Terroristen höflich ab, entschuldigten sich sogar für den Einbruch in Abu Hashems Haus, die Durchsuchung und dass sie Blutflecken auf seinem Teppich hinterlassen hatten.

    Abdul Salam al-Hakawati, 38, Muslim, ein libanesischer Finanz-Manager: Er und seine Familie versteckten sich im Obergeschoss ihres Hauses, nachdem sie Gewehrfeuer hörten. Unten hörten sie die Terroristen in das Haus einbrechen und herumwühlen, bevor offenbar einer die eingerahmten Koranverse an der Wand bemerkte und den anderen verkündete: „Das ist ein muslimisches Haus." Als ein schwer bewaffneter Terrorist nach oben kam, bestätigte Al-Hakawati seine Identität, indem er den Angreifer mit „Assalamu 'Alaykum" begrüßte, dem muslimischen Gruß.

    Nizar Hajazeen, Christ und jordanischer Software-Geschäftsmann: Er versteckte sich mit anderen Jordaniern in einem Raum, aber sie öffneten die Tür, als zwei bewaffnete junge Männer heftig dagegen schlugen. Die Terroristen fragen nach der Identität der Jordanier, ob sie Araber oder aus dem Westen seien. „Wir sind Araber", kam die Antwort. Jeder wurde dann gefragt: „Christ oder Muslim?" Beide behaupteten Muslime zu sein und zeigen zum Beweis einen Koran.

    Darauf zu achten nur Nicht-Muslime zu töten scheint die Antwort auf weit verbreitete saudische Kritik zu sein, der islamistische Terrorismus richte sich direkt gegen Muslime; die Saudis scheinen darin überein zu stimmen, dass Mord ein Werkzeug ist, das angemessen nur gegen Nicht-Muslime anzuwendend ist, was auch zwei Zitate nahe legen:

    Abdelaziz Raikhan, ein Wartungs-Fachmann der saudischen Sicherheitskräfte, antwortete auf den Selbstmord-Anschlag auf ein Polizei-Hauptquartier in Riyadh, bei dem am 21. April fünf Menschen getötet und 148 verwundet wurden, mit dem Vorwurf an die Täter, sie seien „geistig krank. ... Es gibt in der gesamten Gegend keine Amerikaner. Nicht einen einzigen! Was für eine Art von Jihad ist das?"

    Mohsen al-Awaji, ein saudischer Anwalt, deutet an, dass Terroristen von den Behörden dazu ermutigt werden sollten, in die vielen „besetzten Gebiete zu gehen, die nach Widerstand verlangen", so nach Afghanistan, in den Irak, die palästinensischen Autonomiegebiete und Tschetschenien. „Wenn jemand sich entscheidet, dort hin zu gehen, dann wünschen wir ihm Glück. Er wird ohnehin sterben, also lasst ihn dort sterben, wo er damit etwas erreicht, nicht hier und Unschuldige mit ihm."

    Das ist auch nicht das erste Mal, dass Islamisten ausdrücklich Ungläubige treffen wollen. Im Jahr 2000 in Malaysia z.B. töteten Jihadisten absichtlich zwei nicht muslimische Geiseln und verschonten zwei andere, beide Muslime. 2002 in Pakistan machte ein Polizeichef darauf aufmerksam, dass Mörder „sich gut fünfzehn Minuten Zeit ließen, um die Christen auszusortieren und sicherzustellen, dass jedes ihrer Opfer einen möglichst schlimmen Tod erhält". Die Mörder trennten Christen von Muslimen, indem sie von jeder Geisel forderten, einen Vers aus dem Koran zu zitieren. Wer das nicht konnte, wurde erschossen.

    In all diesen Fällen hätten sich Nicht-Muslime, die sich Jihadisten gegenüber sahen, retten können, wären sie als Muslime durchgegangen.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie sie das hätten tun können. Sie hätten ihre potenziellen Mörder mit „Assalamu 'alaykum" grüßen können (ironischerweise bedeutet das „Friede sei mit dir"). Sie hätten die Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis, auf Arabisch aufsagen können. Oder sie hätten auf Arabisch die ersten beiden Suren (Kapitel) des Koran aufsagen können, das grundlegende Gebet des Islam, das auch „Fatiha" (Eröffnung) genannt wird.

    In der Vergangenheit hätte solches Wissen Leben gerettet. Es könnte das vermutlich in der Zukunft wieder tun.

    11.02.2006 - 20:49
  • iran ... andere laender, andere sitten ...

    auch der Iran, in trauter "Achse der Guten" mit Hugo Chavez und Fidel Castro verbunden, fand die karikaturen wirklich echt voll beleidigend - quasi gegen die menschenrechte des islam verstossen. das muss man verstehen ... andere laender, andere sitten ...

    Zwei jugendliche Schwule in Mashhad/Iran hingerichtet
    von Queeranarchist - 25.07.2005 15:26

    Das Urteil zwei jugendliche Männer hinzurichten, die gleichgeschlechtliche Liebe praktizierten, wurde in Mashhad, im Osten Irans vollstreckt
    Zwei jugendliche Schwule in Mashhad/Iran hingerichtet

    Mittwoch, den 20.07.05

    Das Urteil zwei jugendliche Männer hinzurichten, die gleichgeschlechtliche Liebe praktizierten, wurde in Mashhad, im Osten Irans vollstreckt.

    http://de.indymedia.org/icon/2005/07/123716.jpg

    Nach Informationen der Studentischen Presseagentur Iran (ISNA) kündigten die Verantwortlichen des Landkreises 19 an, die beiden Jugendlichen, einer von ihnen unter 18 Jahre, aufgrund ihrer homosexuellen Praxis öffentlich hinzurichten. Die Hinrichtung durch Erhängung fand öffentlich und im Beisein einer Vielzahl von Zuschauern statt.

    Kurze Zeit vor der Hinrichtung hatte der Reporter der ISNA die Möglichkeit mit den Angeklagten zu sprechen. Diese wiederholten mehrmals, dass sie vierzehn Monate nach dem Urteil ihre Tat bereuten und einsichtig seien. Einer der Angeklagten sagte sogar er wusste vorher nicht, dass die homosexuelle Praxis mit dem Tode bestraft wird. Er wusste aber schon, dass diese Praxis strafbar sei.

    http://media.de.indymedia.org/images/2005/07/123716.jpg

    Der Anwalt des minderjährigen Angeklagten Ruhollah Rasaszadeh erklärte er habe nach dem ersten Urteil Widerspruch eingelegt mit Verweis auf die Minderjährigkeit seines Mandanten. Das Hohe Gericht jedoch bestätigte das Urteil in der ersten Instanz. Das Urteil des Landkreises 19 wurde von der höchsten gerichtlichen Instanz im Iran überprüft und bestätigt und am 20. Juli vollstreckt.

    Übersetzung eines Artikels aus der Zeitung PeykeIran ( www.peykeiran.com)

    11.02.2006 - 21:14
  • massenweise palaestinensische menschenrechtsverletzungen

    was rechte und linke antiglobalisierungsnazis inklusive islamisten, eben das ideoligische dreiergespann, das schuld am meisten uebel der welt ist, so alles supporten:


    http://72.14.207.104/search?q=cache:BcUbi8MU76EJ:
    www. honestly-concerned.org/Infomaterial/Resolution_d.pdf+attac+h isbollah&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=20

    (...) Die Bemühungen aus der arabischen und islamischen Welt, die jüdische politische Souveränität zu delegitimieren,sind inzwischen nicht nur über die Massenmedien oder das Internet in Europa angekommen. Nicht nur Neonazisverbreiten in Europa Antisemitismus, sondern über eine Israelfeindschaft, der Israel zur Projektionsfläche wird, auch"linke" Basisbewegungen. Diese suchen nicht selten das Bündnis mit Islamisten und sind in Teilen selbst antisemitisch,wie z. B. die Organisation attac. Deren französischer Arm veröffentlichte jüngst auf dem Europäischen Sozialforumein antisemitisches Pamphlet des Genfer Islamisten Tariq Ramadan, das sich gegen jüdische französische Intellektuelle richtete. (Ein vorgeblicher "Antirassismus" dient europäischen Basisbewegungen oft als Plattform für einen ge-gen Israel gerichteten Antisemitismus. Internetangebote haben in diesem Zusammenhang eine wachsende Bedeutung.)(...)




    07.10.2005
    Hamas gegen Homos

    http://www.queer.de/publisher/pics/hamasmann.jpg

    London Einer der führenden Politiker der palästinensischen Partei Hamas hat Homosexuelle als "pervers" bezeichnet. In einem Beitrag für die Webseite "Elaph" schrieb Mahmoud Zahar zur Homo-Ehe: "Ist das das Gesetz, auf das Palästina wartet? Den Homosexuellen und Lesben, einer Minderheit von Perversen, Geistesgestörten und Unmoralischen, Rechte zu geben?" Zahar, wichtigster Hamas-Politiker in Gaza, sprach sich zudem gegen (heterosexuelle) Tanzveranstaltungen aus, da diese Prostitution und Korruption fördern würden. (nb)



    Pro-israelische Palästinenser
    von Daniel Pipes
    New York Sun
    10. Mai 2005
    Englischer Originaltext: Pro-Israel Palestinians

    Trotz all ihrer Rhetorik bezüglich Israels 'teuflischer' und 'brutaler' Besatzung, lassen die Palästinenser – einschließlich ihrer Führungskräfte - ihre Masken gelegentlich fallen und bekennen offen, wie sehr sie doch die israelische der palästinensischen Staatsgewallt vorziehen. Hier einige der immer wieder aufkommenden Themen:

    Zurückhaltung im Gebrauch von Gewalt: Nachdem die palästinensische Polizei spät nachts eine Razzia im Haus eines Hamas-Anhängers durchführte, wurden dieser und sein 70 Jahre alter Vater so übel zugerichtet, dass der Vater die Polizisten anschrie: „Sogar die Juden haben sich nicht wie ihr Feiglinge benommen." Als der Sohn aus dem PA-Gefängnis kam, verkündete er, dass es dort sehr viel schlimmer sei als in israelischen Gefängnissen. Ein Gegner Yassir Arafats merkte an, israelische Soldaten würden „zuerst Tränengas feuern, dann Gummi-Geschosse und erst dann mit richtiger Munition... Aber diese palästinensischen Polizisten schossen sofort."

    Rechtsstaatlichkeit: Haydar ‘Abd ash-Shafi‘, ein Führer aus Gaza, bemerkte einmal: „Kann sich irgendjemand vorstellen, dass eine Familie froh darüber wäre, mitten in der Nacht ein Klopfen der israelischen Armee an ihrer Tür zu hören?" Er fuhr fort: „Als in Gaza die Machtkämpfe anfingen, war das Volk dankbar, weil die israelische Armee eine Ausgangssperre verhängte." Ebenso zog Musa Abu Marzouk von der Hamas einen unvorteilhaften Vergleich zwischen Arafat und jüdischen Führern: „Wir sahen, wie Vertreter der israelischen Opposition [den israelischen Prime Minister] Barak kritisierten und sie wurden nicht verhaftet ... aber in unserem Fall ist die Verhaftung der Leute das, was die PA als erstes tut."

    Demokratie: Die israelischen Wahlen 1999, bei denen der amtierende Prime Minister verlor, beeindruckten viele palästinensischen Beobachter. Kolumnisten kommentierten den glatten Übergang in Israel und wollten dasselbe auch für sich: „Ich beneide [die Israelis] und wünsche mir eine ähnliche Regierung in meinem zukünftigen Staat." Hasan al-Kashif, Generaldirektor des Informations-Ministeriums der PA, stellte die Veränderungen in Israel der Macht „einiger Namen in unserer Führung" gegenüber, die scheinbar mit immerfort währender Dauer herrschen. Der Führer der terroristischen Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas, Nayif Hawatma, will, dass die PA Entscheidungen so trifft, wie es in Israel geschieht: indem darüber abgestimmt wird.
    (...)






    und falls sich wer wundert, warum aus palaestina nur voellig einseitige und oft gefaelschte sowie immer zensierte informationen kommen (die uebrigens zumeist strategisch fuer naive linke und nazis hier modelliert werden):

    http://www.denkendorfer-kreis.de/RB%2010-02.htm#Bilder


    Palästinensische Kameraleute 'filtern' Informationen

    FRANKFURT AM MAIN (Inn) - Die Berichterstattung über den anhaltenden Nahost-Konflikt wird zum großen Teil von Palästinensern bestimmt: "Weit über 90 % aller Kameraleute, die an den Brennpunkten in Israel und den Autonomiegebieten Bilder für ausländische Medien aufzeichnen, sind Palästinenser, die Vorgänge aus ihrer Sicht darstellen." Das sagte die Fernsehjournalistin Esther Schapira auf einer Veranstaltung des jüdischen Verbandes Keren Hayesod am Sonntag in Frankfurt am Main.

    Die Bildaufnahmen würden von den palästinensischen Kameraleuten bewußt "gefiltert" an ausländische Korrespondenten internationaler Fernsehsender weitergeleitet und stellten meist die einzige Bildquelle für die gesamte Berichterstattung über die Vorgänge der israelischen Armee und der Palästinenser dar.

    "Nur wenige Korrespondenten können oder wollen sich noch ein eigenes Bild von den Vorfällen machen, über die sie täglich im Fernsehen berichten. Sie verlassen sich auf die Bilder der Kameraleute", so Schapira. Dabei sei jedoch der immer größer werdende Zeitdruck, unter dem TV-Korrespondenten stehen, mit entscheidend für die unkritisch übernommenen Berichte der palästinensischen Kameraleute. Daher sei es angebracht, die Quelle der Bilder anzugeben, die in einem Korrespondentenbericht verwendet wurden. "Kollegen sollten den Zuschauern mitteilen, wenn ein Bildbericht von einem palästinensischen Kameramann verwendet wird", forderte die Journalistin des Hessischen Rundfunks in Frankfurt.

    Ein weiteres Problem in der Fernsehberichterstattung über den Nahost-Konflikt seien zudem die häufig "gestellten Szenen" von Palästinensern, die lediglich vor ausländischen Kameras zelebriert würden. "For cameras only - nur für die Kamera - lautet ein Schlagwort unter den Palästinensern. Werden gewaltsame Auseinandersetzungen von Kameraleuten aufgenommen, brechen palästinensische Kinder oder Erwachsene auch dann durch eine angebliche Schußverwundung zusammen, wenn israelische Soldaten nur Platzpatronen verwenden", so Esther Schapira.

    Die Redakteurin des Fernsehsenders HR wurde bekannt durch Ihren Film "Drei Kugeln und ein totes Kind - Wer erschoß Mohammed al-Dura?". In dem Beitrag untersuchte Esther Schapira die Hintergründe des Todes des zwölfjährigen Palästinenserjungen, der zu Beginn des palästinensischen Aufstandes im Oktober 2000 an der Netzarim-Kreuzung im Gazastreifen erschossen wurde. Nach Befragung zahlreicher palästinensischer, israelischer sowie ausländischer Berichterstatter und Untersuchungsbeamter kam Schapira zu dem Ergebnis, daß der Junge, entgegen der palästinensischen Darstellung, nicht zwangsläufig von israelischen Soldaten erschossen wurde. Vieles spricht dafür, daß eine von Palästinensern abgefeuerte Kugel Mohammed al-Dura getötet haben könnte. Der Film wurde in diesem Jahr für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Dokumentation" nominiert.

    Nach der Ausstrahlung ihres Fernsehbeitrags über die Hintergründe des Todes von al-Dura wurde Esther Schapira in Hunderten Briefen und Reaktionen angegriffen. "Einige warfen mir vor, die ‚zionistische Lobby’ im deutschen Fernsehen verbreitet zu haben, andere beschuldigten mich der Bestechlichkeit oder drohten mir, Allah werde mich für den Film strafen", sagt die Redakteurin.
    "Die Leute lassen sich nur sehr ungern in ihrer Meinung über Israel und die politischen Hintergründe im Nahost-Konflikt stören. Das Bild ist oft festgeklopft", resümiert Esther Schapira.

    11.02.2006 - 23:32
  • saudi-arabien ... gibt es eine toleranz in der intoleranz?:)

    da haben sie aber nochmal glueck gehabt - anders als die meisten, die mit dem "toleranten" islam zu tun haben ...


    Saudi-arabische Lehrer entkommen der Auspeitschung

    König Abdullah von Saudi-Arabien hat zwei Lehrer begnadigt, zu Peitschenhieben und Gefängnisstrafen verurteilt worden waren. Die Vergehen der Pädagogen: Der eine hatte im Unterricht den Quaida-Terror verurteilt. Der andere hatte Schülern gesagt, Liebe sei etwas Großartiges.

    Riad - Wie die Zeitung "Arab News" berichtet, war der Lehrer Mohammed al-Suheimi aus Riad von islamistischen Kollegen angezeigt worden. Er hatte seinen Schützlingen gegenüber gesagt, dass Liebe etwas Edles sei. Es sei besser zu lieben, als Gott zu fürchten. "Ich unterrichte Teenager, die in einer schwierigen Phase ihres Lebens Liebe und Zuneigung brauchen, und ich werde nicht alles in ihrem Leben in Angst und Schrecken verwandeln, vor allem nicht ihre Beziehung zu Gott", zitierte Arab News den Lehrer.

    Die Liebe sei aber nicht das bestimmende Gefühl in einer traditionellen saudiarabischen Ehe, in der es eher um "Freundlichkeit und Mitgefühl" gehe. Die Folge dieser Äußerung: Ein Gericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft und 300 Peitschenhieben. Zur Begründung hieß es, Suheimi habe seine Schüler "zur Homosexualität und zu außerehelichem Sex ermutigt". Nur dank des königlichen Gnadenerlasses entkam der Pädagoge nun seiner Bestrafung.

    Zuvor hatte auch Mohammed al-Harbi das Gefängnis verlassen dürfen. Auch er sieht sich als Opfer religiöser Fanatiker. Der Chemielehrer aus Ain al-Juwa in der ultrakonservativen Qassim-Provinz glaubt, dass seine radikalen Kollegen die Schüler gegen ihn aufgestachelt hätten, weil er die Terroranschläge der Qaida-Zellen in Saudi-Arabien öffentlich verurteilt hatte. Wegen angeblich respektloser Äußerungen über fromme bärtige Männer und Hexerei hatte ihn ein Gericht zu drei Jahren Haft und 750 Peitschenhieben verurteilt. Harbi habe sich über den Islam lustig gemacht und Juden- sowie Christentum propagiert, hatte es in der Urteilsbegründung geheißen.

    Menschenrechtsorganisationen hatten gegen die Urteile protestiert. Die Lehrer sollten dafür bestraft werden, dass sie zu einer offenen Diskussion ermutigt hätten.


    ps: nein. derlei faschistische systeme haben KEINERLEI rechte ihre standards aufrechtzuerhalten. der mensch funktioniert global aehnlich. vor der religion kommt die genetik, die naturgesetze, aufklaerung. die korrespondiert naemlich global mit der funktionsweise des menschen. kein mensch braucht den islam, aber alle sterben sofort, wenn sie sich nicht an die naturgesetze halten. darum leben menschen auch in aufgeklaerten staaten laenger und bei besserer lebensqualitaet als in staaten mit FALSCHEN PRIMITIVEN kulturellen methoden - denn mehr als blosse denk-, speicher- und gewoehnungshandlungen ist der ganze mist nicht. wer also derlei menschenfeindliche strukturen direkt oder indirekt supportet, ist MITSCHULDIG, da mitursaechlich!

    11.02.2006 - 23:43
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