Gibt es eine Formel oder einen Richtwert, bsp. 50x70, um einen Preis auszurechnen für ein Acrylbild? Und gibt es da einen Unterschied im Preis zwischen Keilrahmen und Acrylpapier-Bild? Oder muss ich mich damit alleine rum quälen??
15.01.2012 - 14:53 Antworten Dein avatar.Bild ist so abgefahren,
daß du auf jeden Fall eine Null dazu
setzen kannst, wenn du dich genug ge-
quält hast.
Oder, was meinen die Anderen hier??
habe mal was zu diesem thema gelesen, da ging es um den "faktor".
höhe + breite in cm mal x (dem faktor, je nach qualität und bekanntheit)= verkaufspreis in €.
genaues weiß ich allerdings nicht dazu.
bin aber der ansicht, solange sich jemand findet der es bezahlt, ist kein preis zu hoch.....lol
noch mal zum mitschreiben ;)
galeristen rechnen mit faktoren höhe(cm)+breite(cm)xfaktorX der einfachheit halber.
soweit ich weiß, sind arbeiten auf papier günstiger als auf leinwand. selbst wenn sie in derselben technik ausgeführt sind. warum, weiß ich nicht. ich denke, dass dahinter marktstrategische gründe stecken. irgendwann mal, wenn die preise so hoch sind, dass sie in keinem verhältnis mehr zur geleisteten arbeit stehen, kann man mit arbeiten auf papier immer noch das darunterliegende preissegment bedienen. so streut man das risiko und vermeidet, dass nur noch die 2-3 reichtsten sammler, die man in seiner kartei hat, sich die bilder noch leisten können. die alternative wäre, kleinstformate zu malen. das ist aber nicht jedermanns sache. deswegen arbeiten auf papier, schön edel hinter glas gerahmt und trotzdem zum halben preis. (aber, wie gesagt, hier blicke ich selber nicht ganz durch, wer's besser weiß, möge das richtigstellen)
solange du keine galerie hast, kannst du natürlich die preise so bestimmen, wie du magst. aber ab ca.1000€ wird die luft in der regel recht dünn.
Abgesehen davon, dass es natürlich überhaupt nichts bringt, solange man den Faktor x nicht kennt,
möchte ich hier doch leise Zweifel anmelden.
In Erwägung, dass Galeristen brauchbare Kaufleute sind,
gehe ich davon aus, dass sie Grundrechenarten beherrschen.
Der Grundgedanke einer solchen Formel ist, dass ein Bild mit einer größeren Fläche teurer ist, als ein kleineres.
Das Maß der Fläche erhält man indem man Höhe mit Breite multipliziert.
Klaus
In Erwägung, dass Galeristen brauchbare Kaufleute sind,
gehe ich davon aus, dass sie Grundrechenarten beherrschen.
Der Grundgedanke einer solchen Formel ist, dass ein Bild mit einer größeren Fläche teurer ist, als ein kleineres.
Das Maß der Fläche erhält man indem man Höhe mit Breite multipliziert.
Klaus
dann würde man schon als anfänger horrende summen erzielen. probier das mal aus bei 50x70cm.
ja klar, der faktor ist natülich ein richtwert an dem man sich halten kann. dann wird natürlich je nach bedarf auf oder abgerundet. es macht wenig sinn ein bild für 5100€ anzubieten, nur weil der rechner diesen preis rausspuckt. erfahrungsgemäß fragen die käufer dann fast immer, ob man eine runde summe daraus machen kann. 4900€ wird eher, so wie es ist, akteptiert. einfache verkaufspsychologie, denke ich.
für die galeristen ist der faktor auch wichtig, um die kommunikation untereinander zu erleichtern. wenn eine andere galerie einen deiner künstler ausleihen will, müssen keine umständlichen langen preislisten versendet werden. du sagst einfach: der künstler wird zu faktor 18 oder 21 gehandelt, und dann kann er damit arbeiten. ausserdem drückt so ein faktor auch den marktwert des künstler und seine position auf dem kunstmarkt viel präziser aus. der galerist weiß sofort ob er ihn als anfänger, aufsteiger, einen, der ganz gut dabei ist, oder als richtigen überflieger einstufen soll.
das hauptwerke teuerer verkauft werden, stimmt schon, aber eher erst, wenn der künstler schon berühmt ist, und seine bilder auf dem zweiten kunstmarkt gehandelt werden. bei leuten wie uns zb. ist es einerlei. da weiß man einfach noch nicht, wo die hauptwerke sind. nur weil ein bild größer ist als das andere und schon mal auf irgendeiner wichtigen gruppenausstellung hing, ist das noch lange kein hauptwerk.
das kristallisiert sich erst viel später heraus.
wichtig ist, dass man für alle immer nur einen preis hat, es soll keinen unterschied machen, ob man ein bild aus dem atelier, über eine galerie oder einen kunstagenten verkauft, der preis ist immer derselbe. man behält dann, je nach dem 100%, 50% oder 75% davon für sich. verhandeln kann man dann immer noch, und freundschaftspreise gibt's natürlich auch. aber wer erst 5000€ verlangt und dann bereit ist auf 3000€ runterzugehen, oder gar seine preise ganz spontan macht, je nach der vermuteten brieftaschendicke des käufers, verhält sich auf jeden fall unseriös.
... Hauptwerke werden natürlich teurer verkauft,
4900 € klingt besser als 5100 €, der Galerist würde gern grundsätzlich 1000 € hochgehen, der Art Consultant seinen Kunden nur Arbeiten bis 3000 € anbieten usw...
... bei unbekannten Malern werden alle Bilder eines Künstlers in Galerien "gleichbehandelt". Wer stellt denn fest, was ein Hauptwerk ist? ;-) Kuratoren? ;-)
... bei unbekannten Malern werden alle Bilder eines Künstlers in Galerien "gleichbehandelt". Wer stellt denn fest, was ein Hauptwerk ist? ;-) Kuratoren? ;-)
Der Künstler, natürlich.
Auch die Preise macht letztendlich immer der Künstler, nicht der Galerist.
ja, das ist eine typische Einstellung, der "Künstler" legt gleich bei der Erstellung fest, ob es sich um ein Hauptwerk in seinem Oeuvre handelt oder nicht ;-)
... bei unbekannten Malern werden alle Bilder eines Künstlers in Galerien "gleichbehandelt". Wer stellt denn fest, was ein Hauptwerk ist? ;-) Kuratoren? ;-)
Der Künstler, natürlich.
Auch die Preise macht letztendlich immer der Künstler, nicht der Galerist.
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nein, die preise werden zunächst von beiden seiten ausgehandelt. du sagst, dass du faktor 9 nimmst, der galerist sagt: ok. das ist wenig, da haben wir beide nichts davon. ich kann dir erstmal faktor 14 anbieten, und wenn es gut läuft, sehen wir, ob wir auf 18 hochgehen. wie gut er dich verkaufen kann, hängt ja auch sehr von seiner eigenen marktposition ab. welche zielgruppe hat er, welche sammler bedient er. ist er in der lage, dich gut auf dem markt zu platzieren, hat er gute kontakte zur presse, kritikern, museumsleuten, anderen galeristen, kommt er in gute kunstmessen rein. je nach dem, entwickeln sich dann auch die preise weiter.
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nein, die preise werden zunächst von beiden seiten ausgehandelt. du sagst, dass du faktor 9 nimmst, der galerist sagt: ok. das ist wenig, da haben wir beide nichts davon. ich kann dir...
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