'Presse 1
für Xylo:
Presse Marke Eigenbau (1978), Prinzip ähnlich der Andruckpresse jedoch beweglicher Tisch. Einlegeschablonen je nach Plattengrösse und Papier auswechselbar. Druck variierbar ähnlich einer Sternpresse. Obere Walze leider etwas klein im Durchmesser.
Von eingestellt unter Druck-Technik am 20.04.2012
TitelPresse 1
Material, Technik Druckpresse Eigenbau
Farben
Info347 8 1
Tags
  • Logge dich ein um einen Kommentar zum dem Bild zu schreiben.
  • Hallo Jörg. Danke für den Kommentar zu meinen Drucken. Ob die Presse Marke Eigenbau die Linoldrucke spezieller macht weiss ich nicht. Die Presse habe ich damals gebaut, da ich keinen Platz (noch Geld) für eine teure Presse hatte. Die Presse kann schnell abgebaut und verstaut werden. Braucht sehr wenig Platz. Gruss Ruedi
  • Ich finde deine Arbeiten super. Gerade wegen der Presse Eigenbau sind deine arbeiten einzigartig. Ich glaube dass du noch viele Experimente dahin gehend machst. Liebe grüße Jörg
  • Danke Xylo für Deine Mühe. Die Sternpresse ist immer noch eine Option, da ich mich eigentlich auch mit Tiefdruck versuchen möchte. Hatte vor Jahren mal einige Vesuche gestartet, aber der Aufwand und die Chemie hatte mich dann davon abgehalten. Jetzt wo ich etwas mehr Zeit habe reizt es mich, neue Versuche zu starten. Habe auch schon Tiefdruck mit Linol gemacht. Geht aber nur für ganz kleine Auflagen da die Platte nicht stabil genug. Aber alleweil einen Versuch wert. Resultate waren aber nicht zum Veröffentlichen!
  • Ich werde die Augen für Dich aufhalten, manchmal kommt einem so ein A3-Teil über den Weg gelaufen, ohne sie selbst brauchen zu können.
  • Bin aber immer noch am überlegen ob eine stabilere Presse nicht doch von Vorteil wäre, speziell für die grösseren Formate bis A3. Grosse Drucke mit Falzbein sind nicht so mein Ding. Auf der anderen Seite möchte ich mich nicht nur auf A4 oder kleiner beschränken. Zeit bringt Rat!
  • Klasse gemacht. Es gibt so viele Leute, die eine Druckpresse suchen, das könntest Du als Selbstbauanleitung veröffentlichen.
    Ich selbst mache auch nur noch niedrige Auflagen. Ausser wenn es eine Auftragsarbeit ist, dann richtet sich die Auflage nach dem Kunden.
  • Das Grundgestellt (Alu) ist eine stand. Wäschemangel mit Gummirollen. Die obere Rolle habe ich dann durch eine Vollstahlrolle ersetzt. Der Rollendruck erzeuge ich durch die 2 Handräder die über eine Feder den Druck auf die obere Rolle übertragen. Der Antrieb via Handhebel nur über die oberer Rolle. Die untere Gummiwalze erzeugt unangetrieben den Gegendruck von unten auf den Tisch.
    Deshalb lege ich beim Druck immer einen ca. 0.5mm dicken Karton auf das Papier. Dadurch verhindere ich ein mögliches Verschieben während des Druckes, z.B. fange ich einen möglichen "Schlupf" beim Antrieb auf.
    Links kann je nach Grösse der Platte und Papier die Einlege-/Positionierschablone auswechseln, Hinten kann ich je nach Länge der Platte den Anschlag verstellen. Damit verhindere ich ein "Mitwandern" der Platte da nur über die obere Walze angetrieben. Da die Walze nur 5 cm Durchmesser hat muss ich aufpassen. Bei zu starken Druck biegt sie sich ganz leicht durch. Ansonsten funktioniert das Maschinchen aber recht gut. Grosse Serien würde sie aber nicht durchstehen. Aber ich habe ja nur Serien von max. 12 Abzügen, meist nur 4-5.
  • Das ist ja klasse gemacht. Du fährst also auch mit der Walze übers Papier. Klasse hinten mit den Schlitzen, ich nehme an, sie sind zum Verstellen um bei der Plattengrösse variabel zu sein.
    Tolle Idee! Ist die Rolle aus einer Wäschemangel?
  • [ 8 Beiträge ]