Rene hi marion,
wunderschönes, kraftvolles bild..gratulation.
für mich stellt sich der mittlere wellenteil ein wenig abstrahiert dar.
das wäre für mich bei einer auflodernden kritik ein kleiner punkt, der es schwer macht (siehe auch angesprochen von wolfgang)...
und natürlich geht es auch um den gesamteindruck (siehe auch wieder stil).
ABER:
dass sich daran nur malerkollegen "stören", wage ich zu bezweifeln..hab so oft kunstlaien um ihre wahrnehmung gebeten (zu eigenen bildern)..und wenn sie über etwas stolpern, tun sie dies, ob aus kompetenz oder nicht...oft können sie das auch nicht erklären...aber mir gibt das sehr gutes feedback (was kontraste, farben, komposition etc. angeht, kann ich dann immer noch nen "kollegen" fragen).
und hier muss ich auch günter widerspreche.
was annahme von kritik anbelangt, sagt man oft, muss der kritisierte irgendwo auch eine kompetenz im kritisierenden sehen... und ich seh in allen menschen diese kompetenz, von daher nehm ich kritik auch an, wenn sie teils etwas plumper daherkommt...es ist so oder so eine art feedback. (und auch, dass kritik hier keine positiven folgen haben würde, halte ich für fraglich)... klar, kritik soll ein wenig kitzeln, nicht überfordern ("zone der nächsten entwicklung" wäre ein modell aus der erziehung, was hier passt).
wenn es z.b. um fehler in einer perspektive geht, haben wir alle eine starke sehgewohnheit (viel stärker als für farben z.b.).. jeder findet sich auf einem stadt-foto recht schnell zurecht anhand der innewohnenden perspektivregeln. stimmt dann etwas nicht, fällt es sofort auf.. aber auch in diesem beispiel...wenn menschen am strand sind und sehen im wasser einen isolierten grünen fleck, würden sie drüber stolpern... und das ist hier geschehen..
denke auch nicht, dass astah nach fehlern gesucht hat...und ich freue mich, dass sie sowas hier auch anspricht...viele (siehe auch kommentar von svenja u.a.) hätten gern diese art kritik. das bestätigt sich mir immer wieder.
inhaltlich:
würde auch nicht unbedingt sagen, die welle müsste gläserner...aber dieses gläserne scheint die absicht hinter dieser idee mit dem grün gewesen zu sein oder marion?
wenn das abstrahierte gar nicht beabsichtigt war, hätte ich das grün stellenweise (auch von jadranka erwähnt) etwas heller gestaltet..
günter meint, es sei zu grasig....das denke ich mir auch....hätte es ggf. auch an anderen stellen noch etwas mehr mit dem (hier sehr starken gesättigten) blau vermischt, bzw. wär teilw. in richtung helles türkis gegangen...
aber, wiegesagt...für mich scheint es abstrahiert, und von daher schwierig, ein fazit zu ziehen.
marion, hab mal im netz gestöbert...kann es sein, dass dich da gabriela sack-neumann oder candy luiskandl inspiriert haben?
siehe link:
http://www.art-11.net/2011/07/vom-tropfen-zur-welle/so, nun hab ich mich hungrig geschrieben und muss erstmal was essen ;)
lg rene