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Frank Melech

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@Melech

aus Suhl, Deutschland


Über mich

FRANK MELECHS
FANTASTISCHE WELTEN
von Edith Oxenbauer/T-Arts.com 2016

Ohne die Kamera im Gepäck unternimmt Frank Melech keinen Gang durch seine Heimatstadt. Der geschärfte Blick für Objekte, die für zukünftige Kompositionen benötigt werden könnten, ist allgegenwärtig. So bannt der Künstler Gebäude, Tiere, belebte und unbelebte Natur auf Speicherkarte, um daraus seine furiosen Werke zu kreieren. Teils befremdlich wirkende, aus bis zu 50 Einzelbildern bestehende Werke. Mystische Landschaften, absurde Wesen. In gewisser Weise zeigen die Bilder eine irreale Wirklichkeit. Seltsam und doch faszinierend. Eintauchend in eine fremde Welt wird der Betrachter zum Entdecker: Erst nach und nach nimmt man die zahlreichen Details der surrealen Ansichten wahr.

Die mitunter düsteren und endzeitmäßig erscheinenden Kompositionen sind ein Spiel mit der Vorstellungskraft des Beobachters: „Es ist der Reiz, mit Fantasie die Realität zu verbiegen.“ Die gewählten Bildtitel – zuweilen doppeldeutige Wortkombinationen – geben zwar eine Richtung vor, bringen den Realitätsbegriff aber zunehmend ins Wanken. So vermögen es Melechs „Puzzles“ zu einem beeindruckenden Rätsel zu werden.

Während er den Beruf als Offset- und Siebdrucker ausübte, entdeckte der heute 51jährige vor knapp zwei Jahrzehnten die unendlichen Weiten der digitalen Fotowelt. Die Vorzüge der digitalen Fotografie multiplizierten sich mit den Möglichkeiten, welche zunehmend Bildbearbeitungsprogramme boten. Nur schwerlich lässt sich erahnen, wie viele Wochen Arbeit in den jeweiligen Bildern steckt. Um aus vielen Einzelteilen akribisch ein Ganzes zu erschaffen – vorausschauend, Details in verschiedenen Größen anordnend und Ansätze verwerfend – erfordert neben all den Talenten und der Fantasie sicherlich ebenso viel Disziplin.

Frank Melech hat sich mit seinen Werken ein eigenes Reich geschaffen: „FRANKsREICH“. Dieses wurde erst ab dem Jahr 2010 gebührend wahrgenommen und gewürdigt. Mag der Weg bis dahin lange und mühevoll gewesen sein, reiht sich seither Ausstellung an Ausstellung und Auszeichnung an Auszeichnung. Und so schaut man heute staunend auf Frank Melechs „Fotocollagen“.

Die Journalistin Susann Winkel verglich Melechs Bilder mit den „schräg-fantastischen Szenen in den Filmen von Tim Burton“, den „rätselhaften Gemälden Salvador Dalís“, den „Werken der Schwarzen Romantik von so berühmten Vertretern wie E. T. A. Hoffmann“ und zugleich mit der „düster opulenten Ästhetik von Fantasy-Epen wie‚ Der Herr der Ringe“. Diese Einschätzung ist unbestritten, erfüllen die für sich sprechenden Bilder diese Erwartungen doch ohne Einschränkung.


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