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Oleg Monin

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@omonin

aus Chemnitz, Deutschland


Über mich

Die liebenswürdige Gelassenheit des Humors der Bilder Oleg Monins bewirkt augenblicklich Zuneigung des Betrachters. Aber es ist nicht nur Faszination des Bildgegenstands – ebenso spricht uns die ungewöhnliche Art der Bild- und Farbkomposition Monins an. Die skurril wirkende Figürlichkeit ist wie in dem Bild „Auf dem Weg nach Egupez“ in eine Szenerie des Dorfes gestellt, schräge Häuser mit schiefen Fenstern. Der Dorf- oder Stadthintergrund scheint zu schweben, wie vom Himmel herab hängt auf dem Bild „Georgischer Leierkastenmann“ neben der Mondsichel das Porträtgemälde einer schönen Frau in der Luft.
Meist bevorzugt Oleg Monin quadratische Bildformate, die den Blick auf den dominierenden Bildgegenstand zentrieren, Figuren oder Häuser in einer detailreich gemalten Umgebung. In den Bildern Oleg Monins begegnen wir einer – wie uns scheint – zauberhaft fantasievollen Welt aus alten Zeiten des jüdischen Schtetls des Ostens. Meist sind in seinen Bildthemen Bezüge auf ostjüdisches Volksleben naheliegend oder sie widmen sich namentlich-direkt den Gestalten der literarisch oder volkskundlich überlieferten Legenden, manchmal ist in den malerisch eingefügten kyrillischen Schriftzeichen ein verbaler Hinweis zitiert. Mit Vorliebe widmet sich Oleg Monin dem Harlekin oder auch dem Clown, Figuren, die selbst Kunst verkörpern, die Kunst der grotesken Verwandlung, die dem Malerischen entgegen kommen, dem fantastischen Kostüm, der Maske, der Geste. Die Figuren bewegen sich oft vor oder über einem Bildhintergrund, der auf das ukrainische Dorf oder die Stadt verweist, eine Bildkomposition, die sich an Marc Chagall anlehnt. Nicht selten aber auch berufen sich solche Bildsilhouetten auf mitteleuropäische Städte wie Prag und Venedig oder auf literarische Sujets wie in dem Münchhausen-Bild oder auf die wunderliche Geschichte „Ich bin so dumm, du bist so dumm...“, mit der sich Monin auf einen Vers von Christian Morgenstern bezieht.

VITA

1964 geboren in Charkov / Ukraine
1980-84 Studium in Berufkunstschule als Kunstmaler und Kunstlehrer
1986-88 Arbeit im Historischen Museum Charkov als Gestalter
1988-93 Studium in Industrie-Kunst Hochschule Charkov als Grafik
1995 Umsiedlung nach Deutschland
1996 Mediadesignkurs in Chemnitz als Grafik-Designer
1997 Mitglied BBK und Chemnitzer Künstlerbund
2000-02 Grafik-Designer in “Pro Chemnitz” GmbH
2005 Mitgründer der Kunstgalerie “artECK” und beseder e.V.
2005-10 Geschäftsführer der Galerie “artECK”


AUSSTELLUNGEN / AUSWAHL :

1981 Moskau. Teilnahme in der Ausstellung “Junge Kunst”
1991 Charkover Kunstmuseum. Ausstellungsteilnahme
1997 Galerie Orru. Lippstadt. Persönliche Ausstellung
1998 Kunsthaus Unna. Persönliche Ausstellung
1999 Galerie “KunstPLUS”. Wetzlar. Persönliche Ausstellung
2000 Jüdische Galerie. Berlin. Ausstellungsteilnahme
2002 Kulturhaus. Leipzig. Persönliche Ausstellung
2005 Galerie “art21”. München. Ausstellungsteilnahme
2008 Galerie artECK. Chemnitz
2010 Galerie “Vernissage”. Dresden. Persönliche Ausstellung
2010 Turmgalerie. Augustusburg.
2010 Gruppenausstellung in Villa Esche. Chemnitz.

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