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Rupert Gnatz

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@rmagnatz

aus München, Deutschland


Über mich

Der Computer ist mein Atelier

Der Computer als Werkzeug für kreatives Arbeiten in der Kunst — das ist heute ein weitverbreiteter Zugang und ist als solcher nicht mehr sonderlich aufregend. Da ich mich während meines gesamten Arbeitslebens seit 1966 mit dem Computer an der TU München nach den verschiedensten Aspekten auseinander gesetzt habe, ist es für mich nun ein faszinierendes Erlebnis, Computer für eigene künstlerische Arbeiten zu nutzen.

Ich verwende dabei verschiedene Bildbearbeitungs- , Paint- und CAD-Programme, nicht alle gleichzeitig, aber manchmal mehrere für ein Bild. Die Systeme haben in der Regel unterschiedliche Werkzeuge, Filter und Funktionalitäten. Filter spielen eine wichtige, aber keineswegs ausschließliche Rolle bei meinen Arbeiten.

Meine Vorgehensweise besteht in der Regel darin, ein Bild mit den Möglichkeiten der jeweiligen Programme in mehreren Schritten in ein neues Bild umzuformen, zu „transformieren“. Oft werden auch mehrere Bilder zu einem neuen zusammengefügt. So durchläuft man eine Kette von Transfor­mationsschritten, die oft genug in eine Sackgasse führt. Anders als bei vielen anderen künstlerischen Techniken ermöglicht der Computer meist ein bequemes Zurückgehen zu früheren Versionen.

Der künstlerisch-kreative Kern dieser Arbeitsweise besteht in der Bewertung und Beurteilung des Bildes nach jedem Transformationsschritt und in der Entscheidung, wie eventuell der nächste Schritt erfolgen soll. In dem Beurteilungs- und Entscheidungsprozess manifestiert sich letztlich die Persönlichkeit des Künstlers. In diesem Punkt unterscheiden sich die verschiedenen künstlerischen Techniken nur sehr wenig. Wenn in der Malerei etwa ein Pinselstrich gesetzt wird, ist das ja auch nichts anderes als eine Transformation in ein neues Bild — unter Umständen mit einer dramatisch anderen Gesamtwirkung.

Als Informatiker fasziniert und motiviert mich bei dieser Arbeitsweise immer wieder, die unendliche Vielfalt der Bildgestaltungsmöglichkeiten zu erleben und auszuloten. Meine bisherigen Arbeiten sind deshalb nicht von einer „charakteristischen Handschrift“ geprägt, die vielleicht entstehen würde, wenn immer wieder eine gleichartige Kette von Transformationsschritten durchlaufen werden würde. Dies ist nicht mein Interesse. Mir geht es vielmehr um das immer neue Spiel mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten. So gesehen, ist jedes Bild, das mich subjektiv am Ende zufrieden stellt, ein Unikat. Da der Entwicklungsprozess von mir im Einzelnen nicht dokumentiert wird, ist es in der Regel nicht möglich genau dasselbe Bild ein zweites Mal aus dem Anfangsbild zu entwickeln.

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