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  • erstes Bild verkaufen.. Preis?

  • SeL erstes Bild verkaufen.. Preis?
    Hallo an alle erfahrenen freischaffenden Künstler!

    Ich habe neulich meinen ersten "Auftrag" von einem Klassenkameraden bekommen für den ich ein Bild malen soll. Er möchte es verschenken und bat mich deshalb eins zu malen.
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    Zu welchen Preisen verkauft man denn Bilder?
    Meins ist ja nun nicht qualitativ hochwertig^^
    Kann man sich da an irgendwas richten?
    Ich habe absolut keine Vorstellung.

    Vielen Dank für die Antworten im Voraus

    Lea
  • AleX
    AleX
    Hallo,

    Gegefrage: wie gross ist es, welches Material usw.?
    Das Bild ist selber finde gar nicht schlecht

    gruss alex
  • El-Meky
    El-Meky
    Grösse 42cm x 56 cm ist eher ein Papiermaß.
    also Öl auf Papier.
    Pi x Daumen,

    80,- bis hundert Euro könntest du locker als Preis nennen.
    dein Klassenkamerad wird aber nur höchsten 35,- Euronen zahlen können schätze ich mal . ;o)

    lg Ella
    Signatur
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  • AleX
    AleX
    Hi Ela,

    Dumm von mir, hätte ich auch selber finden können.
    danke:-)))

    Den Preis von 80 - 100 € fände ich auch ok,

    gruss alex
  • gnilvitaerK
    Ich male auch noch nicht soo lange mit Ölfarben und habe den ersten "Auftrag" von Bekannten meiner Eltern. Das Bild wird 70x50 cm groß. Aber ich fände es komisch ihnen zu sagen, dass sie 100€ bezahlen sollen... die denken ja, ich wäre größenwahnsinnig, oder? Aber allein die Utensilien dafür liegen schon bei mindestens 30€! Was könnte ich denn dann verlangen, weil ich ja auch ein Bisschen daran verdienen will? ;)
  • NIWREW
    Allein die Tatsache,das es jemanden in deinem engsten Kreis gibt,der gerne eine Arbeit von dir möchte ,ist schon etwas tolles.
    Verlange deswegen nur die Materialkosten.
    Zum ersten ist es für jeden Künstler etwas besonderes ,wenn ein anderer Mensch sich dafür interessiert und es wird dir eine vielleicht ungeahnte Motivation für neues schaffen gegeben.
    Zum 2 ten haben Bilder die mal irgendwo hängen
    es so an sich,das andere diese sehen und dann bei Interesse nach dem Künstler fragen.
    Verkauf dich nicht unter dem Wert.
    Gruß wWERWIN
  • gnilvitaerK
    @WERWIN
    Danke, du hast Recht! Vll. kommen dann ja auch einmal Leute von außerhalb, die meine Bilder gut finden!!
    Das wäre super!
  • NIWREW
    Gut,du zeigst dich Selbstbewußt,damit zeigst du Stärke,die du auch irgendwann brauchst,wenn die Kritiker auf dich einwirken.
    Glaube an das ,was du machst und lebe deine Gefühle in Farben und Formen,dann kannst du nix falsch machen!
    Gruß WERWIN
  • gnilvitaerK
    Danke! Ich habe jetzt auch mein erstes Bild hochgeladen,
    mal schaun, wie die ersten Kritiken ausfallen ;-)
  • kaui
    kaui
    Tut mir leid wenn ich hier so dummdreißt rein rede ich bin zwar nicht sehr mit Erfahrung behaftet aber ich habe mal meine Bilder einer Künstlerin gezeigt und sie nach einer Preismeinung gefragt. Sie sagte man solle den Preis nicht so tief ansetzen denn schließlich ist es eine art Handwerk und man geht ja auch nicht zum Tischler bestellt ein Unikat und will weniger bezahlen als bei IKE... na dem großen Möbelhaus halt.
    Wenn jemandem dein Bild wirklich etwas wert ist wird er so viel ausgeben wie du für richtig hälst.
    Deshalb solltest du die Arbeitsstunden und die Materialien mit in den Preis einbeziehen und dich nicht unter Wert verkaufen denn das könntest du schnell bereuen. Ich habe selbst ein paar bilder an "Freunde" verkauft die jetzt keine mehr sind und habe sogar noch minus gemacht weil die "nicht so viel übrig hatten" es aber meine Freunde waren.

    Fazit. Mache deinem Bekannten einen Guten Preis... aber Unikate handgemalt soll er erst mal für 30 € auf dem Markt versuchen zu bekommen!!!
    Signatur
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Das ist ein gutes Thema.
    Mir hat mal ein Kunde gesagt, Dinge, die nichts kosten, sind auch nichts wert und ich solle deshalb unbedingt mehr verlangen.
    Ich habe für mich eine Daumenregel aufgestellt:
    Da ich ja auch Krankenkasse und Steuer bezahlten muss, mich ernähren, ist mein Mindestpreis pro Stunde 16 Euro brutto, das muss ich haben. Dazu kommen die Materialkosten.
    Da ich lange für ein Bild brauche, sagen wir mal 40 Stunden, dann sind das 640,-- Euro. 60 Euro kostet Material und Farbe, Pinsel und Malmittel.
    Also muss ich 700,-- Euro verlangen.
    Das wäre der Mindestpreis, um überleben zu können. Von Gewinn ist da noch keine Rede. Da ist aber noch gar nicht der Zeitaufwand für Besorgungen, Buchhaltung, Ausstellungen berechnet. Auch meine Ausbildungskosten für die vielen Malkurse sind da nicht drinnen.
    Das braucht noch mal die gleiche Zeit.

    Wenn ich weniger verlange, dann kann ich das Bild gleich herschenken und es als Freizeitvergnügen betrachten.
    Alles darunter wäre ein Betrug an mir selber. Wenn das Bild gut ist, dann kann ich auch bis 50 Euro die Stunde verlangen. Ob es sich dann verkauft ist eine andere Frage.

    Oder ich gehe meinem Brotberuf nach, sehe es als Hobby und schenke alles her.
    Signatur
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    LeS ist Schülerin, opfert aber Zeit für die Arbeit - ein Anhalt für den "Stundenlohn" wäre das, was man als Schüler für Nachhilfestunden verlangt. Lediglich ein Anhalt, der dem Auftraggeber auch den Wert der Arbeit vor Augen führen soll. Mach ihm vorher den Umfang deiner Aufwendungen klar - verkauf dich nicht unter Wert!

    Liebe Grüße - Johnny
  • Nathalie
    Nathalie
    hm... es ist immer sehr schwierig sich selbst einzuschätzen..

    Aber diese HP habe ich gerade gefunden, als ich auf der Suchen nach Foren waren...

    Dort sind auch "Preise" hinterlegt:

    http://www.kunstforum.at/
  • musrednar
    auf kunstforum.at sind aber großteils von galeristen vertretene "renommierte" künstler zu finden. die preise sind auch entsprechend zu verstehen und nicht eins zu eins übertragbar!
  • elhubmanmoS_hcirsuS
    Känge x Breite x Faktor!!
  • musrednar
    x stunde + material +/- persönlicher wert
    ;-)
  • SeL
    nun letztendlich habe ich das bild für 30€ an meinen klassenkamerad verkauft. er bestand darauf, dass ich das geld nehme.
    ich denke, es ist ein großer unterschied, ob man es hauptberuflich macht, oder eben nur, dann wenn man mal zeit hat..

    vielen dank noch für eure kommentare!
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Das ist ein gutes Thema.
    Mir hat mal ein Kunde gesagt, Dinge, die nichts kosten, sind auch nichts wert und ich solle deshalb unbedingt mehr verlangen.
    Ich habe für mich eine Daumenregel aufgestellt: ist mein Mindestpreis pro Stunde 16 Euro brutto, das muss ich haben. Dazu kommen die Materialkosten.
    Da ich lange für ein Bild brauche, sagen wir mal 40 Stunden, dann sind das 640,-- Euro. 60 Euro kostet Material und Farbe, Pinsel und Malmittel.
    Also muss ich 700,-- Euro verlangen.
    Das wäre der Mindestpreis, um überleben zu können.
    Ich will da nicht irgendwo an Deinem Lack kratzen , aber - daß Du 40 Stunden lang für ein Aquarell brauchst interssiert keinen Käufer und auch nicht ob Du um 60 Euro Material, Farben... für ein Bild verbrauchst.
    Das Qualitäts/Preisverhältniss muß stimmen , nur dann wird er kaufen
    Bilder die weil teuer nicht weggehen - helfen nicht zum Überleben
    Bilder sollen auf Deine Kunden abgestimmt leistbar sein - oder Du malst "nur" zum Spaß dann ist jede Preisangabe vertretbar
  • jolie
    Das Thema Preise für meine Bilder zu finden quält mich gerade sehr, darum würde ich es interessant finden noch mal eure Meinung zu hören.
    Es geht um meine erste Ausstellung bei der ich mich mit drei Ölbildern beteilige. Leider hab ich gerade keine Fotos parat, doch ich würde mich nicht gerade als blutige Anfängerin bezeichnen. Die Bilder sind ein Portrait von Picasso 50x65 ich habe 300 Euro dafür angesetzt, ein Popart Bild von Jimmi Hendrix 60x90 für 700 und ein 40x70 großes Schlachtfeldbild mit 550.

    Auf die Preise bin ich durch Berechnung von Zeit und Material gekommen. Jetzt frage ich mich ob es besser ist die Preise sehr hoch anzusetzen (Einige Mitaussteller beginnen erst bei 800 Euro) um so klar zu stellen das das Bild einen Wert hat, und um später nicht die Schwierigkeit zu haben das man nun gerne Bilder teurer verkaufen möchte, sich aber immer auf seine alten Preise verwiesen sieht, oder besser günstiger bleiben um eventuelle Käufer nicht direkt ab zu schrecken.
    Was habt ihr da für Erfahrungen mit gemacht?
    Danke jolie
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