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  • Kommt in der Kunst noch Neues?

  • Annemarie
    Annemarie Kommt in der Kunst noch Neues?
    Kommt in der Kunst noch neues? Vielleicht mal ein neuer Stil, eine neue Künstlergemeinschaft, mit neuem noch nie dagewesenem Konzept. Was meint ihr? Oder ist schon alles abgenudelt, jeder Stil schon ausgeschöpft, alles gabs schon mal? In welche Richtung wird die Kunst in den nächsten Jahren gehen. Wie sieht Kunst in der Zukunft aus? Gibt es noch eine Entwicklung in der Kunst oder wars das? Muss die Kunst immer verrückter werden, Grenzen überschreiten, (mit Kacke malen) damit was Neues kommt?
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  • suomynonA
    demnächst schauen kunstwerke die betrachter an. kunstwerke generieren sich selbst und warten dann darauf, dass der betrachter sie ästhetisch findet. unästhetisches wird nicht akzeptiert. kunst ist es dann, bilder wieder zu entfernen.

    im weitesten sinne geht es darum, den begriff, den sinn "kunst" genauer zu betrachten, und nicht bloss bilder.
  • dirgiSpoT
    wow, strukki, solche guten wahren worte aus deinem mund!
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  • suomynonA
    hab ne idee. eine etwas andere vernissage.

    computer erzeugen über zufallsgeneratoren willkürlich bildmotive (nach gestaltungkriterien wie bildaufteilung, formen, farb-kontraste etc.), diese motive werden auf weisse leinwände in bilderrahmen an der wand projeziert. kontinuierlich entwickelt sich so ein "bild" weiter.

    die galeriebesucher haben nun die möglichkeit, in dieser bildentstehung bei jedem bild zu interagieren: wenn sie auf einen knopf neben dem bild drücken, bleibt die entwicklung stehen, friert ein. drücken sie doppelt, wird das bild gelöscht und die entwicklung fängt wieder von vorn an, mit der weissen fläche.

    ich glaube, dass es kein einziges bild geben wird, dass in der gruppe einstimmig für "fertig, gelungen" erklärt und eingefriert wird - die besucher werden den prozess immer wieder von vorn starten.
  • spmet-rus-spmet
    Fehler
  • spmet-rus-spmet
    Die Idee ist nicht neu, im Endziel aber unbefriedigend.

    Die Herausforderung besteht hier bei der Programierung und ist eher kein künstlerisches Problem.
    Vergleichbar vieleicht mit den automatisierten Bildern der Surealisten. Aber auch in der Vergangenheit gab es Leute die solche Werke im Kunstnet eingestellt haben. --Die haben sich wieder abgemeldet und ihre Arbeiten gelöscht--

    Die Kunstszene Passt sich der Musikszene an.
    Da werden Stars aufgebaut ausgenudelt und weggeschmissen weil es billiger und einfacher ist neue Stars zu puschen als auf Kreative Kontiunität zu setzen.
    Entsprechend ist die derzeit gehandelte Kunst.
    So ist der Kunstsammlergeschmack auch ein Maß für junge Künstler die sich orientieren müssen, wenn sie existieren wollen.
    Innovationen gibt es auch, aber die sind wie in der Musik derzeit im Underground zu Hause und schaffen es nicht zu allgemeiner Akzeptanz.

    Uns fehlen derzeit die Zappas der Kunst die finanziert durch Komerzielle Arbeiten, ihre Visionen von Kunst verwirklichen.
    Ob das aber die Masse der potentiellen Kunstkäufer versteht ist fraglich.
  • suomynonA
    Die Kunstszene Passt sich der Musikszene an.


    Thema Musik & Kunst.

    schlingensief ist pionier: kennt ihr das projekt freakshow3000, wo behinderte menschen auf ne merkwürdig ulkige art als "superstar-kandidaten" gecastet werden http://www.freakstars3000.de/ das ist ein neuer weg in der kunst. nicht der zweck-skandal, sondern absurde performances, die die leute zum nachdenken bewegen.

    so verloren ist der underground nun nicht. ich nenne zum beispiel björk und ihre eigenwilligen musikvideos. die haben ihren ganz wichtigen platz in der szene. was ist dagegen schon ein "alexander", den igrndein bohlen kreiert hat, und der nach einem halben jahr schon wieder verpufft ist?

    Und Zappa: Den haben wir doch (wer es denn weiss): Da gibs doch Uwe Schmidt aka Senor Coconut: der virtuelle Latino-Musiker http://www.senor-coconut.com
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Wirklich neue Ideen sehe ich weder in der darstellenden oder bildenden Kunst noch in der Musik (die ja im weiteren Sinn auch zur Kunst gezählt werden kann). Einen neuen Stil oder eine neue Richtung zu erfinden, wird immer schwieriger, ist sogar möglicherweise schon unmöglich ¹), da eigentlich "alles schon mal dagewesen" ist. Was ich sehe und höre, sind Variationen, Rekombinationen und Zitate.

    Wir leben ein einem Retro-Zeitalter. ²)

    Am besten trifft es wohl ein Zitat der Prinzen: "Das ist Alles nur geklaut".

    ¹) *fg*
    ²) Der von meinen Vorpostern erwähnte Frank Zappa sagte einmal dazu passend in einem Interview: "Who is WE? Speak for yourself, man!".
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  • NIWREW
    Hurra ,wir leben trotzdem!
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    im weitesten sinne geht es darum, den begriff, den sinn "kunst" genauer zu betrachten,...


    der sinn sind doch schöne bilder?
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    >>Kommt in der Kunst noch neues?<<

    ja, sicher doch.


    >> Vielleicht mal ein neuer Stil, eine neue Künstlergemeinschaft, mit neuem noch nie dagewesenem Konzept. Was meint ihr?<<

    musst du die augen aufmachen - künsltergruppen gibt es ne menge. beim neuen stil musst du aufmerksam durch die welt gehen

    >> Oder ist schon alles abgenudelt, jeder Stil schon ausgeschöpft, alles gabs schon mal?<<

    es gibt alles du musst es nur finden

    >>Wie sieht Kunst in der Zukunft aus?<<

    bin kein hellseher

    >>Gibt es noch eine Entwicklung in der Kunst oder wars das?<<

    ja, nein

    >>Muss die Kunst immer verrückter werden, Grenzen überschreiten, (mit Kacke malen) damit was Neues kommt?<<

    kunst war, ist und wird immer verrückt, grenzüberschreitend und dadurch neu sein.



    zum subthema stile und richtungen erfinden - erfinden tun nur scharlatane - man kann nur was finden.
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  • spmet-rus-spmet
    Ich habe manchmal das Gefühl, wir werden von Bildern regelrecht überflutet, bei der Masse an visuellen Informationen wird es immer wichtiger seine Arbeit auf ein Theoretisches Fundament zu stellen.
    Nach Jahren des Kunstschaffens ist es mir immer unwichtiger geworden selbst Kunstwerke zu schaffen.

    Weshalb sollte sich ein Künstler damit aufhalten Dinge zu tun für die man jemanden anderen Engagieren kann.
    Das wichtige ist doch beim Kunstmachen die Kontrolle über sein Werk zu behalten und sich nicht in Routinearbeiten aufzureiben.
    Kunstmanufakturen wie in Zeiten Rembrandts jeder Halbwegs intelligente Kunstprof. spannt seine Studis für niedere Zuarbeitungen ein.

    Ich habe schon Öfter darüber nachgedacht ein Eurojobber einzustellen und diese mit konkreten Vorarbeiten zu betrauen.
    Das Problem der gesetzlichen Legitimation ist hierbei eines. Ein anderes ist das der Kunstvermarktung der Werke die dabei entstehen. Dazu bräuchte man einen BWL Typen mit Kunstmarktbeziehungen.

    Weshalb schreibe ich das.
    Natürlich in Bezug aufs Thema. Die Industrielle Produktion wird seit Jahren ins billigere Ausland verlagert. Vielleicht könnte das ein Weg zur Schaffung von Arbeitsplätzen sein.
    Die Akzeptanz des Kunstmarktes vorausgesetzt in dem wieder Rekordumsätze getätigt werden.

    Übrigens ein Eurojobber werden mittlerweile von so mancher Galerie und Staatlichen Museen für Everts und Vernissagen benutzt.
  • L
    Hi temps-sur-temps,
    >Die Industrielle Produktion wird seit Jahren ins billigere Ausland verlagert.
    Ich bekomme oft Spammails "Ölgemälde aus China" und ähnliches.
    Insbesondere Kunsthandwerk für die breite Masse ist heute eine Sache des Vertriebs, sonst nichts.
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