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  • Kunst und Kritik

  • Gitte
    Gitte Kunst und Kritik
    Hallo,

    ich möchte einfach mal nachfragen, wie geht ihr mit Kritik um?

    Gruß Gitte
  • peter schnaak
    peter schnaak
    ich unterscheide in erbetene kritik von kollegen die man um rat fragt wenn man das gefühl hat man ist betriebsblind und unsicher da ist man in eher angreifbaren zustand und sucht sich die kollegen aus

    b kritik, positive kritik ja schön, beflügelt aber am meisten beflügeln mich meinungen die eindrücke wiedergeben und dinge benennen die im werk enthalten sind und mir noch nicht klar waren.
    negative kritik: wenn sie begründet ist denke ich über die begründung und deren stichhaltigkeit nach.
    geschmacksurteile sind ncht mehr als geschmacksurteile man kann sie/muss sie akzeptieren sind aber als einzelmeinung irrelevant.
    ich denke das man, als mit der materie sich befassender in der lage sein muss das eigene geschmacksurteil zu abstrahieren und kategorien entwickeln muss, die darüber hinausgehen.
    wie sind die mittel angewendet, wie konsequent sind sie angewendet
    bringen sie einen inhalt rüber,sind die mittel geeignet
    schulung der eigenen wahrnehmung, welchen weg nimmt das bild vom auge in den kopf.
    was ist noch da, wenn man das von künstlerseite beim betrachter an intellektuellem wissen vorraussetzt abzieht.
    was ist der ausgangspunkt: wenn von vorneherrein klar ist, dass zb haptik keine rolle spielt kann man nicht die abwesenheit von haptik bemängeln (auch wenn mann es persönlich vermisst...)
    letzlich wie stark ist ein bild gleich welcher art verdichtet, stark, suggestiv,
    Signatur
  • El-Meky
    El-Meky
    wie gehe ich mit Kritik um ....
    hmm

    wenn ich spüre, dass mich jemand sanft lenkt mit seinen Hinweisen oder Möglichkeiten etwas anders oder besser zu gestalten, dann bin ich sehr dankbar, wenn diese Kritik auch noch von jemandem kommt, der sein * Handwerk * versteht ist es mir Gold wert.

    wenn es aber um ein reines Geschmacksurteil geht, bin ich natürlich glücklich über positive Reaktionen, weil sie mich stärken und ermutigen und auch verletzlich bei * unbegründeten negativen Äusserungen.* lass ich mir aber nach aussen nicht gerne anmerken*

    Ich selber lasse mich beim Kritisieren reineweg vom Bauch leiten.
    Ich kann keine fachlich pfundierte Kritik abgeben, deshalb gebe ich ein Gefühls feed back.
    Ich drücke gerne meine Begeisterung aus wenn mich eine Arbeit anspricht und gebe auch gerne mein Urteil, wenn ich darum gebeten werde...
    halte mich aber zurück bei Stilrichtungen, die mir aus persönlichem Geschmack nicht zusagen , weil ich weiss, was mir nicht gefällt, kann einen anderen aber begeistern.

    lg
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  • arteP
    gelöscht
  • imihsas
    ich denke , wenn man merkt, das die kritik auf eine arbeit bezogen ist, kanns sie schon mal nicht schlecht sein, sondern konstruktiv... persönliche rachefeldzüge gehören in den kindergarten und ignoriere ich gefließendlich... kommen ja gottlob selten bis nie vor..

    positives feedback motivier, konstruktive kritik bringt mich weiter...
    lg
    sashimi
  • paracryl
    paracryl
    Sehe das genauso wie Katzenaugen.
    Nervig ist es wirklich wenn man was mal nicht gut gefunden hat und der andere deshalb unfreundlich in die Vollen geht.
    Signatur
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    @peterschnaak
    Genau solche Kritik, wie Du sie beschreibst, wünsche ich mir! Du hast alles gesagt.
    Signatur
  • Gitte
    Gitte
    Danke für die Antworten

    Mich persönlich hat am meisten das Posting von heliopo beeindruckt , ohne jetzt genau sagen zu können warum.

    Gitte
  • illenitraMinnaiG
    ich persönlich gebe nur Statements ab wo positive tendenzen überwiegen..Stellungnahme zu Werken die mich überhaupt nicht ansprechen verkneife ich mir,weil ich denke kein recht dazu zu haben mich über geschmack anderer zu äussern.
    Mir fiel allerdings auf daß bei kritiken die meine Stücke betreffen fast immer nur 1 oder 2 personen generell abfällig darüber kommentieren.
    Well,- man sagt zwar daß man es nicht so bitter ernst nimmt oder es ignoriert doch registriert wird es allemal und zieht runter.
    Insbesondere aber viel mir in sehr kurzer Zeit auf daß manche Künstler hier wahnsinnig neidisch sind wenn andere Erfolge haben was ich nicht nachvollziehen kann da mir Neidgefühle gegenüber anderen vollkommen fremd sind,weder im privaten sowie auch im beruflichem künstlerischem Rahmen. Jeder erntet doch das was er selber säht,oder auch jeder so wie er es verdient.
    Es gibt hier 2oder 3Kandidaten hier die meines Erachtens etwas zu abgeschraubt oder verplant sind und meinen durch irgendwelche Kunststudien anderen mit Ihrem Gefasel Überlegenheits Druck vermitteln zu müssen(leider ohne Grund wenn man deren Werke ansieht)...sowas beeindruckt mich allerdings in keinster weise und finde solche Komplexis eher peinlich als hilfreich.

    Liebe Grüsse

    Gianni Martinelli
  • grebnehcie
    die meisten beiträge die mich als kritiker weiterbringen, sind fragen
    zu arbeiten mit denen ich nichts anfangen kann. der abgleich
    von selben geschmäckern und gleichen positionen sind wichtig, finden
    hier aber in einem übermaß bereits statt.
    dann sollte sich eine kritik mit dem gegenstand beschäftigen und auch dort bleiben und vermeiden
    persönlich oder beleidigend zu sein.
    als kritisierter lasse ich mir leider nicht immer genug zeit um die qualität eines beitrages zu
    prüfen aber da gelobe ich besserung;-)
  • christian ringbauer
    Hallo,

    ich möchte einfach mal nachfragen, wie geht ihr mit Kritik um?

    Gruß Gitte


    kritik geht fast zur gänze an mir spurlos vorbei.
    in einem moment noch hinein und im nächsten moment schon wieder hinaus. ich meine damit diese subkektiven äußerungen kann ich mir echt ersparen,
    denn letztendlich zähle nur ich für mich selbst.
    da gibts nichts anderes.
    ch.
  • imihsas
    hi acryl62...
    nach deinem etwas eigenwilligen einstand ein herzliches willkommen...

    finde es schade das kritik für dich so unwichtig erscheint, frage mich jedoch, was du dir dann von dieser plattform erwartest?

    ich fürchte du könntest enttäuscht sein, denn für uns ist es sehr wichtig uns auszutauschen, auch wenns manchmal etwas härter zugeht... schlussendlich kann man aus kritik auch sehr viel lernen , wenn man bereit dafür ist, und sich nicht scheut auch anderen ein gewisses maß an respektvoller kritik engegenbringt..

    lg
    sashimi
  • christian ringbauer acryl 62 verabschiedet sich
    hi acryl62...
    nach deinem etwas eigenwilligen einstand ein herzliches willkommen...

    finde es schade das kritik für dich so unwichtig erscheint, frage mich jedoch, was du dir dann von dieser plattform erwartest?

    ich fürchte du könntest enttäuscht sein, denn für uns ist es sehr wichtig uns auszutauschen, auch wenns manchmal etwas härter zugeht... schlussendlich kann man aus kritik auch sehr viel lernen , wenn man bereit dafür ist, und sich nicht scheut auch anderen ein gewisses maß an respektvoller kritik engegenbringt..

    lg
    sashimi


    hallo sashimi.
    danke für deine nachricht die ich zur kenntniss nehme und auch akzeptiere.
    bleibe natürlich bei meiner äußerung, dem geht aber zuvor daß es es neben einer " gerechtfertigten kritik " auch noch die " ungerechtfertigte sprich subjektive - kritik " gibt,
    weißt du, manchmal ist man es leid sich damit auseinanderzusetzen und daher fixiere ich mich wesentlicher auf mich als auf kritiken.
    ich bin bei gott kein egoist und verwende dieses nichtakzeptieren einer kritik auch nicht als eine art abwendung von meinungen, aber es geht mir dabei besser, vielleicht liegt es daran das einige eine dickere haut besitzen.
    so das wars auch schon was ich mitteilen wollte.
    ich wollte nur mal schaune wie es so in einer plattform im net zugeht und daher habe ich mir erlaubt zu antworten.
    verabschiede mich von euch allen für die wahrscheinlich nächste zukunft und wünsche euch noch anregende themen, fragen und antworten.
    lieb grüße
    christian
  • grebnehcie
    hallo christian,
    ich kann verstehen warum du auf kritik aus diesem forum verzichten möchtest aber ich glaube es entgeht dir die ein oder andere sichtweise die dich villeicht interessieren könnte.
    wenn du nicht gerade kunst studierst oder dich bereits im kunstbetrieb befindest wo du deine arbeiten besprechen kannst dann
    ist diese seite eine gute plattform dies zu tun.
    allerdings gebe ich dir recht das man mit einer dünneren haut sehr vorsichtig ans werk gehen sollte.
    noch kurz etwas zu deiner aussage zum thema subjektivität, du schreibst, daß die
    nichtgerechtfertigte kritik die subjektive sei.
    das kann ich nicht ganz verstehen denn eigentlich ist die subjektive kritik nicht mehr und nicht weniger als ein persönlicher standpunkt entstanden aus abhängikkeiten von empfinden und denken.
    warum also sollte eine subjektive kritik ungerechtfertigt sein? sie ist doch eigentlich
    nur..."nicht allgemeingültig"; und sie ist bestenfalls in der lage einen einzelstandpunkt aufzuweisen um je nach qualität in den
    bereich der objektivität zu rücken oder nicht. und selbst das ist abhängig von deiner subjektiven betrachtung diese kritik zu lesen. artisthart;-)
    beste grüße frank
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