KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • ungegenständliche kunst + spannung?

  • SeL ungegenständliche kunst + spannung ?
    Hallo ihr!
    mal wieder muss ich mich an euch wenden.
    stehe kurz davor völliges neuland in sachen kunststile zu betreten: entgültig weg vom gegenständlichen!

    jetzt stellt sich die frage, wie ich mit ungegenständlichen formen (kreise, linien, quadrate, etc. gehören doch auch dazu, oder?) im bild spannung erzeugen kann vor allem wenn es erstmal nur ums zeichnen geht.

    klar besteht die möglichkeit von hell/dunkel schattierungen, perspektive, goldener schnitt und so weiter, jedoch hab ich sonst überhaupt keine vorstellung wie sowas aussehen könnte.

    gibts da irgendwelche spezialisten unter euch? vllt auch mit bildbeispiel?

    vielen dank schonmal

    lg,
    lea
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Liebe Lea,
    nimm deinen Rechner und konstruiere mit einem beliebigen Grafikprogramm deine Formen (die snd da ja auch schon oftmals vorgegeben). Die füllst du dann mit Farbe und siehst so schon am Bildschirm, ob Spannung erzeugt wird.
    Wenn nicht, mach die Augen zu, nimm einen Stift und zeichne die Grundformen blind aufs Papier. Was rauskommt, bearbeitest du weiter nach deinen Vorstellungen, vergrößerst es auf deinen Malgrund und machst was draus. Es gibt da kaum Patentrezepte, und wenn, dann haben es schom viele vor dir gemacht. Spanne selbst!
    Gruß - J.
  • SeL
    aber wann ist etwas spannend?
    hab mich damit noch nie beschäftigt.

    aber ich werde deine methode mal ausprobieren, vielen dank :)
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Ein Kreis in der Mitte der Malfäche ist langweilig. Unsere Blickrichtung - gewachsen durch unsere Lesegewohnheiten - geht von links nach rechts. Eine nach rechts aufsteigende Linie wird als ansteigend empfunden (Verkehrsschild "Steigung"). Eine diagonal von links unten nach rechts oben verlaufende Linie ist demnach schon mal (in der Regel!) spannender als eine von links oben nach rechts unten laufende. Dann gibt es noch die Regel mit dem Goldenen Schnitt (recherchiere selbst danach!). Wenn Du einen Haupt- und einen Nebenpunkt hast und die Augen zwingst, zwischen denen zu wandern, ist schon mal Spannung da, hoffe ich. Streng dich jetzt selbst weiter an: Komplementärkontrast, Farbe-an-sich-Kontrast, Hell-Dunkel-Kontrast - mach was draus!
    Gruß - Johnny
  • SeL
    vielen dank johnny!
    mit farben ist es sicherlich noch mal eine stufe leichter und goldener schnitt kommt immer gut.
    also.. wird schon :)

    lg
  • musrednar
    hey, lass dann aber sehen, was rausgekommen ist ... bin jetzt richtig neugierig!
  • SeL
    🔗
  • El-Meky
    El-Meky
    Hallo LeS,
    ich habe ein paar geometrische Bilder gemalt.

    GeomeTrick

    geometrisches


    ich habe einfach ohne Überlegung angefangen und kommen lassen, was da kommt.
    später, als die Linien dann feststanden habe ich die Flächen ausgemalt und dann auf Tiefe und Schatten geachtet.

    einfach loslegen und nichts abmalen oder kopieren ist meine Devise:o))

    viel Spass weiterhin !
    lg Ella
    Signatur
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Ich kann Heliopo nur zustimmen: einfach mal loslegen und schauen, was es wird. Ein Goldener Schnitt kommt zwar gut, aber wenn der Rest nicht "stimmt", nutzt er auch nichts mehr ;)
    Signatur
  • spmet-rus-spmet
    Ich möchte ja nicht Unken.
    Doch möchte ich anmerken das man es den Werken ansieht. Das mit dem Unüberlegten meine ich.
  • El-Meky
    El-Meky
    hier sind noch zwei 'unüberlegte Beispiele von mir
    :o))

    Geometrisches Selbstportrait

    Midlife Crisis

    lg Ella
    Signatur
  • spmet-rus-spmet
    Autobiografisch sozusagen.
  • El-Meky
    El-Meky
    du elendiger Frechdachs du !! :o))
    Signatur
  • spmet-rus-spmet
    ;)
  • Claudia A. G. Harrer
    Claudia A. G. Harrer
    Eine gute Bildkomposition gehört doch auch in Gegenständlichen Bildern dazu. Darum könntest du mal die Kompositionen der Alten Meister unabhängig von ihrer gegenständlichen Darstellung zerlegen und sie lediglich auf ihren Bildaufbau hin studieren. Am einfachsten geht das, wenn Du mal ein Werk am Computer so lange bearbeitest (z. B. mit Weichzeichner) bis dich keine Einzelheiten mehr stören und du nurnoch Farbflächen hast, wenn du diese noch durch Linien zerteilst hast du die Essenz des Bildaufbaus. Um gute Bilder zu erzeugen ist (egal ob ungegenständlich oder nicht) ein anfängliches Überdenken der Komposition nötig, was leider sehr häufig vergessen wird weil viele meinen ein nettes Arragement der Gegenstände, Personen oder Formen würde schon reichen, dabei ist es gerade die Bildkomposition an der man den guten Maler erkennt, die Technik ist Handwerk.
    Liebe Grüße
    Claudia
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    Ich finde, dass Emil Schumacher ein sehr guter abstrakter Künstler ist,
    ABER eigentlich macht er streng genommen gar keine abstrakte Kunst. Denn er verarbeitet seine Naturerfahrung und Beobachtungen nur so, dass man nicht gleich erkennt, was gemeint ist.

    Einfach so drauflozuarbeiten macht Spaß und man kann locker lassen, was jedem Künstler zwischendurch gut tut. Ob dann tatsächlich Kunst dabeirauskommt oder man durchs Spielen neues lernt zeigt sich dann.
    Viel Spaß
    Signatur
  • Seite 1 von 1 [ 16 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen