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  • dialog zwischen kira und kiluga

  • kiluga&nikita-kira
    kiluga&nikita-kira dialog zwischen kira und kiluga
    dort, wo nächtlicher gesang in flügel gehüllt, verlorene träume erbettelt
    warte ich vergeblich auf dein grünes auge und verliere ich mich in
    federweißen lügen wild und vergessen
    sind all die berührungen von haut und hitze,
    verloren all unsere wortspiele


    morgenröte durchflutet den raum, dort, wo die zeit stehen geblieben ist
    im samtweichen satin umhült vom klebrigen süßlichen schweiß der nacht
    noch verloren in aufbrausenden träumen, wo zeit und raum sich im endlosen
    verlieren, erwache ich nur langsam


    ein schmaler streifen schweigen, ein kleines bisschen blick
    der amaretto blass und wässrig, mit seltener chemie gemischt
    sie in schwarzem string und katzenhafter pose
    während elektrische entladungen auf feuchter haut erlösung suchten


    ein sanftes antasten der möglichkeiten
    während der mond in seinem silbrigen glanz den raum durch flutet
    versunken in der magie der nacht
    ertrinke ich schwebend im duft seiner haut
    und ein zauber längst vergessener zeit erwacht


    es gibt reisen
    die beginnen im kühlen satin von bettdecken
    wie schlangenhaut über einen nackten körper gleitend
    wie der kuss einer mondgöttin bei kaltem klarem nachthimmel


    noch verklärte blicke trüben das bild des augenblickes
    während der zauber langsam erwacht
    die schlange die ihren kopf in den garten wagt
    und langsam das innere sucht
    während das lodern der flammen erwacht


    den flammen fliehe ich
    in den rausch und die leichtigkeit
    des dunkelblauen wassers
    in die süsse schwere des honigs
    der mein denken und deine flammen ertränken will


    immer weiter treibe ich dahin ins endlose
    ein tiefer blick versunken in deinen blauen augen
    wage ich ein berühren deiner lippen
    ich spüre ein zittern ein verlangen mich in dir zu verlieren
    ein wilder geist beherscht mich hier und jetzt


    sei meine priesterin heute nacht,
    nicht zu irgendeiner anderen zeit
    heute nacht will ich dich sehen wie eine göttin
    in deiner ganzen pracht
    dein körper sei unser tempel der lust
    und dein kelch sei die erfüllung meiner sehnsucht


    oh du mein fürst
    es schmerzt so lieblich süß
    lass uns in die lüfte fliegen heute nacht
    schmecken will ich den nektar der lüste
    ich werde deine mondgöttin sein
    ineinander verschmelzen werden wir
    bei sternklare nacht
    die nacht die für uns geschaffen ist


    tanzen will ich mit dir
    durch die nacht
    und über ein lichtermeer aus sternen
    zufrieden warten
    bis die sonne neugeboren
    sinnlich träumen uns erlaubt
    Signatur
  • suomynonA
    ui, erotisch!
    streckenweise sehr schön zu lesen

    und doch: satinbettwäsche ist manchmal viel zu klebrig für gute, lyrische orgasmen
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