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  • Meisterfälscher Konrad Kujau

  • nehczteakimak Meisterfälscher Konrad Kujau
    Dieser Mann konnte in sehr vielen verschiedenen Stilen andere Maler kopieren.
    Ist es clever und geschäftstüchtig andere zu kopieren oder eher armseelig und kriminell ?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Kujau
  • ssiewretep
    herrje, was ist das langweilig.
    wen interessiert denn das?
  • nehczteakimak
    ich habe es gerade im fernsehen gesehen, seine nichte hat fälschungen seiner fälschungen angefertigt und muss jetzt hinter gitter...
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  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Weder das Eine noch das Andere zu 100%, möchte ich mal sagen. Natürlich gehört eine gewisse kriminelle Energie dazu, wissentlich anderen ein Ding zum falschen Wert anzudrehen. Aber diese Fälscher werden auch von anderen Zwängen getrieben, oft von einer inneren Notwendigkeit, die der eines Künstlers ebenbürtig ist. Oft ist es auch die Bewunderung für einen Künstler, die bis zur expressiven Identifikation reicht. Es gibt genug Leute, die sich wie Elvis, Heino, Michael Jackson (auch wenn das , na ja), paris Hilton, Jeanette Biedermann u.ä. geben. Sie kopieren, hauen damit aber noch keinen übers Ohr. Sollte jetzt jemand von denen es fertig bringen, auf einer Gala als Paris Hilton aufzutreten und für diese gehalten zu werden, könnte es ein Geheimnis bleiben oder, wenn eine news-story ausgehandelt wird, natürlich Betrug. Was wird er in der Öffentlichkeit hervorrufen - Entsetzen? Bewunderung?
    Die technischen Fertigkeiten der Kunstfälscher sind bewundernswert - sie müssen nicht nur das Werk in seinen Einzelheiten, sondern bei Tafelbildern auch den Duktus und damit die unmittelbare Frische hinkriegen. Löblicher ist das Bemühen, Kopien in nicht betrügerischer Absicht herzustellen, Käufer also darüber aufzuklären, dass es sich nicht um ein Original handelt (und es heimlich irgendwo so zu kennzeichnen, dass man es als sein eigenes identifizieren kann). Wenn ein Käufer sich dann seinen "echten", bisher unbekannten Cezanne übers Sofa hängt und von seinen Geschäftspartnern bestaunt wird, ist das zwar zumindest moralisch Hochstapelei, aber nicht unbedingt verwerflich im Sinne des Gesetzes. Kritisch wird es erst, wenn ein Käufer mit dem Werk Schindluder treibt - es also als echt weiter verkauft. Man sollte beim Verkauf eines selbst hergestellten Werkes (einer selbst hergestellten Fälschung) eine Art Zertifikat mitgeben, das als Bestandteil des Werkes gekennzeichnet ist.
    Heute kriegt die moderne Analyse sowieso alles raus. Selbst Bleiweiß aus eigener Herstllung wir anhand von Spurenelementen identifiziert und es kann gesagt werden, woher das Blei stammt, ob es alt ist und als was es mal gedient hat (Abwasserrohr z.B.)
    Es lohnt nicht, höchstens für die eigenen vier Wände!
    Ich könnte noch länger, aber hör mal langsam auf...
    Gruß - Johnny
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    @peterweiss: Mich zum Beispiel!
  • nehczteakimak
    johnny, duu, der Konrad Kujau meinte ja auch, dass alle maler die er kopiert, seine vorbilder sind und er nahe genug an das original ran will...soweit zu seiner malerei, doch dass er hitlers tagebücher kopiert hat und die dem stern für ein paar millionen andrehte ..wie findest du denn das ?
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Als raus kam, dass es Fälschungen waren, konnte ich mir ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen dahingehend, dass einer gerissener war als ach so hoch Gelehrte, die eine Echtheit attestierten. Aber trotzdem, Betrug ist Betrug, und der bleibt verwerflich.
    Ich habe mal einen ... gemalt, der, na ja, ich sage mal: Echter kann ein echter ... auch nicht sein. Das Bild gibt es noch, unter Verschluss, es juckt mich nicht einmal in den Fingern, damit Mist zu bauen.
    Aber sag mal, hatte er die denn nicht im Auftrag geschrieben und andere haben kassiert? Er soll doch mehr oder weniger mit einem Butterbrot abgespeist worden sein, wenn ich das richtig in Erinnerung habe...
    - J.
  • nehczteakimak
    es muß ja noch nicht einmal einen selber jucken...seine nichte hat ja erst seine fälschungen und als er 2000 gestroben ist,... fälschungen seiner fälschungen verkauft, sogar bei E-Bay !!! das muss man sich mal bitte vorstellen...und die fälschungen der fälschungen waren auch schlecht gemacht (nicht so akkurat, sondern teilweise über die kanten gemalt und schlecht signiert)..ausserdem verkaufte sie zu schnell und zu viel auf einmal, da flog es auf..vorhin kam erst ein bericht im fernsehen...muss also gerade jetzt passiert sein, dass alles aufflog...
    so lange kam man ihr nicht auf die schliche...erst eine ehemalige schülerin des fälschers entdeckte den doppelten betrug !
  • ssiewretep
    oh,
    johnny.
    mit dir hatte ich natürlich nicht gerechnet.
    ;-)
  • nehczteakimak
    ich auch nicht..;o))))))
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Mann Maaaaannnnnn, ich habe hier keinen Fernseher, aber hätte ich gewusst, dass das kommt (in den Allerwertesten beiß!)
    -J.
  • cyberbiggi
  • oicinitram
    Was Gemäldefälschungen betrifft, gibt es zwei weitaus begabtere. Eric Hebborn (tot) hat sogar eine Anleitung geschrieben und Wolfgang Lämmle, lebt heute in Frankreich, er kam 1977 mit Bewährung davon.
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Und die Moral von der Geschicht: Die Fälscher fälschen die Fälscher, und diese werden wiederum von den Fälschesfälscher gefälscht;)
    Signatur
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