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  • SOS-Kunststück - Für die Kunst und für die Kinder

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    Constantin SOS-Kunststück - Für die Kunst und für die Kinder
    Für die Kunst und für die Kinder

    Die SOS-Kinderdörfer weltweit versteigern Werke bedeutender Künstler und Prominenter - ohne zu verraten, welche Arbeit von wem stammt

    Wer hat den Viehhändler gemalt? Sagen wir nicht.
    In wessen Atelier sind die „Zwei Versionen des Eros“ entstanden? Kein Wort.
    Welche Arbeit stammt von Jörg Immendorff? Björn Dahlem? Armin Mueller-Stahl? Entscheiden Sie selbst!
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    Vom 8. bis zum 26. November starten die SOS-Kinderdörfer weltweit gemeinsam mit dem Online-Marktplatz eBay zum zweiten Mal die Aktion „SOS-Kunststück“. Mehr als 100 Originale bekannter Künstler, junger Talente und Prominenter aus Kultur, Wirtschaft und Politik werden unter sos- http://www.kunststueck.de und https://www.ebay.de/ im Internet versteigert. Wir können garantieren, dass es spannend wird, alles andere bleibt jedoch ungewiss. Zwar werden die Namen der Teilnehmer bekannt gegeben, wer aber was gemalt hat, erfahren die Käufer erst nach Ende der Versteigerung.

    Bis dahin mag jeder seine eigene Vermutung haben, ein entsprechendes Gebot abgeben – und mit Glück einen großen Wurf machen. So ist im Vorjahr ein auf 4500 Euro geschätztes Bild für 600 Euro versteigert worden. Anders herum ist ein Werk im Wert von 450 Euro für über 1000 Euro weggegangen. Ergebnisse, die alle überrascht haben und die zeigen, wie schwierig es ist, ein Kunstwerk richtig einzuordnen. Vielleicht sind sie aber auch ein Indiz dafür, dass die Bieter nur nach ihrem persönlichen Geschmack entschieden haben.

    „SOS-Kunststück“ ist einzigartig und hat in Kunstkreisen bereits eine so große Bedeutung, dass die Qualität der eingereichten Werke im zweiten Jahr noch weiter gesteigert werden konnte. Wolfgang Tillmans hat eine Arbeit gestiftet, Andreas Hofer, Daniela Trixl, Franz West oder André Butzer. Dazu kommen malende Prominente wie Caroline Beil, Suzanne von Borsody oder Renate Schmidt. Und eine Schirmherrin, Elvira Bach, die die Idee, Kunst anonym zu präsentieren, toll findet. „Wenn ich eine Arbeit losgelöst vom Preis oder Bekanntheitsgrad des Künstlers betrachte, kommt es darauf an, ob ich sie mit dem Herzen begreife.“

    Obwohl sich Elvira Bach selbst als menschenscheu bezeichnet, tritt sie für „SOS-Kunststück 2004“ in den Vordergrund: „Für Kinder kann man sich nicht genug einsetzen. Die Kindheit ist die Zeit, die einen Menschen am meisten prägt, und alle, die jetzt Kind sind, werden später ihrerseits die Welt prägen.“ Im Oktober fuhr die Künstlerin in den Senegal - das Heimatland ihres Mannes und der Ort, für den die Erlöse des „SOS-Kunststücks 2004“ bestimmt sind. Elvira Bach besuchte das SOS-Kinderdorf Kaolack.
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