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  • Kunstfotos - welche Ausrüstung?

  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer Kunstfotos - welche Ausrüstung?
    Um Motive für meine gemalten Bilder zu sammeln, liebäugle ich mit einer Spiegelreflexdigitalkamera.
    Ich habe eine Analoge Nikon F3 mit reichlich Zubehör und 3 Objektiven.
    Ist es klug, wieder eine Nikon zu wählen oder was wäre gut im Preis- Leistungsverhältnis? Die Top-Nikon D200 kann ich mir leider nicht leisten.
    Wer hat da Erfahrungen und kann mir raten?
    Ich danke Euch für eure Beiträge!
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  • suilenroc
    Eines mußt Du miteinbeziehen, Du kannst zwar Deine alten Objektive weiter benutzen, aber die Brennweiten sind anders, ein z.B. extremes 18er Weitwinkel wird digital etwa zu einem 35mmm Objektiv, da die Fläche des Bilderfassungschips kleiner ist als die Bildfläche, die in einer Analogen erfaßt wird.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Danke, Cornelius. Da zahlt es sich vielleicht gar nicht aus, die selbe Marke zu nehmen. Ich habe jetzt zwar eine Digi von Sony, Cyber Shoot 4,1, aber die Brennweite ist sehr begrenzt einstellbar.
    Deshalb die Überlegung mit Spiegelreflex.
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  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Hallo MaGie,ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung und favorisiere die D200 - wenn die finanzielle Hürde nicht wäre ...
    Eine Kompromisslösung haben wir jetzt erst mal mit der Minolta Dimage Z6 gefunden (6 Megapixel, 12-fach opt. Zoom!), die es neulich beim media markt für 199 Euro gab, weil Minolta die Kamera-Sparte aufgibt.
    Ich fotografiere weiter mit meiner F801, habe dafür nämlich auch mehrere Objektive (sogar ein russisches Shift-Objektiv). Was als digitale Bildvorlage dienen soll, wird eingescannt. Eine Möglichkeit wäre, lediglich die Filme entwickeln zu lassen und die Negative dann einzuscannen. Jedenfalls wird es bei uns noch dauern, bis eine digitale Reflex kommt - in 5 Jahren sind vielleicht die Vollformat-Chips Standard bei den Reflexen, und dann geht es auch mit den alten Objektiven wieder! Bei den jetzigen Chips ist KB-Brennweite x 1,5 die Regel. Dafür aber eine erstklassige Abbildungsleistung, während die für die Chips gerechneten Objektive das volle KB-Format nicht ausleuchten!

    Gruß - Johnny
  • flow_thgin
    Ich hatte mich vor 1,5 Jahren für eine digitale Spiegelreflex entschieden, weil mir die Kompakten nicht mehr ausreichten. Zum einen wegen der Qualität zum anderen wegen den festgelegten Brennweiten.

    Ich entschied mich für die Canon EOS 300D als Grundmodell und kaufte erst einmal Objektive dazu. Vor einem Monat kaufte ich mir dann die EOS 350.
    Mein Ziel war es, ein Bildarchiv anzulegen. Daraus wurde eine kleine Bildagentur, die demnächst online geht.

    Aber der Hauptgrund war der, dass ich nie vorort male. Ich sammele Impressionen, mache Fotos und werte das Ganze dann erst in meinem Atelier aus. Da müssen die Ausdrucke schon bis DIN A 4 gehen ohne Qualitätsverlust.

    Ich knipse nun seit 23 Jahren mit Spiegelreflexkameras und mit den EOS Kameras kann ich den gleichen Einfluss auf meine Bildgestaltung Mittels Blende und Belichtungszeit ect. nehmen. Gut, das kann ich auch bei den meisten Kompakten, aber es ist irgendwie nicht das Gleiche, als wenn man mit einer Spiegelreflex fotografiert. Die Qualität schwankt zu sehr von Bild zu Bild. Ich habe noch eine Lumix FZ 5 und der Unterschied ist echt kolossal.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Vielen Dank, die Beiträge haben mir sehr geholfen, ich werde mir mal die Canon ansehen, ich glaube da passt Preis-Leistung recht gut, die D200 hätt ich gerne, aber die ist mir im Moment einfach zu teuer.
    Da die Entwicklung bei diesen Dingen ja rasant voranschreitet und ich den Apparat nicht gewerbsmäßig nütze, werde ich mit einer günstigen Kamera auch ganz gut über die Runden kommen.
    Ich brauche sie ebenfalls, um Referenzbilder für die Malerei zu haben, an denen ich mich stützen und orientieren kann.
    LG Margit
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  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Die Objektive bei Digi-Cams in der Consumer-Klasse (unter 500 Euro) haben fast alle Probleme mit chromatischen Aberationen bei geöffneter Blende, und das Rauschen bei ISO 400 ist oft extrem störend. Außerdem mißlingt der Autofokus und der Weißabgleich des öfteren, auch das ist typisch für die Consumer-Klasse. Ich würde daher auch eine preiswerte Digi-Cam vor dem Kauf ausführlich auf diese Eigenschaften testen. Testberichte aus dem Internet taugen da leider nur bedingt, besonders in den Verbraucherforen wie ciao haben die meisten "Tester" wenig Ahnung. Aber auch Foto-Communities findest du zu einem Produkt oft eine Vielzahl unterschiedlicher Meinungen, also hilft nur: alles selbst testen.
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  • flow_thgin
    Wenn man testen kann, sollte man das echt tun. Schon allein vom Handling her.

    Das Rauschen bei Kompakten ist in der Tat erschreckend. Ich benutze lieber frühzeitig ein Stativ, als die ISO Zahl hochzudrehen.
    Bei meinen Canons kann man schon mal bis ISO 400 gehen. Bei der Panasonic Lumix ist da das Bild bereits unbrauchbar.
    Die Canon EOS 300D neigt schnell zur Unterbelichtung, dafür überzeugt mich der Autofokus der EOS 350 oft nicht, so dass ich dort lieber selber fokussiere. Außerdem hat die EOS 350 einen für meine Begriffe viel zu kleinen Akku, der nach 150 Bildern spätestens schlapp macht und auch im OFF Zustand Spannung verliert. Das wären die EOS Nachteile aus meiner Sicht. Und die Tatsache, dass die beim Kauf mitgelieferten Kit-Objektive oft nicht die Besten sind.

    In Fotocommunities habe ich das Gefühl, dass es sich bei den Kameramodellen eher um eine Glaubensfrage handelt.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Nun, ich glaube schon dass man mit der Zeit eine gewisse Markentreue entwickelt. So hatte ich z.B. eine Canon Spiegelreflex und eine Canon Filmkamera, und beide hatten einen Herstellungsfehler und mussten eingeschickt werden. Jedes Mal musste ich endlos warten bis ich sie wieder bekam.
    Seit 30 Jahren arbeite ich jetzt mit Nikon, da war noch niemals was kaputt, die sind absolut robust, zumindest die F, die F2 und F3. Die haben mich noch nie im Stich gelassen.
    Wovor ich mich aber scheue, ist das billige Kunststoffgehäuse der meisten Kameras, das kommt mir total empfindlich vor. Erst bei der Nikon D200 gibt es ein robustes Metallgehäuse, das mir viel sympathischer ist, dafür aber ist mir wieder der Preis unsympathisch.
    Ich habe auch mit der D100 von einem Freund schon fotografiert, und war sehr überzeugt vom Handling und der Qualität der Bilder. Na ja, Geld muss her, dann hab ich sicher kein Problem mit der Auswahl...
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  • mapa
    Hallo Margit, wir suchen mal wieder das Gleiche. Da night_wolf so hilfreich war, klicke ich mich hier ein. Ich pendele zwischen Canon PowerShot S3 IS und Panasonic Lumix DMC-FZ5. Hat jemand Erfahrung mit diesen Kameras? LG Ursula
  • Jens Etienne
    Jens Etienne
    Hallo Ma_Gie,
    lustig, dass du mit den Marken so haderst. Ich bin mit meinem Vater immer im Clinch. Er schwört auf Canon und ich auf Nikon. Im Grunde sind beide gut. Im unteren so wie im oberen Segment (Preis). Was deine Objektive von deinem alten Schötzchen angehen, da kommt es immer darauf an, wie alt die sind und welche Art. Hier ist ein Link der über die verschiedenen Objektive Auskunft gibt und auch über deren Kompatibilität.

    http://status.fotocommunity.de/

    Ich (und jetzt wieder der Nikon-Liebhaber) würde bei der Marke bleiben. Und ein D80 nehmen die hat 10Mio Pixel und ist sehr robust. Die Farbwiedergabe ist sehr gut und sie ist noch dazu relativ handlich und noch vergleichsweise leicht.
    Falls du noch Tips zum Kauf brauchst stehe ich gerne zur verfügung.

    Schönen Gruß vom Rhein
    Jens Etienne
    🔗
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  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Vielen Dank, ich habe zwar noch keine Kamera, mich aber sehr genau am Markt umgesehen, getestet, geprüft, verglichen...
    Momentan wäre mein Favorit Die Olympus 330 mit dem schwenkbaren Monitor. Sie ist nicht nur robust mit dem Metallgehäuse sondern sehr gut und fein verarbeitet, liegt super in der Hand und ist nicht so klobig wie Nikon. Leider hat sie aber auch keinen Synchron- Stecker für die Blitzlichtanlage, das haben erst Kameras in den höheren Preisklassen, wie Nikon D200.
    Da ich erst im letzten Monat mein neues Atelier bezogen und eingerichtet habe, ist jetzt mein Geld dort reingeflossen, und die Kameraanschaffung muss noch warten. Inzwischen werden die Modelle immer billiger, was ich dann auch wieder zu schätzen weis.
    Also liebäugeln würd ich mit der Nikon D200 schon sehr, aber die Objektive dazu sind einfach zu teuer für mein Budget. Ich mache es ja nicht profimäßig, die Anschaffung könnte ich nicht wirklich ausreichend nützen.
    Momentan heisst es malen was das Zeug hält- jetzt hab ich ja endlich den Raum und das Licht dazu.
    Alles andere kommt vielleicht noch.
    Liebe Grüße Margit
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  • Jens Etienne
    Jens Etienne
    Hey Ma_Gie,

    ich kann dein Dilemma verstehen.
    Ich wollte mir für meine Auslandsreisen eine von den "Bridge"-Kameras zulegen. Eine Bridge-Kamera ist ein Mittelding zwischen Spiegelrefels mit Wechseloptik und einer kompakten "Digiknipse". Was mich als langjährigerSpiegelreflex-User aber immer abstößt, ist der digitale Sucher. Ich möchte halt immer durch ein "Fensterchen" durchschauen und nicht auf ein Display. Und die digitalen Sucher sind sooo schlecht für die Augen... Noch viel Erfolg für den neues Studio und dass du recht viele Bilder verkaufst.

    Schönen Gruß

    Jens Etiene
    🔗
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    beziehe mich auf das Eingangsposting. Um Fotovorlagen für die Malerei aufzunehmen braucht es keine DSLR, da reicht auch eine Kompakte. Du malst doch nicht jede Farbschattierung vom Foto ab, oder?
    Ich fotografie seit letzdem Jahr mit einer DSLR, habe eine Website künstlerische Fotografie veröffentlicht und beschäftige mich mit abstrakter und surrealer Fotografie im Atelier.
    Meine Entscheidung viel auf eine Sigma, ein Außenseiter mit speziellem Sensor. Stelle erschreckend fest wie in einem Kunstforum die 350D angepriesen wird, absoluter Mainstream und meistverkauftes Konsumprodukt. Weiß nicht ob bei einem Werkzeug für die künstlerische Arbeit das Preisleistungsverhältnis der entscheidende Wert ist. Es gilt über den Apparat, das Werkzeug, Themen zu transportieren, die den Mainstream in Frage stellen. Wie soll das gehen mit dem meistverkauften Produkt, von der 400D mal ganz zu schweigen. Nur soviel zu Marke, Preisleistungsverhältnis und künstlerische Arbeit.
    Ansonsten bietet eine digitale Spiegelreflex natürlich die Möglichkeit ein ganz anderes Bewusstsein bei der Aufnahme zu entfalten. Das fängt beim Schauen durch den Sucher und Objektiv an und hört beim Kontrollieren auf dem Monitor und gegebenenfalls Löschen auf. Meine Sigma SD10 zeichnet sich durch eine besondere Größe im Gehäuse aus, ein großer Vorteil beim Handhaben für meine Hände. Der Foveon-Sensor ist sehr selten und funktioniert ganz anders als bei den bekannten Marken. Auf Einzelheiten gehe ich jetzt nicht ein. Es gibt natürlich inzwischen viele günstige DSLR, es muss nicht nikon oder canon sein. Für einen der künstlerisch arbeitet ist eine selbstbesetzte Nische sicherlich wesentlich produktiver für die Arbeit als ein Massenwert der die Mehrheit verkörpert...

    gruß fluuu
    Signatur
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