KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • malerei - digital (klappe die 109te)

  • VinA
    VinA
    nun ja, in diesem beitrag geht es um digitale kunst und nicht um andere kunstrichtungen.

    pfusch gibt es immer.

    ich möchte auch niemanden angreiffen oder verletzten, aber ich denke die diskussion sollte mal umgeleitet werden.
    es sollte hier mal mehr über quallität gesprochen werden als über "was ist eigentlich kunst\"
  • musrednar
    ich meinte ja eigentlich, dass genauso wie die traditionellen auch die digitalen künstler sich nicht nur mit qualität von der masse abheben müssen, um erfolgreich zu sein, sondern auch die vermarktung nicht vergessen dürfen.

    ja, und eben diese qualität wird wohl immer auch streitfrage bleiben ... befürchte ich.

    natürlich kann ich sehr gut verstehen, wenn du als offensichtlicher kenner das offensichtliche "pfuschen" sofort siehst. und ich verstehe auch, dass es oft nicht nachzuvollziehen ist, warum gerade ebenso solche arbeiten dann "angenommen" werden.

    ich bin auch der meinung, dass hier viele schlechte arbeiten gezeigt werden, obwohl ich digital sicher alles andere als wissend bin.

    aber gibt es nicht oft digitale arbeiten, die offensichtlich nicht gefinkelt und/oder "handwerklich" kontrolliert geschaffen wurden und trotzdem künstlerisch interessant sind?
  • lisa
    lisa
    wie alles, hat auch dieses mehrere Seiten;)

    Für mich ist "digitale" Kunst schon verbunden mit den technischen Möglichkeiten, die da gegeben sind, und wie sehr jemand fähig ist, damit umzugehen.

    Andererseits entstehen bei mir auch Bilder auf digitaler Ebene mit ein paar läppischen und in keinster Weise technischen Ahnungen und Fertigkeiten. Da geht es aber auch nicht um die Technik, sondern darum, was die Bilder inhaltlich transportieren. Da taucht zwar der Begriff digital auf, weil es eben nicht mit echter Farbe gemalt ist, aber ich würde das niemals unter "digitaler" Kunst einreihen, oder mich da mit Leuten vergleichen wollen, die fit in dieser Sparte sind.
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • sinA
    Hier sind auch meine 2 Cent auf den Tisch:
    "Fotografie ist am Ende... Nicht die Fotografie, sondern die Malerei wird überleben... Digitale Bearbeitung löst die Begriffe der Wahrhaftigkeit und Wirklichkeit in Luft auf. Die Zeichnung von Rembrandt schreit nicht "Kunst!", sondern "Menschlichkeit!" Das habe nicht ich gesagt, sondern der Alte Dawid Hockney.
    Ich bin viel digital unterwegs. Ich liebe digitale Bilder... ABER...LEIDER... ich muss (schwer) dem Hockney zustimmen. Ich überzeuge mich immer wieder, wie er hier Recht hat.
  • lleiret
    nun ja, in diesem beitrag geht es um digitale kunst und nicht um andere kunstrichtungen.

    pfusch gibt es immer.

    ich möchte auch niemanden angreiffen oder verletzten, aber ich denke die diskussion sollte mal umgeleitet werden.
    es sollte hier mal mehr über quallität gesprochen werden als über "was ist eigentlich kunst\"


    Die Frage nach Qualität definiert sich nunmal neben der handwerlichen auch über jenes, was Kunst zu leisten imstande ist. Dieses nicht zu hinterfragen, somit auch digitale Kunst nicht in den Kontext der Kunst im Allgemeinen zu stellen wäre die Degradierung der Kunst zum Handwerk (hierbei soll das Handwerk nicht schlechter dargestellt, dennoch aber ein Unterschied aufgezeigt werden). Dass die Güte von Kunst natürlich auch oftmals primär von handwerklichen Qualitätsmaßstäben abhing und -hängt ist dabei nicht zu bestreiten. Aber gilt dies eben auch nicht kategorisch. Woran lassen sich z.B. einige moderne Vertreter der Kunst nach einem Michelangelo (bspw.) messen? Was ist ein schwarzes Quadrat auf einer weissen Leinwand oder Pointillismus aus der ästhetischen Perspektive der Renaissance? Schwierig ist dies zu beantworten, hält man allein an der normativen Qualität einer Technik fest.

    Wo ich Dir Recht geben würde ist, dass auf Grund von Filtern etc., im Grunde der makroartigen Vereinfachung und Zusammenfassung handwerklicher Abläufe und durch die zunehmend gesteigerte intuitive Bedienbarkeit von Gestaltungsprogrammen, einstmaliges Fachwissen untergraben wird. Jeder kann ohne weitere Kenntnisse einen Effekt erzielen, der vor 20 Jahren so nicht hätte erstellt werden können. Dabei ist der Effekt schon zum Symbol für die naive Programmbenutzung geworden und als Laientat identifizierbar. Aber wen soll dies stören? Eine Digitalkamera übernimmt heutzutage auch viele Einstellungen (bspw. Blende, Verschlusszeit etc.) automatisch, was vor 40 Jahren nicht denkbar gewesen wäre. In den technischen Möglichkeiten selbst ist jedoch auch keine Qualität zu sehen, sondern in der Ausschöpfung und Übersteigerung derer zu einer neuen Sichtweise, anderen Ästhetik etc. Dass die meisten (z.B.) Designer Programme gut bedienen können, weiss ich aus eigener Erfahrung. Aber ich habe auch festgestellt, dass der Anspruch sehr oft "nur" ein rein handwerklicher ist. Wenn er dieses nur ist, ist die handwerkliche Qualität im Sinne der Kunst auch nicht höher zu loben, als sie ihre Anwendung findet. Soviel in aller Kürze...
  • musrednar
    hach, sebastian, was täten wir bloß ohne deine herrlichen beiträge, die immer so "in aller kürze" verfasst sind ;-)
    :-))))
  • lleiret
    weiss ich auch nicht ;)
  • VinA
    VinA
    da bin ich wieder :)

    ich möchte den punkt der vermarktung aufnehmen.

    von beruf bin ich designer, grafiker, illustrator.
    mein brot verdiene ich also mit werbung.

    man kann ganz klar sagen, dass mein berufsstand die digitale kunstszene beherrscht.

    glaub mir, diese leute haben kein problem, ihr kunst zu vermarkten. sie haben den klaren vorteil der professionalität. das fängt da an, das sie ihre werkzeuge wie im schlaf beherrschen und sie jeden kniff kennen, um ihr werke an den markt zu bringen.

    diese branche schläft nicht und entwickelt sich rasant weiter.
    die jugend orientiert sich an diesen leuten und digitale kunst, so wie sie hier verbreitet ist, wird in den nächsten jahren wieder verschwinden.

    die zukunft sieht so aus, dass der jugend wieder technische perfektion gelehrt wird. und diese setzten sie auch beeindruckend um. hier ein beispiel von vector künstlern ab 12 jahre!!! http://vexels.net/index.php

    aber ich glaube eines der promleme hier ist, das digitale kunst ganz einfach zu wenig kategorien aufweißt.

    es gibt auch hier verschiedene stilrichtungen, die eigentlich auch nicht verglichen werden können.

    hier mal einige beispiele:

    zufallsgenerierte computerkunst hier gibt es auch 2 sparten. die einen benutzen fertige programme für ihre bilder.z.b.: http://www.karinkuhlmann.de
    die anderen programmieren eigene aktionen. z.b.: http://www.joshuadavis.com hier unter print gucken.

    digitale malerei beispiel: http://www.dunkelgold.de

    pixel-art beispiel: 🔗

    vector-art beispiel: 🔗

    Photo Manipulation beispiel: 🔗

    3D beispiel: 🔗

    und noch viele mehr...

    wenn ihr euch mal die links anseht, werdet ihr erkennen, das digitale kunst doch sehr unterschiedlich ist.

    edit: ich denke, es ist ganz einfach wie in jedem berufsstand. nur die besten werden überleben.
    und ich kann mir einfach nicht vorstellen, das jemand der sein arbeitsgerät nicht richtig beherrscht, erfolgreich seine werke vermarkten kann.
    wenn er schon nicht genug ehrgeiz hat sein werkzeug zu lernen, wie will er dann durchhalten, wenn es um sowas zeitintensives wie vermarktung geht.

    alle erfolgreichen künster die ich kenne, sind perfektionisten. jeder auf seine art.

    natürlich darf nicht nur technisch bewertet werden.
    die kreativität sollte in jedemfalle im vordergund stehen.
    meine branche z.b. bewertet vieles zu technisch.

    ich denke ein erfolgskonzept ist die ausgewogene mischung.
  • tsinogyloP_ehT
    Wenn du den wert von kunst nur an der vermarktbarkeit bemisst und an der dicke der brieftasche die am ende dabei rauskommt, tust du mir ehrlich gesagt ein bisschen leid.
    Dein ganzer text weißt zumindest unterschwellig diesen ton auf. Du sprichst zwar von deinem beherrschenden berufsstand, meinst aber in wirklichkeit die gesamte digitalszene.
    Das mag zwar für design und illustration vollkommen zutreffen, die frage stellt sich nur ob mit digitalen werkzeugen auch nur kunst geschaffen werden darf/kann ?
    Ich weiß - schwachsinnige frage, aber wie schon gesagt unterschwellig hat dein text diesen ton getroffen.

    Die beispiele sind alle natürlich höchster technischer standard, für mich aber eben eher auftrags"kunst" - mehr auch nicht. Über den menschen erfahre ich in diesen arbeiten wenig bis gar nichts. Das macht für mich persönlich den stellenwert von kunst, jenseits von technischem handwerklichen können und auch geschmack eben aus.
    Ich erfahre eben hier mehr über die menschen hinter den werkzeugen als in deinem hochgelobten berufsstand.

    Es ist eben nur "design" und design wird nie kunst sein.
    Kunst ist die "wissenschaft der wahrheit", weil mir die menschen in unterschiedlichsten facetten mir bzw. uns untereinander sich über ihre ängst/träume und sonstigen gedanken in der wunderbaren sprache der kunst zu unterhalten im stande sind. Ob mir das auch immer gefällt ist erstmal zweitrangig. Was bleibt ist manchmal ein facettenreicheres bild vom menschen als jede direkte begegnung es sein kann.

    Auftragskunst bzw. design ist ehrliche harte arbeit - mehr aber auch nicht. Gefordert von der masse - reflektiert vom designer.
    Design markiert die oberfläche des menschen, eine goldene verklärende hülle. Kunst dagegen ist ein bitteres extrakt aus dem inneren, hintern den hüllen sich verbergendes elexier.
    Den hommunculus der alten alchemisten den man mit dampf und feuer auspressen und kochen muß damit er zum vorschein kommt. Ein golemartiges, monströses wesen aus lehm und klumpen das man zum teufel jagen möchte weil es so häßlich - ehrlich ist...
  • VinA
    VinA
    schau, du hättest die postings zuvor lesen sollen, als mir dies zu unterstellen.

    lies erstmal die anderen postings.
  • tsinogyloP_ehT
    ..ich bin immer am ball hier.
    Aber was hat das damit zu tun ?

    Und im übrigen...was unterstell ich dir denn ?
  • VinA
    VinA
    "Wenn du den wert von kunst nur an der vermarktbarkeit bemisst und an der dicke der brieftasche die am ende dabei rauskommt, tust du mir ehrlich gesagt ein bisschen leid."

    genau dieser punkt.

    mein text hat sich auf diese aussage gestützt:

    auch hier wieder: es kommt (immer mehr) auf die richtige vermarktung an, ob nun pfusch oder nicht.


    und ja, in der digitalen kunst hat es ein designer mit sicherheit leichter seine werke zu vermarkten.

    und es ging hier nicht darum ob ich den wert eines bildes daran messe.

    edit. ach ja, ein designer kann auch ein künstler sein. oder willst du behaupten das ich nun kein künster bin, weil ich meine brötchen mit design verdiene? hahaha :)

    und was soll das mit der auftragskunst. hab ich davon gesprochen? und wie kommst du darauf das die links nur auftragsarbeiten vorweisen? ganz im gegenteil :)

    die frage ob die werkzeuge nur für künster sind ist doch unsinn.
    Die beispiele sind alle natürlich höchster technischer standard, für mich aber eben eher auftrags"kunst" - mehr auch nicht. Über den menschen erfahre ich in diesen arbeiten wenig bis gar nichts. Das macht für mich persönlich den stellenwert von kunst, jenseits von technischem handwerklichen können und auch geschmack eben aus.
    Ich erfahre eben hier mehr über die menschen hinter den werkzeugen als in deinem hochgelobten berufsstand.

    bitte zeig mir hier beispiele. so kannst du das nicht agumentieren. immer dieses verallgemeinern.
  • Robert Wolter
    Robert Wolter

    von beruf bin ich designer, grafiker, illustrator.
    mein brot verdiene ich also mit werbung.


    Ist das jetzt ein Qualitätsmerkmal? Der Großteil der Werbung ist m.u.E. einfach nur gequirlte Hühnerkacke.
    "Ja, ist denn schon Weihnachten?"

    Die notwendigen intellektuellen Gedanken zu dem Thema hat, nicht ganz unerwartet, teriell auf den Punkt gebracht.
    Signatur
  • VinA
    VinA
    tja, schade das man hier nicht über sowas reden kann.
    bei euch ist es nur schwarz oder weiß. wo sind die zwischen töne?
    werbung..pah
    man muß nur die bösen wörter, werbung oder design schreiben, schon steht der text für euch in einem anderen licht und ihr lest nur noch das, was ihr lesen wollt. schade :(

    ich hebe nicht die werbung in den kusthimmel.
    ich vergleich die beiden sachen noch nicht mal.

    der eine sagt das pfusch ok ist, wenn man ihn gut vermartet.
    ich sage aber, das ihr pfusch in der digitalen kunst szene, nicht vermakten könnt, sollange die designbrachnche so viel besser ist.

    das einizige was ich hier klar machen wolle, das jeder vom andern lehrnen sollte.

    die designbrache sollte mehr herz haben und nicht nur die arbeiten und damit ja auch den menschen, so technisch bewerten.
    die kunstszene solle erlicher werden und nicht nur lobhudelei betreiben. sacht doch den leuten was nicht gut aussieht, oder warum euch eben die dieses bild nicht gefällt.

    so das war es jetzt von mir.
    mal gucken wie das wieder verdreht wird.
  • tsinogyloP_ehT


    edit. ach ja, ein designer kann auch ein künstler sein. oder willst du behaupten das ich nun kein künster bin, weil ich meine brötchen mit design verdiene? hahaha :)


    Exakt, das meinte ich. Da kannst du noch so still vor dich hergackern.
    Werbung und design sind wie sie sind und heißen deshalb auch so wie man sie nunmal nennt - aber mit kunst haben sie nicht viel zu tun.
    Das ist ja auch nicht weiter schlimm und ich finde es auch echt klasse was du und deine innung so machst.

    Design hat nunmal das primäre ziel sich auf einen äußeren gestaltungsprozess zu konzentrieren und ist rein funktional. Ob das nun industriedesign (möbel, etc.) oder gebrauchsdesign (grafik typo etc.)ist, ist völlig egal.
    Kunst ist weniger zweckgebunden, also an einen mittler/auftraggeber gebunden und dient mehr der eigenen befriedigung im sinne des wohlbefindens oder der selbstthematisierung.

    Brauch ich dir doch nicht nochmal einmal alles erzählen - weist du doch im grunde selber ?

    Natürlich ist ursprünglich das berufsbild des grafikers aus der malerei enstanden, da irgendwann plakate für den gewerblichen gebrauch benötigt wurden.

    Einerseits sind alle disziplinen dem kommunikationsbegriff unterworfen. Wo aber grafik und design eher der massenkommunikation dient, kann bei der kunst eher von selbstkomunikation, fast schon im freudschen sinne sprechen.

    Wenn ich also vom wert spreche der sich nicht vermarkten lässt meine ich also die kunst - du hast sie aber gleich auf grafik und design mitbezogen - woher natürlich auch unser sprachliches mißverständnis stammt.
    Wenn wir also künftig beides fein voneinander trennen muß sich auch keiner angegriffen fühlen.

    In diesem sinne - frohe pfingsten
  • VinA
    VinA
    uhi, dass ist ja die reinste diskriminierung.

    das ist ja, als würdest du sagen, weil ich mein essen als metzger verdiene, kann ich kein künstler sein.
    pfui, was für eine bonierte einstellung.

    und nun noch einmal, damit es wirklich der letzte versteht.
    ich habe den punkt werbung aufgegriffen, weil es in meinem text um die vermarktung ging.

    und du kannst es nicht von der hand weisen, das ein designer seine werke besser vermarkten kann.
    und es geht nicht um die werke, die er wärend der arbeit gemacht hat, sonder um die bilder, die er für sich gemacht hat.

    und wenn du mir und meinem berufsstand unterstellen willst, das wir nur in der lage sind, auftragsarbeiten zu machen und nicht mehr ein eigenständiger denkender mensch sind, dann tust du mir leid.

    dafür, das du dich als künstler bezeichnest, hast du ein sehr eingeschränktes denken. solltest du nicht anderen menschen und ihrer arbeit offener gegenüber stehen? aber das würde ja heißen sich auf etwas neues einzulassen.
    beruf und berufung sind nicht das selbe!

    edit
    guck mal, ich stell doch die berufe nicht gleich.
    ich möchte euch doch nur vermitteln, das ihr meinen zweig nicht so kritisch gegenübertreten solltet. ich spreche immer noch nur über die digitale kunst.
    ihr könnt technisch noch einiges lernen. d.h. doch nicht, das ihr dann automatisch design macht. :)

    klar muss kunst nicht technisch perfekt sein, das verlang ich ja auch nicht. es ist nur so, das einige digitale künster sich fragen, warum versteht meine kunst keiner, warum kommt mein werk nicht an. und oft liegt es nicht an der kreativität, sonder nur an der umsetzung. und ich denke, da kann man hilfestellung geben.
    das ist nicht anders, als wenn jemand in einen malkurs geht. das sieht hier ja auch keiner als verwerflich an. oder?

    wenn ihr euch für diese branche mehr öffnen würdet, könntet ihr viel davon profitieren. ich bin mir sicher, dass dadurch niemand in seiner Kreativenvielfalt beschnitten wird.

    ich wünsche auch dir (euch) schöne pfingsten! :)
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    wehrtes vina - hol mal luft und nutze die zeit zum reflektieren - über das was du hier geschrieben hast.
    für mich strahlst du eine gewissen betriebsblindheit aus. diese manifesitiert sich wie folgt:

    "man kann ganz klar sagen, dass mein berufsstand die digitale kunstszene beherrscht. "

    "glaub mir, diese leute haben kein problem, ihr kunst zu vermarkten. sie haben den klaren vorteil der professionalität. das fängt da an, das sie ihre werkzeuge wie im schlaf beherrschen und sie jeden kniff kennen, um ihr werke an den markt zu bringen. "

    "aber ich glaube eines der promleme hier ist, das digitale kunst ganz einfach zu wenig kategorien aufweißt. "

    "und ja, in der digitalen kunst hat es ein designer mit sicherheit leichter seine werke zu vermarkten."

    "ich hebe nicht die werbung in den kusthimmel.
    ich vergleich die beiden sachen noch nicht mal.

    der eine sagt das pfusch ok ist, wenn man ihn gut vermartet.
    ich sage aber, das ihr pfusch in der digitalen kunst szene, nicht vermakten könnt, sollange die designbrachnche so viel besser ist."

    etc...

    keine dieser äusserungen sind untermauert - sie wirken wie auswendiggelernt. eine selbstüberschätzung für die diese szene berühmt ist. die tiefen der digitalen kunst sind in diesem berufzweig wie in anderen nicht angekommen. digitale kunst fängt schon beim einfachen basic an (wobei dies nicht einmal der anfang ist). und selbst diese sprache unterliegt wie jedes andere werkzeug (pinsel - farben - etc) , sollte es sich um kunst handeln, den gleiche gesetzmässigkeiten wie bildhauerrei, malerei, etc. der begriff digitale kunst ist die schöpfung eines ignorzustandes, sprich eine schublade für leute denen ein gewissen verständnis fehlt. wer glaubt sie schaffe was neues unterliegt dem irrtum der wortdefinition - was wäre das neue dieser richtung/dieses werkzeugs? schaft es ein neues ästhetisches verständnis, etc?

    zum thema designer - dies ist ein beruf wie metzger - nicht mehr - es impliziert nicht die kunst. beruf kommt von berufung - dies ist der unterschied zwischen einen handwerker egal aus welchem beruf und einem künstler. kunst hat in diesem punkt auch nichts mit vermarktung zutun - wobei wir wieder bei deiner berufsblindheit wären. bevor du nun wieder in deine tastatur haust. definiere für uns oder besser für mich digitale kunst und digital und kunst. wenn du dies geschaft hast machst du weiter mit design und sign bis hin zur werbung. solltest du nun immernoch keine wunden finger haben überlegst du dir warum gerade dein berufstand so dominat sein soll - die vorwürfe der verallgemeinerung werf ich dir hiermit mal zurück. leider hast du es versäumt deine thesen hier zu untermauern - daher brauchst du dich nicht zu wundern wenn sie in der luft zerrissen werden.
    als kleinen handwerklichen tip geb ich dir noch dies mit: nicht mit gegenfragen antworten dies wird meist als unhöflich empfunden.

    grüss gott wenn du es triffst
    herrps
    Signatur
  • tsinogyloP_ehT
    Ach ratze das hast du jetzt mal schön direkt gesagt - ich hab mich gar nicht so getraut.
    Aber diskreminiert hab ich sie ja schon mit meinen versuch einer recht neutralen/sachlichen betrachtung.
    Was hast du sie jetzt denn erst...

    Aber was mir aufgefallen war, was du unter betriebsblindheit einordnetest war diese fast schon selbstlose opferung für den eigenen berufsstand.
    So etwas von aufopferung bzw. identifikation für den beruf, wenn wir das alle so vorleben würden - deutschland wär wieder ein blühend land...


    edit: hab gerade deine editierung am ende gelesen.
    Liest sich wie eine vollbremsung in die hauswand.

    O. k machen wir mal nägel mit köpfen und quatschen nicht immer um den heißen brei.
    Ich hab mich schon immer gefragt warum meine digitalen sachen nicht so gut ankommen. Vielleicht kannst du mir ein paar tipps geben wie ich es besser machen könnte ?
    Wäre echt nett danke schonmal im voraus.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    ja es war so ein inneres bedürfnis - dem ich mich nicht entziehen konnte.
    hab mich schon ne zeitlang gefragt warum eine fleischfachverkäuferin 3 jahre ausgebildet werden muss. die antwort ist/war so einfach - es ist wie bei einem rollenspiel. klar könnte man ihr das in 2 monaten beibringen aber würde sie die wurst so "lieben" wie nach 3 jahren ausbildung? würde sie 40 jahre lang in diesem beruf verweilen, wenn sie nur 2moante ausbildung hätte? ist es nicht leichter für das fleicherfrauchengewissen zusagen - "nun ja jetzt habe ich mich schon 3 jahre lang ausbilden lassen - nochmalige 3 jahre für einen anderen beruf - nein danke"? der entstanden "idealismus" der meist einem fanatismus im nichts nachsteht - hilft bei diesem selbstbetrug.
    Signatur
  • VinA
    VinA
    leider habt ihr mich alle auf meinen berufsstand reduziert und nicht mehr den menschen und damit den künstler dahinter gesehen.

    wenn ihr meine texte mal so lest, das sie ein künstler und kein designer geschrieben hat, dann seht ihr dahinter vielleicht, das ich euch lediglich aufrütteln wollte.

    euch eine digitale kunstwelt zeigen, die neben euch herlebt.
    ich habe wohl in meinen texten den fehler gemacht, das ich dachte, sie dadurch zu untermauern, in dem ich euch meinen beruf nenne. damit ihr seht, das ich beide welten kenne. das ging aber voll in die hose. schade.

    ich glaube die links hat auch keiner genau angesehen, da diese künstler gleich abgestempelt wurden.
    fast schon lustig :) da postet ein "designer" links, das kann einfach keine kunst sein. hahaha

    diese links sollten euch lediglich künster aus verschieden zweigen der digitalen kunst näher bringen, die ihre werkzeuge fantastisch beherrschen.

    künstler die ein anders empfinden für technische perfektion haben. ( hier nochmal der punkt werkzeuge, arbeitsgeräte, das thema pfusch)


    mein erstes postig ging um die qualität. hier vielleicht eine bessere erklärung:

    wenn man ein programm wie im schlaf beherrscht, steht der kreativität nichts mehr im wege. man kann dann wirklich das machen, was man sich vorgestellt hat.
    man muss keine kompromisse eingehen, weil man nicht wusste wie man das nun erstellt. ich bin sicher dass gerade ein anfänger dieses problem kennt.
    man hat ein bild im kopf und will dies nun umsetzten. mit einen bleistift auf papier geht das relativ schell. man zeichnet seine gedanken einfach auf.
    am computer geht das erst einfach und schnell, wenn man seine programme und werkzeuge richtig benutzen kann. andernfalls weicht man ganz schnell vom eigentlichen ab und beschäftigt sich dann mit z.b. filtern, da die eine schnelle befriedigung bringen. man hat schnell ein ergebnis das irgendwie auch interessant wirkt. man findet es toll. hat man ja nun doch noch ein hübsches bild gemacht. zwar nicht das was du machen wolltest, aber hey es ist ein bild.

    ich verspreche euch, wenn ihr euer werkzeug beherrscht und eine arbeit gemacht hat, die euren vorstellungen entspricht und es dann mit einer alten arbeit aus der serie "hübsches zufallsbild" vergleicht, dann werdet ihr den qualitätsunterschied sehen. da bin ich mir sicher:)

    thema vermarktung:

    hier wollte ich euch erklären, das es, aus meiner sicht, sehr schwer sein wird ein bild von einem unerfahrenen künster aus der kategorie "hübsches zufallsbild" zu vermarkten.

    ein künstler der aus dem designbereich kommt, hat eben die vorteile, dass er weiß was er machen muss, um seine kunst zu vermarkten.
    und er sein werkzeug so gut beherrscht, das er sich voll auf seine kunst konzentrieren kann, ohne lange überlegen zu müssen, wie setzte ich das jetzt um.

    Vorteile, die keine bleiben müssen. 

    --------------------------------------------------

    @The_Polygonist, ich glaube kaum, das du bei deinen bildern hilfe brauchst. :)
    falls du wirklich probleme beim verkauf hast, würde ich das dann wohl auf die vermarktung zurückführen und das wäre dann in der tat eine branchenbezogene frage, die ich erst beantworten kann, wenn ich weiß wir deine vermarktung aufgebaut ist.
  • Seite 4 von 5 [ 85 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen