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  • Künstlerische Ausbildung und Entwicklung?

  • spmet-rus-spmet
    Hast du ein technisches Problem, dann solltest du es lösen.
    Dazu können dir auch Kurse dienen.
    Mache ich auch.
    Oder ich geh zu einem der es kann.

    Am Elegantesten aber ist, jemand anderen dein Problem lösen lassen ;)))
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Vielen Dank, Pigeldi.
    Nun, meine Kurse waren Anfangs auch nicht 1-1/2 Std pro Woche sondern mind. 22 Stunden pro Woche. Innerhalb von 2 Jahren hatte ich das ganze gebotene Programm durch, und mir geholt, was es dort zu holen gibt. Voriges Jahr wurde ich dann schon innerlich unzufrieden, weil ich gespürt habe, ich will weiter und mein Lehrer konnte mir nicht mehr weiterhelfen, so habe ich weitergesucht und schließlich meinen derzeitigen Meister gefunden, von dem ich noch sehr viel an Techniken und über Kunst lernen kann. Bei Ihm habe ich heuer einen dreiwöchigen Lehrgang mit mehr als 120 Stunden gemacht und ein weiterer mit zwei vollen Wochen ist in Planung für Juli.
    Er beherrscht die altmeisterlichen Techniken aus dem FF und ist selber einer der besten Porträtmaler in Österreich, vielleicht sogar in Europa.
    Ich habe unglaubliches Glück, dass er mich als Schülerin angenommen hat, denn jetzt fühle ich mich in meinem Wünschen, Wollen und Streben verstanden, erkannt und unterstützt. Seine Methode und Unterricht erspart mir wahrscheinlich Jahre an lernen, wenn ich das ohne ihn überhaupt je geschafft hätte.
    Das ist für mich das ganz große Wunder, und dafür bin ich dankbar.
    Das heisst aber jetzt noch nicht, dass ich deswegen schon eine Künstlerin werde, denn malen muss ich trotzdem noch selber, und vor allem, das zu malen, was berührt, auf eine Weise, dich ich noch finden muss, sei es in mir drin oder durch ständige Persönlichkeitsarbeit an mir selber. Eine Reife entwickeln, die ich auch mitteilen kann, eine Wahrheit, die für andere greifbar, sinnlich erfahrbar wird. Na ja, alles schöne Worte.
    Ran ans Werk!
    Signatur
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Hallo MaGie
    habe eben dieses Thema entdeckt. Hut ab erst mal vor deinem Mut, ich hatte ihn nicht. Ich wollte schon als Schüler malen, habe dann aber über eher gestandene Ausbildung und Beschäftigung meine Familie gegründet - und die Liebe zur Kunst schlummerte und flammte jetzt wieder auf.
    Was den Erfolg anbelangt: Früher hatten die Götter vor den Ruhm nur den Schweiß gesetzt, heute ist es ein Lebenslauf, der eben ein Studiun beinhalten sollte, möglichst viele Ausstellungen und es hilft wohl heute auch nur die Vermarktung durch eine Galerie. Dazu kommen dann noch schlaue Leute, die bei Vernissagen noch schlauere ´Vorträge halten. Örtliche Bekanntheit nutzt zu einem gewissen Teil, die kann man durch gezielte Mitteilungen an die Lokalpresse steigern. Aber weiter?
    Es hilft vielleicht, wenn in deinem Lebenslauf steht "Bilder im Besitz des Museum of Modern Art, New York und des Centre Pompidou, Paris, der Bundeskunsthalle, Bonn\".
    Der legale Weg dazu: Schick denen ein Bild von dir ohne Absender. Schon sind sie im Besitz desselben ("besitzen" rechtlich = "haben").
    Trotzdem behaupte ich nach wie vor, dass auch Autodidakten in der Lage sind, ansprechende Kunst zu schaffen und vor allem manchmal sogar die besseren Ideen/Konzepte zu haben.

    Marketing: Konzept habe ich nicht. Eine englische Zeitung ist auf mein Vorhaben mit den Buncefield-Grafiken

    Traces of Buncefield 2005
    gestoßen und hat einen Artikel darüber gebracht. Jetzt sind sie fertig, und ich habe der Zeitung eine Pressemitteilung geschickt, sie sie auch begeistert aufnahm. Gerade eben habe ich die Mitteilungen an andere englische Zeitungen verschickt - bin gespannt, was draus wird.
    Ich kann nur raten, deine Arbeiten bekannt zu machen, indem du Informationen offensiv streust - im Zeitalter von emails geht das leicht (Trotzdem: etwa 90% aller Pressemitteilungen wandern in die Rundablage. Also: IMMER WIEDER!).
    ODER ABER: Du gehst selbst daran und gibst Kurse/Unterricht. Deine Bilder sprechen ja für dich!
    Gruß und viel Erfolg (hast du verdient!) Johnny
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  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Danke Johnny,
    und vor allem wünsche ich dir alles Gute zu deinem Erfolg!
    Nun, ich bastle ja noch am Fundament herum, noch ist es nicht so weit, Reklame zu machen. Erst muss ich noch Bilder malen, die mir am Herzen liegen.
    Es gibt auch da verschiedene Richtungen die mir gefallen und sogar sehr konträre, die mich gleichermaßen reizen. Hier muss ich mich entscheiden und mal eine davon gehen und sehen, was dabei rauskommt.
    Erst wenn ich mal die ganze Sache mit der Technik beiseite lassen kann und einfach nur meine Gefühle fließen, dann kann sich was entwickeln.
    Manchmal trödle ich auch sehr viel herum statt wie besessen zu malen, lese viel, vor allem Autobiografien über Maler und Bücher über Malmaterial.
    Alles braucht seine Zeit, seine Muße.
    LG Margit
    Signatur
  • flow_thgin
    Den Drang zu malen habe ich seit meiner Kindheit. Asudruck meiner inneren Beschaffenheit, manchmal Besessenheit. Reflektion meiner Umwelt.

    Ich lernte die Theatermalerei und merkte schnell, dass mir das nicht genügte. Ich wollte neue Wege gehen und nicht ewig riesige Bilder nach Postkarten produzieren.
    Ich studierte Kommunikationsdesign. Immer hatte ich im Hinterkopf, dass ich eines Tages das machen könnte, was ICH wollte. Und nur ICH.

    @ Ma_Gie:
    Ich kann Dich voll und ganz verstehen. Irgendwann letztes Jahr wurde mir klar, dass ich in meinem Job als Verlagsgrafikerin total unglücklich bin, weil er mir die Hände fesselte.

    Ich schmiss meinen Job Nov. 2005 hin.
    Alle Menschen um mich herum waren entsetzt. Wie konnte ich nur?!
    Meine Vision war es, dass mein gestalterischer Brotjob zunehmend in den Hintergrund treten soll, während ich meiner Kunst stetig mehr Raum gewähren kann.
    Heute muss ich sagen, dass es genauso eingetreten ist. Ich kann als freiberufliche Grafikerin leben UND Kunst machen. Mir wurde auch klar, dass ich nie von meiner Kunst leben wollte. So ist es nun ideal.
    Und WIEDER schütteln meine Mitmenschen den Kopf. Ich könnte das Dreifache verdienen.
    Ich antworte dann: "Wozu?"

    Irgendwann erntet man das, was man gesäht hat und all die Mühen und Bemühungen um die richtige Maltechnik, das eigene Vorankommen etc. werden erfolgreich sein, Leute!
    Für uns alle gilt das.
  • sonadora
    sonadora
    wow, ich bin beeindruckt, wieviel inhalt in diesem thread steckt (gibt eben auch positive überraschungen;)
    ma_gie ich beglückwünsche Dich für Deinen mut, Dich ganz der Malerei zuzuwenden und auch zu Deinem durchhaltevermögen!
    Ich habe auch den eindruck, dass Du getrost anfangen kannst, technische gedanken beim malen zur seite zu schieben - die kannst Du doch längst im schlaf :)

    ich habe mich selber in letzter sehr viel damit beschäftigt (hat man ja sicher auch an threadfragen gemerkt), wie wichtig mir selbst die kunst ist und auch versucht herauzufinden, ob ich mir auf der einen seite überhaupt vorstellen könnte, als künstler zu arbeiten und auf der anderen seite welche es für mich gäbe, Kunst zu machen.
    Augenblicklich steh ich bei dem ergebnis, dass ich zwar gerne einige schritte rochtung kunst tun würde, aber das schlicht nicht finanzierbar ist (ums auf den punkt zu kommen). und das wird wohl auch noch eine weile so bleiben. aber das heisst ja nicht, dass ich mit dem malen aufhören muss...
    Signatur
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    night_wolf, das ist ganz wunderbar, ich freue mich sehr dass wir da ganz ähnlich denken, und noch das machen, was wir lieben, bevor wir in die Kiste hüpfen. Ich werde so wie du auch von vielen nicht verstanden, ich hätte die Arbeit mit den Puppen ausbauen können und wieder für Fachzeitschriften schreiben und an den jährlichen Weltpuppenkongressen teilnehmen und Preise gewinnen. Und jede Menge Aufträge bekommen können.
    Aber ich hatte meine Pflichten als Mutter erfüllt, endlich waren meine Kinder erwachsen und ICH DURFTE ENDLICH ICH SELBER SEIN und meiner innersten Sehnsucht Raum geben, schreiben und malen.
    Mit 25 hatte ich mich aufgegeben, hatte die Hoffnung, je Malerin werden zu können, in den Wind geschrieben, jetzt, 30 Jahre später, erwacht sie wieder, kommt raus aus der Dunkelheit ans Licht und fordert ihre Daseinsberechtigung, ihre Erfüllung ein.
    Ich gebe mir selber die Chance, das ist für mich mehr als ich jemals dadurch verlieren könnte.
    Liebe Grüße
    Margit

    sonadora, danke ich freue mich dass dir der Beitrag gefällt, danke für die Beglückwünschung, ja, ich habe ein ganz unglaubliches Durchhaltevermögen, sonst wäre ich schon längst gestorben.
    Nun, in der Maltechnik geht es jetzt immer mehr ins Detail und um Feinheiten die dazu dienen, das Gemalte zu unterstützen und um die Aussage zu verstärken.
    Leider hält meine Malpraxis mit meinen Ideen im Kopf nicht Schritt, denn so viel und so schnell kann ich niemals malen wie mir die Ideen kommen, wie und was ich noch ausprobieren könnte und was ich malen möchte.
    Ich glaube der richtige Zeitpunkt für eine Entscheidung kommt irgendwann zu jedem, und dann heisst es Angst oder Liebe, die Wahl zwischen den beiden Hauptgefühlen.
    Wenn ich mir das klar mache, dann fällt eigentlich jede Entscheidung leicht.
    Wie ich damals meine Buchhalterkarriere an den Nagel gehängt habe um Puppenmacherin zu werden und ein Fachgeschäft zu eröffnen, haben auch alle gemeint, ich sei übergeschnappt. Ich hatte damals auch Angst denn ich habe mein ganzes Erspartes reingesteckt in das Geschäft. Und es ging gut, ich konnte mich und meine beiden Kinder erhalten und gut davon leben, konnte sie bei mir im Geschäft behalten, war weiter für sie da trotz Beruf.
    Ich bin meinem Herzen gefolgt, und ich glaube, jeder fühlt was er von Herzen gerne wirklich möchte.
    Manchmal braucht es etwas Zeit, um zu wachsen und zu reifen.
    Liebe Grüße
    Margit
    Signatur
  • dirgiSpoT
    noch mal kurz: als autodidakt kann man es genau so weit bringen, wie studierte künstler. aber macht mal...
  • Gerda
    Gerda
    hallo margit und auch ein hallo an alle anderen!
    wie du weist bin ich nicht jemand der sich mit worten groß ausdrücken kann, auch bezeichne ich mich nicht als künstlerin! ich wünschte nur ich hätte früher mit meiner malerei angefangen und vielleicht einen kurs besucht der mich mit meiner technischen seite der malerei weitergebracht hätte. ich hatte eigentlich außer ein paar bücher, die mir meine fragen auch nicht beantwortet haben, garnichts. also habe ich einfach angefangen und spaß daran gefunden, wenn ich ein bild halbwegs hingebracht habe. ich habe versucht ZU SEHEN, GENAU ZU SEHEN und es dann so genau wie möglich auf die leinwand zu bringen. in meinem heutigen bild steht unter anderem auch deko malerei, was auch stimmt aber da ich auch nur eine kleine pension bekomme, freue ich mich wenn meine dekomalerei trotzdem so gut ankommt und vorallem bezahlt wird!! ich kann es mir jetzt aussuchen, mache ich bilder die ich nur zu hause aufhängen kann und keiner kauft oder male ich bilder die mir gefallen und auch anderen?
    Du hast jetzt eine sehr gute ausbildung erhalten und deine bilder sprechen sowieso für sich, jetzt ist es zeit das gelernte und deine eigene kreativität auszunutzen.laß es einfach laufen,oder fließen, mach bilder(deko) zum verkaufen und dann hast du wieder luft um RICHTIGE KUNST zu machen. du hast uns ja schon in deinen schreiben vorher, bewiesen wie stark du bist, also sei es weiterhin!
    jetzt mach ich schluß, genug gequatscht, äh, geschrieben.
    liebe grüße und gute nacht Gerda
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Liebe Gerda,
    du weisst wie sehr ich dich und deine Arbeiten bewundere, zum einen, weil sie hervorragend gemacht sind und noch dazu, weil du das ganz alleine ohne Ausbildung geschafft hast. Du bist ein großes Vorbild für mich, vor allem finde ich deine unbekümmerte Art, einfach alles anzupacken und im Hier und Jetzt zu leben, absolut bewundernswert. Durch deine Vorbildwirkung habe ich jetzt auch viel mehr Mut bekommen, mal was Neues auszuprobieren und mir nicht schon im vorhinein Gedanken zu machen, wo bringe ich das Ding unter, wenn es fertig ist?
    Du hast in mir durch dein Beispiel eine derartige Freude an der Malerei erweckt, weit weg von Leistungsdenken und Erfolgszwang, eine Entdeckerlust, wie sie Kinder haben, die einfach spielen und dabei die schönsten Sachen zaubern.
    Ich freue mich, mit dir diese neue Entdeckerfreude ausleben zu dürfen und einfach mal das zu malen, was Spaß macht!
    Deine Arbeiten zeigen, dass es auch möglich ist, als Autodidakt ganz wunderbare Werke zu schaffen, die auch handwerklich ein solides Fundament haben und mich in jeder Hinsicht überzeugen.
    Liebe Grüße Margit
    Signatur
  • erna
    erna
    Liebe Ma_Gie, möchte ich meine Bilder, die in mir entstehen und freigelassen werden wollen künstlerisch darstellen, so laufe ich immer gegen eine Mauer. An jeder Ecke und Kante fehlt es mir an der Technik.
    Dann habe ich mir überlegt, ob es meinem Ziel entspricht, mit 46 noch ein Kunststudium durchzulaufen? Alleine für die Bewerbungsmappe hätte ich Unterstützung gebraucht, um überhaupt mithalten zu können. Kann ich zeitlich und finanziell nicht, also ging ich auf die Suche in Köln. Ein freiberuflicher "Lehrer" und zwei Schulen probeweise besucht, VHS kam für mich nicht in Frage, da ich bei einem abgebrochenen Aquarellkurs ausschließlich negative Erfahrungen machte.
    So jetzt bin ich bei der "Freien Kunstschule" in Köln gelandet, habe einen 15-Stunden-Job angenommen, um mir meine "Ausbildung" zu finanzieren und bin glücklich, diesen Weg zu gehen. Ich hoffe irgendwann soweit gekommen zu sein wie Du (hab mir Deine Bilder angeschaut)!
    Kunst ist nicht erlernbar, es ist ein kreativer Drang, ein Talent. Akademien, Bücher etc. helfen einem bei dem Lernen der erforderlichen Techniken um die individuelle "Kunst" auszudrücken.
    Auch liegt Kunst im Auge des Betrachters und ist nicht frei von Zeitgeist.
    Wenn man der Meinung ist, reif zu sein für die Öffentlichkeit, so muss man schon aktiv werden und - bildlich ausgedrückt - viele Schuhe abwetzen, um seine Kunst an den Mann zu bringen. Was solls, wenns in einem Land einem Akademiker leichter gemacht wird. Es gibt immer ein erstes mal!
    LG Erna, Zeynep, Odilon mein späterer Künstlername
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Liebe Erna,
    finde ich super, dass du diese Lösung für dich gefunden hast. In Wien gibt es die normalen VHS und die künstlerische VHS, das ist ein großes Gebäude wo nur küntlerische Kurse abgehalten werden und wo ein gehobeneres Niveau ist als in den sonstigen VHS. Trotzdem gehts jetzt dort für mich nicht weiter, aber als Einstieg war es gut und ich hatte auch das Glück, noch einen tollen Lehrer und Künstler kurze Zeit genossen zu haben, der aber bereits verstorben ist.
    Die Mauer, gegen die du läufst, kenne ich nur allzu gut, ich habe vor ein Bild zu malen und überlege schon seit 2 Jahren, was ich noch an Techniken lernen muss, um das umsetzen zu können. Die Antwort darauf war zeichnen, zeichnen und wieder zeichnen.
    Also habe ich jetzt begonnen, nach der Natur Studien zu zeichnen, um zu lernen.
    Aber viel lieber würde ich nur malen, doch es führt kein Weg dran vorbei.
    In Wien hat man ohnehin keine Chance über 35 an einer Akademie aufgenommen zu werden, weil die diese schon von jungen Bewerbern überfüllt ist und nur einen winzigen Bruchteil an Bewerbern aufnehmen können.
    Was ich aber gehört habe, dass man dort gar nicht unbedingt das lernt was man will und wo die eigenen Stärken liegen und das eine Akademie nur wegen den Vergünstigungen hilfreich ist.
    Also habe ich mir vielleicht was erspart und habe jetzt die Freiheit, das zu lernen, was mich interessiert.
    Liebe Grüße
    Margit
    PS: Odilon Redon war ein toller Maler, in Wien hängen einige Bilder und in Paris habe ich auch vieles von ihm gesehen, riesig!
    Signatur
  • Gerda
    Gerda
    Diesen Spruch oder Zitat habe ich von Andy Warhol gelesen, wollte sie in meine Homepage einbauen:

    Andy Warhol
    "Um als Künstler erfolgreich zu sein, muß man in einer guten Galerie ausgestellt werden. Wie Dior, der verkauft seine Originale auch nicht an einem Ladentisch bei Woolworth. Das ist einfach eine Frage des Marketings. [...] Also brauchst du eine gute Galerie, damit die "herrschende Klasse" von dir Notiz nimmt und mit Vertrauen in deine Zukunft schaut. Erst dann werden die Sammler dich kaufen, ob für fünfhundert Dollar oder fünfzigtausend. Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird." (1980)
    bin jetzt vielleicht vom Thema ab?
    Liebe Grüße Gerda
  • musrednar
    ja, gerda, so ähnlich sehe und hörte ich es auch und erwähnte es schon hier irgendwo ...
    die galerie, die dich ordentlich vermarktet, ist wohl das um und auf!
  • NIWREW
    Ich hab mich grad Vollfett mit was neuem Ausgebildet!
    Bestimmt zeig ichs euch bald mit was!
  • sonadora
    sonadora
    werwin, Du machst mich neugierig...
    :)
    Signatur
  • NIWREW
    Ja,ich bin so richtig aggressiv in die Sache eingestiegen und hatte zumindest von meiner Sicht ein Bomben Erfolg damit.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Gerda, der Spruch ist wirklich Klasse, und ich kann dem aus Erfahrung nur voll zustimmen.
    Ich habe meine Puppen in kleinen Ausstellungen präsentiert und zu Dumpingpreisen, nichts ging. Erst als ich begann im Pailais Auersperg auszustellen und in großen Nobelhotels, konnte ich um ein vielfaches verlangen und sehr gut verkaufen!
    In diesem Sinne, ganz meine Meinung!
    Wird gemacht!
    Herzlichen Dank, du bist ein Schatz!
    LG Margit
    Signatur
  • mapa
    Ihr habt es geschafft! Ich bin sprachlos! Eigentlich wollte ich nur Margits Beitrag lesen, weil ich weiß, sie schreibt kein dummes Zeug. Aber dass Ihr soviel Energie, Ausdauer und auch Geld in die Malerei steckt. Respekt! Da kann ich nicht mithalten - und will es auch gar nicht. Zu Margits Frage: Ich habe überhaupt keine Ahnung vom Malen, deswegen nehme ich private Stunden bei einem Maler. Habe mir etliche Bücher besorgt - für Öl-, Acryl- und Portraitmalerei. Und habe ein paar niedliche Bildchen gemalt. Schaun wir mal weiter, was in Gottes Plan steht. LG Ursula
  • suomynonA
    autodidakt hin und her: man muss sich sowieso immer weiterbilden - in der softwarebranche ist das ganz besonders aufgezeigt: da kanns dir passieren, dass du über den sommerurlaub das upgrade einer computersprache verpasst und dann völlig aus dem rennen bist.

    der beruf "webdesigner" ist als berufbezeichnung so nicht eingetragen. webdesigner sind experten in grafik, programmierung und projektmanagement und meistens reine autodidakten.

    der artikel in der wikipedia ist ganz interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Webdesigner
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