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  • Wann ist man als Künstler am Ende?

  • rehcusa Wann ist man als Künstler am Ende???
    Was ist das ?
    Ich möchte meine Kindheit zurück, die ein Adolf Hitler mir hat genommen-
    Dadurch verwahrlost, wahr meine Jugend der Nachkriegszeit nicht recht willkommen.
    Meine Rebellion gegen Zucht und Ordnung, die sich gegen die Freiheit richtet.
    Hat man mit Amtsdeutsch die Berechtigung vernichtet.
    Hat mich als jugendlicher Störenfried, bis zum Mannesalter 21, wegverwahrt.
    Dann einfach, paff ins ungelernte Leben wieder eingekarrt.
    “ Jetzt siehe zu wie du Klar kommst“.
    Dann stand ich da, ohne Orientierung, wo geht’s jetzt hin ?
    Wenn ich ohne Background und Image, ein Niemand bin.
    Naiv jeder Lebenserfahrung und –philosophie, lebe ich in der Masse, Jahre ohne Talent.
    Wurde schließlich ein Mensch den man abwertend  einen Penner nennt.
    Nur wurden wir, damals, nicht durch den Alkoholkonsum besoffen, sondern durch die  68er, den Behörden ein trunkenes Spiel.
    Es wurde mit Gewalt in unsere Reihen geschossen. Und die Radikalen der 68er schossen zurück.
    Ich war zu Naiv und hatte dem Denken kein Glück, So bin ich induktiv, nur mitgelaufen und weil ich der Sache begabt orientierte ich mich letztlich an einen Künstlerhaufen.
    Das Credo war, wie wird die Kunst aus dem Elfenbeinturm befreit, wenn auch der Protagonist nach der Freiheit schreit?
    Das Grundrecht sei uns Basis genug, der Freie damit aber nach dem Freien schlug.
    Wir zahlen unseren Beitrag mit Gewerkschaftstreue, hier stören nur die Neuen.
    „Brotneid“
    Durch Mammon gehört uns die Öffentlichkeit allein, den Kleinen tretet in den Arsch hinein.
    Da stand ich mit Naivität zwischen zwei Haufen Scheiße  und sah den Etablierten den Seiteneinsteiger mit Dreck beschmeißen.
    So beschmutzt wurde ich auch noch der Gerechtigkeit betrogen und als Exempel von Instanz zur Instanz verschoben.
    30 Jahre hatt es gedauert, bis man rechtsdeutlich gesteht: wir haben uns da wohl politisch verwebt, weil wir den Sinn der Freiheit nicht erkennen wollten.
    Asche auf unser unsinniges Haupt, das nicht erkannt, das man Kunst nicht einfach von der Kunst kann trennen.
    30 Jahre wurde ich mit Butterbrot und Peitsche, durch die Mangel des Vorbehalts gedreht, habe meine Naivität durchaus erhalten, bin nunmehr  aber meiner Lust gespalten.
    Dem Kunstmachen noch wohlgesonnen, bekomme meine ideen aber nicht mehr zu visualisierten Bilder gesponnen.
    Was hinfällt wird nicht mehr aufgehoben, die Unlust hat jetzt auch meine Privatleben eingewoben.
    Hab auch keine echte Lust mehr mit der Öffentlich zu kommunizieren. Sei es mit Bilder oder privaten Manieren.
    Ich glaube das ich so verwahrlost, mit meinem Sieg, immer noch nach Hilfe schrei!?
    Wer Rät mir wie es Weitergeiht.

    Mit freundlichen Gruß.
    Asucher
  • Hallo Günther,

    du fragst öffentlich nach einem Rat, was du mit deinem Leben nun weiter anfangen sollst?

    Ich dachte du wüsstest, dass man so etwas weder in der Kneipe noch im Internet fragt, wenn man es ernst meint.

    Als neues Kunstprojekt aber einen Versuch wert.

    Ich beginne:

    1) Akzeptiere deine Lebens- und Schaffenskrise.
    2) Setz dich hin und schreib endlich das Buch (wie ich dir schon mehrmals empfohlen habe)
    3) Versöhne dich mit deiner Vergangenheit (dann hören deine Ritte gegen die Windmühlenflügel von ganz allein auf)
    4) Lass endlich die Alterweisheit und Gelassenheit bei dir zum Zuge kommen (würde neues kreatives Potenzial bei dir freisetzen)
    5) Zieh dich aus der Öffentlichkeit zurück, such dir einen Freund oder Therapeuten mit dem du deine Geschichte
    durcharbeitest. Besser wäre ein Therapeut - du bist sehr anstrengend.
    6) Hör auf den bösen Mann zu spielen

    Da ich aber nicht glaube, dass du dich einem Therapeuten aussetzen willst: fang mit der Telefonseelsorge im Imternet an.

    Und schreib dein Buch!!!!!!

    Ich drück dir die Daumen.
  • rehcusa
    Hi Heinz! Das mit dem Buch schreiben wäre nicht die schlechteste Idee.
    weil im internet, egal in welchem Forum, doch nur die Nomaden ziehen, das sie sonst auch in den Foren rum ziehen.
    TOPIC:
    "HESCWADEIMMERWIDDERDESELBEDIEIMMERHERÖMSCHWADE"

    Das Net ist ein Dorf, man hängt sich so sehr auf der Pelle. dass man nicht mal seiner Altersbosheit neue Arbeitsfelder findet.
    Scheiße! wozu brauche ich dann einen Therapeuten.
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  • 1znurGam
    Niksi hat wohl recht.
    Nur, wenn du ein Buch schriebest, ein gut gemeinter Rat: Die seltsamen Reimformen - ohne Versmaß in die Prosa gewoben - halte ich für ungeschickt und mitnichten für einen gelungenen stilistischen Wurf. Grunz !
  • falO
    Ein Künstler ist dann am Ende, wenn er sich selbst kopiert.
  • flow_thgin
    Hallo!
    Du verlangst zu viel von uns! Wie können wir uns anmaßen, Dir zu den Weg durchs Leben zu weisen?
    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, was es heisst, in eine Lebenskrise zu geraten. Vielleicht hilft das Beispiel. Nein, kein Liebeskummer, sondern ein Schlaganfall mit 30 Jahren. Da gerät man schnell in ein Situation, in der es heisst, kämpfen oder untergehen. So, ich sitze nun hier. Immer noch. Meiner Hand entfiel so oft der Pinsel, dass ich ihn anfangs einfach festband.
    Was tat ich zur Verarbeitung der Emotionen? Genau, ich habe ein Buch geschrieben. Mittlerweile arbeite ich am Dritten. Das ist der beste Weg, seinen Gedanken eine Form zu geben und sich über manches klar zu werden.
    Also: hinsetzen und anpacken!!

    night wolf
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