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  • Wie viel Erklärung verträgt die Kunst?

  • NIWREW
    @Babs:So ist es!
  • xer
    nicht gleich auf die goldwaage legen oli ;-)
    ja, deine idee finde ich gut.
    lass uns da mal was deichseln!

    ..münster wäre mir natürlich entscheidend lieber
  • suomynonA
    nicht gleich auf die goldwaage legen oli ;-)
    ja, deine idee finde ich gut.
    lass uns da mal was deichseln!

    ..münster wäre mir natürlich entscheidend lieber


    is ja auch nich so weit wech ;-)
    http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Landesmuseum/start_html/
    🔗

    wat sagt denn hanni dazu?

    seufz hatte da auch was vorgeschlagen:
    🔗



    alle wege führen nach münster!!!
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  • stanko
    stanko
    Es ist doch fein, wenn ein Werk zum Anlaß genommen wird über die Wahrnehmung desselben zu sprechen. Wilde Spekulationen oder Interpretationen halte ich dagegen für äußerst überflüssig - egal ob alte Meister oder moderne Werke.

    Weil im Endeffekt meistens über Vorstellungen und Vorurteiel debattiert aber nicht über das Werk an sich gesprochen wird.

    lg stanko
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    der künstler sollte m. E. nie sein tun erklären müssen - nie seine werke versuchen dem betrachter zu erklären - entweder lässt dieser sich darauf ein oder stirbt ein wenig dümmer als er müsste :)
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  • pez
    pez
    ohne worte ;o)
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  • Herr Lehmann
  • siku
    der künstler sollte m. E. nie sein tun erklären müssen - nie seine werke versuchen dem betrachter zu erklären - entweder lässt dieser sich darauf ein oder stirbt ein wenig dümmer als er müsste :)


    Die Angst des "Künstlers" vor der Offenbarung oder die neue Bequemlichkeit? :-o
    - wo möglicherweise nix ist,da kann auch nix gesehen, empfunden, erspürt werden.

    Und nach obiger "Künstler-These" wird der Meister selbst es dann auch nicht erfahren. - Ohne die Kommunikation Künstler - Betrachter wäre die Kunst ärmer.

    Es gibt Arbeiten, die werden erst durch den Kontext existent. Wer sich als Künstler dann eines Kontakts zum interessierten Betrachter verweigert, steht vielleicht selbst nicht dahinter - und das spürt der Betrachter schon.

    So über einen Kamm scheren (Zitat oben)lässt sich das nicht:
    Es gibt Arbeiten, die nix benötigen als die Augen anderer und dann gibt es (große) "Werke", die erst in der Kommunikation zu ihrer Vollendung finden. :-)
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    das was ich da sage schliest doch eine kommunikation nicht aus

    "Die Angst des "Künstlers" vor der Offenbarung oder die neue Bequemlichkeit?"
    weder noch

    "Ohne die Kommunikation Künstler - Betrachter wäre die Kunst ärmer. "
    seh ich auch so

    ich mach actio(indem ich kunst reinwerfe) der betrachter reactio daraus entsteht kommunikation - warum sollte ich dies ersticken wenn ich dem betrachter schon alles vorkaue?
    das heisst nochlange nicht das eine hinterfragung durch den betrachter nicht beantwortet wird.
    man nimmt sic doch viel wenn man das kunstwerk nicht für sich sprechen liesse da brauch ma auch gleich garkeine kunst machen - schreib ich ne kurze abhandlung und fertig :)
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  • elhubmanmoS_hcirsuS
    Na, was für eine Frage!! Lest mal die Kunstdebatten über Michelangelo oder Leonardo oder Poussin seit über 500 Jahren!!! Und jetzt dieses Quatschbuch 'Sakrileg'. Die Werke werden es locker aushalten, dass man sie volltextet. Im 16. Jh. war es übrigens üblich, das die Bevölkerung mit beschriebenen Zettelchen an öffentliche Skulpturen, die frisch aufgestellt wurden, ihre Meinung an das Werk zu pinnen. Ende des 19.Jh.s wurde bei großen gesellschaftlichen Einlaungen kleine Tischkärtchen auf die Plätze der Gäste gestellt mit dem Verbot, nicht über Courbet zu sprechen.
    Ich finde, heute wird viel zu wenig über Kunst gesprochen und diskutiert - und wenn dann vage und feige. Das was ich bemängele, ist, dass man zu unentschieden und zu wenig engagiert über Kunst streitet, meist aus Feigheit, was Falsches zu sagen.

    Und was den Künstler als Deutungssouverän seiner Arbeit anbetrifft noch: er ist sowenig Souverän über den Sinn seiner Arbeit, wie der Träumer über den Inhalt seines Traumes.
  • Art- mut
    Art- mut
    der künstler sollte m. E. nie sein tun erklären müssen - nie seine werke versuchen dem betrachter zu erklären - entweder lässt dieser sich darauf ein oder stirbt ein wenig dümmer als er müsste :)

    Ein Rat neben der Realität.
    Was sagste denn,wenn Du gefragt wirst?
    "Sag ich nicht? Kauf gefälligst ohne Worte?"
  • Art- mut
    Art- mut
    Ein Malerfreund:

    "Du, es ist besser, das Bild spricht für den Maler, als der Maler für das Bild"

    Du willst verkasufen? Rede!
  • ratzekatze
    ratzekatze
    artmut, lies doch mal weiter,was der kater geschrieben hat. die frage wurde schon beantwortet, wie dann reagiert wird (ne frage bekommt auch ne antwort, das aber eine gestellt wird, ist hier die vorraussetzung und darum gings schlussendlich-denn das bild sollte die kommunikation herbeifuehren koennen/ne diskussion anregen ,insofern du ueberhaupt kommunizieren willst mit dem betrachter und dich nicht nur "selbst gern reden hoerst")

    gruesse
    *!*
    Signatur
  • Art- mut
    Art- mut
    Wohnort: interzone

    Beitrag Re: Wie viel Erklärung verträgt die Kunst? Heute - 20:05
    Antworten mit Zitat
    artmut, lies doch mal weiter,was der kater geschrieben hat. die frage wurde schon beantwortet, wie dann reagiert wird (ne frage bekommt auch ne antwort, das aber eine gestellt wird, ist hier die vorraussetzung und darum gings schlussendlich-denn das bild sollte die kommunikation herbeifuehren koennen/ne diskussion anregen ,insofern du ueberhaupt kommunizieren willst mit dem betrachter und dich nicht nur "selbst gern reden hoerst")

    gruesse
    *!*
    Wer bist Du denn? Hab ich versehentlich mit Deinen Buchstaben gespielt? Schreib mir doch bitte noch mal auf, welche Sätze ich nicht benutze darf.
  • suomynonA
    .
  • Gerhard Speck
    ... sag ich doch immer wieder.

    "...liegt im Auge des Betrachters." was aber nicht heissen soll, dass man einem Gespräch mit dem Betrachter aus dem Weg gehen soll.
    Signatur
  • ratzekatze
    ratzekatze

    Wer bist Du denn? Hab ich versehentlich mit Deinen Buchstaben gespielt? Schreib mir doch bitte noch mal auf, welche Sätze ich nicht benutze darf.

    das ist doch keine art-mut :))
    ich wollt doch nur mal hilfreich sein :)) auch und gerade, weil das durchaus meinem eigenen standpunkt entspricht, was kater schrieb, war ich so frei,das zu erlaeutern.
    ich dachte wir kennen uns so ein bisschen aber da habsch mich wohl vertan, nagut immerhin weissich was du machst, vielleicht ergibt sich das andersrum ja auch noch mal :)

    aber zu der frage: ich bin freischwimmender quasar verkleidet als trojanerkatze und kreter, aber das ist nicht mehr so schluemm wenn man sich dran gewoehnt hat :)

    @acrylbilder: :))))
    jup so seh ich das auch,gibt ja leuts die selbst in der lage sind zu entscheiden, wann ihnen was zusagt und wann nicht
    ich finde grad die unbefangene, nicht vordiktierte betrachterreaktion bringt einen selbst mit dem eigenen tun weiter, und dann kommt diskussion auf, von beiden seiten,und sowas ist genuss:))
    ohne dass empfaend ichs als schwimmen in der eigenen suppe, wie mans auch drehen und wenden mag- dafuer springt man ja gewissermassen ins "kalte wasser"der unverbluemten meinungen,macht sich ein bissel nackig,bevormundet aber auch niemanden - kann schliesslich auch ne reaktion kommen, die man nicht erwartet und/oder eine die sich unangenehm anfuehlt, aber damit kann man wenigstens arbeiten, ohne sich selbst ausversehen wiederzukaeuen

    *!*
    gruezzerlis
    Signatur
  • Art- mut
    Art- mut
    @ratzekatze, ich sags mal mit rex:
    Nicht gleich auf die Goldwaage legen.
    Hab's eigentlich eher lustig gemeint. Aber als ich es noch mal las, kam's mir auch ein wenig streng vor.
    War aber nicht so gemeint. ;)
  • NIWREW
    Klasse Dankeschön!
  • maler-hans
    maler-hans
    Ein Bild zu erklären, ist wie einen Witz zu erklären...witzlos


    ... aber nur, wenn das Bild ein Witz ist.

    Im Ernst: alle Vergleiche hinken, aber dieser auf beiden Beinen. Und es geht auch nicht darum, ein Bild zu "erklären", sondern sich damit auseinander zu setzen; und der Mensch denkt bekanntlich unter Anwendung der Sprache (auch wenn er dabei nichts sagt), jede Bildbetrachtung ist somit eine Interpretation, ob das nun geäußert wird oder nicht. Und die eigenen Gedanken lassen sich nur im Dialog mit anderen einordnen und (selbst) bewerten.
    Signatur
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