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  • Was lest ihr so?

  • dnumreebdrE
    Den aktuellen Foren(ab)gang ... er hat was von Klogang ... man ist geneigt eimal kräftig zu spülen.
  • heinrich
    "Da sind diese beide Typen im Irrenhaus...
    ...und eines Tages wollen sie dort nicht mehr bleiben,
    Sie beschliessen also zu fliehen!
    Also steigen sie auf's Dach und dort,
    nur einen kleinen Sprung entfernt,
    sehen sie die Dächer der Stadt,
    die im Mondlicht vor ihnen liegen...

    Und der erste Typ springt auf's nächste Dach,
    Kein Problem,
    Aber sein Freund, der traut sich nicht,
    Er hat Angst zu fallen...
    Aber der anderer hat eine Idee...

    Er sagt. "Hey! Ich habe'ne Taschenlampe!
    Ich leuchte über den Abgrund und du kannst auf dem Strahl rüberlaufen!"

    Aber der andere schüttelt nur den Kopf,
    Er sagt...
    Er sagt:" J-ja glaubst du, ich bin IRRE?"
    "Du würdest sie ausmachen,
    Wenn ich halb drüben bin!"
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  • galpnA
    Grad hab ich J. Hornby "The long way down" durchgelacht und -gelesen. Empfehlen kann ich absolut meinen Favoriten "Die Eismalerin" von Kristin Marja Baldursdottir, Island um 1900, toll. Jiddu Krishnamurti "Anders leben" ist was für neue Horizonte. Gruß Angelika
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  • heinrich
    Sokrates
    von Gottfried Martin.Rowohlt,1967
    S.53

    Sokrates ist schlagfertig

    Als einst jemand in Zorn geriet, weil ihm ein anderer seinen Gruß nicht erwidert hatte, sagte Sokrates:"Wie lächerlich! Wenn du einem begegnest, der eine schlechtere Körperbildung hat als du, würdest du nicht böse sein; weil du nun aber einen getroffen hast, der weniger Lebensart hat als du, willst du nicht ereifern".
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  • ednumasor
    "Kalt ist der Abendhauch"

    von Ingrid Noll
  • coconing
    Wer bin ich und wenn ja ,wie viele?von Richard David .Eine Philosophische Reise.
  • heinrich
    Ein anderer klagte, daß ihm das Essen nicht schmecke. "Akumenos",-sagte Sokrates,-"Weiß ein gutes Mittel dagegen." - "Was für eins denn?"
    "Man sollte das Essen eine Zeitlang lassen", - antwortete Sokrates,- "und dann werde man mit mehr Lust, billiger und gesünder essen".
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  • Andrea Loidl
    Andrea Loidl
    Beiträge von reinbrand im Archiv.

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  • El-Meky
    El-Meky
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  • heinrich
    Sokrates

    Ein anderer wieder klagte, in seinem Brunnen sei Trinkwasser warm. Wenn du also warm baden willst, dann wird es dir dazu grade recht sein.-"Aber zum Baden ist es zu kalt." - Ist es denn auch deinen Sklaven nicht recht, wenn sie es trinken und sich damit waschen? - "Beim Zeus, ich habe mich im Gegenteil schon oft wundern müssen, wie gern sie es zu beiden Zwecken gebrauchen." - - Welches Trinkwasser ist denn wärmer, das in deinem Brunnen oder das im Tempel des Asklepios?- "Das im Tempel."- Und welches ist kälter zum Baden, dein Wasser oder das im Tempel des Amphiaraos? -"Das des Amphiaraos."- So nimm dich in acht, daß du nicht den Schein erweckst, unzufriedener zu sein als Sklaven und Kranke.
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  • heinrich
    Sokrates und die Staatsmänner

    Sokrates steht der entscheidenen Waffe der athenischen Staatsmänner, der Rede in der Versammlung der freien Bürger, skeptisch gegenüber:

    SOKRATES:Wie aber die (Rede) vor dem Volk der Athener oder überhaupt in Städten vor anderen Versammlungen freier Männer? Was ist uns doch diese? Scheinen dir etwa die Redner immer in Beziehung auf das Beste zu sprechen, dieses im Auge habend, daß die Bürger möglichst gebessert werden durch ihre Reden? Oder gehen auch diese nur darauf aus, sich den Bürgern gefällig zu machen, und behandeln, ihres eigenen Vorteils wegen den gemeinsamen vernachlässigend, das versammelte Volk wie Kinder, indem sie ihm nur Vergnügen zu machen suchen, ob es aber besser oder schlechter werden wird dadurch, sich nicht kümmern?

    KALLIKLES: Das ist nicht mehr so im allgemeinen zu beantworten, denn es gibt solche, die, was sie sagen aus wahrer Vorsorge für die Bürger sagen, es gibt aber auch solche, wie du sagst.

    SOKRATES:Das genügt mir. Denn wenn sich dieses auch teilt: so ist doch der eine Teil Schmeichelei und schlechte Volksbearbeitung; der andere aber wäre etwas Schönes, Besserung zu bewirken für die Seelen der Bürger und immer durchzusetzen, daß man nur das Beste rede, mag angenehmer sein oder unangenehmer für die Hörer. Aber niemals gewiß hast du diese Redekunst gesehen; oder wenn du einen solchen angeben kannst unter den Rednern, warum hast du ihn mir nicht genannt, welcher es sei?
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  • nodiorc
    the world without us !
    by alan weisman.
    absolut fazinierend, empfehlenswert, spannend,
    wie die natur die spuren der zivilisation tilgt.
    bis auf das plutonium der raketen, und das uran der kernkraftwerke, dauert nur eine woche, ohne aufsicht, und die dinger gehen hoch !
    und anregungen fürs buch arte noah.
    c+
  • heinrich
    BOOAAAAH!!!Echt?

    OK...

    Sokrates

    KALLIKLES:Ja, beim Zeus, ich weiß dir keinen zu nennen, wenigstens unter den jetzigen Rednern.

    SOKRATES:Wie? Etwa unter den alten weißt du einen zu nennen, durch welchen besser geworden zu sein man den Athenern nachsagen kann, seit er angefangen, das Volk zu bearbeiten, da sie vorher schlechter waren? Denn ich weiß nicht, wer dieser ist.

    KALLIKLES: Wie? Hast du nicht gehört, was für ein vortrefflicher Mann Themistokles gewesen und Kimon und Miltiades und dieser Perikles, der erst neuerdings gestorben ist und den du noch selbst gehört hast?

    SOKRATES: Ja, Kallikles, wenn nämlich die, welche du vorher meintest, die rechte Tugend ist, Begierden zu befriedigen, seine eignen und anderer; wenn aber nicht dies, sondern was wir in dem späteren Teil des Gesprächs genötigt wurden anzunehmen, nämlich welche Begierden, wenn sie befriedigt werden, den Menschen besser machen, diese zu erfüllen, welche aber schlechter, die nicht, und daß es hierzu einer Kunst bedürfe; kannst du dann wohl sagen, daß irgendeiner von diesen Männern ein solcher gewesen sei?

    KALLIKLES: Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll.
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  • A.Werther
    A.Werther
    "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman."

    Wilhelm Genazino
  • ranx
    ranx
    EVIL------ Jack Ketchum
    ultra Brutal
    nicht weiter zu empfehlen...
  • heinrich
    Sokrates und die Dichter

    S.66

    Nach diesem ging ich schon nach der Reihe vor, bemerkend freilich und bedauernd, und auch in Furcht darüber, daß ich mich haßt machte; doch aber dünkte es mich notwendig, des Gottes Sache über alles andere zu setzen; und so mußte ich den gehen, immer dem Orakel nachdenkend, was es wohl meine, zu allen, welche dafür galten, etwas zu wissen. Und beim Hunde, ihr Athener, - denn ich muß die Wahrheit zu euch reden - wahrlich, es erging mir so. Die Berühmtesten dünkten mich beinahe die Armseligsten zu sein, wenn ich es dem Gott zufolge untersuchte, andere, minder Geachtete aber noch eher für vernünftig gelten zu können. Ich muß euch wohl mein ganzes Abenteuer berichten, mir was für Arbeiten gleichsam ich mich gequält habe, damit das Orakel mir ja ungetadelt bliebe. Nach den Staatsmännern nämlich ging ich zu den Dichtern, den tragischen sowohl als den dithyrambischen und den übrigen, um dort mich selbst durch die Tat zu überführen als unwissender denn sie. Von ihren Gedichten also diejenigen vornehmend, welche sie mir am vorzüglisten schienen ausgearbeitet zu haben, fragte ich sie aus, was sie wohl damit meinten, auf daß ich auch zugleich etwas lernte von ihnen. Schämen muß ich mich freilich, ihr Männer, euch die Wahrheit zu sagen: dennoch soll sie gesagt werden. Um es nämlich geradeheraus zu sagen, fast sprachen alle Anwesenden besser als sie selbst über das, was sie gedichtet hatten. Ich erfuhr also auch von den Dichtern in kurzem dieses, daß sie nicht durch die Wahrheit dichteten, was dichten, sondern durch eine Naturgabe und in der Begeisterung, eben wie die Wahrsager und Orakelsänger. Denn auch diese sagen viel Schönes, wissen aber nichts von dem, was sie sagen; ebenso nun ward mir deutlich, erging es auch den Dichtern. Und zugleich merkte ich, daß sie glaubten, um ihrer Dichtung willen auch in allem übrigen sehr weise Männer zu sein, worin sie es nicht waren. Fort ging ich also auch von ihnen mit dem Glauben, sie um das nämliche zu übertreffen wie auch die Staatsmänner.
    Signatur
  • Manja
    Manja
    Jostein Gaarder
    - Das Leben ist kurz-

    " Ich muß dabei an Ikarus denken. Wie schnell stieg er auf - und wie schnell stürzte er wieder ab.
    ER hatte nämlich vergessen,dass er nur ein
    Mensch war."
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Rodin " Die Kunst "
    Diogenes Taschenbuch 21654

    Da sind Sätze geschrieben, wie auf Seite 100:

    " Anatomische Fehler wirken nur lächerlich, mag der Künstler sich noch so sehr bemüht haben, zu interessieren. Diesem Missgeschick setzen sich heute sehr viele junge Künstler aus. Da sie gar keine ernsthaften Studien gemacht haben, verrät ihre Ungeschicklichkeit sie auf Schritt und Tritt. Ihre Absichten sind die besten, aber ein zu kurzer Arm, ein verzeichnetes Bein, eine ungenaue Perspektive verstimmt die Beschauer "


    Kann man ja mal drüber nachdenken oder?


    Schöne gute Nacht, ich les das Buch im Bett
    Signatur
  • coconing
    Anne Delbee,Dr Kuss,Kunst und Leben der Camille Claudel. Coconing
  • neurg
    vor einigen tagen wurde vorgelesen eine geschichte über zweifelhaftigkeit von kritiken und verzweiflung

    Patrick Süskind "Der Zwang zur Tiefe"

    (kritik ist nur kritik :-)
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