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  • Was lest ihr so?

  • nroK
    Nietzsche, Nietzsche und wiederum Nietzsche, weil mich diese Sprache einfach weghaut.
  • drolecapS
    Rechnungen!
  • Markus Schon
    Markus Schon
    Hallo Werner oder besser Leidensgenosse. Mein Briefkasten war auch gerammelt voll damit:-(
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  • Gris 030
    Gris 030
    und jetzt nicht mehr???
    bitte , teile dein wissen ;)!
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  • Markus Schon
    Markus Schon
    Nö, hab in geleert und die Rechnung auf den Haufen mit den anderen gelegt ;-)
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  • heinrich
    Sokrates und Handwerker

    Quelle sieh oben.
    S.87,88.

    "Zum Schluß nun ging ich auch zu den Handarbeitern.Denn von mir selbst wußte ich, daß ich gar nichts weiß, um es geradeaus zu sagen, von diesen aber wußte ich doch, daß ich sie vierlei Schönes wissen finden würde. Von darin betrog ich mich nun auch nicht; sondern sie wußten wirklich, was ich nicht wußte, und waren insofern weiser. Aber, ihr Athener, denselben Fehler wie Dichter, dünkte mich, hatten auch diese trefflichen Meister. Weil er seine Kunst gründlich erlernt hatte, wollte jeder auch in den andern wichtigsten Dingen sehr weise sein; und diese ihre Torheit verdeckte des Orakels, welches ich wohl lieber möchte, so sein wie ich war, gar nichts verstehend von ihrer Weisheit und auch nicht behaftet mit ihrem Unverstande, oder aber in beiden Stücken so sein wie sie. Dann antwortete ich denn mir selbst und dem Orakel, es wäre mir besser, so zu sein, wie ich bin."
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  • heinrich
    Aristophanes DIE WOLKEN


    SOKRATES.

    Kein Wunder; die einzigen Götter sind sie [WOLKEN], und das andre ist all Larifari!

    STREPSIADES.

    Wie, – Zeus, der olympische Zeus, der soll kein Gott sein? – nicht existieren?

    SOKRATES.

    Nur nicht albern! Was faselst du da mir von Zeus? Es gibt keinen Zeus!

    STREPSIADES.

    Ei, was sagst du?

    Und wer regnet denn dann? Das mußt du nun doch mir vor allen Dingen erklären!

    SOKRATES.

    Wer? Diese, sonst niemand! Das will ich dir gleich mit gewichtigen Gründen beweisen!

    Du, sag mir einmal, ob du jemals den Zeus hast regnen sehn ohne Wolken?

    Bedenk doch: ein Regen aus blauer Luft, und die Wolken sind dann wohl auf Reisen?

    STREPSIADES.

    Bei Apollon! Das sitzt ja wie angeschweißt: das hast du vortrefflich bewiesen!

    Sonst freilich, da glaubt' ich: wenn Zeus durch ein Sieb sein Wasser abschlage, dann regn' es.

    Jetzt sag mir: wer macht denn den Donner? Denn sieh: da fahr' ich halt immer zusammen.

    SOKRATES.

    Sie donnern, wenn übereinandergerollt sie sich wälzen.

    STREPSIADES.

    »Tollkühner, was sagst du?«

    SOKRATES.

    Wenn in reichlichem Maße mit Wasser gefüllt sie von innen getrieben dahinziehn,

    Erdwärts durch die Schwere des Regens gedrückt, dann stürzen die wogenden Wasser

    Sich übereinander und bersten entzwei und krachen und poltern im Platzen.

    STREPSIADES.

    Wer treibt sie denn aber? Das ist doch Zeus, der sie nötigt, sich fortzubewegen?

    SOKRATES.

    Nein, Mensch! Der ätherische Wirbel ist's!

    STREPSIADES.

    Wirr – Wirbel? Ich kenne den Gott nicht!

    Zeus also ist nicht, und an seiner Statt regiert so ein Zeisig – der Wirbel?

    Doch immer noch hast du mir eins nicht erklärt, dies Donnern und Krachen und Wettern.

    SOKRATES.

    Ei, hörst du denn nicht, was ich eben gesagt von den Wolken, den wassergefüllten,

    Wie sie übereinander sich stürzen gebläht, und zusammengeworfen zerplatzen?

    STREPSIADES.

    Wie versteh' ich denn das?

    SOKRATES.

    Nun, so merk einmal auf: an dir

    selber mach' ich's dir deutlich.

    Ist dir's nie an den Panathenaien passiert, daß dein Magen, mit allerlei Brühen

    Überfüllt, dir mit Knurren Molesten gemacht, mit Reißen und Blähn und Rumpumpeln?

    STREPSIADES.

    Beim Apollon, gar oft; und da währt es nicht lang, und es wurmt mir und fährt durch die Därme.

    So 'ne lumpige Brüh', die verführt einen Lärm und tut akkurat wie der Donner:

    Erst halblaut nur: bumbum, bumbum, dann vernehmlicher schon: bububumbum!

    Bis donnernd gerad wie die Wolken zuletzt es herausfährt: bubububumbum!

    SOKRATES.

    Drum sieh: wenn dein Bäuchlein, winzig und klein, so gewaltige Bumbums herausfarzt,

    Wie entsetzlich muß erst im erhabenen Raum rumoren das Rollen des Donners?

    STREPSIADES.

    Ich verstehe: drum sind sich auch Donner und Furz so ähnlich im brummenden Tone!

    Nun aber der Blitz, wo kommt er denn her, und sein feuriges Leuchten und Zünden, [⇐139]

    Der, wenn er uns trifft, uns zu Asche verbrennt, und wenn er nicht tötet, doch röstet:

    Den sendet doch Zeus, das ist klar wie der Tag, meineidige Sünder zu strafen?

    SOKRATES.

    O du antediluvianischer Kauz, o du märchengläubiges Mondkalb!

    Meineidige soll er erschlagen? Warum zerschmettert er dann nicht den Simon,

    Den Kleonymos nicht, den Theoros nicht, und was machen sich die aus 'nem Meineid?

    Wo schlägt er denn ein? – In sein eigenes Haus auf Sunions heiliger Spitze,

    Und in stämmige Eichen – was fällt ihm denn ein? Meineidige Eichen! Man denke!

    STREPSIADES.

    Weiß nicht! – doch es scheint, was du sagst, das ist wahr. Nur erkläre mir noch, was der Blitz ist?

    SOKRATES auf die Wolken deutend.

    Wenn in diesen ein trockener Wind sich verfängt, der empor in die Lüfte gewirbelt,

    Dann schwellt er sie auf, wie Blasen, und fest zusammengepreßt durch die Spannung

    Zersprengt er sie plötzlich und drängt mit Gewalt sich heraus aus der platzenden Masse,

    Und vom Stoß und der heftigen Reibung entflammt, mit Sausen und Zischen verglüht er.

    STREPSIADES.

    Ei der Tausend! Aufs Haar ganz dasselbe ist mir am Diasienfeste begegnet:

    Meine Vetterschaft hatt' ich zu Gast und briet eine Magenwurst; potz, da vergess' ich

    Sie zu stechen zur Zeit, und da schwillt sie nun auf, und plötzlich zerplatzt sie und spritzt mir

    Gerad in die Augen den ganzen Dreck und verbrennt das Gesicht mir erbärmlich!

    CHORFÜHRERIN zu Strepsiades.

    O du Menschensohn, der du trachtest, von uns ausströmende, heilige Weisheit

    Zu erlernen, wie groß, wie beglückt wirst du, wie berühmt in Athen und in Hellas,

    Wenn stark dein Gedächtnis, tiefsinnig dein Geist, für Strapazen und Hunger und Kummer

    Unempfindlich, und wenn du nicht müde wirst vom Spazierengehen und Stehen,

    Wenn du frierst ohne Murren, wenn ohne Verdruß du ein Frühstück weißt zu entbehren,

    Wenn du meidest den Wein und den Turnplatz fliehst und die übrigen Werke der Torheit,

    Wenn du allzeit, wie dem verständigen Mann es geziemt, für das Höchste es achtest,

    Im Handel und Wandel mit fertiger Zung' als Sieger das Feld zu behaupten.

    STREPSIADES.

    Was das nun betrifft: starrsinnigen Kopf, bettdeckenumwälzendes Grübeln,

    Unverwöhnten, nüchternen Magen dazu, gegen Wasser und Brot nicht rebellisch –

    Da sei du nur ruhig, da lass' ich auf mir, wenn es sein muß, hämmern und schmieden.

    SOKRATES.

    Und erkennst du nun auch gleich uns fortan, daß kein anderes göttliches Wesen

    Existiert, denn allein diese heiligen Drei: das Chaos, die Wolken, die Zunge?

    STREPSIADES.

    Mit den andern verlier' ich, und wenn sie mir auch auf der Straße begegnen, kein Wörtchen,
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  • utrum
    utrum
    der schöpfungsschlüssel band 2, lecker essen!
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Hesse im Tessin

    Ich will versuchen ihn zu verstehen.
    Ich will den Maler verstehen, der im Steppenwolf so prägnante Bilder mit Worten malte.

    Hesse verwirrt mich!
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  • utrum
  • utrum
  • Wolfgang Umbach
    Wolfgang Umbach
    tv movie, tv spielfilm - und wenn ich auf klo gehe auch schon mal schopenhauer
  • heinrich
    Irgendwo im Internet gelesen:

    "Neue Medien sind für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt eines Landes sehr wichtig.
    Sie müssen deshalb unbedingt gefördert werden."
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  • BFnaitsabeS
    Cao Xue Qin, Hong Lou Meng ("Der Traum der roten Kammer").
  • heinrich
    Aus dem Internet:

    "Eine zügellose Ausbreitung von neuen Medien befördert den Kulturverlust einer Gesellschaft.
    Eine solche Ausbreitung sollte deshalb kontrolliert werden."
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  • sxela
    musst grad arthur miller: hexenjagd als schullektüre lesn...aber ich muss sagn es is gar nicht so schlimm wenn mans mit den andren dramen verglaicht die wir bis jetzt lesn musstn...nur die regieanweisungen nerven halt...aber die story is nich schlecht...
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