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  • Was lest ihr so?

  • rethgifelyts
    Nachdem ich 2 Simon Becketts halbgelesen in die Ecke gefeuert habe (ein echter Künstler wenn es darum geht, möglichst viele Klischees auf geringstem Raum zu platzieren), ist wieder mal Jeff Lindsay dran: "Dexter by design", der 4. Dexter-Roman.


    wie wär's mit samuel beckett, hesinchen?
  • Hesine
    Hesine
    Hat zu wenig Krimis geschrieben... ;)
    Signatur
  • abue heiner müller die schlacht
    zitat (auszug)

    vier soldaten. schnee

    ...

    soldat 4:
    ich hale es für dich, kamerad (nimmt ihm das gewehr ab und erschießt ihn(soldat 1))
    er war unser schwächstes glied und eine gefahr für den endsieg. jetzt aus kameradschaft verstärkt er unsere feuerkraft.

    soldat 2, 3, 4 essen 1 auf.
    lied: ich hatte eine kameraden.

    ...
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  • adio_eh
    spambeiträge einer ehrenamtlichen fachobfrau für redundanzen
  • heinrich
    "Redundanz in der Sprache ist wichtig und dient der Sicherung der Informationsübertragung."

    „Eine der Voraussetzungen der Effizienz der mündlichen Kommunikation ist ihre Redundanz, wobei das Maß der notwendigen Redundanz partiell durch den Kanal und die flüchtige Natur der Äußerung bestimmt ist.“

    Wiktionary (de)
    Signatur
  • adio_eh
    "Redundanz in der Sprache ist wichtig und dient der Sicherung der Informationsübertragung."

    „Eine der Voraussetzungen der Effizienz der mündlichen Kommunikation ist ihre Redundanz, wobei das Maß der notwendigen Redundanz partiell durch den Kanal und die flüchtige Natur der Äußerung bestimmt ist.“

    Wiktionary (de)


    https://de.wiktionary.org/wiki/Redundanz
  • heinrich
    "Gerechtigkeit ist nicht immer sozial."

    Was bedeutet Sozialstaatlichkeit?
    Kapitel 1. Politik in der Demokratie.

    Aus einem "Politiklehrbuch".
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  • heinrich
    Meine Frage ist:
    Sind wir alle zur Kommunikation verurteilt?

    Eine Antwort aus vielen habe ich bei Flusser gefunden


    "Verschiedene Auffassungen von Kommunikation:
    Vilém Flusser: Kommunikologie
    "Kommunikologie" steht nach V. Flusser - in Analogie zum Ausdruck Biologie - für die Lehre über die Kommunikation. Man kann Kommunikation nach V. Flusser naturwissenschaftlich erklären, wie das C. Shannon in seiner "Informationstheorie" tut, oder geisteswissenschaftlich interpretieren, wie das in der Kommunikologie geschieht.

    V. Flusser bezeichnet die menschliche Kommunikation als künstlichen (kulturellen) Vorgang, der auf der Erfindung von Werkzeugen, nämlich auf zu Codes geordneten Symbolen beruhe (Flusser:9). Der Mensch sei ein Idiot (mangels der für Menschen konstitutiven Kunstfertigkeit), wenn er die Werkzeuge der Kommunikation nicht benutzen könne. Natürliche Verhaltensweisen (die eben in diesem Sinne keine Kommunikationen sind) sind nach ihm der Vogelgesang oder der Bienentanz (Geste), bei Menschen etwa Geschlechtsverkehr, also Verhaltensweisen, die nicht an Werkzeuge gebunden sind. Der Mensch ist, wenn er die Werkzeuge der Kommunikation nicht benutzen kann, nach V. Flusser ein Idiot, weil der Gebrauch von Kommunikationsmitteln ein für Menschen konstitutive Kunstfertigkeit sei (1).

    Kommunikation erzeuge jene Kodifizierung, deren Sinn es sei, uns vergessen zu lassen, dass wir einsame Tiere sind, in für sich genommen völlig bedeutungsloser Natur in Einzelhaft zum Tode verurteilt (was ein Faktum der Naturwissenschaft sei). Wir kommunizieren nach V. Flusser nicht, weil wir gesellige, sondern weil wir einsame Wesen seien, die es in der Einsamkeit nicht aushalten.

    Ein zweiter unnatürlicher Aspekt liegt in der negativen Entropie (Information und deren Anhäufung). Alle Naturprozesse sind entropisch (wenn man den Uebergang von der Eichel zur Eiche als Epizyklus betrachtet, in welchem die Eiche zur Asche wird, wobei Asche wahrscheinlicher ist als Eiche (Wärmetod)."

    Ein Zitat aus:
    hyperkommunikation.ch
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  • reklawpeels
    ich denke, kommunikation ist in erster linie austausch von informationen, insofern kommunizieren auch die tiere miteinander. (wie komplex ihre kommunikation ist, können wir nur ahnen.)

    ich denke, dass die verbale auf abstrakten symbolen basierende menschliche kommunikation ist lange bevor dem menschen klar wurde, dass er ein einsames "gottverlassenes" tier ist, entstanden. so philosophisch drauf waren die steinzeitmenschen noch nicht.

    die notwendigkeit einer verbalen sprache ist vermutlich entstanden, als der mensch lernte spuren zu lesen und an ein paar umgeknickten gräsern und verschobenen kieselsteinen nicht nur erkennen musste, dass da ein tier vorbeigelaufen ist, sondern auch was für ein tier, wie groß, wie schwer, männchen oder weibchen, wann es vorbeigelaufen ist und wo es evtl. jetzt sich befinden könnte. das alles aus ein paar umgeknickten grashalmen zu abstrahieren, war nun eine ungeheuere kognitive leistung, vielleicht der hirnleistung vergleichbar, die heute unsere grundlagenforscher jeden tag bringen müssen. das musste man dann den anderen stammesmitgliedern mitteilen können, und da reichten irgendwann mal ein paar ahh und buhh rufe nicht mehr aus.

    die ganzen philosophischen erklärungsversuche kamen erst viel später und dieses elende einsamkeitsgetue ist sowieso eine postmoderne zivilisationskrankheit. fahr doch mal nach papua-neuguinea und frag den buschmann was er davon hält, er wird große augen machen und gar nicht verstehen was du von ihm willst.

    den letzten absatz habe ich übrigens nicht kapiert, was war da mit eichel, eiche und asche.
  • heinrich
    Muss ich wohl antworten?
    Wenn ich schon gepostet hab...

    Es ist gut, dass man nicht alles versteht,
    dann gibt es Stoff für Nachdenken,
    ästhetisch oder wissenschaftlich...

    🔗
    Signatur
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