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  • Was lest ihr so?

  • ledifkciuq
    H.G. Wells: "Menschen, Göttern gleich"

    "Auf dem Planeten Utopia leben glückliche Menschen.
    Störend ist nur der Besuch einer englischen Reisetruppe ,
    die ihre irdische Ordnung vermisst."
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  • heinrich
    "Er glich einem Mann, der zu früh in der Dunkelheit aufwachte, während alle anderen noch schliefen."

    Sigmund Freud über Leonardo
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  • heinrich
    🔗

    Das Häuschen oben hat der Meister von Leonardo gebaut.
    Genauer gesagt, sein Meister Verrocchio hat fie große Kugel
    und der Kreuz (24 Meter hoch) gegossen. (1471)
    Leonardo war damals 19 Jahre alt.

    Unglücklicherweise schlug der Blitz in Verrocchios Kugel ein.
    Was wir heute sehen , ist eine Reproduktion aus dem 17.Jhr.
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  • ATELIER-EINRAUM
    🔗

    spannend - wirft tausende von Fragen auf!
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  • heinrich
    "Das Auge, das man auch das Fenster zur Seele nennt, ist das Hauptwerkzueg, mit dem der Verstand die unendlichen Werke der Natur am vollständigsten erfassen kann".

    Leonardo

    Der Natur (!) wohlgemerkt...
    Für die Werke der Menschen reichen die Augen alleine nicht...
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  • heinrich
    Im Gewordenen
    liegen die Erfahrungen
    deiner Vergangenheit

    Im Werden
    liegen die Chancen deiner Zukunft

    Im Sein
    liegt deine Ewigkeit

    Christa Schyboll -
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  • ledifkciuq
    "Wenn ein Vogel dem Schützen I in den Weg kam, so traf dieser ihn sicher, daher fürchteten sich alle vor ihm. Wenn man aber aus der Welt einen Käfig macht, so vermag kein Vogel zu entschlüpfen. So hat Tang den I Yin eingekäfigt, indem er ihn zu seinem Koch machte. So hat der Herzog Mu von Tsin um den Preis von fünf Widderfellen den Bai Li Hi eingekäfigt. Doch ist es ganz unmöglich, einen Menschen einzukäfigen, wenn er nicht Begierden hat ... "


    zeno.org
  • enottoonam Finnegans wake
  • heinrich
    Hab gestern "Fuckmachine" von Bukowski wiedergefunden. Lange nicht mehr gelsesen. Ich komm aus dem Grinsen und Schmunzeln nie raus, wenn ich den Weltmeister im Schwergewicht lese - und ich les ihn meistens in einem Rutsch durch.

    hier ein Auszug:



    ...

    DANN DIE GEWALTIGE FAUST DES GESETZES. Bum! BuM! BUM!
    »Hey, was geht vor da drin?« »Nix.«
    »Nichts? Was soll denn dies dauernde Stöhnen und Rufen und Schreien? Es ist
    halb vier in der Früh. Unter Ihnen sind in 3 Etagen die Leute wach und
    wundern sich ... «
    »Es is' nix. Ich spiel mit meiner Mutter und Schwester Schach. Bitte gehn Sie
    weg. Meine Mutter ist herzleidend. Sie machen ihr Angst. Und sie ist fertig bis
    auf den letzten Bauern.«
    »Und SIE auch, Freundchen! Falls Sie's nicht wissen, hier ist zufällig die
    Polizei von Los Angeles ... «
    »Mein Gott, da wär ich nie drauf gekommen ... «
    »Jetzt sind Sie drauf gekommen. Also machen Sie auf, oder wir treten die Tür
    ein! «
    Tito und Baby huschten in die entfernteste Ecke des Eßzimmers, wo sie sich
    hinhockten, einander bibbernd in den Armen hielten und ihre gealterten,
    verschrumpelten und kaputten Säuferkörper aneinanderschmiegten. Ein
    irrwitzig schönes Bild.
    »Aufmachen, Freundchen, wir sind jetzt das fünfte Mal hier oben in den
    letzten -io Tagen. Immer ist wegen derselben Sache angerufen worden. Denken
    Sie etwa, es macht uns Spaß, rumzulaufen und Leute zu verhaften?«
    »Ja.«
    »Obermeister Bradley sagt, es ist ihm egal, ob Sie schwarz sind oder weiß. «
    »Sagen Sie Obermeister Bradley, ich empfinde da genauso.«
    Ich blieb still. In der Ecke die zwei Huren, die unter der Stehlampe bibbernd
    ihre verschrumpelten Körper anein anderkuschelten. Die angenehme und
    lastende Stille von Weidenlaub in einem unfreundlichen Matschwinter.
    Sie hatten vom Hausmeister den Schlüssel gekriegt, und die Tür stand einen
    Spalt offen, wurde aber gehalten von der Kette die ich vorgelegt hatte. Der eine
    Bulle redete auf mich ein, während der andere mit einem Schraubenzieher
    versuchte, die Kette aus ihrer Schlitzhalterung zu fummeln. Ich ließ ihn
    machen, bis er sie fast draußen hatte, dann schob ich das Kettenende wieder
    hinein. Und die ganze Zeit steh ich da nackt und mit 'nem Steifen.
    »Sie verletzen meine Rechte. Sie brauchen einen Durchsuchungsbefehl, um
    hier reinzukommen. Sie können nicht einfach nach eigenem Gutdünken
    gewaltsam hier eindringen. Was zum Teufel ist los mit euch Kerlen?«
    »Welche von den beiden soll Ihre Mutter sein?«
    »Die mit dem dicksten Arsch. «
    Der andere Bulle hatte die Kette wieder fast draußen. Ich schob sie mit dem
    Finger zurück.
    »Nun los, lassen Sie uns rein. Wir wollen uns nur mit Ihnen unterhalten. «
    »Worüber? Über die Wunder von Disneyland?«
    »Nein, nein, aber Sie scheinen ein interessanter Mann zu sein. Wir wollen bloß
    reinkommen und miteinander reden. «
    »Sie halten mich wohl für'n T rottel. Wenn ich mal so schwul werden sollte,
    daß ich scharf bin auf Armreifen, dann kauf ich sie mir bei Thrifty's. Ich habe
    mir nichts zuschulden kommen lassen als'n steifen Schwanz und'n lautes Radio,
    und bis jetzt haben Sie mich noch nicht darum gebeten, eins davon abzustellen.
    «
    »Nun lassen Sie uns doch schon rein. Wir wollen ja bloß'n bißchen mit Ihnen
    reden. «
    »Hörn Sie, Sie versuchen hier unbefugt einzudringen. Das ist
    Hausfriedensbruch. Ich habe den besten Anwalt der Stadt, und wenn ... «
    »Einen Anwalt? Wozu brauchen Sie denn'n Anwalt?«
    »Der hilft mir schon seit Jahren - Mißachtung des Einberufungsbefehls,
    Exhibitionismus, Notzucht, Trunkenheit am Steuer, Ruhestörung, schwere
    tätliche Beleidigung, Brandstiftung - lauter so üble Anklagen. « »Und die
    ganzen Fälle hat er gewonnen?« »Er is' der beste. Also passen Sie auf, ich geb
    Ihnen jetzt drei Minuten. Entweder Sie hören auf, gewaltsam die Tür
    aufkriegen zu wollen und lassen mich in Ruhe, oder ich hol ihn ans Telefon. Er
    wird nicht sehr erfreut sein, um diese nachtschlafene Zeit geweckt zu werden.
    Er wird sich Ihre Dienstnummern geben lassen.«
    Die Bullen traten zurück und entfernten sich ein kleines Stück auf dem Gang.
    Ich horchte.
    »Meinst du, der weiß, wovon er redet?« »Ja, ich glaube schon. «
    Sie kamen zurück.
    »Ihre Mutter hat wirklich 'n dicken Arsch. «
    »Zu schade, daß SIE'n nich'haben können, was?«
    »Also schön, wir gehn jetzt, aber Sie halten Ruhe da drin. Machen Sie
    gefälligst das Radio aus und sorgen Sie dafür, daß dies Gestöhn und Geschrei
    aufhört.«
    »In Ordnung, wir machen das Radio aus.«
    Sie gingen weg. Was für eine Freude, sie weggehen zu hören! Was für eine
    Freude, einen guten Anwalt zu haben! Was für eine Freude, nicht ins Gefängnis
    zu kommen!
    Ich machte die Tür zu.
    »Alles okay, Mädchen, sie sind weg. Zwei nette junge Burschen auf'm
    Holzweg. Und jetzt guckt euch das an! « Ich blickte nach unten. »Er ist weg,
    futsch.«
    »ja, futsch und weg«, sagte Baby. »Wo ist er nur hin?"




    http://www.gedichte.vu/?auf_fluegeln_des_gesanges.html
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  • U. G.
    U. G. \"Der Idiot\"
    lese ich gerade von F.Dostojewski.Den Film (1946) mit Gérard Philipe hatte ich als Jugendlicher gesehen. Nun bin ich kurz vor dem Finale.
    Im Anschluß werde ich die "Brüder Karamasow"lesen.Buch liegt schon da.
    Habe ich auch bestimmt schon3 mal als Film gesehen.Die Schauspieler Maria Schell & Yul Brunner haben mir besonders gefallen...
    Signatur
  • iztaT
    Hallo,
    ich lese gerade die Saturnalien meines Geistes. Da bin ich dann gleich immer ein ganz fröhlicher Wissenschaftler. Toll.
  • ledifkciuq
    Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne. Der Mann überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. »Es ist möglich«, sagt der Türhüter, »jetzt aber nicht.« Da das Tor zum Gesetz offensteht wie immer und der Türhüter beiseite tritt, bückt sich der Mann, um durch das Tor in das Innere zu sehn. Als der Türhüter das merkt, lacht er und sagt: »Wenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meines Verbotes hineinzugehn. Merke aber: Ich bin mächtig. Und ich bin nur der unterste Türhüter. Von Saal zu Saal stehn aber Türhüter, einer mächtiger als der andere. Schon den Anblick des dritten kann nicht einmal ich mehr ertragen.«...


    Vor dem Gesetz
  • ledifkciuq Farce
    Eine Farce [fɑrs] ist eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer durch die Darstellung von unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber häufig denkbaren Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten. Sprachlicher Humor inklusive Wortspielen und sexueller Anspielungen und ein schnelles Tempo, das im Verlaufe des Stückes noch schneller wird, und bewusste Absurdität oder Unsinn sind ebenfalls häufig in einer Farce zu finden.


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