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  • Was lest ihr so?

  • heinrich
    "Die Bilderfeindlichkeit der Medienindustrie ist ungebrochen, nicht weil sie Bilder verböte, oder verhinderte, im Gegenteil: weil sie eine Bilderflut in Gang setzt, deren Grundtendenz auf Suggestion zielt, auf bildlichen Realitätsersatz, zu dessen Kriterien von jeher gehörte, die Grenzen der eigenen Bildlichkeit zu verschleiern"

    Gottfried Boehm
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  • xylo
    xylo
    Ich hab gerade einen Witz im Internet gelesen:

    Vier Männer sprachen über die Klugheit ihrer Hunde. Der Erste war Ingenieur und sagte, sein Hund könnte gut zeichnen. Er sagte ihm, er solle ein Papier holen und ein Rechteck, einen Kreis und ein Dreieck zeichnen, was der Hund auch leicht schaffte.

    Der Buchhalter sagte, er glaube, sein Hund sei besser. Er befahl ihm, ein Dutzend Kekse zu holen und sie in Dreierhäufchen aufzuteilen. Das machte der Hund locker.

    Der Chemiker fand das gut, aber meinte, sein Hund sei cleverer. Er sagte ihm, er solle einen Liter Milch holen und davon 275ml in ein Halblitergefäß gießen. Der Hund schaffte das leicht.

    Alle Männer stimmten darin überein, dass ihre Hunde gleich klug wären. Dann wandten sie sich an das Gewerkschaftsmitglied und fragten, was sein Hund könnte. Der Gewerkschafter rief seinen Hund und sagte ihm: "Zeig den Jungs mal, was du kannst!".

    Da fraß der Hund die Kekse, soff die Milch aus, schiss aufs Papier, bumste die anderen drei Hunde, behauptete, sich dabei eine Rückenverletzung zugezogen zu haben, reichte eine Beschwerde wegen gefährlicher Arbeitsbedingungen ein, verlangte Verdienstausfall, ließ sich krank schreiben und lief nach Hause.
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  • sialliMainigriV Marquis de Sade
    "Die Philosophie im Boudoir"
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  • heinrich
    Ausschnitt aus dem Roman "Das französische Testament" von Andre' Makine:

    Neully-sur-Seine bestand aus einem guten Dutzend Holzhäusern, echten russischen Isbas, umgeben von Zäunen, auf denen Wäsche trocknete, unter Dächern, die mit schmalen Holzlatten gedeckt und durch die Unbildern der Witterung im Winter silbergrau
    geworden waren, und mit Fenstern in hübschen, von Holzschnitzereien verzierten Rahmen. Junge Frauen schleppten an einem Joch tropfende Wassereimer über die staubige Hauptstraße. Männer luden schwere Getreidesäcke auf einem Leiterwagen. Träge trottete eine Herde zu ihrem Stall. Wir hörten das dumpfe Bimmeln der Glöckchen, ein Hahn krähte heiser. Der Wohlgeruch eines Holzfeuers hing in der Luft – bald war es Zeit für das Abendessen.

    Einmal hatte unsere Großmutter von ihrer Heimatstadt erzählt und gesagt:

    „Ja, damals war Neully noch ein einfaches Dorf...“

    Sie hatte französisch gesprochen , aber wir kannten nur russische Dörfer. Und in Rußland ist ein Dorf nun einmal eine Ansammlung von Isbas – sogar das Wort derewnja
    (Dorf) kommt von derewo (Baum, Gehölz). Obwohl das Bild durch Charlottes wetere Erzählungen nach und nach zurechtgerückt wurde, hielt sich die Verwechslung hartnäckig. Bei der Nennung von „Neully“ stellte sich sofort das Dorf mit Holzhäusern, der Herde und dem Hahn ein. Und als Charlotte erwähnte, „man kann ihn übrigens in Neuilly auf dem Boulevard Bineau Tennis spielen sehen“, stellten wir uns diesen Dandy mit den großen schamachtenden Augen (sie hatte uns ein Photo von ihm gezeigt) inmitten von Holzhäusern vor!.

    Häufig schimmerte die russische Gegenwart durch die zarte Patine unseres französischen Wortschatzes. Dem Bild des Staatspräsidenten fügten wir in unserer Vorstellung Züge hinzu, die Stalin ähnlich waren.Neully war mit Kolchosbauern bevölkert. Auch unser Paris, aus dem das Wasser langsam abfloss, war sehr russisch gestimmt - nach dem neuerlichen, weltbewegenden Zusammenbruch schöpfte es für kurze Zeit Athem, freute sich über das Kriegsende und darüber, der tödlichen Bedrohung entronnen zu sein. Wir irrten durch die, immer noch feuchten, von Sand und Schlick bedechten Straßen. Die Bewohner stappelten Möbel und Kleider vor ihren Haustüren, um sie zu trocknen – wie es die Russen tun nach einem Winter, der kein Ende nehmen will.
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  • tsivob-i lo
    briefe von eva.

    ^°^
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    - 1mal täglich 25-50 mg Diphenhydraminhydrochlorid
    - Die Dosis von 50 mg sollte nicht überschritten werden.

    Bei eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion:
    - Reduzierte Dosis

    Ältere Menschen:
    - Bei Älteren und geschwächten Menschen, die besonders empfindlich reagieren können, wird empfohlen, die Menge anzupassen.

    Kinder unter 18 Jahren:
    - Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
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  • tsivob-i O
    gibt's das auch mit kochrezept?
    :)
  • enihcam Don Winslow
    Frankie Machine
  • Roderich
    Roderich
    der lichtfächer..................loooooooooooooooool
  • tsivob-i m.
    arquis de schade,
    dass jch noch keine
    externe festplatte
    hab.

  • sialliMainigriV
    arquis de schade,
    dass jch noch keine
    externe festplatte
    hab.



    Mit Recht, eine interne genügt bei dem Inhalt nicht ;-))
  • tsivob-i da.
    es ist eine schlamperei.
    mit den innehalten so hauszuhalten.

    jch lese in angela merkels dissertation.
    “Herrn Prof. Zülicke danke ich für die Auswahl der Thematik, die Betreuung dieser Arbeit sowie zahlreiche konstruktive Hinweise.
    Frau Dr. I. Börger und Herrn Dr. H.-D. Klotz bin ich für vielfältige Diskussionen und Anregungen zu Dank verpflichet.
    Herrn Dr. J. Sauer (!!!) danke ich für die kritische Durchsicht des Manuskripts.”
    :)
  • sialliMainigriV
    Ovid´s "Metamorphosen"
  • tsivob-i
    kleine anzeigen,
    große freisprech-
    anlagen.
  • D-J
    D-J ich lese
    ...nicht; ich lasse lesen( muss die augen schonen, damit ich noch lange malen kann). und zwar das:
    Marc-Uwe Kling | Kängurumanifest |# Geheimcode
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  • enihcam
    Alatriste
  • tsivob-i
    lepanto
  • Seite 44 von 77 [ 1538 Beiträge ]

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