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  • Fast perfekte Haare

  • inuahS Fast perfekte Haare
    Hallo Kunstnetfreaks ;o)

    ich habe wirklich unglaubliche Probleme mit den Haare zeichnen. Egal jetzt Ob die Mähne eine Pferdes, Löwen oder des Menschen ist mir gerade sehr wichtig.

    Wie bekommt man die einzelnen Strähnchen hin?? ich weiß net ob ich es jetzt gut erklärt habe??

    ich versuche es immer mit radierer einzelne strähnchen raus zu hohlen, aber das einzige was passiert es verschmiert alles. :o( ich hatte mal so einen stift wo so ein radierer dran war und noch so was anderes. ich glaube das war für sowas. aber da brauch ich auch mal ein tipp. sonst würde ich mir nähmlich ein neuen stift besorgen.

    LG

    p.s. also könnt mir gerne mal erklären wie ich haare zeichne :o) freu mich auf antworten

    KNUTSCH
  • Matthias Lotz
    Matthias Lotz
    Ich probiers mal-Beispiel: 🔗
    Ich verwende Kohlen von unnterschiedlicher Härte und schwärze.
    Zuerst das "Grungerüst" mit weicher Kohle wischen.
    Die Lichtreflexe ,wenn wie hier großflächig, rausradieren und dann mit,nichtradierbarer,harten Reiskohle die Schatten ausarbeiten.
    Ich hoffe ich konnte a bisserl helfen!;-)
    Signatur
  • 0691knarF
    guter Hinweis.. werd ich mal ausprobieren, denn die Probleme von Doreen kenne ich selbst zur Genüge..
    LGF
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  • Rebecca
    Rebecca
    Also, das ist das Bild, bei dem mir die Haare am besten gelungen sind: O. Bloom
    Ich würde es auf keinen Fall mit Radieren machen, denn das gibt, wie du schon festgestellt hast nur geschmiere. Da du glaube ich auch am liebsten mit Bleistiften arbeitest, hast du bestimmt auch verschiedene Stärken. Also ich mache es so, dass ich ein paar markante Strähen umrande (sehr dünn mit H2) und sie dann leicht in strähnenrichtung schraffiere, dannn noch die unteren Teile dunkel schraffieren, z.B. mit B6, und für weiche Übergänge sorgen (ohne Wischen am besten), indem du die Schraffuren auslaufen lässt und nochmal mit H2-B leicht drübergehst. Du musst halt drauf achten, dass du die "Highlights", also das Lichtspiel in den Haaren gut einfängst.

    Ich hoffe das hilft dir ein bisschen,
    LG Rebecca
  • peilfrei
    peilfrei
    Hallo,
    also mit dem Radierer würde ich das an Deiner Stelle auch nicht versuchen. Das klappt bei mir allerhöchstens auf eh schon sehr hellen Flächen ohne Schmiererei. Dazu habe ich dann so einen Radierstift mit einer in Holz gefassten Radiermiene; die ist nur so dünn wie bei einem Bleistift.
    Besser wäre aber, wenn man vorher plant, wo die hellen Stellen sind und diese dann gleich freilässt.
    Ich ziehe immer mit schwungvollen Linien den Verlauf der Haare nach, unbedingt ohne abzusetzen, das sähe dann gekrakelt aus. Optimal ist wenn die Striche so dicht und gleichmäßig sind, dass sie wie eine Fläche wirken. Zu den hellen Stellen hin (Stränchen stehen meist hell hervor) lässt man die Striche weich auslaufen.Manche Leute machen vorher Übungen, indem sie nur wilde Kringel malen, damit die Hand locker wird und die Lienien unverkrampft und schwungvoll sind. Kein Witz, hat mir ein sehr guter Kunstlehrer beigebracht! Hilft sogar ein Bisschen, finde ich ;)

    Gruß,frenze
    Signatur
  • iwraM
    Hallo Shauni,

    ich denke Haare sind ein Verständnisding. Man muß wissen wie sie funktionieren um sie zeichnen zu können.

    🔗

    Hier findest Du ein Tutorial für digitale Malerei von einer in der digitalen Szene sehr angesehenen Künstlerin. Es gibt ein painting hair-Tutorial das, wie ich finde, sehr schön veranschaulicht wie Haare aufgebaut werden.

    Nun ist das digital etwas einfacher, da man auf die physikalischen Eigenschaften nicht achten muß und fröhlich hell auf dunkel und umgekehrt malen kann, aber vielleicht hilft es dir im Verständnis ein Stück weiter.

    Mit Bleistift realistisch Haare zeichnen liegt noch vor mir. Die Funktionsweise ist aber sicherlich dieselbe, wichtig ist, da schließe ich mich meinen Vorrednern an, daß Du dir vorher Gedanken machst, wie die Lichtsituation sein soll.

    LG,
    Marwi
  • bastian schreck
    bastian schreck
    radieren würde ich möglichst vermeiden, das macht nur das papier kaputt und schmiert. durch schraffuren lässt sich das gröbste lösen, und wichtig ist ja zu bedenken, dass man nicht jede strähne zeichnen muss, die der betrachter später z erkennen meint. man sieht, was man kennt. daher kann man mit kürzeln arbeiten, sprich nur stellenweise bis ins detail gehen, und ander stellen etwas offener lassen.
    bei dunklen haaren kannst du im prinzip so vorgehen, dass du die hellsten highlights grob aussparst und den rest so dunkel schraffierst, wie die nächst dunkleren hellsten stellen, dann immer so weiter, und anschließend die haarwachstumsrichtung als stärkste dunkelheitbzw. schraffur drüberlegen. dadurch kannst du meist recht großflächig arbeiten, was zeit spart.
    grüße ;)
    edit: hab hier leider nicht die bilder in der gallerie, um jetzt durch verlinkung eines (meiner eigenen) bildes mit toll gekonnt gezeichneten haaren zu glänzen, aber ich weiß, dass ich recht habe ;))))
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  • efwe
    efwe
    -hallo-- hart anfangen weich aufhören --das haut fast von alleine hin ∞}
    Signatur
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Also bei den beiden hier habe ich mit hartem Stift, 6H, begonnen und mich dann zu den dunkleren vorgearbeitet - etwa 2B oder 4B. Die Stifte habe ich immer schön spitz gehalten.
    Leider sind die Feinheiten auf dem zweiten Bild nicht so gut zu erkennen, im Original sind sie regelrecht seidig.
    Bei harten Stiften aufpassen, dass robustes bzw. gut geleimtes Papier genommen wird. Osty habe ich auf Ingres-Papier gezeichnet, und das reißt bei den ganz harten Stiften und wiederholtem Übergehen auf.

    Osty
    Hamby

    LG - J.
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