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  • Kunstforumquiz "Stilrichtungen der bildenden Kunst"

  • sinA Kunstforumquiz "Stilrichtungen der bildenden Kunst"
    - Mit ihm begann das Goldene Zeitalter der Malerei in Siena;

    - Ein getreuter Interpret der bysantinischen Malerei;

    - Er verstand innerhalb bewährter figurativer Regeln und Mustern zu agieren und diese gleichzeitig mit einer neuen Sensibilität für Farben und Linien zu beleben;

    - Seine große Kunstfertigkeit, die Verwendung von Gold als Dekoration und kompositioneller Eigenschaft zugleich, die reichen, subtilen Farben - welche im Gegensatz zu Giottos formbeschreibender Art ein eigenständiges, ästhetisches Merkmal bilden - sowie die abwechslungsreichen und eleganten Konturen, die gleichermaßen zur Gestaltung der Oberflächenmuster wie als Beschreibung der Formen dienten, prägten die Sienesische Schule der Malerei für weitere zwei Jahrhunderte.

    - Die erste Anzeichen der Gotik: graphische Linienführung und die klassischen Farben;

    - Poetischer Gefühlausdruck: lyrische Weichheit, von zarter, erhabener Anmut erfüllt.

    Wie heißt dieser Maler?
    Nenne seine berühmtesten Werke!

    Hast Du die richtige Lösung? Dann darfst Du deine Frage stellen. Die Frage soll die Stilbeschreibung des Künstlers in der Malerei, Architektur oder Skulptur enthalten, s. den Beispiel oben.
  • xobtnitauqa
    Duccio di Buoninsegna

    Hauptwerke: Madonna ursprünglich für die Rucellaikapelle in Siena und die Maestà für den Hochaltar der Kathedrale in Siena
  • sinA
    Ja!Duccio di Buoninsegna (1260-1318)
    Der "erste" Maler überhaupt, der die Zeittafel der berühmtesten Maler eröffnen darf.

    Sein Stil vereint die Faszination des immateriellen, in reiner Verzauberung verharrenden Bildes mit realistisch gemalten Figuren (Gesichtsausdrücke, schwungvolle Konturen der Kleidung). Das Besonderes seiner Altarbilder ist, dass die Figuren bei längerem Betrachten "rühren sich". Ganz zart und zaghaft drehen sie die Augen und Köpfe, bewegen die Hände...

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Duccio_Maest%C3%A0.jpg
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  • siku
    Ich finde, es war eine gute Idee diesen Thread einzurichten. Wann geht's hier weiter?
  • sinA
    Ich gebe ein TIPP. Nimmt ein Kunstbuch. Ihr habt doch irgendwelche Kunstbücher, die vergessen im Regal stehen?
    Also, schlägt es auf und liest einen Kapitel über einen Künstler. Dann geht zu PC und schreibt aus dem Buch die Stilbeschreibungen ab, so wie ich das mache. Dann geht ein bisschen googeln, kopiert dort etwas zu diesem Thema. Die Stilbeschreibungen sollen richtig üppig sein, je mehr, desto besser und ausführlich! Sie sollen Stichworte enthalten. Damit gehen die Leute googeln oder Lexika nachschlagen. Das ist alles.

    Meine nächste Frage:

    - Er ist Sohn und Schüler seines Vaters Nicola und ein Vollender des von ihm eingeschlagenen gotischen Stiles. Sein Vorname ist nicht Andrea und nicht Nino!

    - Seine leidenschaftlich bewegten, von der Bindung an die Architektur weitgehend befreiten Statuen gehören zu den Hauptwerken mittelalterlicher Skulptur;

    - Er entwickelte eigene individuellen Reliefstil, in dem die dreidimensional greifbare Erscheinung der Figur einem erregten Linienrhythmus geopfert wird;

    - In seinen Kanzelskulpturen, Madonnen und Domfassaden sieht man zuerst das subjektive, nach Individualisierung strebende Element der italienischen Plastik. Es scheint, dass bei seinem Werk deutsche Bildhauer auf ihn eingewirkt und ihn zu einer tiefern Ausbildung des Gefühlsmoments geführt haben.

    - In der Skulptur wie in der Architektur eröffnete er eine neue Richtung, die sich über ganz Italien ausbreitete. Seine Figuren, in denen er nach kraftvollstem Ausdruck ringt, macht er zu Trägern echt religiöser Empfindung. In den Kompositionsmotiven schloss er sich der Überlieferung im wesentlichen an; doch war er der erste, welcher die weiblichen Allegorien im Kostüm der Zeit, ebenso die stehenden Madonnen in die italienische Skulptur einführte. Auch für seine Marmortechnik wurde er bekannt. Als Architekt schloss er sich der Gotik an. Auch als Goldschmied und Medailleur leistete er Hervorragendes.

    - Durch ihn war auch Giotto beinflusst.

    Kanzel-der erhöhte Standort für die Predigt in der Kirche mit Treppe und Brüstung.

    Giotto-oh, ihr wißt schon, die bestimmende Persönlichkeit für die gesamte westliche Kunst, ist klar.


    Wie heißt er und seine Hauptwerke?
    Stelle Deine nächste Frage!
  • siku
    [...] Damit gehen die Leute googeln oder Lexika nachschlagen. Das ist alles.


    ...Lexikon aufgeschlagen :-)
    Anis bist du eine Liebhaberin der Kunst aus Siena?

    der gesuchte Bildhauer müsste
    Giovanni di Niccolò Pisano (um 1250 Pisa - 1328?) sein. Ab 1284 Dombaumeister in Siena, seit 1297 in gleicher Funktion in Pisa.
    Hauptwerke (nur einige):
    Unterteil der Fassade des Doms in Siena;
    sechseckige Marmorkanzel in S. Andrea in Pistoria;
    Figuren am Baptisterium in Pisa;
    Kamzel im Dom zu Pisa;
    Madonna in der von Giotto ausgemalten Arenakapelle in Padua;
    1305 das Monument des Papstes Benedikt XI; 1321 Grabmal eines Scrovegno in der Madonna dell' Arena zu Padua. Madonnenstatue Südportal des Doms zu Florenz.

    Andrea wäre mir lieber gewesen. Seine Tür vom Baptisterium in Florenz habe ich vor Ort bestaunt.

    Wenn's stimmt werde ich demnächst auch einen Künstler vorstellen.
  • sinA
    Du hast Recht, siku! Das ist er: Giovanni di Niccolò Pisano (um 1250 Pisa - 1328?)
    Deine Worte, siku."Andrea wäre mir lieber gewesen." Alle vier Pisanos(Nicola, Giovanni, Andrea, Nino) haben ihren besonderen Reiz, ja.


    Man sagt, jede Materialität besitzt ihre eigene Ästhetik. Es gibt aber Ausnahmen. Giovanni hat nicht gemeißelt. Er hat mit Marmor "gemalt"! Hier ist seine Kanzel in Pistoia.

    🔗

    🔗

    http://www.francescomorante.it/images_4/201b1.jpg


    Ich wollte die Kunst aus Siena hervorbringen, weil sie seit 14. Jahrhundert immer im Schatten von Florenz gestanden hat :-(

    Und, Deine Frage, bitte...
  • siku
    Gesucht wird ein deutscher Maler der im letzten Jahrhundert gelebt hat (19..).

    Als Zeichner und Maler wurde er berühmt, begann jedoch als Autodidakt. Er erlernte zunächst das Geigenspiel, lehnte eine Stelle als Konzertmeister 1931 aber ab und arbeitete vorerst als Photograph. Nach einer kurzen Zeit am Bauhaus in Dessau 1932 ging er nach Paris, wo er auch (noch relativ jung)starb. Seit der Weltausstellung 1937 in Paris, wo er als Photograph teilnahm, signierte er seine Arbeiten mit einem (kurzen) Pseudonym, das mit dem gleichen Buchstaben wie sein Vorname beginnt.

    Als er gleich zu Kriegbeginn interniert wurde, begann er zu zeichnen. Nach seiner Entlassung 1940 verließ er Paris, kehrte später aber wieder dorthin zurück. In Paris lernte er den Surrealismus kennen, von dem ein Teil seines Oeuvres beeinflusst wurde. Der Künstler sagte einmal: „Sehen heißt, die Augen schließen“. Die Innenwelt der Außenwelt ist ein großes Thema. Die Ambivalenz von Lebendigem und Abgestorbenem, von Imaginärem und Realem, von Gegenwärtigem und Vergangenem ist in seinen Werken durchgängig erfahrbar. Mit dem Künstler beginnt ein neues Kapitel in der Kunst (obwohl er hier kaum als Hauptvertreter erwähnt wird).

    Zur Ausstellung auf der documenta II hieß es zu seinem Werk: „Malen wird jetzt direktes Handeln aus der Existenz: Wie die Natur ihr Schicksal in geologische Strukturen, in Diagrammen von Wachstum, Umlauf und Verfall aufzeichnet [...], so ist die Bildfläche für (den gesuchten Maler) die Schnitttafel, auf der die Chronik seines Schicksals sich einzeichnet.“
    Sehr häufig wurde seine Biografie mit seinem Werk eng verbunden.

    Die Aquarelle und Gemälde sind überwiegend kleinformatig, die Kompositionen häufig feingliedrig im Detail mit einer großräumigen Umrissform zusammengehalten.

    Wie heißt der Künstler? Welche Kunstrichtung hat er beeinflusst?

    Viel Spaß beim Raten :-)
  • siku
    Da ich gerade in Schwung bin, gleich noch ein Rätsel. Dieses Mal wird aber kein Bild, sondern der Name eines Pferdes gesucht.

    Wie heißt das berühmte Pferd, welches bewies, dass es beim Galopp einen Moment gibt, indem ein Pferd mit seinen Hufen nicht! den Boden berührt?

    Mit diesem Experiment wurde auch die realistische Wiedergabe der von dem französischen Maler Théodore Gèricault (1791-1824) gemalten Pferde im seinem Gemälde „Pferderennen in Epson“ 1821 bewiesen.


    Um welches Experiment handelt es sich?
    wann fand es statt?
    wer führte es durch?
    und wie hieß das Pferd?
  • xobtnitauqa
    ad frage 1)
    alfred otto wolfgang schulze = wols - beeinflusste tachismus + informel.

    ad frage 2)
    der von eadweard muybridge im juni 1878 mittels "chronophotographie" im racehorse experiment in szene gesetzte gaul hieß abe edgington - das ganze geschah auf veranlassung von leland standford auf dem racetrack seiner farm "palo alto stock farm".

    :-)
  • siku
    Hallo aquatintbox,

    das stimmt und war super schnell geraten

    nur der Name des gesuchten Pferdes war anders. Vor dem Bewegungsexperiment mit dem Gespann gab es die Versuche nur mit Pferd und Jockey, es waren noch zwei andere Pferde vorher, die im Galopp den Beweis erbrachten, dass das Pferd einen Moment mit keinem Huf den Boden berührt. (Das Ereignis ist in der Tat etwas unübersichtlich dargestellt)
    Nachdem du schon insgesamt drei! Treffer hattest, bist du jetzt mit einer Frage an der Reihe :-)

    Der Name des Pferdes kann später noch nachgetragen werden.

    P.S.: noch zwei Links zur Bildern von Wols

    http://paintings.name/images/art-informel/800/wols.jpg

    🔗

    editiert: einen Link ausgetauscht, da er nicht funktionierte
  • sinA
    :-D Schaut das auch mal an!
    🔗
  • siku
    Anis danke für den Link.
    Ich werde mal den Namen nennen: das Pferd heißt "Sallie Gardner". Die Aufnahmen wurden am 19. Juni 1878 gemacht.
    Das ersten Bewegungsstudien fotografierte Muybrigde mit dem Pferd Occident 1872, dann wurde der Versuch Mitte 1877 wiederholt. Das Pferd trabte mit einer Geschwindigkeit von 39,2 Stundenkilometer an der Kmera vorbei. Die Aufnahmen waren verblüffend, aber dem Gouverneur Stanford, in dessem Auftrag die Aufnahmen angefertigt wurden, genügten die Informationen über die Fortbewegungsart eines Pferdes noch nicht (Muybrigde dagegen schon :-)). Trotdem wurde das Experiment mit leicht veränderter Technik mit dem Pferd "Sallie Gardner" wiederholt und mit dem Gespann "abe edgington".

    Ich habe das Beispiel als Rätsel gewählt, weil es die Anfänge der bewegten Bilder zeigt.

    So, jetzt kann das Rätseln ganz unbelastet weitergehen :-)
  • isseP
    Oh Gott!!! oder was auch immer!!!
    ich bin keine Hausfrau, habe eine Tochter, keinen Mann und eine Katze ...




    (ich glaub, dat hatten wir schon mal ...)
  • sinA
    Mach einfach mit, Pessi!
    Es wird dir gut tun!
    Stell eine Frage, du, oder, du kriegst eine mit dem Staubtuch rübergezogen!
  • siku
    Oh Gott!!! oder was auch immer!!!
    ich bin keine Hausfrau, habe eine Tochter, keinen Mann und eine Katze ...
    (ich glaub, dat hatten wir schon mal ...)


    Hi Pessi,
    bist du etwa auch einer dieser KN - Forumsterrier? die hier gelegentlich nach dem Motto zu agieren scheinen: ich will zwar nicht mitspielen, aber mal an den (Spiel-)baum pinkeln.

    Hier können sich gerade die derzeitigen professionellen Kunstschaffenden-Mitglieder von KN kostenlos! Kunstgeschichte aneignen.

    Eine gute künstlerische Allgemeinbildung macht sich immer gut, wenn man(n) als Künstler! - sowieso nur in erstklassigen Galerien - zwecks Aufnahme seiner Arbeiten vorsprechen muss. Ich nehme an, das Anis diese Wissenslücke der Künstler entdeckt hat und hier unauffällig Beistand leisten wollte.

    Mach es doch einfach so, wie von Anis vorgeschlagen und beweis mal, dass du mehr drauf hast als Hausfrauen zu erfreuen.

    Ich nahm bisher an "Künstler" wären kreativ, fällt euch außer Hausfrauenbeschimpfung eigentlich gar nichts anderes ein? Aber auch ich kann hier eben noch kostenlos dazulernen.

    Beste Grüße
    siku
  • sinA
    "Schauen und üben" , "Uben und schauen"...
    Es geht am besten an den klassischen Beispielen!
    Wenn man nur KN-Bilder (ich meine Durschnnitt, den wir hier produzieren mit wenigen Ausnahmen) zu sehen bekommt, dann merkt man selbst nicht, wie schnell man in einen Muster fällt und dort hängen bleibt...

    Ja, ja, es gibt ihn! Ein Typ von KN-Bilder. Sie haben nur ein paar Stile, die sich immer abwechselnd wiederholen!
    Da ich auch in Stilrichtungen etwas nachholen und ordnen will, möchte ich gerne das mit anderen Leuten tun.Das macht mehr Spaß!:-D

    Danke, siku, für Unterstützung...Dann spielen wir halt beide weiter... Die neuen Spieler sind willkommen!

    Übrigens, ich bin Hausfrau und es ist gut so!:-DDDDD
  • sinA
    Nunmehr, da Himmel, Erd und Winde schweigen,
    Gefieder, Wild, des Schlummers Bande tragen,
    die Nacht im Kreise führt den Sternenwagen,
    des Meeres Wellen sich zur Ruhe neigen:

    Nun wach' ich, sinne, glüh' und wein', alleigen
    dem, der mich stets verfolgt mit süßen Plagen.
    Krieg ich mein Zustand, Zorn und Mißbehagen;
    nur, denk'ich sie, will Friede mir sich zeigen.

    So strömt, was mich ernährt, das Süß und Herbe
    aus eines einz'gen Quells lebend'gem Strahle;
    dieselbe Hand gibt Heilung mir und Wunden.

    Und daß mein Leiden nie ein Ziel erwerbe,
    sterb' und entsteh'ich täglich tausend Male;
    so weit entfernt noch bin ich, zu gesunden.

    Francesco Petrarca (1304-1374)



    - Petrarca und der Maler, der gesucht wird, ihre Biographien weisen Berührungspunkte auf.

    Petrarcas Libesdichtung und die lyrische Zartheit in den Bildern dieses Malers zeigen eine besondere Affinität, die zwischen ihnen besteht.

    - Der Maler war in Siena geboren. Er führte die von DUCCIO begründete Tradition der Malerschule von Siena zu höhster Blüte.

    - Der Zauber seiner Werke beruht auf Verbindung des gotischen Ausdrucks sanft schwingender Linien und zarter Farben mit eindringlicher Gebärdesprache und Schilderung der stofflicher Wirklichkeit.

    - Er sucht nicht nach neuen architektonischen Hintergründen und Perspektiven. Die Dynamik der Gesten und Gefühle kennzeichnet die Verhältnisse zwischen seinen Figuren. Diese Dynamik ist in einer grafischen Darstellung von absolüter, geradezu abstrakter Perfektion aufgelöst.

    - Dank seiner Tätigkeit wurde der Stil "Internationale Gotik" von Siena weiter nach Avignon (Papsthof,Frankreich) und nach Nordeuropa verbreitet. Die Internationale Gotik zeichnete sich durch prunkvolle Dekorativität (Goldhintergründe, verfeinertes gotisches Maßwerk) und zarte, anmutige Figurengestaltung aus. In der Plastik entspricht dieser Malerei der "Weiche Stil" (G.Pisano, s. oben):

    -Die Internationale Gotik hielt sich im 15. Jh. noch lange gegen die Konkurrenz der Realismus, der Frührenaissance und der altniederländischen Malerei. In Deutschland war Köln das wichtigste Zentrum der Internationalen Gotik (Kölner Schule).

    - Er ist neben Giotto der bedeutendste italienische Maler des Trecento (14.Jh, italienische Kunstepoche).

    Wer ist der Maler? Seine Hauptwerke?

    Ein Nachtrag, vom 10.11.06
    Stimmt,aquatintbox hat es erraten! Simone Martini...

    Hier ist seine "Verkündigung" 1333. Der Engel ist gekommen um Maria was verkünden und sie will es nich so richtig... Und beachtet auch die Blumenvase! Damit hat der Kunstler ein Ausschnitt aus der Ralität eingefügt. Damals die erste Versuche die Realität abzubilden!

    https://www.statenvertaling.net/beeld/martini_annunciatie_grt.jpg
  • xobtnitauqa
    simone martini oder "simone sienese" | 1284 siena - 1344 avignon;

    freskenzyklus zum hl. martin in der basilika san francesco in assisi, passions-polyptichon für die orsinis, maestà in siena, portrait guidoriccio da fogliano zu pferde im palazzo publico in siena etc. pp.

    ansonsten: mir fehlt leider die zeit, solche rätsel zu formulieren. raten geht schneller ;-)

    schönen tag noch allerseits
  • siku
    Für zeitlich stark eingespannte Rätselfreunde.
    Aber dieses Mal wird die Lösung hoffentlich nicht gleich auf dem silbernen Tablett von google präsentiert. :-)

    Gesucht wird ein Künstler, der sich auch im Bereich des Kunsthandwerks betätigt hat. Goethe schrieb 1786 ein Verdikt über die Gebrauchskunst und den Zeitgeist. Darin hieß es: „Die Kunst, welche dem Alten seine Fußboden bereitet, dem Christen seine Kirchenhimmel wölbte, hat sich jetzt auf Dosen und Armbänder verkrümelt. Diese Zeiten sind schlechter als man denkt.“ Der „bloße mechanische Künstler“ ist für Goethe ein Künstler zweiten Grades. Vielleicht ist der Künstler, der gesucht wird deshalb nicht so populär. Er war ab 1770 bei der Firma xxx für die formale Gestaltung der Gegenstände verantwortlich.

    Die Formensprache seiner Umrissillustrationen, die nicht! in seinem Heimatland entstanden, hatten für andere Künstler wegweisende Vorlagenfunktion.

    Wie heißt der gesuchte Künstler? Woher stammt er? Wo sind die beschriebenen (kurz vor 1800 gefertigten) Zeichnungen entstanden? Auf welche bedeutenden Künstler seiner Zeit hatten die kraftvollen und zugleich von Zartheit markierten Illustrationen Einfluss? Bei welchem berühmten Künstler fanden seine komprimierten Körperverkettungen ihr prosaisches Echo?

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    Rätsel ausschreiben geht flotter als Rätsel lösen.
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