KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Wer ist bereit mit mir über die Kunst zu diskutieren?

  • xnup
    cmg-graphics
    "Schimpansen haben Bilder gemalt .."

    Soetwas oder ein ähnliches Beispiel war zu erwarten - denn diese Threads haben im KN u.a. folgende Funktion:

    Immer die selben Typen nutzen das Forum um ihren Frust darüber loszuwerden, daß "Scheiße in Dosen" für 10000000€ und Ehre über den Tisch geht, während ihre liebevoll gemalten Papageien, Irish Setter oder Katzen unverkäuflich sind - bzw für 50 € in der Familie gehandelt werden. Außerdem erhalten sie keinerlei Anerkennung als Künstler, außer von ihren Freunden und Bekannten.

    So wird dann die Frage aufgebracht "Was ist Kunst?" um eben zu dem altbekannten Ergebnis zu kommen, daß der Kunstbetrieb eine einzige Verschwörung ist.

    Natürlich machen Sie sich damit entgültig lächerlich aber wen interessiert das schon.
    ---

    teriell'S Ansatz gefällt mir allerdings wird der Thread in dem Moment zu Ende sein wo es nicht mehr darum geht, daß allgemeine oberflächliche Blabla abzuspulen, was die Leute so aufschnappen und nachplappern, sondern Quellen und belegbare Argumentationsstrukturen, wie eigentlich üblich, eingeführt werden. Dann nämlich würden diejenigen hier, die sich ernsthaft damit beschäftigen wahrscheinlch ihre eigenen Arbeiten ziemlich merkwürdig finden.

    So ist eines der Geheimnisse des KN, daß alle ernstzunehmenden Diskussionen, wie sie in der Szene geführt werden, draußen bleiben müssen, denn würden Sie geführt würde dieser Laden nicht in der Form bestehen wie er es jetzt tut.

    Jedenfalls diskutiert kein ernstzunehmender Mensch die Frage "Was ist Kunst?"

    have.fun
  • xer
    Jedenfalls diskutiert kein ernstzunehmender Mensch die Frage "Was ist Kunst?"


    Diese Frage ist wahrscheinlich eine der grundsätzlichsten, zumindest aber ganz bestimmt eine der ältesten Fragen unserer (der menschlichen) Kultur.
    Jeder ernstzunehmender Mensch wird sich diese früher oder später mal gestellt haben.

    Übrigens.. Vorurteile sollten gründlich überdacht, bevor sie geäußert werden
    Meinst du nicht auch?
  • xnup
    "Diese Frage ist wahrscheinlich eine der grundsätzlichsten, zumindest aber ganz bestimmt eine der ältesten Fragen unserer (der menschlichen) Kultur."
    Das ist sicher richtig.
    Und deshalb ist die Diskussion mittlerweile über zig Fachbereiche und Einzelfragen gespreizt und muss aufgeteilt werden in viele Einzelfragen.

    Als Ausgangspunkt die Frage "Warum ist Kunst?" "Welche Funktion hat Kunst?" "Was bewirkt Kunst?" usw. viel eher Ausweis einer tiefgreifenden Beschäftigung mit Kunst und Kultur.

    Allgemein gilt für mich - die Frage "Was ist Kunst?" ist ihrem Wesen nach reaktionär - denn Sie wird meist nur gestellt um auszugrenzen, denn sonst würde sie anders gestellt werden, manchmal ist sie ein Highway in finsterste Vergangenheiten.

    So gesehen, kann ich mir das Auftauchen dieser undifferenzierten Frage in diesem Umfeld hier nur als psychologisch motiviert erklären.

    Mal ein weiterer Link:

    "Meine Ansicht ist die, dass ein Kunstwerk sehr viele Eigenschaften hat, ja sogar sehr viele, die von ganz anderer Art sind als die Eigenschaften jener materiellen Objekte, die von ihm zwar ununterscheidbar, aber selbst keine Kunstwerke sind. Einige dieser Eigenschaften können sehr wohl ästhetische sein oder solche, die man als ästhetische erlebt oder als "würdig und wertvoll" erachten kann. Um dann aber ästhetisch auf sie reagieren zu können, muss man zuerst wissen, dass das Objekt ein Kunstwerk ist, und somit ist die Unterscheidung zwischen dem, was Kunst ist, und was nicht, vorausgesetzt, bevor eine unterschiedliche Reaktion auf diesen Unterschied in der Identität möglich ist."
    Arthur Danto

    https://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21745/1.html

    gruss
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • o-yarg
    Gründlich über- oder durchdachte Vorurteile
    sind keine mehr: man nennt sie dann Argumente.
  • siku
    (...)Und deshalb ist die Diskussion mittlerweile über zig Fachbereiche und Einzelfragen gespreizt und muss aufgeteilt werden in viele Einzelfragen.

    (...)
    Allgemein gilt für mich - die Frage "Was ist Kunst?" ist ihrem Wesen nach reaktionär - denn Sie wird meist nur gestellt um auszugrenzen, denn sonst würde sie anders gestellt werden, manchmal ist sie ein Highway in finsterste Vergangenheiten.


    :-))

    Die Künstler distanzieren sich ein Stück weit auch selbst vom Publikum, indem sie einen Sonderstatus beanspruchen (der Personenkreis,der diesen Status für sich beansprucht aber wächst ständig ) - dem Volk wird Kunst zunehmend alltäglicher, so dass man mit der Frage "was ist Kunst" ähnlich allgemein bleibt, wie die Kunstschaffenden mit ihren Theorienbildungen in dem sie z. B.
    Aristoteles, Nietzsche, Heidegger, Adorno, Luhmann heranziehen, diese wirken auf den geneigten, an aktueller Kunst interessierten Zeitgenossen oftmals wenig überzeugend, eher abschreckend. (Bildende)Künstler scheinen vor keinem Philosophen zurückzuschrecken in Bezug auf Theorienbildung für die eigenen Werke.

    Eine sinnvolle Eingrenzung einer Diskussion zur zeitgenössischen Kunst wäre für mich daher z. B. das Thema: Der Produzent als Autor: Die Frage nach dem künstlerischen Anteil an der Theorienbildung. Das Thema müsste hier doch einigen aus der Seele sprechen.

    Beste Grüße
    siku
  • xnup
    ---
    siku: "(...) ähnlich allgemein bleibt, wie die Kunstschaffenden mit ihren Theorienbildungen in dem sie z. B.
    Aristoteles, Nietzsche, Heidegger, Adorno, Luhmann (...)"

    So ist es. Denn aus den Werken wird meist nur ein kleiner Teilaspekt herausgegriffen, der es bis in die Popkulturelle Rezeption geschafft hat.
    Was ich gelernt habe ist, daß bei der Theoriebildung eben das Selbe gilt wie immer - man darf nicht das großeGanze das Allgemeine im Auge haben sondern man muss sich ein ganz spezielles fein ausdifferenziertes Atömchen heraussuchen.

    Als Beispiel diese Installation:
    UPDATE!! Aufenthalt im intimen Felde

    Zunächst wollten Dschahama und Ich das aus einem ganz allgemeinen Wissenschaftskritischen Standpunkt heraus machen. Dann merkten wir je mehr wir uns mit dem Thema Feldforschung in der Ethnologie befassten, daß wir allein nur zu ziemlich banalen Allgemeinplätzen gelangten, darüberhinaus wurde immer deutlicher, wie tiefgreifend (für mich erschreckend) die Arbeitsteilung zwischen Kunstproduktion und Wissensschaft eigentlich ist. Auch Aesthetisch ergaben sich so Fragezeichen und Leerstellen die sich nicht so ohne weiteres mit Antworten füllen ließen, man hätte sie allenfalls als Leerstellen kennzeichnen können.

    Also suchten und fanden wir eine "echte" Ethnologin und baten sie um Mitarbeit. Von dem Moment an war in unserem kleinen Kosmos die Arbeitsteilung zwischen Kunst und Wissenschaft verringert - schnell stellte sich heraus das dies auch ganz erheblichen Einfluss auf die gesamte Dramaturgie und Insznierung der Installation hat.
    Witzigerweise scheint das auch andersherum zu funktionieren - so daß Teilaspekte dieser Arbeit im wissenschaftlichen Diskurs auftauchen werden.

    Ich meine so kann man zu vernünftiger Theoriebildung kommen.

    Was aber das eigentlich interessante ist, diejenigen, die "nur" mit Kunst befasst sind - also Kunsthistoriker, Kritiker etc. pp. empfanden diese zunächst stümperhafte Theoriebildung keineswegs als eine Schwäche der Gesamtarbeit.

    Einerseits also haben wir es innerhalb der Kunstproduzentenszene mit einer sehr willkürlichen und allgemeinen Theorierezeption zu tun andererseits wird, wie siku anmerkte, die Welt der Wissenschaft bemüht um irgendwelche Theorie abzuliefern.

    Der Rezipient merkt dieses. Auch wenn er diese Bruchlinien im aesthetischen Konzept nicht greifen kann spürt er "die Sache ist nicht rund".

    Nun könnte man noch anmerken, daß es sicher auch die Schule gibt die annimmt Kunst könne ohne Theorie auskommen - meiner Meinung nach ist dies eine alte Vorstellung, die zurück will zum harmlosen öden Abbilden ohne viel zu denken oder zu fühlen. Eine Vorstellung die die Kunst ins rein individuelle zurückweist - die am Ende nur Unterhaltung ist - oder Darstellung der seelischen Eruptionen eines Einzelnen.

    Hier noch ein weiterer Link zum mitdenken:
    https://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_99/08/25b.htm
    ---
    ps
    Hier etwas zu schreiben und zu diskutieren ist eben auch mit Aufwand verbunden - wenn man dann irgendwann merkt, daß nur wenige Interesse daran haben auch mal Quellen und längere Texte zu lesen, sich wirklich in einem ernsthaften Sinne auch mit Engagement einem Thema zu widmen, dann fragt man sich doch auch warum hier?
  • s-ejtna
    Hallo,

    diese Diskussionen verfolge ich ja hier schon eine ganze Weile und habe, blutiger Autodidakt der ich bin, schon eine ganze Menge gelernt.
    Die grundlegenste Erkenntnis, welche ich durch die fundierten Beiträge einiger weniger hier erhalten habe ist die, daß ich von Kunst mit meiner Malerei ungefähr so weit entfernt bin, wie eine Kuh, die aufs Eis gerät, vom Weltmeistertitel im Paarlaufen :=))

    Was mich jedoch letztens neuerlich verblüffte, war die Entdeckung, daß ich mir auch nicht anmaßen sollte, jemanden ernsthaft zu kritisieren.
    Bei dem Bild:
    🔗 http://www.kunstnet.de/x/a/14596/eiszeit9.jpg
    welches meiner Ansicht nach einfach nur schlecht gemalt war, kam ein Kommentar von Punx den ich nicht erwartet hätte...

    Meine grauen Zellen begannen zu arbeiten und ich kam zu dem Schluß, daß mir einfach das fundierte Wissen fehlt um zu urteilen.

    Jetzt stellt sich für mich die Frage: Was mache ich dann noch hier?
    Die Antwort ist: Um weiter zu lernen.

    Aus diesem Grunde bin ich dankbar, wenn die Frage nach der Kunst immer wieder gestellt wird, weil jedesmal wieder neue Beiträge kommen, die mich ein Stück weiter bringen
  • xnup
    ----------------------------------------------
    Ich habe diese Alpinen hier kommentiert:

    "Dieser Weg..."
    "Ruhe"

    zu dem von dir verlinkten habe ich mich nicht geäußert.

    gruss
    -------------------------------------
  • s-ejtna
    Oh ja, sorry! Hatte Dich mit Siku verwechselt...
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    >teriell< hat einen, so finde ich, wesentlichen Beitrag geleistet der mal genau durchdacht werden sollte. Die allgemeine Frage "Was ist, was soll Kunst" hat hier, wie anderswo auch, nie zu einem befriedigendem Ergebnis geführt. Es wurde Plan und Ziellos an der Oberfläche geschürft, und jeder tat es wo anders. (Das "Nichtergebnis" mit allen verbalen Mißgriffen ist bekannt.)Da es hier an einem Moderator fehlt ist es fast unmöglich eine Linie beizubehalten. Bestimmt wäre es gut nur einen Detailpunkt aus der Frage "Kunst" herauszunehmen und zum Gespräch zu stellen. Nicht unbedingt gleich zur Diskusion, es sei das ein diskutierbares Statement (oder Frage) vorausgeschickt würde.
    H.
  • oicinitram
    🔗
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    schöner link:-))
    zitat:
    Morris (Anm: der Verhaltensforscher) schloss, dass künstlerische Tätigkeit selbstbelohnend wirke, wenn nicht gar einem »starken Trieb« folge. Versuche, Congo (Anm: der Schimpanse) durch Belohnung zu besseren Leistungen zu motivieren, führten dazu, dass er nur rasch irgendetwas hinkritzelte um sofort die Hand nach der Banane auszustrecken – die »übelste Form kommerzieller Kunstausübung«, kommentiert Morris.

    eine beobachtung, die hier täglich bestätigt wird...
    (aus der forschungsreihe "wie man mit einer überdosis bananen kunst verhindert", thesen zu suchtverhalten, abhängigkeit und substitutmitteln)
    Signatur
  • siku

    [...) man darf nicht das großeGanze das Allgemeine im Auge haben sondern man muss sich ein ganz spezielles fein ausdifferenziertes Atömchen heraussuchen.

    .

    Einerseits also haben wir es innerhalb der Kunstproduzentenszene mit einer sehr willkürlichen und allgemeinen Theorierezeption zu tun andererseits wird, wie siku anmerkte, die Welt der Wissenschaft bemüht um irgendwelche Theorie abzuliefern.

    Der Rezipient merkt dieses. Auch wenn er diese Bruchlinien im aesthetischen Konzept nicht greifen kann spürt er "die Sache ist nicht rund".


    @ punx
    dein Beitrag finde ich treffend, jetzt sind wir doch schon auf dem richtigen Zug. Kunst wird heutzutage so komplex (und zwar aus dem Individuum heraus) gedacht, da müssen pauschale Ansätze einfach auf der Strecke bleiben. Schreibt man mal "Klartext" :-) wird das von Lesern schnell als herablassen wahrgenommen.

    @ Antje
    du musst mich mißverstanden haben, mein Text sollte u.a. doch nur darauf hinweisen, dass "Kunst" nicht in einem Threat abgehandelt werden kann. Du fragst dich, was du hier machst? Wieso meinst du nicht mitdiskutieren zu können (wohl eher nicht wollen)? Das von dir verlinkte Bild zeigt einfach nur, da man unterschiedlicher Meinung sein kann, mit einer Diskussion über "Kunst" hat das nichts zu tun. Ich (wohl bemerkt diese Aussage bezieht sich auf mich persönlich, andere können da anderer Auffassung sein) kann nicht eine allgemeine Diskussion über Kunst auf ein einzelnes Ölbild beziehen. Ich meine genau hier liegt ein Knackpunkt in Diskussionen über Kunst, wir trennen einfach nicht den Mikro- vom Makrokosmos. :-)


    punx
    Witzigerweise scheint das auch andersherum zu funktionieren - so daß Teilaspekte dieser Arbeit im wissenschaftlichen Diskurs auftauchen werden
    (...)
    Was aber das eigentlich interessante ist, diejenigen, die "nur" mit Kunst befasst sind - also Kunsthistoriker, Kritiker etc. pp. empfanden diese zunächst stümperhafte Theoriebildung keineswegs als eine Schwäche der Gesamtarbeit.


    ich finde das nicht verwunderlich. Zu diesen Punkt wollte ich an anderer Stelle schon mal etwas schreiben (wir hatten die verlinkte Arbeit schon mal angesprochen), aber es besteht eben auch die Gefahr, dass man dann zu sehr in Details geht, die in einem Beitrag gerade nicht zur Debatte stehen. Eine "stümperhafte" (dein Ausdruck) Theorienbildung ist immerhin ein Ansatz -so fangen Nachforschungen eben allgemein an :-). Dieser Ansatz ist einfach erfreulicher als ein Philosophenpotpourrie.


    punx
    Hier etwas zu schreiben und zu diskutieren ist eben auch mit Aufwand verbunden - wenn man dann irgendwann merkt, daß nur wenige Interesse daran haben auch mal Quellen und längere Texte zu lesen, sich wirklich in einem ernsthaften Sinne auch mit Engagement einem Thema zu widmen, dann fragt man sich doch auch warum hier?


    ... und die Karawane zieht hier auch so schnell weiter, deshalb mein "Kurz"-Beitrag an dieser Stelle. Heute Abend oder gar Dienstag (wenn ich mehr Muße hätte) würde eine Antort wahrscheinlich schon deplatziert wirken.

    Gruß
    siku
    ________________________________
    Einen guten Rutsch und ein zufriedenes neues Jahr.
  • Joe
    Irgendwann dürfen unterschiedliche Meinungen, Kunstdefinitionen und Weltanschauungen ohne Konkurrenz nebeneinander existieren.
    Das wäre dann ein wahrer Fortschritt in der Evolution der Menschheitsgeschichte...
  • lleiret

    So ist eines der Geheimnisse des KN, daß alle ernstzunehmenden Diskussionen, wie sie in der Szene geführt werden, draußen bleiben müssen, denn würden Sie geführt würde dieser Laden nicht in der Form bestehen wie er es jetzt tut.


    Und Dennoch besteht in aller Regelmäßigkeit die Absicht, diese und jene weitergehenden Themen hier zum Dialog zu bringen. Ich glaube eigentlich nicht in letzter Konsequenz, dass es hoffnungslos ist, auch hier eine gewisse Ergiebigkeit im Hinblick auf solche Dialoge zu etablieren. Den Vergleich einer Szene mit dem Kunstnet verstehe ich allerdings nicht. Zum einen gibt es wohl viele Szenen und diese hier als Referenz heranzuziehen, macht wohl wenig Sinn, da es sich um ein Forum handelt, was ein paar wenige Community-Funktionen bereitstellt. Und zum anderen sollte vielleicht nicht alles hier wiederfinden wollen. Dann steht dem Versuch zum Dialog wiederum nichts im Weg - selbst wenn man an ein Scheitern glaubt. Wenn eines aber mal viele Diskussionen im Keim erstickt, dann sind es die vielen Statements übers KN und Kunstnetter im Kunstnet.


    Die Künstler distanzieren sich ein Stück weit auch selbst vom Publikum, indem sie einen Sonderstatus beanspruchen (der Personenkreis,der diesen Status für sich beansprucht aber wächst ständig ) - dem Volk wird Kunst zunehmend alltäglicher, so dass man mit der Frage "was ist Kunst" ähnlich allgemein bleibt, [...]


    Zum Teil würde ich da zustimmen. Wobei ich den Mechanismus dahinter an dieser Stelle nicht wiederfinden kann (also aussagentechnisch). Welche Konsequenzen hat der künstlerische Sonderstatus auf das Werk in ästhetischer Hinsicht und in Hinsicht auf z.B. das Sujet? Besteht nun durch die steigende Anzahl von selbstproklamierten Künstlern ein größerer Homogenisierungsdruck oder im Gegensatz dazu eine größere Profilierungsabsicht im Bezug auf die Werke oder gar die Autorschaft? "dem Volk wird Kunst zunehmend alltäglicher" - nunja - in welcher Hinsicht? Im Sinne eines Kulturangebotes oder im Sinne der z.b. werkbezogenen Auseinandersetzung? Nach Aufkommen des Bürgertums stieg natürlich bspw. die Zahl der Besitzer von Kunst (die nicht mehr nur Adel etc. zugänglich war), nach Aufkommen der modernen Massenmedien maximierte sich natürlich auch die Distributionsmöglichkeit von kulturellen Akteuren und inzwischen gibt es sicher (wie schon gesagt) zahlenmäßig mehr Kunstschaffende als 1400 - aber - inwiefern ist Kunst dem Volk alltäglicher geworden? Oder- in welcher Konsequenz? (hab die Argumentationsrichtung nur nicht wirklich verstanden, deswegen die Nachfrage)


    [...]wie die Kunstschaffenden mit ihren Theorienbildungen in dem sie z. B.
    Aristoteles, Nietzsche, Heidegger, Adorno, Luhmann heranziehen, diese wirken auf den geneigten, an aktueller Kunst interessierten Zeitgenossen oftmals wenig überzeugend, eher abschreckend. (Bildende)Künstler scheinen vor keinem Philosophen zurückzuschrecken in Bezug auf Theorienbildung für die eigenen Werke.


    Dies ist natürlich erstmal eine generelle Feststellung, die zum Einen belegt sein will, zum Anderen aber auch weder als gut oder schlecht einleuchtet. Dass die Philosophie (deren Handwerk aber auf das Wort angewiesen ist) und die Kunst (wo die Worte nur eine Möglichkeit darstellen, dafür jedoch nicht so scharf differenziert agieren muss) sich stets in manchem Punkte traf, in manchem Punkte auseinanderging und nicht selten gegenseitig Einflüsse bot, ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich Kunst wie Philosophie durchgängig immer einem Thema widmete - dem Menschen und daraus resultierenden "ewigen" Fragen, welche auch regelmässig novelliert betrachtet werden müssen. Natürlich gibt es auch in beiden Disziplinen Versuche sich nicht dem Menschen und diesbezüglichen Fragestellungen zu widmen, doch sie gründen letzlich wenigstens auf der menschlichen Wahrnehmung und Erfahrung als Sozialwesen und somit auch den Spielräumen, die dieses in konstruktivistischer Weise zulässt.
    Die theoretischen Querverbindungen liegen also nicht in dem Willen zur Werklegitimation oder -argumentation begründet und dem künstlichen Intellektualisieren einer z.B. ästhetischen Fragestellung, sondern der Sujetverbundenheit in der menschlichen Existenz und der Tatsache, dass weder Kunst noch Philosophie im klassischen Sinne sich der Weltwahrnehmung und - Hinterfragung entziehen können.
    so ist aber auch dann die Beschäftigung mit einer der genannten Herren nicht abwegig, wenn auch für den Kunstschaffenden nicht zwingend notwendig. Wen dies pauschal abschreckt, dem könnte man auch unterstellen, dass er nicht weiss, was ihn abschreckt. Desweiteren finde ich es sogar recht hilfreich, wenn man über z.B. ein "System" redet, mit einem anderen schneller sich auf das gemeinte sprachlich einigen zu können, wenn man voraussetzen kann, dass beide Luhmann kennen. Selbst, wenn man dann von diesem abweichen möchte(!). Die Begriffe und Kontexte allerdings ständig neu zu erfinden und somit in allen Belangen neu zu definieren, um "etwas" zu sagen, halte ich nämlich für verdammt aufwendig.

    Doch zurück zum "Metathema" : "wie eigentlich hier was in den Dialog überführen?". Hofis Vorschlag halte ich für recht sinnvoll.
    Vorausgesetzt, manch einer möchte wirklich hier mal über weitergehendes reden (was ich persönlich sehr begrüßen würde), wäre es nicht ungeschickt, die universelle Fragestellung in Aspekte aufzusplitten und jeweils Einzelthreats aufzumachen, die sich solchen Teilaspekten oder Fragestellungen widmen.
    Einzelne Fragen wurden ja sogar schon genannt...
    Bspw. die Sache mit der Autorschaft

    Vielleicht sollten wir mal überlegen, welche Teilaspekte wirklich hier zu stemmen wären und was dennoch in der Summe zu einem besseren Einblick und Dialog führen könnte.
  • Hoffmann
    Hoffmann
    Mich würd interessieren - was ihr zu den Bildern sagt, die da oft und oft veröffentlich werden - einige sind dabei - die mir absolut überhaupt NICHT zusagen.

    Grad ich (meine Wenigkeit) behaupte das. Und ich male seit meiner frühesten Kindheit - wenn man will - ich hab nie was anderes getan - und - obwohl ich erlernten Beruf hab - hats mich immer wieder zur Malerei und meiner Leblingsnebenbeschäftigung >>> MUSIK <<< gezogen.

    Hey - K ??? ...

    Wo hört Kunst auf und wo fängt sie an.
    Meldet Euch zahlreich - würd mich freuen.
    Liebe Grüße
    cmg




    Bei künstlich hört die Kunst auf und bei kunstvoll beginnt sie. Es ist nicht das Schaffen einer Kopie Kunst, nein es muß ein eignener Inhalt als Würze beigefügt werden.

    Dann hat dies Anspruch auf den Titel Kunst.
    Früher sagte man immer ist merkwürdig, -->> ist würdig sich zu merken, heute hat dies wie bei vielen einen anderen Stellewert wie eben auch die Kunst selber.
    Kunst muß heute nicht unbedingt von Können abgeleitet werden, auch Auffallen kann schon Kunst sein, wie das verhüllen von Objekte und dem folgenden Verkauf diesr Materialien. Doch wenn die Werbung innerhalb der Medien Gradmesser für Kunst werden sollte, so kann diese in der "Gewöhnlichkeit" abgleiten.
    Dann hat die Kunst als wichtigster Bestandteil einer Kultur seine ursprüngliche Identität verloren und damit auch die die in diesem Bereich leben und wirken.
    Die Geschichte läßt nur überleben als Erbe was wert ist erhalten zu werden, somit weiß selten ein Künstler zu Lebzeiten wie gut er wirklich war.
    Dies ist aber kein Grund nicht bei jedem Werk sein bestes zu geben.

    Gruß an alle

    Norbert
    Signatur
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    da ham wer die bescherung: kunstpizza mit philosophensalat.
    aber das ist doch wahrscheinlich genau einer der punkte, die man nicht vernachlässigen sollte: durch dieses pastiche oder den remix entsteht letzendlich(hoffentlich) eine eigene mischung sowohl der kunstauffasung(theorie), wie auch der kunstwerke. denn dadurch kommt es hoffentlich zu einer immer feineren ausdifferenzierung, die im übrigen ja hier auch schon mehrmals ob des monströsen, globalen themas gefordert wurde. es sollte doch jedem klar sein, das der enzyklopädistische ansatz und der systematische ansatz hegels gescheitert sind, ja, das man nach den erfahrungen der geschichte jedem ansatz einer totalität oder des absoluten misstraurisch begegnen sollte.
    natürlich ist es zu empfehlen, sich ein wenig mit der "theoria" zu beschäftigen und darüber nachzudenken, wie man sich selber im verhältnis zur welt verortet. doch dabei ist zu bedenken, dass dies schriftlich festzulegen recht schnell den rahmen eines solchen "ortes" wie diesen hier sprengen würde und auch dazu führen könnte, dass nur noch die kunst nach schema f wie im der kunsprogrammzeitschrift aufgelistet produziert wird, womit wir ihm grunde schon mitten auf dem marktplatz stehen und fragen nach authenzität, autorenschaft, dem originären und gar dem genie(vergl. KdU) in die menge schreien. und selbst diese kleinen begriffsbehältnisse, tupperdosen der einbildungskraft, sind schon von macherlei philosophen und dem einen oder anderen künstler mit allerlei belegten begriffsbutterbroten gefüllt worden.

    trotzdem ist durchaus schön, hier immer wieder die behandlung eben dieser frage zu sehen, wobei wir immer davon ausgehen sollten, das es keinen konsens geben wird und wir die verschiedenen meinungen einfach nebeneinander stehen lassen solllten und lernen mit den brüchen zu leben.

    ein kurze pauschale kunsttheorie, wäre eventuell der ansatz, dass das kunstwerk, das objekt zu vernachlässigen sei und der eigentliche charakter der kunst auf seiten des rituals liege und den damit verbunden funktionen eines priesters, schamanen oder dj`s, der sich selber und sein publikum in "trance" versetze. dies wären dann in verschiedenen sprachspielen, sachen wie (auto)suggestion oder neoronenfeuern.
    es liegt aber doch nahe, bei einer kunstheorie von eben dieser autoren- oder produzentenseite aus, eben jenen "ästhetischen zustand" zum kriterium zu machen, der wahrscheinlich sowohl für den ölmaler, den konzeptkünstler, perfomancekünstler, dichter usw gilt. ob man das werk nun anschließend als autonomes kunstwerk, dem die kunst durch transzendenz eben immanent ist oder schlicht als (kunstdokumentation) begreift, ist eben schon wieder einer sache, die im "subjekt"(vorausgesetzt, man glaubt an eine einheit dieses "namens") begründet ist und somit ein geschmacksurteil(im kantschen sinne strebt dieses subjektive urteil danach als allgemein angesehen zu werden). bei diesem sehr rudimentären ansatz ist natürlich das soziale noch nicht berücksichtigt, was sich aber eben durch eine wechselwirkung(interaktion) zwischen künstlersubjekt und anschaungsobjekt(welt/gesellschaft/kunst) ergeben könnte.
    aber ist nicht dieses ganze nachdenken und begriffliche etikettieren mit dem wort "kunst" kontraproduktiv, wenn mdu nicht zu einer singulären sicht und praxis der theorie kommst mit der du selber leben kannst?
    und da liegt dann der tautologische hase im peffer: wovon können wir ausgehen? persönlich neige ich zu der antwort: vom erhabenen NICHTS. und dann sind wir dazu verpflichtet uns selber zu erschaffen und zu entwerfen, uns selber zu reglementieren. wir sind einfach da.da wie das leben, das auch einfach geschieht, während du andere pläne mnachst. es nützt also wenig sich ein fertiges bild zu machen, weder von der kunst noch vom leben(alte binsenweisheit: du sollst dir kein bild machen).

    in diesem sinne erst mal allen guten rutsch und frohes neues jahr.
    Signatur
  • ratslla
    Oh ja, sorry! Hatte Dich mit Siku verwechselt...



    haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa... !!!

    :)))
  • lleiret
    wovon können wir ausgehen? persönlich neige ich zu der antwort: vom erhabenen NICHTS. und dann sind wir dazu verpflichtet uns selber zu erschaffen und zu entwerfen, uns selber zu reglementieren.


    Offenkundig bedurfte diese Einsicht nun auch doch den ein oder anderen Umweg über das "etwas" und die gefolgerte Verpflichtung des Erschaffens seiner selbst setzt doch das ein oder andere voraus, so ärgerlich dies ist. z.B. um ein Minumum so auch zu nennen eine Mutterbrust oder Wärme, erwachte Grundemotionen wie den zunächst abstrakt-sinnlichen Trieb zum Sein selbst. Womit ein anderes Dilemma anfängt, denn das erhabene NICHTS gründet schon in ETWAS.
    Dennoch ein sehr schöner Beitrag (der ja dann insgeheim doch vieles von Extern enthielt) und definitiv zum Jahresende eine Erquickung :)

    Ach, und übrigens - da stimme ich voll und ganz zu - um Konsens sollte es wirklich nicht gehen, höchstens um jenen, dass es diesen nicht geben muss, um doch mit Erfolg einen Dialog zu führen.
  • xnup
    teriell: "Den Vergleich einer Szene mit dem Kunstnet verstehe ich allerdings nicht."

    Ich mein damit natürlich die Offlinewelt also persönlicher Lebens- und Arbeitsraum sowie Print.
    Damit letztlich das was sich mehr oder weniger proffessionell mit neuerer Kunst beschäftigt.

    teriell: (ganze Antwort auf siku)

    Nun ja eben wie hanni später bemerkt, aus meiner -Sicht so allgemein wie richtig. Sicher gehört hiervon etwas dazu und auch noch ein bisschen hier Gestreut abgerundet mit etwas HeideggerSalz und Benjamin Soße. Und ganz klar zum Teil mache ich das auch - in der Vergangenheit stärker als jetzt.

    Auf der anderen Seite, muss man aber auch so aufrichtig sein und sagen man hat eben nicht eine Kulturwissenschaft oder eine Sozialwissenschaft oder Philosophie im Hauptberuf, man steckt nur vermittelt in diesen Diskussionen - es geht ja mal um die Sicht des Kunstproduzenten - und dessen Verhältnis zur "Theorie".

    Und manchmal habe ich den Eindruck, daß irgendwie geglaubt wird "Theorie" sei irgendwie keine Wissenschaft - sondern halt so na ja - nicht war - dem ist nunmal nicht so - jedenfalls dann nicht wenn man das allgemeine Blabla der Medien mal abschaltet.

    Es ist schick es ist modisch und es gibt Philosophen, Soziologen what ever im TV und überall - ohne jede Ausnahme ist das bestenfalls Populärwissenschaft.

    Was man sich also wenigstens bewusst machen muß ist das die hier angesprochenen Theorie eben Ergebnis von Wissenschaft ist, und nicht Ergebnis vom philosophieren beim Glas Rotwein. So.

    Darüber habe ich mit vielen verschiedenen Wissenschaftlern gesprochen - die lachen sich kaputt. Das muss man mal akzeptieren und nicht rumzetern und träumen.

    Der Theoretiker geht vom Fragment zum Fragmentarischen, zum halbwegs Ganzen.

    Hier liegt ein großes Problem - viel zu oft wird das "popularisierte" Ergebnis gesehen - nicht aber der Prozess und die vielen einzelnen Schwierigkeiten und kleinen Schritte die erst dahin geführt haben. Weiter werden bei dieser Art der Rezeption von Theorie meist nur Mainstream Ansätze überhaupt wahrgenommen, da die anderen im Wissenschaftlichen Diskurs gekapselt bleiben.

    "Die Wahrheit der Kunst verhindert, dass die Wissenschaft unmenschlich wird, und die Wahrheit der Wissenschaften verhindert, dass die Kunst sich lächerlich macht."
    (Raymond Chandler)

    So sehe ich das in etwa - und wie bereits erwähnt hier liegt Chance und Verderben zu gleich.

    Wo man auch hinschaut letztlich sind sich alle einig, daß es zu einer synergetischen Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft kommen kann - man könnte nun so weit gehen und hier die letzte Stufe "Des Kunstwerks im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" sehen, man kann sich orgiastisch, wüst und wild eine Zeitlang dagegen stemmen.

    Hierbei ist auch neu, daß es nicht mehr nur die Geistes(Kultur)wissenschaften sind, sondern eben auch die Bio/Geo/Naturwissenschaften, die eine Rolle spielen. In beide Richtungen - das hat sich lange abgezeichnet - im Grunde sind wir soweit an eine praktische tiefgreifende Ausarbeitung zu gehen.

    Hier muss auch mal, meine ich, klar gesagt werden, daß dies nicht heißen kann Image Processing derart zu betreiben, daß beispielsweise Bilder aus dem Elektronenmikroskop eingefärbt, abegmahlt, vertont werden.

    Bilanz dieses Punktes als konkreter Einzelpunkt:

    1. Muss man nicht präziser vom Verhältnis Kunst und Wissenschaft sprechen, als vom Verhältniss Kunst und klassische Theoriefächer z.B. Philosophie?

    2. Welche Rolle kann die Kunst spielen im Diskurs mit Wissenschaft und Technik - beachten: Ende der staatliche Kulturförderung - bei gleichzeitigem Zusammenstreichen der Gesistes/Kulturwissenschaften und elitärem Ausbau der Bio/Geo/Naturwissenschaften


    hanni: "vom erhabenen NICHTS"

    Ich denke ich meine etwas ähnliches, deshalb habe ich gestern eine kleine Arbeit hochgeladen die heisst "Who the Fuck is Art" (Wer zum Henker ist Kunst?)

    Kunst als diskursiver Partikel(strom) - der irgendwie teilnimmt an dem was passiert - dies heißt eine weitere radikale Abkehr vom stofflichen Werk - hin letztlich zur Neuronalen (Installation) [möglicherweise dereinst sogar mit primitiven genetisch erzeugten Lebensformen??]
    Eine nicht direkt stoffliche Matrix auf der die Kunst erst entsteht. (Ist überspitzt und offen gemeint)

    Hier ist für mich ein Ansatz gegeben der vielleicht zu einer weiteren Detailfrage führen könnte nämlich eben die:

    "Was sind die Medien der Verwirklichung der Kunst heute?"

    "Arbeitet eine "Avangarde";) an der eigenen Selbstauflösung im Gehirn des anderen?"

    "Wie reagiert unter solchen Bedingungen das Geflecht zwischen Produzent - Markt - Rezipient?"

    Also meine ich letztlich mal wirklich diesen Punkt vom erhabenen Nichts sehr ernst zu nehmen - ohne in irgendwelche romatisch-philosophisch verdrehte Leichtigkeit zu rutschen.

    Ich wäre auch wirklich mal daran Interessiert von Leuten, die in zeitgenössische Ausstellungen gehen
    mal zu erfahren wie bei ihnen die Rezeption bestimmter Werke läuft.

    soviel.mal

    ps
    Manchmal ist das wie in Roman Signers Wasserinstallation mit dem Kanu
    🔗
    Man denkt nur man bewegt sich - tut es aber nicht - gleichzeitig meint man man könne so ewig unterwegs sein - ohne Ziel ohne Richtung ohne Ausweg ohne die Installation je wieder zu verlassen.
  • Seite 4 von 6 [ 105 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen