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  • Wann ist ein Kunstwerk fertig?

  • ikcilah Wann ist ein Kunstwerk fertig?
    Hi,

    momentan beschäftigt mich folgende Frage: "Wann ist ein Kunstwerk fertig?" Ich finde mich damit nicht ab, dass es eine innere Stimme entscheidet, wann eine Arbeit bei mir vollendet ist und freue mich auf anregende Meinungen von Euch. Selbstportrait
  • inigaN
    Für mich ist es dann fertig, wenn ich zu dem Punkt komme, wo ich weiß: Jetzt sitzt der letzte Pinselstrich und wenn ich jetzt noch weitermale, werde ich es versauen.
  • s_anna
    bei mir entscheidet die inneren stimme
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  • lisa
    lisa
    "wenn die Bildkomposition stimmt", - sind das nicht auch nur Stimmen - von anderen - die das festlegen?

    Ich stimme immer öfter meiner eigenen Stimme zu, und stimme da ziemlich mit mir überein;)
    allerdings ist "fertig" bei mir natürlich auch immer nur "fertig für einen gewissen Zeitraum", bis ich wieder was neues gesehen, gelernt, verstanden habe.
    Signatur
  • musrednar
    wenn ich für den moment der meinung bin, nichts mehr hinzufügen zu müssen.
    denn können tut man immer, meistens sogar schon gleich einen tag nach der "entscheidung", fertig zu sein. aber da bin ich großteils konsequent genug, nichts mehr zu verändern sondern im bedarfsfall einfach eine neue leinwand / ein neues blatt herzunehmen.

    am besten ist es wohl, für fertig erachtetes aus dem blickfeld zu nehmen bzw. aus dem aktionsradius.
  • idiotiefschnee
    idiotiefschnee
    sehr ernste antwort: wenn keine farbe mehr drauf passt...
  • laerbus-tra
    wenn man das werk als teil eines gesamten betrachtet, als schritt in einem prozess, dann ist ein kunstwerk fertig in dem moment, in dem der künstler den letzten atemzug getan hat... schluchz!

    ein werk kann aber auch fix und fertig sein und ob das gut ist, ist eine andere frage.
  • sumixorp
    wann ick halt fühle, dass es fertig ist
    bzw.
    ick habe keine zeit mehr,
    bzw
    kein bock
    bzw
    ist mir zu sinnlos
    :D
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Wenn ich mir meine unfertigen Werke anschaue, tendiere ich auch zu "nie". Wenn ich mir meine fertigen Werke anschaue, eher zu "wenn ich meine, dass es fertig ist".

    Es gibt keine absolute Antwort auf diese Frage.
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  • Olaf Plantener
    Olaf Plantener
    Ich neige dazu endlos an meinen Bildern zu malen, ich habe das Gefühl man kann hier und dort noch etwas machen.
    Irgendwann bekomme ich eine Idee für ein neues Bild und dann male ich parallel und ziehe mich so aus dem "unfertigen" Bild langsam zurück, bis es mich nicht mehr intressiert ob fertig oder nicht und schon geht das Spiel von vorn los.
  • geradeaus
    geradeaus
    Ich male gerade an einem Bild und ich befürchte, dass es mich fertig macht. Vielleicht male ich es auch nicht fertig.
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Ist wirklich ein schmaler Grad zwischen "da fehlt was", und "überladen" im schlimmsten Fall "kaputtgemalt".
    Ich hab´s gut: Wenn meine Frau sagt
    "laß die Finger davon"
    ist´s fertig.
    :-)
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    hoooofiiii :-)))
    sicher, dass sie damit immer deine bilder meint?

    ich hab neulich mal ein interessantes experiment gestartet und die finger nicht von einem bild gelassen - also immer weiter drangeblieben und noch mal rumgedreht und wieder alles verändert, manches stehengelassen, manches weggenommen und nicht aufgehört: das ganze dann in vielleicht 50 mehrstündigen sessions, obwohl es nach meinen regulären massstäben schon 10mal hätte fertig sein können.

    das ergebnis ist dieses hier:
    http://www.sabine-minten.de/galerie2/53839198ad0bdac2b/l004.jpg

    war schon ein sehr intensiver prozess, vor allem, weil ich´s immer wieder neu erfinden musste und mir nicht das erstbeste halbwegs akzeptable ergebnis als bild habe durchgehen lassen.
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  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    @HoFi: Sehr pragmatisch ;)
    @brooklyn: Ich finde es bei solchen Sessions reizvoll, diese Veränderungen parallel auf Fotos festzuhalten, das eröffnet einem selbst (und möglicherweise auch anderen) neue Einblicke.
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  • Hoffmann
    Hoffmann
    Ein Kunstwerk sollte nie fertig sein !!

    Wenn es denn so wäre dann wechselt man als Künstler die Kunstform weil es langweilig wird und man sich selber nicht mehr zu toppen glaubt.

    Ein zweiter Gedanke mit jedem Tag erhalten wir neue Sichtweisen und damit auch neue Ideen.
    Man kann also ohne selbst gesetzten Redaktionschluß sein Kunstwerk verwöhnen mit Zeit und Liebe bis ans Ende seiner Tage.

    Es ist ja eigentlich wie ein Kind von einem selber, man trennt sich nicht gern und gesteht sich auch ungern ein, das es mal groß geworden ist und selbständig sein könnte in der Welt der "Betrachter und Diskutierer"

    Gruß an alle

    Norbert
    Signatur
  • imihsas
    wenn es funktioniert...

    sprich wenn komposition, inhalt, spannung passen... das kann schon passieren bevor der vermeindlich letzte pinselstrich steht... oder gerad deshalb..
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