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  • Gute Bilder - schlechte Bilder

  • tnubetueh Gute Bilder - schlechte Bilder
    Ich interessiere mich immer wieder für die Frage, was Malerei mit dem Betrachter anstellt, und welche Kriterien wohl darüber entscheiden, wie gut ein Bild ankommt. So einfach, daß es Titten und Arsch bringen muß, um dem Betrachter nicht an letzterem vorbeizugehen, kann es wohl nicht sein - oder doch? Wann ist ein Bild gut? Gut - lebendig - spannend? Gibt es Inhalte, die den Betrachter zwangsläufig ansprechen? Wirkt gegenständliches immer intensiver als abstraktes? Kann die Farbe ein (gegenständliches)Bild dominieren? Nicht die Frage, "was will der Künstler damit ausdrücken", sondern mehr "was antwortet der Betrachter dem Bild" finde ich hier interessant. Wie seht Ihr das?
  • o-yarg
    Willst du dafür, für die Erörterung dieses
    Komplexes, nicht lieber ein eigenes Forum,
    das auf ein paar sehr leistungsfähigen ser-
    vers läuft, einrichten?

    Ich verfolge die Entwicklung in jedem Fall,
    endlich mal ein Problem, wo die Antworten
    garantiert noch interessanter sein werden,
    als es die Fragen schon sind.

    Ich habe selbstverständlich keine Antwort
    parat.
  • tnubetueh
    @gray o:
    ein eigenes Forum für diese Frage - ein wunderbar jungfräuliches, in dem sich keiner verewigen will... Haha----- vera...en kann ich mich selbst, aber im Ernst, irgendwas muß doch in Dir vorgehen, wenn Du Bilder betrachtest - Du könntest wenigstens für Dich antworten...
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  • o-yarg
    Es ist wie mit Musikhören: was nützen mir
    300 Jazzbluessoulfunkpopklassik-CDs, wenn
    ich nicht die in die Hand bekomme, von der
    ich meine, daß ich sie jetzt unbedingt
    hören muß? Und das meine ich so: in dem Aug-
    enblick, in dem ich sie sehe, weiß ich daß
    ich sie hören will. Nicht vorher.
  • BFnaitsabeS
    Kunst ist ein System. Guetekriterien regeln, welche Kunstwerke an die gegenwaertige Kommunikation anschlussfaehig sind, welche nicht. Mehr ist daran nicht. Zeitunabhaengige Kriterien gibt es fuer kuenstlerische Qualitaet nicht. Das ist immer Verhandlungssache des Augenblicks. Ich interessiere mich fuer diese ganze Guetediskussion nur am Rande. Meine eigenen Ansichten ueber gute Kunst sind rein biografischer Natur und es ist auch in Ordnung, wenn das so bleibt. Natuerlich wehre ich mich vehement gegen manche Kunstwerke und kann das auch begruenden. Aber wenn ich darueber diskutiere, dann nicht um Gueltigkeitsstandards aufzustellen.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Wen meinst du mit "dem" Betrachter? Bei "wem" gut ankommen? Wann ist "ein" Bild gut- (bei welchem Betrachter?) Inhalte die "den" Betrachter ansprechen - welche Inhalte welchen Betrachter? Gegenständliches kontra Abstrakt? Was antworter "der" Betrachter dem Bild? (Welcher Betrachter?)
    Für mich sieht das nach einem Versuch der Verallgemeinerung der Geschmäcker und Meinungen auf Reduzierung des Menschen auf einen "Betrachter" aus.
    Ich vermute, dass jeder einzelne "Betrachter" nur das in einem Bilde wiederfinden kann, was bei ihm selbst auf Resonanz stößt, er also in sich trägt.
    Eine Verallgemeinerung und somit "Gütesiegel" in der Kunst wäre der Untergang jeglicher Freiheit und Individualität.
    Gerade die Kunst sollte jedem ermöglichen sich frei und ungezwungen zu entfalten und seine eigene Botschaft in die Welt zu stellen.
    Genormt sind wir durch die EU ohnehin schon viel zu viel. Gütekriterien für die Kunst aufzustellen, wäre ihr Untergang.
    Gruß Margit
    Signatur
  • retfits
    was ich nich verstehe ist, warum du ti****, nicht besternst und arsch schon?
    .
    ist vieleicht ein anderes foren problem.
    .
    was ist "gute kunst"?
    .
    gute kunst vollbringt mitunter das gleiche was musik, manchmal, vollbringen kann.
    gänsehaut!
    .
    aber dazu gehört bei der bildenden kunst, daß man sich befasst -mit den bildern die bewegen sollen.
    es gelingt nicht(?) daß ein bild oder eine skulptur ein GEFÜHL erzeugen, das vergleichbar wäre mit den akustischen reizen, der musik, ohne sich darauf vorbereitet zu haben.
    .
    ich weiß nicht was ich sagen wollte tat es dennoch!
    .
    lg
  • o-yarg
    ..ohne sich darauf vorbereitet zu haben.

    ..ohne sich darauf vorbereitet zu haben?

    ...vorbereitet??

    *Handbewegung mach* Da du von Reizen redest,
    die auf einen Betrachter wirken (oder eine
    Betrachterin), frage ich mich wie da die
    Vorbereitung wohl aussehen kann.

    Die Eindrücke, die eine spontan entstehende
    Situation erzeugt, rufen die stärksten und
    wahrhaftigsten Äußerungen hervor. Eine Vor-
    breitung ist so, als wenn der Betrachter im
    protected mode durch die Welt tuckert. Du
    willst die Antwort wissen, bevor du weißt wie
    die Frage lautet, wann sie gestellt wird und
    wer sie wo stellt.
  • retfits
    vorbereitet!
    .
    du musst einfach wissen was du siehst, brauchst hilfe, man muss sehen lernen um kunst zu fühlen.
    .
    bei musik ist es genau so, nur werden wir jeden tag mehrmals damit konfrontiert ..und somit sind wir auch auf aussergewöhnliche töne "vorbereitet".
    .
    lg
  • o-yarg
    Ich will nicht vorbereiteter sein (müssen),
    als ich es durch das Leben als solches
    schon bin. Das macht schließlich das Leben
    aus, nicht wahr?
    Es geht nicht darum auf die Straße zu gehen
    und auf Alles eine Antwort zu haben, sondern
    eine zu finden, wenn man sie braucht.

    Wir müssen auch nicht sehen lernen, im Sinne
    eines beendbaren Prozeßes, sondern anfangen
    sehen zu lernen... und dann lernen, lernen,
    lernen... lernen... wir sehen mit dem Gehirn,
    nicht mit den Augen, die sind nur Datenleiter.
    Und das Gehirn trainieren, das kann man in
    fast jeder Situation.
  • tnubetueh
    @stifter
    ..ich habe nichts "ausgesternt", weil ich bezeichne was ich meine, aber die (selbst so titulierte)löschente wohl, weil er auf den jugendschutz aufpassen muß, und ein forum wohl keine "bösen" worte enthalten darf...
    ich glaube übrigens auch, daß die kunstdisziplinen ein bisschen vergleichbar sind, was den entstehungsprozeß und die wirkung auf den kunstkonsumenten angeht. Kreativität an sich kommt oft durch die gleiche Tür, geht aber tausendfach verwandelt wieder hinaus...
    Spontanität (hallo gray-o) finde ich auch sehr wichtig und weiß aus Erfahrung, daß diese zu bemerkenswerten Ergebnissen führen kann. Surrealismus speist sich einen Teil weit auch daraus...
  • kceit
    Gute Bilder fallen wohl nicht so schnell durch das Raster der Zeit.
    Aber welche Botschaft haben Monets Seerosen oder Pollocks No.5 zum Beispiel?
    Fragen über Fragen...

    lg
    tieck
  • Christian Kammerhofer& Jaqueline Kappel
    Was ist ein Gutes Bild!
    Da gibt es die so genannten Experten die glauben zu wissen was ein Gutes Bild ist,meist liegen sie falsch ,wie uns die Geschichte lehrt! Die Experten die so Spöttisch über die Impressionisten schimpften und in späterer Zeit als Genie in die Geschichtsbücher eingingen. Darunter der am meisten verachtete Cezanne.
    Heute ist Cezanne der Vater der modernen Malerei!!
    Wir sind der Meinung ,jeder soll seinen Weg gehen,und sich nicht zu sehr von den Mode Erscheinungen und SOGENANNTEN EXPERTEN beeinflussen zulassen!
    Es gibt keine GuteN Bilder-schlechte Bilder.
    Jeder empfindet unterschiedlich was SCHÖN und GUT ist!
    Liebe Grüße!
  • martinicio
  • ybabysmmom
    Was ist ein Gutes Bild!
    Da gibt es die so genannten Experten die glauben zu wissen was ein Gutes Bild ist,meist liegen sie falsch ,wie uns die Geschichte lehrt! Die Experten die so Spöttisch über die Impressionisten schimpften und in späterer Zeit als Genie in die Geschichtsbücher eingingen. Darunter der am meisten verachtete Cezanne.
    Heute ist Cezanne der Vater der modernen Malerei!!
    Wir sind der Meinung ,jeder soll seinen Weg gehen,und sich nicht zu sehr von den Mode Erscheinungen und SOGENANNTEN EXPERTEN beeinflussen zulassen!
    Es gibt keine GuteN Bilder-schlechte Bilder.
    Jeder empfindet unterschiedlich was SCHÖN und GUT ist!
    Liebe Grüße!



    jetzt erst versteh ich endlich auch euren in eurem profil angegebenen beruf: "Freischafende Künstler"

    ich dödel.

    gruss, mommsen

    http://www.roell.net/photoblog/schafe-311004.jpg
  • gibierk
    man sollte in erster linie den rat von -keiner- in anspruch nehmen. die ist auch expertin.
  • reniek
    sollte man eher nicht...bin nicht so bewandert...aber trotzdem danke, kreibig.
  • Sabine Minten
    Sabine Minten

    Jeder empfindet unterschiedlich was SCHÖN und GUT ist!



    soll ja auch massig leute geben, die bei der versatzstücketrällerei von hansi hinterseer auf die knie fallen vor begeisterung. das MUSS ja dann schön und gut sein!
    ach was red´ich da?
    schön und gut bin nur ich!
    na dann.
    gute nacht.
    Signatur
  • hm
    Ich interessiere mich immer wieder für die Frage, was Malerei mit dem Betrachter anstellt, und welche Kriterien wohl darüber entscheiden, wie gut ein Bild ankommt. So einfach, daß es Titten und "Ar***" bringen muß, um dem Betrachter nicht an letzterem vorbeizugehen, kann es wohl nicht sein - oder doch? Wann ist ein Bild gut? Gut - lebendig - spannend? Gibt es Inhalte, die den Betrachter zwangsläufig ansprechen? Wirkt gegenständliches immer intensiver als abstraktes? Kann die Farbe ein (gegenständliches)Bild dominieren? Nicht die Frage, "was will der Künstler damit ausdrücken", sondern mehr "was antwortet der Betrachter dem Bild" finde ich hier interessant. Wie seht Ihr das?


    all das solltest du nach möglichkeit in den jahren deines schaffens für dich beantworten. du erwartest doch nicht allenernstes eine verbindliche antwort?
  • BFnaitsabeS
    Mich - als Zuschauer - interessieren Bilder, die mich an dem weiterdenken lassen, was mich in meiner eigenen Arbeit interessiert. Im kunstnet interessieren Leute, die nicht den mindesten Anspruch an relativierende vergleichende Kunstbetrachtung stellen, Bilder, die folgende Eigenschaften aufweisen:

    bunt
    realistisch
    das, was der Viktorianer "improper" nannte

    Da ich teilweise Buntheit, Realismus und Sexualität als Experimentiermaterial in meine Grafiken und Aquarelle integriere, geht die Aufmerksamkeit des Mehrheitsbetrachters hier im Netz nicht immer an mir vorbei. Aber ich befürchte, je besser meine Bilder werden werden, desto weniger wird man sich in diesem Forum dran jucken. Und das ist dann irgendwie auch gut so. Es stellt einen Qualitätsnachweis dar, ex negativo.
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