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  • Wie habt Ihr eigentlich Euren eigenen Stil gefunden?

  • ayalaD
    Da schließe ich mich proximus an:

    Mal einfach, habe Spaß und mach Dir keine Gedanken!
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Da schließe ich mich proximus an:

    Mal einfach, habe Spaß und mach Dir keine Gedanken!


    Das ist der Unterschied zwischen Hobby als sinnloses Tun das unheimlich Spaß macht und der Berufung mit konkreter, harter Arbeit bei der Kunst entstehen kann... vom eigenen Stil mal ganz abgesehen.

    gruß fluuu
    Signatur
  • rekffeos
    eigenen Stil, glaub, den hab ich bis heute nicht gefunden, ist mir aber egal...
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  • evelin
    stil!? was ist das!? ;-)
    hab`m wir nicht!

    hey, chill und denk nicht so viel nach... nagut, vielleicht wenigstens ein bisschen!
  • martinicio
    martinicio
    http://www.stil.de/

    "Ein Künstler sollte reif für die beste Gesellschaft sein, um sie meiden zu können."

    John Ruskin
    Signatur
  • lemlep
    Einen speziellen Stil zu finden habe ich noch nicht geschafft. Gerne würde ich nämlich Bilderserien schaffen,aber noch ist jedes Bild ein Unikat im stärksten Sinn, alle sind in der Technik sehr verschieden. Selbst wenn ich Bilder zusammen anfange, und sie unter ein Thema stell, schaff ich es nicht sie zusammenzuhalten. Ich bin im Moment einfach noch zu wankelmütig. Und das Malen selbst ist zu spontan und sehr von meinem Inneren abhängig. Einzig die Bilder zum Thema Lein kann ich auf einen Stil einschränken.

    Ich möchte aber bezweifeln, ob es in der Kunst einen eigenen Stil gibt. Dafür find ich zu viele Modeerscheinungen, Nachmacher und Schulen.
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    es gibt wirklich kaum was schlimmeres, als zu früh zu meinen, man müsste einen "eigenen" stil haben.
    wo soll der denn so flugs herkommen, hä?
    aus den in bisherigen lebensjahren ankonditionierten ästhetischen voreinstellungen oder wie?
    oder aus der hybris, es sei einzigartige kreativität, wenn man so ohne jede reflektion "aus dem bauch raus" rumhampelt?

    ohne eine auseinandersetzung mit bildsprache und künstlerischen mitteln, die über reine befindlichkeiten-selbstbezüglichkeit hinausgeht bzw. in die lage versetzt, einen diskursfähigen beitrag zu leisten, ist der "eigene stil" (schon der begriff ist so daneben wie die forderung) eine sackgasse.
    und das braucht eben seine zeit.
    alles andere läuft unter der rubrik "das pferd von hinten aufzäumen"...
    Signatur
  • uzuzab
    „Das ist der Unterschied zwischen Hobby als sinnloses Tun das unheimlich Spaß macht und der Berufung mit konkreter, harter Arbeit ...“

    Gut - der Ruf scheint Dich ja noch nicht erreicht zu haben ----> aber wie ich in den Foren seh´ - hast wenigstens ein Hobby...

    mfg
    Bazuzu
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Ja nun, was ist denn ein "Stil" in der Kunst? Der Wiedererkennungswert? Das ganz und gar Elitäre? Es kommt nicht auf den Stil an, sondern auf die Ausdruckskraft, auf die Wirkung eines Kunstwerks.
    Signatur
  • ram_tam_tam
    Zitat:
    > ...sondern auf die Ausdruckskraft, auf die Wirkung eines Kunstwerks.

    Danke RoWo!

    Gruss
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    „Das ist der Unterschied zwischen Hobby als sinnloses Tun das unheimlich Spaß macht und der Berufung mit konkreter, harter Arbeit ...“

    Gut - der Ruf scheint Dich ja noch nicht erreicht zu haben ----> aber wie ich in den Foren seh´ - hast wenigstens ein Hobby...

    mfg
    Bazuzu


    genau bazuzu, in Internetforen schreiben ist mein Hobby neben der Arbeit, ein sinnloses Tun das Entspannung bringt und manchmal richtig Spaß macht, so wie heute an einem verregneten Tag mit melancholischen Gefühlen. Die Arbeit ruht trotzdem nicht, immer alles schön mit Vielfallt und Abwechslung. Im Moment trocknet gerade eine Farbschicht beim zweiten Bild zum Thema "Nähe".
    Ist es nicht toll, kann Hobby und Arbeit verbinden und die Grenzen sind fließend, alles ist im Fluß...

    gruß fluuu

    PS: Was den Stil angeht gebe ich brooklyn völlig recht, wo soll der so schnell herkommen, da muss man schon ein sehr individuelles und dem Mainstream abgewandtes Leben führen um überhaupt jemals eine Chance zu haben einen eigenen Stil zu entdecken oder zu entwickeln. Hoffe, dass es mir mit abstrakter Fotografie in gewisser Weise gelungen ist. (siehe Signatur)
    Signatur
  • Renatus
    Renatus
    Ich glaub der eigene Stil ist in ewiger Bewegung.
    Geht mit der Erfahrung und dem Verständnis Hand in Hand.
    Für den Künstler entwickelt sich Stil zu einer Momentaufnahme seines Lebens.
    Der Stil eines Lebensabschnitts, abhängig von Intuition, Aufmerksamkeit und Hormonspiegel.
    Manche Stile mutieren, andere festigen sich zu Piktogrammartigen Wiedererkennungsmustern.

    Für die Betrachter und Käufer steht der Stil fest, oder es wird darüber diskutiert - Stil, kann geordnet werden und wird kategorisiert.

    Aber einen Stil das ganze Leben lang durchzuziehen, in auszuarbeiten und zu verfeinern ist Spezialisierung und somit auch Stillstand.
    Sorry - aber das seh ich so.
    Spezialisierung in jedweder Form, nicht nur in der Kunst - da eigentlich am allerwenigsten, setzt eine gewisse Blindheit für anderes voraus.

    Da sich dann die Wahrnehmung gegen andere Strömungen abschottet, braucht der Künstler eventuell auch länger um sich zu verfeinern.
    Ich verfeinere nichts, alles ist wie es ist und vielleicht zeichne ich in 2 Jahren nur noch Comics oder male Portraits in Öl. Wer weiss ?
    Ich hab zwar keinen Stil, aber Spaß an dem was ich tue - es tut mir gut. Anderen gefällts, was will man mehr ? Stil kann man sehen, muss man aber nicht zwingend haben. Meine Meinung

    Liebe Grüße

    Renatus
    Signatur
  • nodiorc
    wer suchet der findet nicht
    mach dir keine sorgen
    hol dir ein skizzenbuch und mach es voll
    zeichne alles was du siehst
    sorry, aber die übung macht der meister
    und er kommt zu dir.
    gut, meiner hat viel mit technik und farbenlehre zu tun, muss ja nicht, aber ich bin faziniert vom licht.
    und habe 9 skizzenbücher voll-
    ausprobieren, machen und begreiffen.
    der weg ist das ziel.
    viel spass dabei.
    c+
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Für mich entwickelt sich der Stil eines Malers schon durch die Pinselhaltung und setzt sich fort in den Materialverwendung. Herkömmliche ÖLfarben oder Wasserlösliche, dies ist schon ein Unterschied und Merkmal. Ebenso beeinflusst das Handwerkszeug den Arbeitsstil sehr. Meinen ersten Linolschnitt stellte ich mit Abig-Wackel-Wechsel-Klingen her. Seit ich mit Pfeil-Werkzeugen arbeite, sind meine Schnitte kräftiger, klarer, flüssiger und meine Finger mit weniger Pflaster beheftet. Mein Stil hat sich binnen 20 Holzdurckstöcken enorm entwickelt. Ich dachte nicht, dass die Stilfindung sich so schnell vollzieht.Habe aber auch nicht auf einen eigenen Stil hingearbeitet. Ich habs einfach gemacht und vor Allem, ich kopiere nicht. Dadurch bin ich nicht so sehr den Einflüssen anderer Xylographen ausgesetzt. Was dann an Drucken entsteht ist ein Teil des Gesamtwerkes. Irgendwie sieht man, dass es von mir ist, vielleicht aber schon alleine durch die Pappelplatten, die ich verwendete. Diese hat schon bestimmte Eigenschaften, die den "Stil" bilden. Gestern kaufte ich 12 Holzplatten aus finnischer Birke. Das Holz ist viel härter und wird eine feinere Arbeit zulassen, allerdings ist auch viel mühsamer darin zu schneiden. Dies wird schon wieder den Charakter der Drucke verändern. Bei der Ölmalerei hat diese Entwicklung viel länger gedauert.
    Mir ist auch egal wie man die Art und Weise nennt, wie ich arbeite, ob Stil oder nicht. Ich bin süchtig nach Xylographie
    Signatur
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Stil ist auch ein bischen eine Alterserscheinung.

    Im Lauf der Zeit mit fortschreitender Entwicklung wird man gewisse Vorlieben für manche Themen entwickeln und dadurch eine gewisse Richtung einschlagen - dazu kommet noch eine Bevorzugung mancher Farbkombinationen,Techniken ...

    und nach 1000 Bilder ist der Stil da - ganz von selber ohne Krampf :-) und auch der wird sich möglicherweise weiterverändern
  • arteP
    ich habe inzwischen meine Vorlieben entdeckt durch experimentieren und viele stunden kreativen arbeiten...
  • El-Meky
    El-Meky
    Ist den eigenen Stil finden nicht eine Form von Wiederholungen ,
    in der Technik, dem Material und der Ausdrucksweise?
    wirklich erstrebenswert ?

    Ich habe auch meine wiederkehrenden Herangehensweisen, wenn ich male. manchmal versuche ich sie zu durchbrechen, was aber nicht so einfach ist .

    Ich will aber schon unbedingt , dass in meinen Bildern etwas von mirselbst steckt. und da ich mich hoffentlich weiterhin verändern werde, wird sich auch meine künstlerische Ausdrucksweise mit mir ändern.
    so hoffe ich . :o)

    Gruss Ella
    Signatur
  • supmark_tnias
    Also wenn überhaupt, findet der Stil mich.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    @ Heliopo -
    alles wiederholt sich im Leben
    Die Jahreszeiten , Geburt , Sterben ...
    versuche es zu ändern :-)
  • El-Meky
    El-Meky
    @ Heliopo -
    alles wiederholt sich im Leben
    Die Jahreszeiten , Geburt , Sterben ...
    versuche es zu ändern :-)


    Ach Egon,

    klar kommt der Frühling jedes Jahr ,
    aber jeden Frühling empfinde ich anders und kann es selbst gestalten, wie ich ihn erleben möchte.
    So auch bei der Geburt meines Sohnes.
    Ich konnte sie selbst gestalten und somit war der Verlauf keineswegs vergleichbar mit Geburten von x beliebigen anderen Frauen auf dieser Welt.
    Du kannst z.B. deine Schneehütten immerwieder starr gleich erleben oder ihre Gestaltung SELBST bestimmen und eben die bildliche Wiedergabe nicht 'nur' wiederholen sondern selbst gestalten. immerwieder ein und die selbe Hütte . wenn du willst,
    neu sehen/erleben.
    das ist Kunst , das hat Stil . o)))

    Gruss Ella
    Signatur
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