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  • preisgestaltung bei bildern?!

  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    nur nochmal den roten faden spannen
    es geht um preisfindung nicht ums verkaufen

    preisfindung: sagen wir es mal so - man weiss ja was man für den schinken will an dem man 30min rumwerkelte. so und es ist nunmal so das man sowas meist an leute verkauft, die von duden und blasen keinen ahnung haben. und da man weiss, die meisten, eigentlich alle gehen von sich aus, sollte man soviel verstand haben auf dieses defizit einzugehen. es handelt sich ja meist um ein ordentlichen querschnitt der gesellschaft, die ein asseccoire sucht. im grunde um menschen die nach einfachen formeln ihre wert- oder nichtwertschöpfung berechnen können oder lassen. um diesen menschen nun entgegenzukommen in ihrem werteverständnis - schuff fredo der betrunkene die Preisformel. bis heute ist man sich nicht einig ob man breite mal höhe (flächeninhalt) oder breite plus höhe (ausgedacht) als grundlage nimmt. wichtig dabei ist nur der faktor, der diese grundlage zum gewünschten ziel verhilft.
    ein beispiel gefällig.
    der künstler möchte als schmerzensgeld 6000€ (ziel) für ein bild - an dem er effektiv 2h gearbeitet hat. nach der allgemeinen wertschöpfungsblaformel wären das ein stundenlohn von 3000€ vor steuern. da diese rechnung jegliches kaufbedürfnis dämpft, mal abgesehen davon das es die wertschöpfung gänzlich verfälscht, muss sich der arme künstler was aussagekräfigeres einfall lassen. und zwar eine formel die einerseits das 'reale' wie das 'nicht fassbare' vereint. mit reale ist der flächeninhalt gemeint und der daraus entstehende cm²preis (oder das ding mit dem + ) - mit dem jeder was anfangen kann. und dem nicht fassbaren. damit sind die 10 anderen bilder gemeint, die deer käufer gleich mit bezahlt, die der künstler malen musste damit ihm das so gelang wie es nun dasteht. (im grunde wie bei den kosten für prototypen.) und das übernimmt der faktor. um nun wieder auf das beispiel zukommen.
    das bild ist 30x20. und man will 6000 euro schmerzensgeld dafür haben. kann man nun rechnen 30+20= 50
    6000/50= 120 (faktor 120 :D )
    oder
    30x20= 600
    6000/600= 10 (faktor 10 .) )
    das wiederrum zeigt das der faktor wichtig ist jedoch noch wichtiger die eigene preisvorstellung.
    ist man sich über seinen eigenen preis bewusst - gibt es auch käufer (es ist eine frage des auftretens). ist man sich allerdings über seinen eigenen wert nicht im klaren - ist es auch schwierig mit dem verkaufen (verkaufsgespräch) man lässt sich runterhandeln oder gibt massenrabatte - wie auf dem jahrmarkt. nur in diesem falle sollte man sich überlegen ob man nicht doch besser fliesenleger werden sollte - malen kann man ja immernoch für sich .) und nicht wegen dem kunden.

    oder kauft man gern z.b. sein auto bei jemanden der über sein eigenes produkt verunsichert ist
    :)
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...is das ein abgelatschtes Zeug, 30x20 für 6000 und das bei Usern dieses Forums, ich lach mich tot, auf den Faktor kommt es an, man o man, hätte echt Lust jede Internetkommunikation einzustellen, es führt zu völliger Verblödung ...
    Humor ist wenn man trotzdem lacht oder wie hieß es in der NDW "Immer lustig und vergnügt bis der Arsch im Sarge liegt."

    gruß fluuu
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  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    die schöpfer dieses kostbaren werks scheinen als preisberechnungsfaktor auch ihren humorquotienten genommen zu haben:
    🔗
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  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • martinicio
    martinicio
    "la-di-da style" :DD
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  • ratslla
    🔗

    :)))
  • dnarbnier
    der link ist aber fein :-)))
    mit veilchenduft...
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    die schöpfer dieses kostbaren werks scheinen als preisberechnungsfaktor auch ihren humorquotienten genommen zu haben:
    🔗


    Für die einen ist es Selbstbewusstsein, für die anderen Größenwahn ;)
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    die schöpfer dieses kostbaren werks scheinen als preisberechnungsfaktor auch ihren humorquotienten genommen zu haben:
    🔗


    Für die einen ist es Selbstbewusstsein, für die anderen Größenwahn ;)


    ...es ist weder noch würde ich sagen, es ist Humor und nach meinem Geschmack ganz schwarzer Humor, der gefällt mir besonders gut, genauso wie Gorskys Foto "99 cent", dass für 1,8 Millionen versteigert wurde.
    Das sind Zahlen, Geldsummen, Recheneinheiten die bei einem künstlerisch arbeitenden Menschen mit Philosophie und Bewusstsein eben nur ein Schmunzeln im Sinne des schwarzen Humors hervorrufen und das ist doch etwas angenehmes und lebensbereicherndes...

    gruß fluuu
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  • lisa
    Hallo Maru,

    Also da sind ja schon einige Antworten gekommen, und alle serh unterschiedlich.

    Ich hab vor 2 Jahren einmal eine Zeichnung verkauft und wie sich nachher rausgestellt hat, hätte der Käufer auch viel mehr bezahlt. Hab mich natürlich voll geärgert. Ich kenn das Problem: man freut sich, wenn was verkauft wird, ist aber zu bescheiden

    Eine Möglichkeit ist, dein Kunstwerk von einem experten schätzen zu lassen. Du kannst es auch versteigern lassen, schon mal an so was gedacht?
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...echt Du hast was verkauft und Dich dann geärgert weil Du anscheinend mehr Geld hättest kriegen können.
    Schön dumm, das zeugt von Gier, von Raffgier aus einem Werk so viel Geld rausschlagen zu wollen wie es geht. Meine Arbeiten sind mit Geld nicht aufzuwiegen, deren Wert lässt sich nicht in Geldzahl festlegen, darum verschenk ich sie fast, das kommt meinem ideellen Wert am nächsten. O.k. Material, Lebensunterhalt wie Miete usw. ziehen ich noch ab.
    Hätte natürlich nichts dagegen wenn meine Arbeiten bei Sotheby’s für Millionen weggehen würden, das ist dann eine Dimension in der ich auch korrupt bin aber die Realität ist nicht so, es gibt nur einen Gursky.

    gruß fluuu
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  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Allen Hypothesen zum Trotz:
    Ich verkaufe meine Sachen nach Gefühl und Wellenschlag.
    Soll heißen: je nach Lust und Laune und der Maßgabe ob mir der, oder die, Interessent/in eher sympatisch ist oder eher nicht. Funktioniert etwa wie auf dem Bazar. Bei mir mehr nach dem doppelten "Lustprinzip". Neudeutsch: win-win-Situation. Ich hab mein Vergnügen bei der Herstellung und genau so auch beim Verkauf.
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Der ganze Berufsverband für Bildende Künste jammert wegen mangeldem Verkauf, sogar die Besucherzahlen in den Galerien sollen zurückgegangen sein und hier im Forum nimmt man ganz coul LängexBreitexFaktor...

    Bin mit meinem Verkauf soweit ersteinmal zufrieden in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage aber was heißt das schon? Das kann auch heißen, habe ein selbstgebasteltes Lesezeichen mit einem Bildchen von mir drauf für 1,50 € verkauft, mehr als Nichts...

    Lach mich schief über diesen Thread.

    gruß fluuu
    Signatur
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