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  • 70

  • girekleu 70
    Heute vor 70 Jahren wurde
    die Ausstellung eröffnet:
    Entartete Kunst


    Darin wurden die von dem
    Nazi zusammengestohlenen
    Werke der Künstler gezeigt,
    die nicht ins Bild passten,
    das dies Reich propagierte.
  • NIWREW
    Zum Glück hatte man damals die Werke nicht
    in das Euthanasieprogramm mit einbezogen!
  • girekleu
    Aber sie kamen bald in Lager.

    Der Großnazi, der was auf sich
    hielt, hielt sich nicht an die
    Regeln für die Volksgemeinschaft.
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  • siku Pisa lässt grüßen
    Was ist sind das für kümmerliche! Anfangsbeiträge in diesem Thread für so ein ernsthaftes Thema in einem öffentlichen Forum.

    Eine kurze Zusammenfassung von dem, was sich damals abspielte:
    Ab 1929, als sich infolge der Wirtschaftskrise die Klassenwidersprüche zuspitzen, wird die Auseinandersetzung um die >entartete< Kunst forciert. Propagandistisch ausgeführt von der hitlerfaschist. Partei (NSDAP)setzt der Kampf gegen entartete Kunst um 1928 voll ein
    Ein Radikalisierung der Entartete Kunstaktionen erfolgte 1937. „Sie muss im Zusammenhang mit den forcierten Kriegsplänen, d.h. auch als Mittel der Herrschaftssicherung nach innen gesehen werden. Eine >Säuberung< der Museen kündigte der Erziehungsminister Rust schon im November 1936 an. Die entscheidende Orientierung zum Kampf gegen die >Verfallskunst< und ihre >schädliche Wirkung< kam aus den Kulturreden Hitlers seit 1933.

    Am 30.6.1937 wurde A. Ziegler als Präsident der Reichskammer durch Goebbels ermächtigt, Werke der >Verfallskunst seit 1910< für eine Ausstellung. einzuziehen.“ Daran wirkte eine eigens dafür gegründete Kommission mit. Die „Wanderausstellung“ wurde am 19.7.1937 in München eröffnet.
    Ab Juli 1937 wurde die Beschlagnahme „entarteter Kunst“ intensiviert. Insgesamt wurden fast 17000 Werke (Skulptur, Malerei, Graphik) aller nicht pseudonaturalistischen Kunstrichtungen seit dem Impressionismus beschlagnahmt. Erst am 31.5.1938 wurde das „Gesetz über Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst< erlassen.
    Über Kunsthändler wurden die beschlagnahmten Arbeiten gegen Devisen im Ausland zum Verkauf angeboten.
    Am 20.3.1939 wurden auf dem Hof der Hauptfeuerwache in Berlin ca. 5000 Arbeiten verbrannt.
    Aus. Lexikon der Kunst. Verlag E.A. Seemann, Bd. 2, S. 340/ 341
  • ratslla
    siku, ich hab den verdacht, dass du vor 70 jahren schon erfolgreich gelebt hast. maaaaann, du hast damals sicher immer ganz wüst mit dem finger in der luft melde-gewedelt und wurdest dafür vom lehrer anscheinend an der falschen stelle gestreichelt. (vielleicht auch nicht :)))
    du bist leider so steifbrettig wie ne besserwissermumie, an der nicht zum letzten mal ironie, satire, sarkasmus, glosse etc... unbemerkt vorbeitrampelt.

    :)))
  • NIWREW
    Danke für die Aufklärung Siku ,doch auch die damals fanden alles kümmerlich!
  • siku
    @ allstar

    eine gewisse narzisstische Akzentuierung deiner Persönlichkeit ist ja unverkennbar, für dein Handeln bist du aber dennoch voll verantwortlich.

    Übrigens: jobbst du eigentlich immer noch in dieser gemeinnützigen Käsemacherei im Schwäbischen?
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    "...

    Deutsche Kunst statt jüdischer Irrsinnsprodukte

    wer sich über die "Leistungen" der Novemberrepublik auf dem Gebiete der bildenden Kunst ein Urteil bilden will, der braucht nur einmal in gewisse Villenviertel der Großstädte zu gehen und sich jene kubistischen Würfel mit Sehschlitzen anzusehen, die man Menschen unserer Zeit als Wohnung anzubieten wagte. So wie diese Würfel von außen aussahen, so war auch ihre Einrichtung beschaffen. Von Wohnlichkeit fand man keine Spur mehr und über die Zweckmäßigkeit dieser Ausstattungen läßt sich ebenfalls streiten. An die Stelle der Wohnkultur trat die Wohnmaschine.

    Das, was auf dem Gebiet der Malerei und der Bildhauerei als Kunst der Zeit gepriesen wurde, war in vielen Fällen bestenfalls Studienmaterial für den Irrenarzt. Noch heute kann man in den Ausstellungen des Verfalls, die hier und da veranstaltet werden, jene sogenannten Bilder sehen, die für hohe Preise aus öffentlichen Fonds angekauft und in öffentlichen Gebäuden und Ausstellungen ausgehängt wurden: kubistische und futuristische Schmierereien mit Beigaben von Stacheldraht, Streichhölzern, Bindfaden und dergleichen mehr. Deformierte unförmige Gebilde wurden als modernste Darstellungen des Menschen angepriesen. Es gab Skandal um Skandal. Heute steht man kopfschüttelnd vor diesen "Kunstprodukten", die wahrhaft ihrer Zeit würdig waren.

    Äußerer Ausdruck der Zurückführung der gesamten bildenden Kunst zu ihrer Wurzel, dem Volke, ist die Schaffung der Reichskammer der bildenden Kunst, in der alles vereint ist und betreut wird, was irgendwie zum Gebiet der bildenden Kunst gehört. Alles Fremdrassige ist hier ausgeschaltet.

    Es war eine der ersten Aufgaben, die Auffassung richtigzustellen, daß Schönheit und Zweckmäßigkeit einander ausschließen, und der Erkenntnis Bahn zu brechen, daß aus Klarheit und Zweckmäßigkeit die Schönheit von selbst erwächst.

    Der Führer selbst hat der deutschen Kunst, insbesondere auch der bildenden Kunst, neue Wege gewiesen. Dadurch, daß er den genialsten Architekten unserer Zeit, den leider so früh verstorbenen Professor Troost in München mit dem Entwurf der Parteibauten beauftragte, gab er der gesamten deutschen Baukunst eine völlig neue Ausrichtung. Heute stehen als steinerne Zeugen unserer Zeit in München und Nürnberg jene Bauschöpfungen, die - aus dem Geist des Nationalsozialismus geboren - der deutschen Baukunst eine neue Blüte gebracht haben. Allmählich hat sich ein Kreis von Architekten gefunden, der in den Gedankengängen des Nationalsozialismus schafft. Die Jahre nach der Machtergreifung werden am Ende unseres Jahrtausends sicherlich als Ausgangspunkt einer neuen Stilepoche gepriesen werden. So sind im nationalsozialistischen Staat den Baukünstlern wieder Aufgaben gestellt, an denen sie selbst wachsen und ihre eigenen Leistungen steigern können\"


    !AUFGEPASST!
    ausschnitt aus
    "Gebt mir vier Jahre Zeit\" gefunden auf wäwäwä.wintersonnenwende.komm (nicht verwechslen mit den gleichnamigen projekt von 1933)
    :/
    Signatur
  • ratslla
    @ allstar
    Übrigens: jobbst du eigentlich immer noch in dieser gemeinnützigen Käsemacherei im Schwäbischen?


    hm... wie, wo, was?
    damit kann ich nun rein gar nix anfangen, aber ich hätte nüscht dagegen, mir in ner ordentlichen kolchose die ziegen-und schafkäse-herstellung zeigen zu lassen.
    bis dahin schnupper ich ab und zu mal an deinem muffeligen zeug. es ist schliesslich kein geheimnis, dass ich leicht pervers bin.

    :)))
  • eirelagkrap
    "...

    Deutsche Kunst statt jüdischer Irrsinnsprodukte...


    Eine klasse Idee :-( , die Gelegenheit des Jahrestages zu nutzen, um ein bischen Propaganda für Naziseiten
    im Kunstnet zu machen.
    Vieleicht löschst du das mal besser wieder?

    Klaus
  • girekleu
    @siku: Popart == Zeichensysteme.
    Keine Tiefe, kein 3D: Flachheit.

    Ist dein Beitrag Popart?

    Ich lebe in einer Welt, die nur
    aus Meinung besteht - Statistik
    hat darin keinen Platz. Nicht
    außerhalb normsatirischer Grau-
    samkeiten. Meiner Meinung nach
    sollte ich jetzt schreiben:
    "Eyh, mach dich mal locker."

    Was damals war ist das, was morgen
    sein kann ist dies. Das ist nicht
    wirklich nur eine Geschichtsstunde,
    das ist entweder ArtFiction (*ohjee*)
    oder einfach weitsichtig (*OHJEEE*).
  • girekleu
    @parkgalerie: das ist das kunstnet.de.
    Nicht das kunstprotectedmodenet.de.
    Ich meine Auseinandersetzung tut Noth.
    Überall wo Meinung vorausgesetzt wird,
    anstatt dazu ermuntert seine zu äußern,
    da stimmt was nicht.

    Und wo ist der Chor der unattributierten¹
    Wirklichkeitsabmaler?
    _________________
    ¹) es wäre zensiert worden.
  • girekleu
    🔗
    Auch ein Troost? Oder eher keiner?
  • eirelagkrap
    @parkgalerie: das ist das kunstnet.de.
    Nicht das kunstprotectedmodenet.de.
    Ich meine Auseinandersetzung tut Noth.


    Es ist keine Frage der Meinungsfreiheit,
    sondern nur des Geschmacks, für wen man trommelt.

    Klaus
  • girekleu
    Geschmack ist mein zweiter Name, Klaus,
    aber er hat Nichts damit zu tuen für
    wen man trommelt und auch nicht damit
    auf wen man eintrommelt. Das muß Mein-
    ung sein, und ich meine damit kein Mein-
    ungchen, gefunden,gekauft, bekommen.

    Gewachsen, persönlich, untrennbar - so.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    "...

    Deutsche Kunst statt jüdischer Irrsinnsprodukte...


    Eine klasse Idee :-( , die Gelegenheit des Jahrestages zu nutzen, um ein bischen Propaganda für Naziseiten
    im Kunstnet zu machen.
    Vieleicht löschst du das mal besser wieder?

    Klaus


    löschen? nö, warum

    gerade im hinblick auf deine haltlose unterstellung

    ich finde wenn ein volk über sich lachen kann, fehlt dem faschismus und co der nährboden.
    nun könnte man dein post so sehen, dass du glaubst es bestehe die möglichkeit diese denke durch reload neu zu etablieren (propaganda bedarf eines rezipienten). das hiesse das es mit der aufklärung über jene zeit nicht weit her ist. und das es uns damit bis heute verwert sein über uns zu lachen. das wiederum hiesse naja lassen wir das.
    jedenfalls steckt in deiner forderung zuviel heuchelei und daher bleibt der post so stehen
    mal davon abgesehen das er so oder so da stehen bleibt
    Signatur
  • siku

    @siku: Meiner Meinung nach
    sollte ich jetzt schreiben:
    "Eyh, mach dich mal locker."
    [...]
    Was damals war ist das, was morgen
    sein kann ist dies. Das ist nicht
    wirklich nur eine Geschichtsstunde,
    das ist entweder ArtFiction (*ohjee*)
    oder einfach weitsichtig (*OHJEEE*).


    uelkerig schreiben kannst du das ja, Papier ist geduldig.
    Mir fallen bei dem Thema - das du als Satire angelegt zu haben scheinst - nun mal reale menschliche Schicksale von Künstlern ein, die u.a. durch finanzielle Not, Internierungslager Krankheiten bekamen, die zu ihrem frühzeitigen Tod führten, von dem Leid das sie am Ende ihres Lebens erlebten ganz zu schweigen.

    Da hört die Nummer billige Lustigkeit zumindest für mich auf. Wenn zu diesem Thema schon Satire sein muss: Flachware der Marke Zeitersparnis, eine schnell hingefuschte Threaderöffnung, passt hier nicht.
  • girekleu
    Alles passt, siku, melodramatische
    Tränendrücker (aber nicht von mir),
    neutrale Einschlafhilfen und brüllend
    grelle Textbrecher, die zwischen
    Atmen, Lachen, Schreien, Luftanhalten
    pendeln.
    Dein Verweis auf Leid und Elend ist
    selbst ein Witz, da 70 Jahre später
    wohl kaum noch ein lebender Beteiligter
    aufzufinden ist und wenn doch, würde
    der sagen: "Schnüff, ja, 1937 hat mein
    Leben aufgehört\" ??
    Dein Verweis auf Leid und Elend ist
    selbst ein Witz, weil ich, um das zu
    finden, keine 70 Jahre zurückgehen muß.
    (Ich muß dazu nichtmal dieses Forum ver-
    lassen, denn manches in-head Elend hier
    macht mich Leiden.)

    Die von dir erwähnte Oberflachheit, auf mich
    deutend von dir erwängt wurde - ich verkneife
    mir das Wort 'eingeführt' - weise ich doch
    mit einer lockeren Schreibbewegung zurück.
    Was mir in jedem Fall wichtig ist, ist so
    ein Thema in die Köpfe der Leserzu bringen,
    das ist der richtige Ort, um es aufzuführen.
    Und das ist der Ort an dem die kreative Höhe
    des zu betreibenden Sturzes des überlebenden
    Mythos der alten Diktatur bestimmt wird.
    Und bevor du so ein schundiges Wort wie
    'pathetisch' in deinen nächsten Beitrag
    schreibst, dies: nein, ich nicht.. kann
    ich gar nicht, dazu fehlen mir die Kla-
    motten und die geigenmusik.

    Billig und billig sind zwei Worte mit Be-
    deutungen, die sich kaum überschneiden,
    und: du sprichst von Satire, ich bisher
    noch nicht. Ich sprach deswegen nicht
    davon, weil die Satire nur durch Beiträge
    anderer Mitglieder erreicht werden könnte.
    Und das wäre ja mal ein starkes Stück Kunst.

    Aber auch hier: wem nützt das, wenn es die
    Keksigkeit einer lachlosen Provinzaufführung
    hat? Das ist ein internet-Forum, hier geht
    Alles; was hier nicht gesprochen wird, das
    existiert nicht. Alles, was ohne Unterhalt-
    ungswert ist, ist ein gescheiterter Versuch,
    ein Laberschatten, eine ausgeworfene Gesprächs-
    hülse.
    Und es ist ein K U N S T Forum, das setzt die
    doppelte lebendigkeit voraus, da wir hier nicht
    über Dinge sprechen (sollten), sondern über Ideen
    und Meinungen, die zum besseren Verstehen an
    Bilder und Bilder gehaftet werden, diese dann
    auch mal hochgeladen werden, um am Beispiel
    dieser gedinglichten Ideen über Ideen zu spre-
    chen.
    Du siehst wohin der Zug fährt? Mit 70 Jahren
    Verspätung?

    Du siehst, ich habe das Thema - etwas erweit-
    ert - schon in die Gegenwart getragen. Jetzt
    sag, daß das nicht in einer grundlegenden Art
    und Weise hintergründig lustig ist und zerfall
    zu Staub.
  • ratslla
    und wahrlich, dies ist halo-pragmatisch. oasische variante.


    :)))
  • enimreH
    hm, was heisst das jetzt auf deutsch?
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