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  • Kunststimmen gegen Armut

  • andreas walter
    andreas walter
    Es gab mal eine Regierung hier in Deutschland,die Kunst vernichtet hat.
    Jeder der Kunst vernichtet läuft Gefahr,mit der damaligen Zeit auf eine Linie gebracht zu werden.
    Schon das alleine dürfte die Kanzlerin davon abhalten,Kunst zu vernichten.
    Zum anderen gibt es tatsächlich einen Paragraphen.Aber auch ich weiß nicht,wo man ihn finden kann.

    ***Also viel Erfolg und passt weiterhin gut auf, dass die Masse sich auch in eine gescheite Richtung bewegt und nicht die ganze Aktion nach hinten losgeht***

    Die Gefahr besteht immer.Aber auch davon darf man sich nicht irritiren lassen.Mach du doch auch mit.Was hast du zu verlieren?
    Entweder es wird ein großer Erfolg,oder es geht in die Hosen.50 - 50 ist drin.
    Aber wenn wir es nicht machen,ist es in die Hosen gegangen.
    Signatur
  • kaatsdaR-ennA
    (Zitat PEST) "Ich vergleiche die Regierung und den Staat immer gerne mit einer Familie."

    Solange wir (Bürger, Volk, Arbeitnehmer) die Kinderrolle im psychologischen Sinn einnehmen, solange lassen wir uns von unseren Eltern (Regierung, Unternehmensbossen) bestimmen. SIE BESTIMMEN was wir tun, was wir an Taschengeld erhalten, was wir essen, was wir lesen, welche Medien wir konsumieren, wo und wie wir wohnen etc.

    Der einzige Weg daraus ist, dass wir uns aus unserer Kinderrolle verabschieden und ERWACHSEN WERDEN. Ich kann nicht laufend gegen den Staat, den Erwachsenen-Spieler, wettern und meckern, solange ich nicht bereit bin selber in die Erwachsenenrolle zu schlüpfen. Und das heisst im Klartext: selber Ziel-orientiertes Handeln, bestimmen, reflektieren, Lösungen finden und durchsetzen etc.

    In meinen Augen ist DAS das eigentliche Problem - nicht nur in Deutschland - sondern global betrachtet.

    Als Kinder bitten und warten wir darauf, dass uns die Erwachsenen ein schönes Leben ermöglichen. Oder wir werden als Kinder auch schon mal trotzig und legen agressives Verhalten an den Tag. Alles Mumpitz! Da können wir lange warten. So wird sich nie etwas ändern.

    Ist ja auch sehr schön hier wie auch in anderen Foren zu sehen: Meckern, Jammern, und darauf warten, dass jemand anderes es schon richten wird. Das ist kindliches Verhalten und führt zu nichts - außer dass man seinem Unmut mal Luft gemacht hat.

    Kindliches Verhalten hat durchaus seinen Platz z. B. in der Ausübung von Kreativität und Kunst. Es ist ein wichtiger Aspekt in uns, aber im Macht-Unterwerfungsgebilde Staat-Volk ist es völlig fehl am Platz .

    Änderung tritt nur dann ein, wenn wir als Erwachsene selber aktiv bestimmen und handeln. RAUS AUS DER KINDLICHEN OPFERROLLE, REIN IN DIE ERWACHSENE TÄTERROLLE!
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    da fallen einem ja die synapsen aus
    ethnologischer kindheitsbegriff
    sollte man sich mal beschäftigen, mit
    :)
    Signatur
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  • ad_redeiw_tsi_lezruh
    RAUS AUS DER KINDLICHEN OPFERROLLE, REIN IN DIE ERWACHSENE TÄTERROLLE!

    dazu musst du nicht extra aufrufen - das passiert oft auch von ganz alleine.

    lg, hurzel
  • siku
    Ob diese Aktion der "sozial" empfindenden Künstler die Herzen der Hartz IV Empfänger öffnet, wage ich stark zu bezweifeln. Weg von der Kinderarmut in der Dritten Welt (gut gestaltetes Plakat) bewegt sich die Diskussion hier immer weiter in Richtung Hartz IV.
    Der Gedanke, den Mißstand jeglicher Armut mit einer Bilderaktion an die Bundesregierung entgegenwirken zu wollen, verschlägt mir glatt die Sprache, die PC-Tastatur macht gerade noch mit ;-).

    Hübsch anzusehen präsentiert sich die engagierte Künstlerin in dem verlinkten Artikel über die Protestaktion von Arbeitslosen in Köln, um für ihr Projekt "Kunststimmen gegen Armut" zu werben.
    An diesem Punkt schlägts mich glatt in die Vergangenheit zurück, als Mitte der 90er Jahre an den Unis Protestaktionen gegen Studiengebühren stattfanden (ohne Erfolg übrigens). BWLer und Jura-Studis organisierten Kundgebungen, Hörsaalbesetzungen und Protestmärsche. Studenten der Künste dagegen malten schöne Plakate auf großen weißen Tüchern, hängten sie in Seminargebäuden auf; selbst einige Profs konnten sich da über soviel Harmlosigkeit nur noch wundern. - War ja eh egal, weil Studienbegühren sowieso eingeführt wurden.

    Soll die Aktion "Kunststimmen gegen Armut" die "erwachsene Täterrolle" präsentieren? Mir fällt da doch eher der Begriff der "kindlichen Harmlosigkeit" ein.

    Die wirklich interessanten und authentisch wirkenden Berichte von "Pest" scheinen sich langsam in einer gediegenen Verbrüderung mit den Betreibern der Stimmen Kunst gegen Armut aufzulösen. Mein Beitrag wird wohl nicht gerade auf eine breite Zustimmung stoßen, aber hier wird's mir langsam zu lieb. Vielleicht regt dieses Posting die "lieben Trolle" ja zu einem kollektiven Auftritt für die Aktion "Kunststimmen gegen Armut an". - Schaun mer mal.
    Beste Grüße, wünsche viel Durchhaltevermögen für die nächsten 19 Seiten hier im Thread.
  • judith rudolph
    Stimmt Anne, muß heißen: Anspruchdenken, genauer: welchen Anspruch habe ich an mich und was fordere ich für mich ein. Dieser Punkt wird meines Wissens von Euch nicht angesprochen, gehört da ja auch nicht hin.

    Das Thema Armut in Deutschland ist eben viel vielschichtiger als es hier so propagiert wird, aber die Nuancen gehören hier vielleicht auch nicht wirklich hin. Ich habe beruflich mit sehr vielen Menschen, auch "Armen", "Arbeitslosen", "Sozial Benachteiligten" etc etc Naja, ich will da eigentlich nix groß mehr zu sagen, aber ein bißchen dit unn dat tät schon ganz gut. Und das ist leider nicht mit Kohle getan.
    Zur "Rollenverteilung" gebe ich siku recht: Kunststimmen-Gegen-Armut bleibt in der kindlichen Rolle um in Deinem Bild zu bleiben, Anne, Pest. Erwachsenes Handeln ist Verantwortung für die eigene Situation übernehmen und sein Leben zu gestalten.
    Jau.
  • lezrup
    Nur mal so nebenbei: Anne (48) kämpft sich gerade noch auf den letzten Metern mit ihrer jüngst vergangenen Jugend ab. Darf sie.
    :)
  • judith rudolph
    Ehhh ja und doch ... dazu muß ich doch noch was sagen:

    Anne! Bitte bitte, die kindliche Rolle ist nicht durch Opfersein definiert, und Erwachsen sein heißt nicht Tätersein!!! Das ist eine andere Kiste, die mit den Opfern, die zu Tätern werden.
    Ich unterstell jetzt mal, Du meinst korrekt: raus aus der kindlich-unselbständigen "sich-versorgen-laß Schiene" hin zur unabhängigen Eigenverantwortlichkeit? Das kann ich unterschreiben.
    Z
  • lezrup
    Zwanghaftes Malen, Helfersyndrom und Mästen von Wellensittichen, Katzen und sich selbst.
    Ist das wirklich die Lösung für die Frau ab 45?
    :)
  • kaatsdaR-ennA
    @ zwilling: "raus aus der kindlich-unselbständigen "sich-versorgen-laß Schiene" hin zur unabhängigen Eigenverantwortlichkeit?"

    Mein Post von heute Nachittag in verfeinerten Worten. Richtig. So war es gemeint.
  • andreas walter
    andreas walter
    ***Der einzige Weg daraus ist, dass wir uns aus unserer Kinderrolle verabschieden und ERWACHSEN WERDEN. Ich kann nicht laufend gegen den Staat, den Erwachsenen-Spieler, wettern und meckern, solange ich nicht bereit bin selber in die Erwachsenenrolle zu schlüpfen. Und das heisst im Klartext: selber Ziel-orientiertes Handeln, bestimmen, reflektieren, Lösungen finden und durchsetzen etc. ***
    Das stimmt.
    Blöd nur,das man sich in dieser Gesellschaft nur durchsetzen kann,wenn man Geld hat.
    Um das zu verhindern,gibt man uns so wenig davon.
    Das ist beim Taschengeld für die Kinder wohl das selbe.Wäre auch blöd,wenn die Kinder 2 Drittel des Papalohns als Taschengeld hätten und Papa zu den Kindern geht und sie um Geld bittet,weil er einkaufen muß.Damit hätten die Kinder Macht,dem Papa zu sagen,was gekauft wird.
    Ok,Geld ist macht,das wissen wir.Selbst für eine Revolution bräuchte man unmegen Geld.Also tut man etwas,das nicht soviel Geld kostet und trotzdem eine Wirkung haben kann.
    Die Studiengebühren wären wohl nie zur Wirkung gekommen,wenn niemand sie bezahlt hätte,oder wenn niemand mehr studiert hätte.Aber weil ja jeder für sich alleine denkt und handelt,können die machen was sie wollen.
    Hartz IV-Fragebögen...was wäre wohl gewesen,wenn niemand diese Bögen ausgefüllt hätte,wenn niemand sie abgegeben hätte,wenn niemand ins Amt gegangen wäre?
    Hätten sie das Amt geschlossen?
    Was,wenn niemand Parkplatzgebühren zahlt und wenn niemand die Strafen bezahlt?
    Kindlicher Trotz,kindlicher Aufstand,aber weil alle einig sind mit hoher Wirkung.Oder liege ich da falsch?

    ***
    Änderung tritt nur dann ein, wenn wir als Erwachsene selber aktiv bestimmen und handeln. RAUS AUS DER KINDLICHEN OPFERROLLE, REIN IN DIE ERWACHSENE TÄTERROLLE!***

    Jaja,gut und schön,aber wie gesagt,Erwachsene haben Geld,Kinder haben Taschengeld,wenn sie Glück haben.
    Wer kein Geld hat,aber viele Freunde und Gleichgesinnte,wer sich mit denen eing ist und gemeinsam handelt,kann auch ohne Geld viel erreichen.
    Wir sind viele,aber uneinig,weil jeder sein eigenes Süppchen kocht.

    ***Stimmt Anne, muß heißen: Anspruchdenken, genauer: welchen Anspruch habe ich an mich und was fordere ich für mich ein. Dieser Punkt wird meines Wissens von Euch nicht angesprochen, gehört da ja auch nicht hin.***
    Und jetzt ändere das "mich" um in "wir" und "uns".
    Das könnte mächtig klingen.Und das könnte mächtig sein.Weg vom Ego hin zum Team.
    Signatur
  • andreas walter
    andreas walter
    Mal wieder ein Text von Stakeout

    Otto N. schlägt zurück

    Mit Jonny Walkers Unterstützung
    seinem mir verliehenen Mut,
    mit der Kraft von Doppelherz
    und lange angestauter Wut
    hab ich feierlich beschlossen,
    an diesem denkwürdigen Tag
    in einem Akt der Selbstbefreiung
    dass ich nicht mehr hinnehmen mag,
    das Diktat des Kapitals,
    das Diktat der drei Prozent,
    das Gelaber der Volksvertreter,
    ich kriere mein eigenes Happyend.

    Heute,hier und jetzt
    fang ich an,ich breche das Gesetz.
    heute,hier und jetzt beginnt der Wiederstand
    und die Tat ersetzt das Geschwätz.

    Ich warte schon zu lange,
    das was von allein passiert
    Doch wenn man nur still vor sich hinschmollt
    wird man niemals registriert.
    Also kauf ich faules Obst,10 Liter Farbe,Dynamit,
    eine Armbrust,Zyankali,
    und dann schreibe ich ein Lied.

    Liebe Freunde,hört mich an,
    ich habs ganz simpel zusammengefasst.
    Wir sind viel mehr,wir haben die Macht,
    wir können ändern was uns nicht passt,
    denn die Geduld ist längst verbraucht,
    wenn die bescheißen können wir das auch.

    Heute,hier und jetzt
    fangen wir an,wir brechen das Gesetz.
    hier und jetzt beginnt der Wiederstand und die Tat ersetzt das Geschwätz.

    Ich war niemals radikal
    ich war auch niemals für Gewalt,
    ich bin vernunftbetont erzogen
    und auch eigendlich schon zu alt.
    Doch harte Zeiten fordern Maßnahmen
    die um längen härter sind.
    Irgendwann platzt jeder Kragen
    wir werden ja sehn,wer hier gewinnt...
    Signatur
  • kaatsdaR-ennA
    Bereits knapp über 1.000 Menschen, die ihr Werk zum 15.11.2007 an Angela Merkel schicken werden. Danke! :-))

    Aktuelles unter http://kugear.wordpress.com/
  • andreas walter
    andreas walter
    Anne,ich habe mir erlaubt,den Link in zwei Foren zu veröffendlichen.
    Mir gefällt die Seite richtig gut.wer weiß,vielleicht machen da ganz viele Leute aus den Foren mit.
    Signatur
  • fritzi
    fritzi
    gestern kam ein dankschreiben des bundeskanzleramtes...auf alle fälle haben sie gewusst wieviel bilder im karton waren, also wurden diese denk ich auch geöffnet und nicht ungeöffnet im keller eingemottet.
  • fritzi
    fritzi
    ich glaub ich war 2 monate zu früh, so ein mist...naja. egal
  • kaatsdaR-ennA
    ich glaub ich war 2 monate zu früh, so ein mist...naja. egal


    Moin Frizo-ho,

    na, a bisserl Zeit-desorientiert? :) Du warst nur einen Monat zu früh. Luschtig! :-))

    Auf jeden Fall wartet Angie ab heute jeden Tag in vorfreudiger Spannnung aufs Postauto. Was hat sie bzw. das Kanzleramt denn geantwortet?

    Liebe Grüße,
    Anne
  • kaatsdaR-ennA
    KUNSTSTIMMEN:
    Wer kommt am 15.11. nach Berlin?

    Hallo an alle Aktivisten und zukünftigen Aktivisten,

    wer nicht weiß, um was es bei KUNSTSTIMMEN geht, dem lege ich die Lektüre der gleichlautenden Threads ans Herzerl.

    Am 15. November 2007 sind die Initiatoren in Berlin vor Ort - ab ca. 10 Uhr vor dem Bundeskanzleramt, Platz der Repubklik 1 – um den Kunsteingang zu "überwachen".

    WER VON EUCH KOMMT AUCH NACH BERLIN?

    Je mehr kommen, umso besser – obwohl wir offiziell keine Demo vor dem Bundeskanzleramt veranstalten wollen. Sagt uns doch bitte Bescheid, hier oder an: mailto:info@kunststimmen-gegen-armut.de Es gibt ja auch einige, die in Berlin und dem Umland wohnen.

    An alle Berliner: Wir suchen auch noch Übernachtungsmöglichkeiten, wer 'nen Schlafplatz frei hat...kann sich gerne bei uns melden. Wir revanchieren uns dann mit spülen, einkaufen, Gute-Nach-Geschichte-vorlesen, mit em Hund Gassi gehen usw.

    Liebe Grüße, Anne
  • fritzi
    fritzi
    sehr geehrte frau friziho

    sie haben der kanzlerin zwei ihrer kunstwerke zum geschenk gemacht, mit denen sie zum einen im rahmen der aktion " kunst gegen armut " ein zeichen setzen sowie ihrer forderung zur abschaffung der harz iV gesetze nachdruck verleihen wollen.

    für ihr engagement und die übersandten beiden bilder darf ich ihnen den dank der bundeskanzlerin übermitteln, ebenso wie für das begleitschreiben, welches aufmerksam zur kenntnis genommen wurde...

    (so in etwa)

    mfg klaus bender
  • andreas walter
    andreas walter
    So in etwa wäre es doch schon schön.
    Eine Reaktion aus dem Kanzleramt...immer noch besser als garnichts.

    Ich werde versuchen,am 15.11. in Berlin zu sein.
    Übernachten kann ich zur Not im Auto.Aber ich könnte auch so eine Unterkunft haben,schließlich kenne ich einige Leute in Berlin.
    Wieviele Unterkunftsplätze brauchten wir?
    Signatur
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