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  • Signatur, wie signiert man Bilder?

  • iffulF
    ...Ich habe das, was ich meine, allein hier in diesem Thread 3 mal ausführlich und unmissverständlich geschildert ohne dass irgendeiner darauf eingegangen ist und dann erzählst Du mir hier sowas?


    Das stimmt nicht. Ich gehe dauernd drauf ein, aber mich hört ja keiner. :)
  • leirA
    Das stimmt nicht. Ich gehe dauernd drauf ein, aber mich hört ja keiner. :)


    Ich gebe Dir Recht Fluffi, Dich muss ich ausnehmen, sorry!
  • iffulF
    Ooohr bitte nicht ausnehmen. Dann hänge ich über der Schüssel, wie ein bratfertiges Huhn. :)))
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  • 46nahtaiveL
    das lustige ist ja das ihr ALLE sowas nur schlecht finden MÜSST
    kein titel

    ende der werbeeinblendung :-)
  • iffulF
    Als ich vorhin in der Kneipe war traf ich einen alten Kumpan mit langem Bart. Der sagte mir, dass ihm seine Amme vor vielen Jahren Folgendes anvertraute:
    Wenn man sich eine Gruppe Menschen vorstellt, die von Geburt an in einem dunklen Zimmer existieren, in der Mitte an einem Brett, quer durch den Raum, angebunden, so dass sie nur die gegenüberliegende Wand sehen könnten, an die die Schatten der an einem Fenster, dass sich an der rückwärtigen Wand befindet, vorbei laufenden Menschen geworfen werden, würden sie denken, dies Schattenspiel sei die ganz normale wahre Welt.
    Befreite man Einen von ihnen und brächte ihn aus dem Zimmer, so würde er schmerzlich vom Tageslicht geblendet und von Treiben und Lärmen so sehr geängstigt, dass er sofort wieder an seine alte Stelle in das Zimmer wöllte.
    Würde man ihn zwingen draußen zu bleiben, so würde er erkennen, dass innen nur ein Schattenabbild von der wahren Welt existierte.
    Gänge er nun hinein und würde seinen Freunden dies verkünden, so würden sie ihn für verrückt halten. Würde er nun Anstalten machen, seine Freunde nach draußen zu schaffen, so würden sie ihn vor lauter Angst, auch verrückt zu werden, verwamsen oder abmurksen.
    Also sprach die Amme.

    Feines Bild Leviathan64, ein guter Ausgangspunkt zur Umsetzung der Welt.
  • fussuy
    Als ich vorhin in der Kneipe war traf ich einen alten Kumpan mit langem Bart. Der sagte mir, dass ihm seine Amme vor vielen Jahren Folgendes anvertraute:
    Wenn man sich eine Gruppe Menschen vorstellt, die von Geburt an in einem dunklen Zimmer existieren, in der Mitte an einem Brett, quer durch den Raum, angebunden, so dass sie nur die gegenüberliegende Wand sehen könnten, an die die Schatten der an einem Fenster, dass sich an der rückwärtigen Wand befindet, vorbei laufenden Menschen geworfen werden, würden sie denken, dies Schattenspiel sei die ganz normale wahre Welt.
    Befreite man Einen von ihnen und brächte ihn aus dem Zimmer, so würde er schmerzlich vom Tageslicht geblendet und von Treiben und Lärmen so sehr geängstigt, dass er sofort wieder an seine alte Stelle in das Zimmer wöllte.
    Würde man ihn zwingen draußen zu bleiben, so würde er erkennen, dass innen nur ein Schattenabbild von der wahren Welt existierte.
    Gänge er nun hinein und würde seinen Freunden dies verkünden, so würden sie ihn für verrückt halten. Würde er nun Anstalten machen, seine Freunde nach draußen zu schaffen, so würden sie ihn vor lauter Angst, auch verrückt zu werden, verwamsen oder abmurksen.
    Also sprach die Amme.



    Eine kurze Geschichte wird zur Kurzgeschichte und trifft es für mich auf den Punkt! .

    (PS - laut vorgelesen wird es hier allerdings zum echten Problem - bitte nochmal prüfen)
  • ledifkciuq ~
  • midwife
    midwife
    Das ist genau das, was wahrscheinlich jedes Ungeborene bei der Geburt spürt.
    Signatur
  • leirA
    "Nett ist der kleine Bruder von (...)"


    Eine nette Weihnachtsansprache!

    wenn es sich durchgezwängt hat und...Peng!!..so viel Raum, alles bunt und bewegt sich, laute Geräusche, Kälte, Atemnot..
    Als wenn man aus einem warmen, grünen Dschungel, in dem man aufgewachsen ist - plötzlich mitten auf eine Kreuzung in Manhatten gestellt wird.


    Das ist ja fantastisch beschrieben! Endlich hast Du Dich mal zu einem Thema geäußert, in dem Du firm bist.
    Das denkt bestimmt jedes Neugeborene: Peng, raus aus dem warmen grünen Dschungel, als ob man auf eine Kreuzung in Manhatten gestellt wird!
    Man ist benommen von solchen Worten und dankt in weihnachtlicher Demut, dass die schlimmen Kelche doch allsamt vorübergingen...
  • iffulF

    (PS - laut vorgelesen wird es hier allerdings zum echten Problem - bitte nochmal prüfen)


    He he :), erst Kneipe, dann laut vorlesen. Schon klappt's. Wirst sehen.
  • iffulF
    Das ist genau das, was wahrscheinlich jedes Ungeborene bei der Geburt spürt...


    Das ist es genau nicht.
  • midwife
    midwife
    Das ist genau das, was wahrscheinlich jedes Ungeborene bei der Geburt spürt...


    Das ist es genau nicht.


    du hast recht fluffi, ich hab mir das Ende deiner Geschichte nochmal genau durchgelesen, da hinkt mein Vergleich.
    wenn ichs richtig verstehe, dann geschieht da das, was passiert, wenn Menschen nie erfahren haben, daß Fremdes nicht unbedingt schlecht oder "verrückt" sein muß und ihre welt nicht die einzige.
    Hab ichs richtig kapiert oder bin ich vollkommen "on the woodway" ?
    LG
    Signatur
  • iffulF
    Noch nicht ganz kapiert.
  • midwife
    midwife
    OK, sorry für die Fehlinterpretation.
    Magst du es erklären? Wenn nicht, dann ist es auch ok.
    War dann wohl ein Ding zwischen dir und Levi. Geht mich nix an.
    LG :-)
    Signatur
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    pfff... was macht ihr mit mir?

    Erst neulich war ich der Meinung, dass das HobbyNet keine Anregung bietet und ich wollte mich schon innerlich abmelden. Heute kriegt man hier Beiträge zu sehen, die selbst dem fachkundigen Leser von "Psychologie Heute" zu hoch sind. Bin kein Leser dieser Zeitung und darum schon lange überfordert.
    Gerhard Richter schlechter Künstler?
    Fotorealismus pauschal blöd?
    MoMa keine Ahnung?

    Wo bleibt die Toleranz?
    Obwohl:
    Paul Valery schrieb über Künstler in den „Windstrichen“ über diese autistische Spezies: „Keinen von ihnen kann ich mir einzeln vorstellen; und dabei hat sich doch jeder verzehrt, damit keiner neben ihm bestehe. Sie haben sich aus Momenten ihres Lebens aufgebaut, die jede andere Art zu denken, zu sehen oder zu schreiben ausgeschlossen hätten.“
    Signatur
  • midwife
    midwife

    Paul Valery schrieb über Künstler in den „Windstrichen“ über diese autistische Spezies: „Keinen von ihnen kann ich mir einzeln vorstellen; und dabei hat sich doch jeder verzehrt, damit keiner neben ihm bestehe. Sie haben sich aus Momenten ihres Lebens aufgebaut, die jede andere Art zu denken, zu sehen oder zu schreiben ausgeschlossen hätten.“


    Sehr passendes Zitat, Christian.
    Trotzdem fand ich sehr viel interessantes in dieser Diskussion.
    LG Helena
    Signatur
  • iffulF
    Das iss schlecht zu erklären. Das beschreibt das/ein Problem der Erkenntnistheorie. Is nicht auf Menschen, die ...nie erfahren haben, daß Fremdes nicht unbedingt schlecht oder "verrückt" sein muß und ihre welt nicht die einzige...usw. beschränkt. Es ist eine abstrakte oder allgemeine Untersuchung, wie Wissen überhaupt zustande kommt und somit auf alles Gewese als Theorie anzuwenden.

    edit: Wo steht hier, dass Richter ein schlechter Künstler sei. Ich las nichts davon.
  • midwife
    midwife
    UFF, das ist so eine Antwort wie ein komplexes Gemälde, wo man erst nochmal ein paar Schritte zurücktreten muß, kurz weggehen, nachdenken und es dann nochmal betrachten muß. *grins*
    Signatur
  • leirA
    Gerhard Richter schlechter Künstler?
    Fotorealismus pauschal blöd?
    MoMa keine Ahnung?
    .


    Wo steht das?
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Ich sage doch, dass ich es nicht verstehe ;)
    Signatur
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