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  • Lebt eine Zeichnung überhaupt?

  • Grischa
    Grischa Lebt eine Zeichnung überhaupt?
    Meine Frage an euch ist...Wie bringt ihr die Zeichnung zum Leben?
    Ich finde das alle Zeichnungen von mir die ich bis her gezeichnet hab nicht aber auch wircklich nichts lebendiges oder feselndes haben.
    Wie oft ich mir sie auch anguke sehe ich nur ein Gebilde auf Papier sonst nichts...mit etwas sehen meine ich Bilder die wen man sie angukt was über sich erzählen können...viellen von eich gelingt es so zu Zeichnen das man eine gewisse Geschicht sehen kan.
    Die nächste frage kann man das Lernen oder muss ein gewisses Talent angeboren sein.
    ich wär sehr dankbahr auf eine gut überlegende Antwort.
    LG Grischa
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    Sensibilität
    Konzentration
    Lockerheit
    und Glück/Zufall
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  • Rene
    Rene
    hey grischa... ob ich mit ner gut überlegten antwort auftrumpfen kann, kann ich nicht versprechen..
    bin ja nicht so der profi...versuche es mal..
    bei portraits oft über die mimik und vor allem über die augen kannst du schonmal leben reinbringen...zu viele details machen oft zeichnungen kaputt..sie wirken dann zu langweilig (ob nun das gegenteil automatisch leben bringt, sei mal in den raum gestellt)...
    auch über die auteilung/komposition kannst du einiges zusätzliches rausholen...
    was mir aber bei dir aufgefallen ist, die plastizität kommt da oft ein wenig zu kurz...licht/schatten bzw. auch hell/dunkel.. da würd ich mich viell. zuerst drauf stürzen..das bringt dich auch schon um einiges weiter (apropos, hast meinen kommentaren zu angelina joli schon gelesen? da ging es um das zeichnen von haaren etc.)
    hab bestimmt einiges vergessen.. einige gute zeichner hier im kunstnet sollten da übernehmen :)
    kann da auch noch viel dazu lernen...
    find es gut, dass du an dir arbeiten möchtest... einige zeichnungen, die du fertig hast und die dir nicht gut gefallen, würd ich viell. mal zu übungszwecken überarbeiten..dabei gezielt bestimmte aspekte durchgehen.. mal nen anderen (oder überhaupt nen) hintergrund zeichnen, mal nur an die schatten rangehen, komposition verändern durch zusätzliche elemente etc.pp... und dann nochmal gucken, und hinterfragen, ob die änderungen was gebracht haben, und wenn ja, was... ist ein ständiger lerneffekt..man muss nur immer wieder skeptisch bleiben und hinterfragen, sonst tritt man auf der stelle...
    meld dich gern, wenn was unklar ist oder ich helfen kann... das hinterfragen anderer werke bringt selbst ja auch weiter irgendwie... bin jetzt einige wenige monate hier und hab bereits viel input und inspiration mitnehmen können.. nicht nur durch tipps, die ich bekam, sondern hauptsächlich durch das betrachten der arbeiten anderer bzw. durch deren kommentare :))

    viel erfolg dabei :))
    lg rene
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  • 2arik
    Ich finde deine Arbeiten nicht schlecht. Verschiedene haben auch einen Gesichtsausdruck. Du bist doch auf einem guten Weg. Nur weiter so.
    Ich habe bemerkt du verwischt mit den Fingern oder mit dem Lappen. Jeder hat seine Technik.
    Ich verwische gar nicht. Ich lasse den Strich stehen. Und taste mich ganz zart an die Zeichnung heran.
    Ein großer Maler hat mal zu mir gesagt “ich hätte ein sehr gutes Auge“ .
    Ich weiß nicht. Bin immer noch mit mir unzufrieden. Und immer am lernen.
    ZB: könnte ich nie so malen wie Tbaier –Tom .Obwohl mir das sehr gefällt.
    Ich orientiere mich gerne an Leonardo . Dem seine Portraits sind ganz zart gemalt.
    Schau doch mal hier unter Zeichnungen. Sind Spitzenmaler dabei. Da ziehe ich meinen Hut.

    Du wirst es schaffen.
    Grüße Kira2
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    ich will ja nicht sagen, dass Technik schrubben nicht wichtig wäre, doch durch Technik werden Bilder nicht lebendig, das nur das iTüpfelchen
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  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    Gibt doch mal ein paar Links zu Bildern an, die Dir gefallen und versuche selbst zu erklären, was Dich an ihnen fasziniert - damit kommst Du sicher schon ein ganzes Stück weiter! Und wenn Du es Dir selbst nicht erklären kannst, was diese Bilder besonders macht, können wir viel konkreter darauf eingehen, was sie von Deinen unterscheidet und wonach Du wahrscheinlich suchst.
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  • Daciana Lucia Deufel
    Daciana Lucia Deufel
    Hallo Grisha,

    ich stimme rene zu, sehr wichtig an einem Bild sind der Kontrast und die Schatten. Erstens bei einem Portrait sind die Proportionen sehr wichtig. Wenn diese stimmen, ist der Rest eigentlich kinderleicht. Dein Portrait in Farbe finde ich schon sehr gut. Also ein Tipp von mir: Mehr Schatten, dann wirkt die Zeichnung nicht so platt und dadurch gewinnst mehr Kontrast, das auch sehr wichtig ist, für die Lebendigkeit eines Bildes. Ich persönlich finde die Augen gaaaaanz wichtig bei meinen Portraits. Wenn diese nicht lebendig rüber kommen, kann ich mein Bild vergessen...

    Verzage nicht, mach weiter so, denn Übung macht den Meister (etwas Talent ist aber auch wichtig, aber das hast Du schon).

    Viel Erfolg weiterhin!

    LG Daciana
    Signatur
  • retxed
    - das prinzip der zeichnung verstehen, also nicht flächig versuchen oberflächen zu kopieren zB. fotorealistische zeichnungen, sondern linie und strich verstehen und das, was sie bezwecken in einem selbst
    - ansonsten abstarktionsfähigkeit (die man nicht bedingt lernen kann, nur in sich findet)
    - GEDULD
    - Feingefühl
    - Natur-Verständnis (und kein NATURALISMUS!!! dieser ist nur künstlerische Erschlaffung!)
  • Grischa
    Grischa
    Ich Danke euch für die vielseitigen tipps...die idee von hir gute bilder zu nehmen finde ich gut..und wahrscheinlich mache ich es auch so..dan kan ich euch genau sagen was mir an dem bilder gefählt...und ihr könnt mir sagen wo ich mich bessern kan.
    P.S der Schatten und der Ausdruck ist bisher mein gröstes Problem...da habt ihr recht und eigentlich weiß ich das auch... nur die Vorstellung ob ich jetzt genug hab oder doch noch wennig fehlt mir noch...einfach nur diese Entscheidung

    Sonst villendank für Eure Kommentare
    Lg grischa
  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    Beispiele wären wirklich sehr hilfreich, denn sicher definiert jeder die Lebendigkeit einer Zeichnung anders. Für viele Leute ist eine Zeichnung lebendig, wenn sie von einem Foto nicht zu unterscheiden ist, für mich hingegen ist sie es genau dann nicht!
    Ich wurde bei Boesner mal von einer Frau angesprochen, die fragte, mit welcher Technik ich mich denn befassen würde. Ich sagte, ich zeichne. Daraufhin kam in einem so herrlich affektierten und abfälligen Ton: ooooohhhhhhh, zurück zur Linie.
    Sie hat es allerdings sehr treffend formuliert, denn genau um die Linie geht es mir. Die Linie ist für mich das, was eine Zeichnung ausmacht.
    Zeichnungen leben für mich durch die Linie, ansonsten würde ich malen... Linien sollten als solche auch zu erkennen sein, eine eigene Dynamik haben, für sich stehen und sich nicht auflösen zu einem Bild, das einem Foto gleicht.
    Aber es nützt ja nun auch nichts, dazu Tipps zu geben, wie man nach meinen Vorstellungen einer Zeichnung mehr Lebendigkeit verleiht, wenn Grischa eine völlig andere Vorstellung von Lebendigkeit hat. Ich schätze nämlich ehr, dass es um besagte fotorealistischen Zeichnungen geht.
    Signatur
  • Grischa
    Grischa
    Ich finde das Bilder die sehr foto ähnlich sind, sind zwar sehr schön und profisionel...denoch glaube das gewisse Bleistiftstriche fehlen die das Bild zu einem Gezeichneten Bild macht sonst kan man das Bild nicht als Zeichnung nennen.
    ich will jetzt nicht die Menschen Kritisieren die der masen profisionell Zeichnen das es am ende wie ein Foto aussicht...da ist kein fehler sogar ein bestimmtes Talent vorhanden...so seine bilder darzustellen..um ehrlich zu sein glaube ich egal was man jetzt meint jedem das seine jeder sieht es anders..aber zurück auf marlas text zu komen finde ich auch das gezeichnete Bilder zeigen müssen..das sie vom Bleistift stammen und das schafft man nur mit nem Bleistiftstrich^^
    LG Grischa
  • kiluga
    kiluga
    schau dir mal eingiges von ihr an..
    /Ambre
    da kannste ne menge sehen..
  • Rene
    Rene
    hier müsstest du unbedingt auch schauen:

    /kiluga
    (ela *zwinker*)

    lg rené
  • 2arik
    Meine Geschichte und Träume
    Ich glaube das unsere Bilder oder besser meine Bilder mich persönlich wiederspiegeln.
    Ich liebe die Zeichnung. Schon immer und so wird es bleiben. Ich habe oft versucht weg zu kommen vom feinen Strich wie ich das bezeichne was ich mache. Es gelingt mir einfach nicht. Hab viele Versuche gemacht. Und kehre immer wieder zu meinem Wesen zurück. Muss auch sagen. Das ich mich darin sehr wohl fühle.
    Manchmal sage ich zu mir, bist du stehen geblieben. Geht es nicht mehr weiter. Was ist mit meiner Entwicklung in meinem Zeichnen.
    Doch es gab schon eine Entwicklung in meiner Zeichnung. Ich habe das Gefühl immer besser zu werden. Aber immer noch weit entfernt von dem was ich will. Ich brauch keine Popart oder grelle Farben. Ich will nur einfach malen. Und das tue ich jeden Tag aufs neue. Ich fange einfach an zu malen oder zeichnen. Ich achte nicht darauf wie ich diesen Strich malen muss. Sondern ich arbeite einfach aus meinem innern das was ich jetzt machen muss und will. Das kommt einfach so. Ich male manchmal von Morgens bis in die Nacht. Fast ohne zu essen .Ich vergesse die Zeit beim malen.
    Da werden jetzt einige Lachen oder sonst was denken. Ich bin nur ich als kleiner Hobbymaler.
    Ich male schon von Kindheit an. Ich kann nicht leben ohne jeden Tag zu malen.
    Dabei und das ist wichtig für mich wie für jeden. Ich schaue mich um wie manche in meinem Stil malen. Und lerne dazu. Besonderst schaue ich mich um bei exzellenten Zeichnern um noch mehr zu lernen. Vielleicht schaffe ich es einmal wirklich eine Zeichnung zu malen, wo ich selbst zufrieden bin. Das ist noch in weiter Ferne.
    Andere die nicht so malen wie ich schaue ich mir auch nicht so gerne an. Weil sie mich nicht weiterbringen.
    Das heißt für mich. Mein inneres bestimmt mit wie ich male . Ich komme aus dieser Umklammerung nicht raus. Das schaffen nur große Geister dieser Welt. Schau Dali. Ist bis zum Schluss seiner Malerei treu geblieben. Und viele andere auch.
    Am besten ist es das Auge zu schulen. Davon hängt alles ab.
    Andere mögen das anders sehen. Gut so.
    Uff hab viel geschrieben. Sonst eher nicht so.
    Grüße Kira2
  • laerbus-tra
    viel kann man lernen, wenn man leute ganz genau und immer wieder beobchtet, auch ohne stift und papier. besonders spannend ist es, wenn sie für sekunden (ist meist wirklich nur eine ganz kurze zeitspanne) einen bestimmten ausdruck wiederspiegeln.
    am besten ist, man setzt sich dann hin und versucht aus dem gedächtnis diesen ausdruck zu malen oder zu zeichnen.
    vom modell direkt abzeichnen ist zwar gut fürs handwerk, die lebendigkeit eines portraits kommt aber von "innen", von dir selbst, nicht von äußerer ähnlichkeit.
  • 2arik
    Da hat art.subreal absolut recht.
    Ich war mal auf einem Kunsthandwerkermarkt. Da hat eine Malerin Portraits gemacht nach dem Original. Es war ein Junge von ca.9 Jahren. Er wollte zuerst nicht so richtig sitzen bleiben. die Mundwinkel waren nach unten gezogen. So richtig grimmig. Nach einigen Minuten war’s dann schon besser und er lächelte.
    Ich habe das genau beobachtet. Sie hat zuerst die kurzen Mundwinkel nach unten gezeichnet. Als er dann lachte und es ihm besser ging hat sie die Mundwinkel nach oben gezeichnet. Sonst am Mund nichts verändert. Habe ich nie vergessen.

    Grüße kira2 und gute Nacht.
  • inigaN
    Ob eine Zeichnung _lebt_? Ich würde mir Sorgen machen, wenn eine es täte :)

    Aber im Ernst: Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Zeichnungen sind für mich, bei aller Notwendigkeit, nichts mehr als Zeichnungen. Ihnen haftet, genau wie anderen Kunstwerken, nichts Überirdisches oder Magisches an. Daher kann man so einen Faktor wie "Lebendigkeit" nur subjektiv beurteilen. Für die einen mag ein Bild leben, für die anderen nicht.

    Und da ich natürlich keinen Einfluss darauf habe, wie eine meiner Zeichnungen auf jemanden wirkt - ob "lebendig" oder nicht - und die Reaktionen immer sehr verschieden sind, mache ich mir um so subjektive Faktoren überhaupt keine Gedanken.
  • 2arik
    An Meerbusch
    Du solltest mal darüber nachdenken. Es gibt den Satz. und der ist nicht von mir.
    ...So wie man zeichnet malt man auch...
    Ich glaube Ingres und Rembrand, Leonardo, Dürer und viele mehr haben gesagt. Die Zeichnung kommt zuerst und dann die Malerei mit den Farben.
    Es gibt noch mehr Beispiele.
    Lassen wir es genug sein. Das Auge was es sieht zu malen was man will ist das entscheidende. Ohne Zeichnung keine Malerei mit Wärme und Gefühl.???
    Kann man drüber verschiedener Meinung sein. Reden wir darüber.
    Kira2 –
  • efwe
    efwe
    ...Lebt eine Zeichnung überhaupt?...

    nein- eine zeichnung lebt nicht-
    aber eventuell ein/e betrachter/in-- :)
    Signatur
  • laerbus-tra
    Ob eine Zeichnung _lebt_? Ich würde mir Sorgen machen, wenn eine es täte :)
    ...


    eine wunderbar-gruselige vorstellung, E.T.A.Hoffmann lässt grüßen ...
    ;-)
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