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  • Lebt eine Zeichnung überhaupt?

  • Grischa
    Grischa
    🔗 http://www.kunstnet.de/x/b/17008/aishwarya_rai_.jpg



    zb das bild meiner Meinung nach hat es alles Perfekt...und es siecht auch wie mit bleistift gezeichnet...was ich nicht so hinbekom ist der schatten im Gesicht...vielleicht ne frage an die Künstlerin dieses Bildes mit welcher stärke hast du den Schatten herausgearbeitet...und an alle mit welcher bleistiftstärke macht ihr den Schatten oder gibt es da 2 bleistifte die ihr benutz

    Gruß Giga
  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    "aber zurück auf marlas text zu komen finde ich auch das gezeichnete Bilder zeigen müssen..das sie vom Bleistift stammen und das schafft man nur mit nem Bleistiftstrich"

    "zb das bild meiner Meinung nach hat es alles Perfekt...und es siecht auch wie mit bleistift gezeichnet\"

    Hab ich mir schon gedacht, dass wir da unterschiedlicher Auffassung sind... ;)
    Erst mal sind Zeichnungen natürlich nicht zwangsläufig an Bleistifte gebunden und wenn man sich mal andere Zeichenmedien wie Filzstift, Kugelschreiber, Tuschfeder etc. vorstellt, dann wird vielleicht auch deutlicher, was ich mit einer Zeichnung verbinde - einen deutlich erkennbaren Strich. Den sehe ich in dem Beispiel nicht, allenfalls im Haar, aber auch der löst sich wahrscheinlich bei näherer Betrachtung auch noch zur geschummerten Fläche auf. Das ist für mich keine Zeichnung und auch alles andere als lebendig.

    Aber auf Dein Anliegen bezogen, Giga... Ich hab schon oft gehört, dass in einem Bild unterschiedliche Härtegrade eingesetzt werden, aber mit einem einzigen Härtegrad lassen sich durch entsprechende Verdichtung auch sehr viele Tonwerte und feine Übergänge erreichen.
    Signatur
  • Grischa
    Grischa
    vielleicht hast du recht...doch wie du schon selbst sagtest sieht man an den Haaren das es ne Zeichnung ist.

    und da ist mir die Schatten sehr positiv aufgefahlen
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  • 2arik
    Ich bin ganz sicher das eine Zeichnung lebt. Sie ist sogar imstande viele hunderte Jahre zu überleben. Welch ein Gefühl empfinden wir als Zeichner. Von der Zeichnung geht alles aus.Von der Zeichnung zum malen.So war es schon immer.
    Die ersten Höhlenzeichnungen wunderbare Werke. Man sollte das nicht abwerten. Eine Zeichnung ist immer und bleibt immer die Voraussetzung zum weiterentwickeln.
    Kira2
  • Grischa
    Grischa
    villeicht gibt es zu diesem Bild mehr zu sagen..es gefählt mir eigentlich ganz gut...doch ihr habt nichts dazu gesagt...ist es den doch nicht so toll wie ich denke freu mich über verschiedene komentare
    LG Grischa 🔗 http://www.kunstnet.de/x/b/17276/eisvogel.jpg

    ich seh grad hab doch Komentar bekommen aber da hies es es sei viel zu viel...eigentlich wollte ich noch mehr da malen...mir war halt wichtig das man siecht das der Vogel i wasser ist und nicht auf der Oberfläche
  • BFnaitsabeS
    Finde ich auf jeden Fall eine sehr sympathische Frage. Eine Zeichnung lebt, wenn sie Vokabular in einer Sprache ist, mit der der Künstler etwas ausdrücken möchte. Die Buchstaben zu dieser Sprache hat der Glückliche selber erfunden. Talent ist im Zuge unseres neuen Sprachdesigns abgeschafft, aber wahrscheinlich darf man sagen: Einer Sonderbegabung bedarf es noch und noch. Junge Männer zeichnen besser als alte. Alte Zeichner versinken meist in Schraffuren und wenden sich dann fettartigen bunten Malmitteln zu, meistens Ölfarbtuben.
  • Chris
    Chris
    Hallo,

    meiner Meinung nach gibt es vitale und sterile Bilder.

    Natürlich gibt es Menschen, die auch an vitalen vorbei schleichen, weil ihnen überhaupt das Gespür für Kunst abgeht. Die finden einen duftenden Schweinsbraten mit Sauerkraut wesentlich hinreißender als ein Hammerbild.

    Für etwas sensiblere Naturen haben Bilder jedoch eine Ausstrahlung. Natürlich müssen sie es unbewusst mit etwas verbinden können, das sie betrifft. Wir Menschen sind ja alle so herrlich egozentrisch veranlagt.

    Einer Zeichnung sieht man an, ob sie zögerlich entstanden ist oder nicht. Es dauert ja wirklich oft sehr lange, bis man mit Elan an die Sache heran geht.

    Vorher ist die Angst recht groß, dass man sein Werk versauen könnte. Irgendwie haben manche die Panik, dass sie eines Tages nicht mehr zeichnen oder malen könnten, deshalb krallen sie sich so an ihre Bilder. Der Preis für das Material dürfte es wohl ja nicht sein...oder?

    Davon sollte man sich lösen! Zerrupfen des Machwerkes oder einmotten ist die beste Lösung, falls es einfach nur mühsam weiter geht.

    Man hört ja sowieso oft lebenslang nicht mehr mit dieser Kunst auf, sobald einen dieser Virus in den Krallen hat.

    Kurz und gut, wichtig bzw. allerwichtigst erscheint mir nur zu sein, dass ein Mensch weiter und weiter malt und das mit dieser inneren Konzentration, dieser seltsamen Sehnsucht und der ewigen Neugier, wohin die Sache letztendlich führt.

    Diese energetischen Schwingungen werden sicher durch Bilder ausgestrahlt, welche mit Leidenschaft und Liebe entstanden. Bei Massenware fehlt diese Ausstrahlung, egal wie hübsch sie auch oft aussieht.

    Anfangen müssen alle, Meister wird ja keiner geboren.
    Signatur
  • Grischa
    Grischa
    du hast recht crash chrissy...so ist es auch bei mir...bis ich mich wircklich entscheide was zu zeichnen oder malen...hab zwar irgendwie viele ideen aber die umzusetzen ist für mich öfters schwer...villeicht ist es das wieso meine Bilder einfach nur Bilder sind dich aussagen das ich ich unter lust loss Zeichne...erst später wo ich sehe das nach was aussicht hab ich spass beim Zeichnen malen und soweiter

    LG Grischa
  • lleiret
    ich würde gar nicht so viel über "die zeichnung" nachdenken, sondern mich "dem zeichnen" einfach hingeben - es also anhand vieler skizzen praktizieren. das bedeutet (für mich zumindest) auch, vom zwingend "gewollten" mental mal abstand zu nehmen und sehen was passiert, wenn hand und auge und hirn sich im gemeinsamen prozess treffen oder versuchen in einem gemeinsamen zustand zu tänzeln. zeichnen ist erfahrung machen und veräussern zugleich und funktioniert meiner meinung nach nur durch die (sich dann aber ändernde) intuition... wie auch immer - zeichnen is das stichwort, ne?
  • 2ariK
    Teriell und Chrissy danke euch.Da ist nichts mehr was man hinzu fügen könnte...ausser
    "duftenden Schweinsbraten mit Sauerkraut" mag ich Chrissy sehr gerne.
    Grüße Kira2
  • Markus Bittermann
    Markus Bittermann
    crash-chrissie

    du sagst es !!
  • tsaG
    Eine Zeichnung ist so lebendig wie die Arbeitsweise des Künstlers dynamisch. Dynamisches Arbeiten setzt viel Sicherheit voraus. Wenn Linien und Schraffuren frisch und mutig gesetzt sind, variieren Strichstärke und Intensität. Das bringt automatisch mehr Lebendigkeit in die Arbeit. Ob das jedem gefällt, ist eine andere Frage. Als Kind gefielen mir penible Zeichnungen besser. Mittlerweile bevorzuge ich "wildere" Arbeiten. Aber nur, wenn die frisch gesetzten Striche auch stimmig erscheinen. Alles Fehlende denkte ich mir dann automatisch. Alles Gute, jerryhill
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