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  • Acrylfarben Übergänge

  • René Acrylfarben Übergänge
    Hallo zusammen,

    ja erst mal sei gesagt das ich froh bin diese Seite
    gefunden zu haben.
    Noch froher wäre ich wenn mir jemand hier sagen kann
    wie ich einen sauberen Übergang mit Acryl malen kann.
    Ich habe schon vieles probiert und auch relativ gute
    Ergebnisse erziehlt aber eben nicht perfekt. Außerdem
    habe ich das Problem das die Acrylfarben auf der Leinwand an manchen Stellen mehr glänzen als anderen.
    Gibt es speziele Pinsel ? Ich male mit Synthetikpinseln.
    Ich habe schon alle Beiträge zu diesem Thema gelesen,
    muß aber sagen das es mich nicht ganz befriedigt hat.
    Es soll eben so perfekt wie nur irgendwie möglich sein, das heißt ich male einen Himmel aus einem Foto.

    Also ich wäre sehr dankbar über ein Feedback
    vielen dank schon mal und Grüße

    René
  • zmaus
    zmaus
    Hi Rene,

    zu den Übergängen kann ich nur sagen, Du musst schnell sein, Trocknungsverzögerer benutzen und dann hab ich immer mit zwei Farbstufen gearbeitet. Also erste war auf der Leinwand, die nächste etwas heller (oder halt dunkler), ein Stück malen, Übergang mit den beiden Farbstufen angleichen, nächste Farbstufe mischen, bis zum Erreichen der Zielfarbe. Aber es muss quasi alles vorbereitet sein, sonst trocknet Dir das unter den Händen wech. Zum Beispiel beide Farben (beim Verlauf des Himmels helles und dunkles Blau) fertig gemischt und die Farbstufen vom dunklen Ton durch immer mehr Zugabe des helleren Tons bis zum Erreichen der Endstufe. Außerdem geht das nur bis zu einer bestimmten Fläche (in Abhängigkeit mit der Pinselgröße). Du kannst also keine Leinwand von 1 x 2 m mit einem Minipinsel im Farbverlauf bemalen, das klappt nie mit Acryl.

    Das mit dem Glänzen ist mir schon passiert, wenn ich Malmittel, Wasser oder sonst irgendwelche Zusätze benutze. Ich weiß nicht, wie man es verhindert. Aber wenn ein Bild fertig ist, kann man durch gleichmäßige Firnis einige Unterschiede weg machen. Sonst kann ich Dir dazu nichts raten, eine Abhängigkeit zu irgendwelchen Pinseln konnte ich nicht feststellen - was aber natürlich nicht heißt, dass es das nicht gibt. ;o))

    Ich wünsch Dir viel Spass hier und natürlich beim Malen und stell doch mal was ein.

    LG, Sabine
    Signatur
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Also der Glanz rührt einerseits von Zusätzen her, andererseits von der Schichtdicke und vielleicht auch unterschiedlichem Saugvermögen des Grundes. Es gibt nämlich durchaus auch Acrylfarben, die per se glänzend auftrocknen. Golden Heavy Body zum Beispiel.
    Zmaus hat schon das wichtigste bezüglich der Übergänge geschrieben; ein Tipp wäre auch noch, in Graustufen zu untermalen und dann mit tranparenten Farben zu übermalen. Ewig dauert es, wenn du ganz viele dünne Lasuren übereinanderlegst, aber das klappt auch. Du wirst aber ohne große Übung (ich beneide die Leute, die das in Acryl beherrschen!) nicht auf Anhieb solche Verläufe wie in Öl hinbekommen.

    Viel Erfolg! Gruß - J.
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  • efwe
    efwe
    -man trage viele schichten waessrig auf -der pinsel darf nicht ruhn-kreuzweise verstreichen-amschluss keinen druck mehr auf pinsel ausueben-- dann klappts -auch mit acryl-- :)
    Signatur
  • Markus Schon
    Markus Schon
    Was die Übergänge betrifft, ist alles gesagt. Habe die Erfahrung gemacht, dass das durch hinzumischen von Malgel (zB. von Gerstaecker) die Mattheit der Farbe, die durch das Verdünnen mit Wasser hervorgerufen wird, verhindert wird.
    Signatur
  • Phrae
    Phrae
    Hallo René,
    noch eine Ergänzung. Wenn Du gleichmäßige Farbverläufe erzielen willst, solltest Du den Malgrund vorbereiten. Gerade weil Acryl so schnell trocknet, ist es wichtig, stark saugende Gründe ausreichend zu grundieren. Eine herabgesetzte Saugfähigkeit hilft ausgezeichnet für Dein Vorhaben. Das ist jedenfalls meine Erfahrunng. Mach doch mal einen Versuch auf der glatten Seite einer Hartfaserplatte. Ausreichend heißt, ggf. mehrere Schichten Grundiermasse (Kunstharzbinder, Lithopone oder Zinkweißpulver und Wasser) nach vollständiger Trocknung (wichtig!) der jeweiligen Vorgängerschicht möglichst gleichmäßig aufzutragen. Jeder hat da so sein Rezept. Ich mische für die erste, dünnflüssige Grundierung im Verhältnis 2:1:6, für die zweite 3:2:4 und für die dritte 3:3:3. Je mehr Kunstharzbinder drin ist, desto geringer wird die Saugfähigkeit sein. Der letzten Mischung gebe ich manchmal auch schon den Grundton der Hauptfarbe bei. Ich finde, dass für diesen Zweck mehrere dünne Schichten eine weit bessere Wirkung erzielen als eine oder wenige dickere. Das gilt genauso für den Farbauftrag. Hauptsächlich heißt es üben, üben, üben ...
    MfG
    Phrae
    Signatur
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