KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Kunstform Fotografie

  • imihsas
    Meiner Meinung gibt es drei Arten von Fotografen, wobei ich hier schon mal klarstellen muss das das unabhängig von einer Wertung der Ergebnisse sein muss:

    1) der Hobbyfotograf, auch genannt Amateur , der s.g Liebhaber... er knipst meist willkürlich Motive seiner Wahl ohne ein bestimmtes Thema zu verfolgen, auch ist sein technisches Know How meist noch nicht ausgereift. Oft wirken diese Arbeiten beliebig, zufällig, haben meist keinen eigenen künstlerischen Kontext.

    2) der professionelle Fotograf ist gelernt, beherrscht die Technik aus dem FF besitzt professionelles Equipment , lebt meist von Auftragsarbeiten . Mir persönlich ist aufgefallen, das professionelle Fotografen oft sehr technisch an eine Aufgabe herangehn.. ihnen ist oft eine perfekte technische Umsetzung wichtiger als ein künstlerischer Inhalt, dadurch wirken diese Arbeiten für mich sehr oft starr, kalt und ausdruckslos. Ausnahmen bestätigen aber auch hierbei die Regel

    3) der Fotokünstler verfolgt ein bestimmtes Thema, ihm ist die technische perfektion oft nicht so wichtig wie der Inhalt. Er setzt alle verfügbaren Mittel ein , um dieses Ziel zu erreichen. Das kann auch bewusst technik sein, die zb amateure verwenden.

    Ich denke mal aus allen drei kategorien können gute arbeiten entstehen, müssen aber nicht... abgesehen davon gibt es natürlich auch amateure die technisch 1 a ausgerüstet sind, ein thema verfolgen und künstlerisch wertvolle fotos machen, wie auch profis die sehr ansprechende Fotokunst produzieren, oder aber auch Fotokünstler die wie Amateure knipsen in einem speziellen künstlerischen Kontext...

    wenn man sich dessen bewusst wird , kann man eigentlich entspannt arbeiten... ob nun mit spassfaktor oder nicht ( ich denke für ein gutes foto geht so mancher ganz schöne strapazen ein) . Die Fotografie lehrt uns einen neuen Blick auf unsere Umwelt, man kann sich aber auch hinter der Kamera verstecken um seine voyeuristischen Vorlieben ungestört ausleben zu können... in jedem fall ist eine art sucht, die einem befällt, und die befriedigt werden will..
  • theodor hahn
    ich fotografie mein leben, meine familie und freunde, was halt so passiert...
  • scarlet kuhn
    scarlet kuhn
    landschaften, sonnenuntergänge, blumen, alter straßenschilder...alles, was schön ist. vielleicht ein bißchen kitschig, aber das mag ich eben. :)
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo sashimi,

    Du hast das sehr gut sortiert, so ungefähr sehe ich das auch. Jeder Bereich hat seinen Sinn und seine Erfüllung, sie stehen nebeneinander, manchmal gehen sie ineinander über, manchmal entfernen sich sich voneinander. Jeder findet natürlich den Bereich, in dem er sich selber wiederfindet am besten und verteidigt ihn.
    Da wir hier in einem Kunstforum sind, kriegt der Bereich künstlerischen Fotografie den größten Stellenwert.
    Für den Hobbyknipser gibt es unzählige Fotoportale und den Fotografenmeister der Hochzeits- und Portraitfotos herstellt in Hochglanz und gerahmt, findet man in der Funktion sowieso nie in einem Forum.
    Hier soll es natürlich am ehesten um die Fotografie des Fotokünstlers gehen, der weitestgehend unabhängig von der Technik seine inhaltlichen Ideen umsetzt.

    Im Moment ist es bei mir die s/w Fotografie mit einer analogen Mittelformatkamera, der russische Nachbau einer Hasselblad. Sie hat es mir angetan, denke und arbeite den ganzen Tag daran. Bücher zum Studieren, Einzelteile damit die Technik funktioniert, Testfilme belichten um vertraut zu werden, mit 6x6 Suchermaske ins Gelände gehen um Motive zu Erspüren, externen Handbelichtungsmesser und Rollfilme besorgen, Zubehör für die Entwicklung der Filme usw.
    All das sind Aufgaben die erfüllt werden müssen bevor es raus geht in die Landschaft um künstlerische fotografische Bilder aufzunehmen die dem Anspruch von Inhalt und Form standhalten.
    Im November hat es geregnet und geschneit, jetzt im Dezember ist es so kalt, da sind Außenaufnahmen mit Qualität unmöglich umzusetzen, so bleibt das Ministudio mit Dauerlicht und Diffusor um Filme zu belichten.
    Die Frage ist, welche Motive lassen sich in einem Ministudio für die künstlerische Fotografie verwenden?
    Da kommt es wohl in erster Linie auf das Thema an das behandelt werden soll und da ist der aktuelle Arbeitstitel "Babotschka - Abgründe überbrücken".
    бабочка ist russisch und bedeutet Schmetterling, das ist ein Symbol für die Psyche=Seele, also "seelische Abgründe" und die Überbrücken. Diesen Titel habe ich soeben erarbeitet und recherchiert anhand der vorhandenen Figuren und dem Netz.
    Das ist jetzt alles mehr laut gedacht als in die Runde gefragt aber da ich gerade auf die Fragestellung komme, vielleicht weiß jemand was?

    gruß fluuu
    Signatur
  • imihsas
    möcht auch in nächster zukunft filme selbst entwickeln... klingt alles ziehmlich kompliziert, auch wenns angeblich recht einfach sein soll.. naja probieren geht über studieren...

    für dein ministudio eignen sich ja eh deine miniaturen...bau dir doch kleine sets, bühnen etc wo du sie inszenieren kannst.. ich hab mir auf diversen flohmärkten einen fundus an requisiten angelegt, wie puppen, stoffen, devotionalion usw... mit denen kann man themen solcher art perfekt umsetzen... auch wenn du mit labortechnik schon zu tun hattest, ist sicher rein technisches experimentieren interessant... denk da an araki, dessen negative versehentlich gefrohren wurden, und der diese effekte bewusst dann nutze... ach da gibts noch sooooviel zu erkunden...

    hab vor kurzem einen netten vergrösserer geerbt, der für mittelformat geeignet ist.. nun fehlt mir bloss ne entsprechende dunkelkammer... grummel... am liebsten würd ich ja auf experimentelle materialien belichten.. aber wie das genau geht hab ich noch null ahnung.. hmm
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    @sashimi: S/W-Filme zu entwickeln ist erfahrungsgemäß wirklich einfach, das kann man notfalls mit einer einfachen Entwicklertrommel im vorübergehend leergeräumten Kleiderschrank machen ;)

    Mir stellt sich hier die Frage:
    Muss denn "künstlerische Fotografie" zwangsläufig analog sein? Die digitale Fotografie hat m.E. die gleiche Existenzberechtigung und sie ist deutlich preisgünster zu betreiben.
    Signatur
  • imihsas
    ne muss nicht zwangsläufig analog sein... bei mir wars halt so das ich auf den geschmack gekommen bin... und schon allein formattechnisch einfach ganz anders zu arbeiten ist mit mittelformat, als mit dem 2:3 format meiner digit. spiegelreflexkamera... arbeite aber auch zb mit ner holga mittelformat toycamera... bei der die ergebnisse wenig kalkulierbar sind, weil man nur 4 einstellungsmöglichkeiten hat... ich persönlich steh ja weniger auf perfektionistische technik... wies kommt so kommt es.. da ist mir meine rolleiflex fast schon zu "glatt" ... wirkt dann schnell zu schön, oder bieder.. ich denke so benötigt jede kamera seine eigenen sujets... dadurch hat man halt auch mehr ausdrucksmöglichkeiten, die mit einer digital kamera nicht abzudecken sind, oder auf die man gar nicht kommen würde ...

    p.s hab leider keinen kleiderschrank in dem ich reinpass... :0)
    aber zum glück gibts ja wechselsäcke... bin schon gespannt wie der funktioniert... ich hoff ich muss da nicht reinkraxeln wie in ein ganzkörperkondom...
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo sashimi,

    Deine Ansichten gefallen mir, so ähnlich sehe ich den Umgang mit der Fotografie und der Kunst allgemein auch, bloß nicht zu glatt und zu perfekt. Wenn man ehrlich ist, ist der bewusste Mensch auch voller Ecken und Kanten. Nur die 100% angepassten Menschen haben eine oberflächliche Glätte und Perfektion.

    Natürlich ist künstlerische Fotografie auch digital möglich, siehe meine Website in der Signatur, jedoch ist die analoge Fotografie wesentlich handwerklicher und anspruchsvoller was das Einwirken des Menschen angeht und auch das authentische Erleben im Prozess der fotografischen Aufnahme. Dann noch mit Mittelformat bei dem die Negative 6x6 cm groß sind und es stellt sich ein ganz erhabenes und feinstoffliches Gefühl ein das mit digitaler Technik nicht zu erreichen ist, es ist anders.

    Da bei der in der Bucht ersteigerten Tageslichtentwicklerdose ein Teil fehlt und sie nicht zu gebrauchen ist, muss ich nun auf Dose und Sack umsatteln. Ist viel Einarbeitung nötig, das dauert.

    So sehe ich es auch sashimi, es gibt so viele Bereiche die man entdecken, erforschen, kreativ ausfüllen und künstlerisch Verwerten kann, es ist die wahre Pracht, da wird mir für das Ministudio mit Sicherheit etwas einfallen...

    gruß fluuu
    Signatur
  • imihsas
    ich denke mal an technik kann man sich halt gut anhalten, sprich, wenn der inhalt und ausdruck fehlt und die technik trotzdem noch 1 A ist, wird es trotzdem noch als gut empfunden.
    ja vielleicht hat das was mit angepasstheit zu tun, oder einfach mit dem unfähigkeit andere werte zu akzeptieren oder zu erkennen.. auf der anderen seite gibt es natürlich auch fotokünstler die mit perfekter technik geniale fotokunst schaffen.. wo der inhalt dann noch unterstrichen wird durch den aha effekt.. gursky ist da sojemand der mich immerwieder fasziniert... und ich mich dann doch immerwieder dabei ertappe mich zu fragen, wie zum henker hat er das wohl gemacht??

    fotografie ist ja , denk ich mal für den fotokünstler nur ein werkzeug, für den kommerziellen fotografen ist es vermutlich das bestreben sein werkzeug perfekt zu beherrschen, um ja nicht als dilletant dazustehen in der fotografenriege.. schon blöd so ein gruppenzwang..:0)
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ... erfrischend zu lesen Deine Texte. Denke auch, man muss verschiedene Fotomotivationen unterscheiden, der Fotokünstler legt zunächst das Hauptaugenmerk auf den Inhalt und gestaltet die Form angemessen, das kann auch Lomographie sein.
    Die meisten Leute die ich in Fotoforen erlebe konzentrieren sich auf die Technik und die Perfektion, da ist das entstandene Bild nur ein Beleg für hochwertige Technik. Das hat nichts mit Kunst zu tun.
    Wenn man dann allerdings eine Größenordnung wie Gursky erreicht hat, dann fließen guter Inhalt und hochwertige Technik zusammen und es entstehen Bilder mit Millionenwert.

    Da ich mir keine digitale Hasselblad H3D 39 für etwa 30.000 € leisten kann und möchte und auch das Wünschen zu Weihnachten nicht viel Helfen würde, bleibt es dabei, dass die Aussage des Bildes vom Inhalt bestimmt wird und nicht vom verwendeten Gerät.
    Aber auch ein Blinder kann mit einer teuren Kamera nicht Sehen, jedoch ist es möglich - wer Sehen kann, eine Suchermaske zu verwenden, um gestaltete Bilder wahrzunehmen.

    gruß fluuu
    Signatur
  • ezaels
    Photokünstler??
    Was macht der - mit Photos jonglieren??

    Das Problem beim Photographieren in Verbindung
    mit dem Begriff Kunst ist, daß dabei ohne das wirkliche und wesentliche Handeln des Künstlers,
    der Künstlerin ein Werk entsteht(entstehen kann),
    das auf der Basis unverstandener Technik gelingt.
    Zudem existiert nur in wenigen Fällen wirklich
    etwas, das den Begriff Original inhaltlich füllt.

    Ich sage Photographieren kann Kunst sein,
    doch mit den Bildern fängt der Huddel an:
    Material selbst beschichtet? Konfektioniert?
    Kamera selbst gebaut? Negative, Bilder selbst
    entwickelt? Ich frage so lästig, weil ich auf
    der Suche nach einem Original bin.. wo ist
    es??

    den
  • imihsas
    nimm das negativ, oder das file... wennst schon nach dem begriff original in der fotokunst suchst... in zeiten von neuen medien, videokunst, virtuellen installationen, ist die bindung der kunst an ein vermeindliches original aber längst schon überholt..
    die originalität erhält das werk durch die signatur, und die nummerierung, ähnlich wie bei einer druckgrafik... meines wissens nach spricht man in der fotografie sogar deffinitiv bis zu einer auflage von 4 exemplaren von "originalen"... lasse mich aber gerne eines besseren belehren..
  • ezaels
    Besser kann will ich nicht, aber das sind
    nur Annäherungen an den Originalbegriff.
    Beim Drucken (Künstler, von Hand) entstehen
    weit mehr Originale als vier Stück. Diese
    sind ohne Zweifel Originale.
    Das Problem der Bilder, die durch Photograph-
    ieren entstehen, ist, daß die notwendige Tech-
    nik zu deren Herstellung weitestgehend fertig
    gekauft und angewendet wird, bzw Arbeiten nicht
    selbst ausgeführt werden.Die Einflußnahme auf
    das Bild ist meistens zu gering - im Vergleich
    mit gezeichneten, gemalten oder selbstgedruckten
    Bildern, die - das ist Voraussetzung - auf/aus
    einem leeren Träger entstehen.

    Ich photographiere selbst - aber meine ganzen
    Photos haben inzwischen mit dem Begriff Kunst
    Nichts mehr zu tun.. es sind halt Photos, nicht
    mehr und nicht weniger.
  • imihsas
    was ist dann mit den bildhauern, die ihre figuren, kreationen von zb glasbläsern verwirklichen lassen... die fertigen arbeiten wurden auch nicht von künstler hand selbst gefertigt und gelten dennoch als originale.. ich würde mal sagen sobald ein künstler die arbeit freigibt, sei es nun von einem kommerziellen fotostudio oder von hand gefertigt, stellt sich die frage nicht mehr ob nun selbst gemacht oder nicht.. gibt ja auch viele künstler die bewusst malen lassen, von studenten, assistenten etc.. die führen quasi regie und signieren ihr werk am schluss, haben aber möglicherweise nie den pinsel in der hand gehabt... jeff koons arbeitet so zb.. sind seine arbeiten keine originale mehr ? die verbindung zwischen handwerklicher umsetzung und künstlerischer idee muss imho nicht in der selben person gefunden werden, das obliegt der arbeitsweise des jeweiligen künstlers.. in der fotografie ist es naheliegend die umsetzung einem labor zu überlassen, es gibt ja auch durchaus labor die auf die bedürfnisse des künstlers eingehen und sich auf die zusammenarbeit spezialisiert haben...
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    das sind ja Plattheiten, wo ist das Original? Natürlich im Kopf des Menschen der sich kreativ auseinandergesetzt hat. Der Gegenstand, das Produkt, das Materielle ist immer austauschbar, das Original besteht aus den Gedanken, der Idee im Kopf und wird dann, damit es Mitmenschen oder Publikum anschauen, anfassen und wahrnehmen können auf einen Träger übertragen, aus einem Material gearbeitet oder anders umgesetzt.
    Darin besteht ja die Kunst, im menschlichen Geist und nicht im Produkt.

    gruß fluuu
    Signatur
  • ezaels
    Mit den Bildhauern, die nicht selber skulpten, den
    Leuten, die nicht selber ihre Druckplatten schneiden,
    oder nichtmal beim Andruck dabei sind, den Malern,
    die malen lassen usw uä - mit denen ist es nicht weit her.

    Plattheiten??
    Tja, du redest dann wohl von Photos, bester
    fluuu, denn dieses kleine Detail, das Original,
    wird in der immer zügig weiter in den schönen
    Fortschritt schreitenden Welt mehr und mehr
    zum Punkt an dem sich ein Werk von beliebig
    reproduzierbarer Ware abscheiden läßt.

    Mit dem kreativen Moment des Photographierens
    gebe ich dir uneingeschränkt Recht: es ist (es
    kann sein) ein richtiges Lampenfest der Kreativi-
    tät verbunden mit Anwendung von Erfahrung und
    Technik mit mehr oder weniger vollem Körperein-
    satz. Wenn nur diese dumme Sache mit den Photos
    nicht wäre...
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    sleaze, nimm es mir nicht übel, gegen Kritik und Provokation habe ich nichts aber Deine Texte sind reine Selbstbefriedigung, sie haben keinen Zusammenhang zu dem Dialog zwischen sashimi und mir.
    Sie haben keinen Witz, keinen Humor, keine fachlichen Fakten, keine Gefühlsdarstellung und nichts befruchtendes, in meinen Augen einfach nur wichsen mit uns als Vorlage.
    Dafür ist mir die Erläuterung um das Thema Fotografie zu schade, es ist meine Selbstständigentätigkeit und somit existenziell.
    Mit Selbstbefriedigung, so schön es ist, hat man sein Dasein noch nie ausfüllen können, davon kann man nicht leben, weder moralisch und na ja, finanziell natürlich auch nicht.
    Also, entweder Du hast etwas konstruktives beizusteuern oder Du lässt es ganz, das ist meine Bitte...

    gruß fluuu
    Signatur
  • ezaels
    fluuu, was soll ich nur mit dir machen??
    Einige Zeit ist es her, da dachte ich noch,
    daß du tatsächlich etwas zu sagen hast, wenn
    du ein bestimmtes Forum mit dem Kampfruf
    'Laberforum' überzogen hast - aber heute wissen
    wir beide (und eine Menge Leute mehr) es besser.

    Weil dir der Verlauf des threads nicht passt,
    wirfst mir allerlei Sachen vor. Das will jetzt
    wieder mir nicht passen, schließlich wird es
    bei diesem Thema nur zu tieferen Erkenntnissen
    kommen, wenn man jeden Punkt der Situation in
    Frage stellt oder zuläßt, daß dies Andere tuen.
    Von diesen Sichten hast du dich verabschiedet,
    führst dich hier wie ein Altgeselle auf und
    klammerst dich an dein bürgerliches Existenzchen,
    als ob das tragfähig genug wäre für einen Ahoi
    -Künstler, der auf große Photofahrt gehen möchte.

    Fröhliche Belichtung zukünftlich, fluuu,
    bis mal in einem andern thread.
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...tja, bei einem von mir eröffneten Thread nehme ich natürlich erst Recht Einfluss auf den Verlauf und den Inhalt, ist doch logisch, sonst könnte man alles sich selbst überlassen. Bei einem von mir angefangenen Bild wirkt zwar die Umwelt gestalterisch mit, auch bei der Fotografie aber ich überlasse es nicht sich selbst und wirke ganz direkt gestalterisch ein.
    Damit sind wir wieder beim Threadtitel "Kunstform Fotografie". Der Unterschied zum Knipsen was gerade vor die Linse kommt, auch Schnappschüsse, gegenüber der Kunstform ist ja gerade das gestalterische Einwirken und der Überbau aus Denken und Geist.
    Es gilt inhaltlich ein ganz klar definiertes Ziel zu erreichen und das mit jedem einzelnen Bild. Oft hat dieses Ziel einen direkten Zusammenhang mit der Gemeinschaft und der Umwelt, eine Sichtbarmachung...
    Natürlich spielen dabei Zufall, Glück, Gespür, Intuition und andere vorhandene Kräfte eine wesentliche Rolle aber die Wirkung des Menschen ist Bedingung.

    gruß fluuu
    Signatur
  • Renatus
    Renatus
    Wärbung:
    Hier sind ein paar Fotos, die etwas krass sind, provozieren, aktuell sind - aber auch sehr schön die Persönlichkeit des Fotografen und den etwas verängstigten Zeitgeist ausdrücken.

    http://pic.photobucket.com/bwe.png
    Mehr davon gibts hier:
    http://www.art-intensive.de/kissel.html

    Auf Fotos klicken !

    Liebe Grüße

    Renatus
    Signatur
  • Seite 2 von 4 [ 70 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen