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  • Kunstform Fotografie

  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo Renatus,

    Beispiele für künstlerische Fotografie kann man viel finden im Netz, dieses Beispiel ist krass und die Bilder sind stark in der Wirkung.
    Mag nur selten schwarze Hintergründe bei Websites und hatte keine Lust mich länger auf zu halten.
    Schade auch, dass Du nur den Link einstellst und keinen eigenen Standpunkt dazu beschreibst. Das wäre mal interessant, Deine Position zu Deinem gezeigten Beispiel...

    gruß fluuu
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  • Renatus
    Renatus
    Meine Position zu dem gezeigten Beispiel ist schwierig darzustellen. Ich kenne den Künstler gut und darum wundert mich kaum noch, welche Krassen Ideen er umsetzt.
    Bzw. noch im Kopf hat. Ich würde gern ein anderes nehmen. Weil ich nicht das in meinen Augen beste Foto hier reinsetzen wollte, aber ich machs nun.
    Der Künstler ist bis auf seine Selbstdarstellung total liebenswert und herzlich.
    Seine Bilder sind in meinen Augen, eine Selbstdarstellung ohne Kompromisse und voller Ironie.

    Sie treffen in erster Linie den Nerv der Zeit, der Bedrohung, Ungewissheit und des Irrsinns. Sie schlagen jetzt aufs Gemüt, obwohl sie schon so alt sind.

    Ich mag z.B. das Foto " Love me" mit dem Sprengstoffgürtel. Nicht weil es schön ist, sondern weil ich Mitleid empfinde.

    http://pic.photobucket.com/bwe.png

    " Da ist einer so verzweifelt, und verrückt, sich mit einer Aufforderung nach Liebe auf dem Helm - und um den Bauch mit einem Sprengstoffgürtel zu präsentieren."

    Das dachte ich beim ersten Moment (2002)

    Selbst wenn man den Mann lieben möchte, würde man es Aufgrund des Aufzugs ( Sprengstoffgürtel) nicht tun. Man würde sogar davon rennen und zusehen das man Land gewinnt. Die Ironie - wie man sich selbst im Weg stehen kann ist Großartig dargestellt.

    Ich finde es treffend.
    Unglückliche Menschen ohne Liebe, ohne Hoffnung, bringen sich und andere eher in Gefahr. Z.B. wenn jemand ihnen etwas positives verspricht, sei es auch nur das Himmelreich,
    nach einem Attentat
    - was man ihnen glaubwürdig verkauft.
    Dann sehen sie vielleicht wieder einen Sinn im Leben und sei es auch nur dem Leben ein dramatisches Ende zu setzten. Aber diesen Ausweg bekommen sie heute durch dritte ( Religion, Politik, Wasweissich ) induziert.

    Wenn man seiner Aufforderung " Love me " nachkommt. Legt er den Sprengstoffgürtel, den Helm und die Maske bestimmt wieder ab. Doch das Bild lässt es absolut offen, der steht so entschlossen da. Aber entschlossen zu was ? Auf jeden Fall entschlossen zu posen ;o)

    Eigentlich habe ich einen Faible für Abstrakte Fotos, Makros, Mikros, Oberflächen.

    Liebe Grüße Renatus
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo Renatus,

    das ist eine großartige Bildbetrachtung und ein spannendes Bild. Es besticht nicht in der Ästhetik durch Farbe und Form, es ist eher ein Konzept dahinter.
    Diese Verbindung zwischen Soldat mit Sprengstoffgürtel und dem Slogan 'liebe mich' hat schon was. Nicht nur politisch auf Selbstmordattentäter bezogen, obwohl das schon dramatisch ist, sondern auch psychologisch. Der der nach Liebe und Nähe schreit kann jeden Moment in die Luft fliegen und niemand traut sich ran. So bleibt er einsam, ungehört, isoliert, hat keine Lust mehr und möchte am liebsten explodieren mit den unerwiderten Gefühlen. Diese Tragik wird stark in dem Bild sichtbar...

    gruß fluuu
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  • Renatus
    Renatus
    Genau - das ist es was es auszeichnet.
    Jeder steht sich schonmal selbst im Weg, auch in der Liebe, im Beruf, beim durchsetzen von eigenen Interessen und auch in der Kunst.
    Wenn es mir auffällt, das ich mir selbst im Weg stehe, sehe ich mir das Foto an, oder male selbst eins.
    Dann lache ich mich aus, sortiere somit meinen Hormonstoffwechsel neu und die Welt ist wieder o.k.!

    Liebe Grüße

    Renatus
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo Renatus,

    sich selbst im Weg stehen ist wohl eine verbreitete Form von Verhinderung und Unzufriedenheit. Dazu gehören die vielen Glaubenssätze, Regeln und Gesätze die von außen einwirken und mangels eigener Inhalte übernommen werden. In der Kunst und somit auch in der Fotografie ist das das Ende aller freier Kreativität. Fanatismus z.B. legt künstlerische Arbeit lahm, es geht jedes Gespür verloren.
    So ist ein Sprengstoffgürtel nicht völlig Sinnlos aber im Zusammenhang mit Nähe und körperlicher Zärtlichkeit absolut paradox.
    Sehe grade, Du kommst aus Düsseldorf, da wo es eine berühmte Kunstakademie gibt und der derzeit teuerste Fotograf der Welt, Andreas Gursky, lebt. Hat das einen Einfluss auf Dich?

    gruß fluuu
    Signatur
  • Renatus
    Renatus
    Düsseldorf hat Einfluss auf mich genommen.
    Ich habe die Firma Düsseldorf inzwischen durchschaut...,Düsseldorfs Stadtregierung ist verdammt Krass und dafür muss ich mich nicht auf Informationen dritter verlassen.
    Könnte Bücher damit füllen. Darf ich aber nicht.

    Mit Künstlern hatte ich immer mal zu tun, damals auf Partys, in Kneipen, in Ausstellungen, auf der Strasse - Hier ist Kunst wohin man schaut - bei mir vor der Tür eine Skulptur und 50 Meter weiter eine 10 Meter Edelstahl Installation, 70 Meter weiter eine 6 Meter Kupfer Installation. Kunst an Gebäuden und in Hinterhöfen. Andere Richtung 700 Meter - die Kiefernstrasse ( Komplett gesprayt) schön bunt.
    Andreas Gursky treibt sich wohl in anderen Umlaufbahnen herum als ich.

    Habe selbst mal zu der Kunsthallen Ausstellung "zurück zum Beton" über Punk in Düsseldorf einen Beitrag geleistet. Eine Webseite für einen Punk Fotografen gebaut. Viel Arbeit und einen unehrlichen Auftraggeber. 300 Stunden Arbeit - kein Geld, keine Entschädigung.

    Meine eigenen Fotoarbeiten wirken etwas zielstrebiger als meine Action Paintings.
    z.B. Die Landschaft Arrangements in Asche.
    Ich versuche mit den Fotos mineralisch, felsige Strukturen zu simulieren. Hier mal ein paar Beispiele...
    http://pic.photobucket.com/bwe.png

    http://pic.photobucket.com/bwe.png

    Edit: 21.03.08 ( Oster-Eier färben )
    Strange worlds in my hands.
    http://i20.photobucket.com/albums/b216/Renatus2006/worldsinmyhands_BW_min.jpg

    Liebe Grüße Renatus
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    bin in der analogen Fotografie mit der Hasselblad ganz aktuell auf das Thema Steine, Gesteinsstrukturen und Fels gestoßen. Dieses harte und teilweise raue Material, nur grob bearbeitet und manchmal vom Wasser mit ganz weichen und runden Formen versehen aber immer mit einer Seele wenn man sie den Sehen kann. Das klingt nach interessantem Thema, da bleibe ich dran...

    Ansonsten läuft meine große Fotoausstellung mit Skulpturen unter dem Titel "Lichtgemalte Zweisamkeit der Gegensätze" nicht nur erfolgreich im Sinne der erlebten Arbeit, dem Aufbauen und der Vernissage, sondern auch durch richtig guten Verkauf und dabei ist erst Halbzeit, sie ist noch bis 15.6. präsent.
    Einzige was noch fehlt ist die Einladung eines Galeristen aus München oder einer anderen großen Stadt. Vielleicht kommt es noch...

    gruß fluuu
    Signatur
  • iwid
    Nein, ich betreibe keine künstlerische fotografie, weil ich kein künstler bin. Das vorneweg.

    Ich nutze einerseits ne nikon d50 und seit kurzem eine canon 400d sowie, je nach lust, laune und wetter, meine kleinen digis. Letztere um sowas wie digitale lomografie zu betreiben: Camera in die hand nehmen und aus der hüfte grob anvisieren und abdrücken. Macht spaß, zuhause die ergebnisse zu betrachten und anfangs rund 1% davon zu bearbeiten - der rest ist müss, temndenz allerdings fallend. WIe gesagt, keine kunst. Auch keine kunst, aber es gefällt mir: Strukturen zu sehen und zu fotografieren, ob das abblätternde Farbe an einer regenrinne ist, ausgebleichte, angekratzte plakate, was auch immer.

    Und wenn ich groß bin, dann mach' ich richtige kunst - wird sich doch einer finden, der mir sagt, was das ist?!
  • k-ztul
    hallo,
    also ich fotografiere mit einer "lumix fz8" und einer "Beroquick KB135"
    mit Technik kenne ich mich nicht besonders aus, da ich mir alles nur per learning by doing, Autodidakt aneigne.
    in meiner Fotografie dreht sich das meiste um Serien von 5 bis 10 Bildern die sich um ein Thema bewegen, ich habe auch dokumentarische ansetzte, fotografiere Tier, Insekten und auch pflanzen, aber am meisten drehen sich meine nehmen rund um Stichwörter wie zb, "Nacht, zerfall, Müll, Zerstörung, Rückstände"
    viel Melankolie und viel schwartz weiß, viel urbanes.
  • Gris 030
    Gris 030
    dieser meine


    Diavolezza-Rückblick

    kommentar passt hier auch rein ;)
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    dieser meine


    Diavolezza-Rückblick

    kommentar passt hier auch rein ;)


    Meinst Du diesen Text?


    ich ja sowieso.
    das gefällt mir auch wieder sehr.
    was ist ein pofilter? überhaupt, ich hab im urlaub meine alte spiegelreflex mitgehabt und wieder sehr viel spaß dran gefunden.jetzt will sich mein schwager auch eine kaufen, aber eine digitale.
    hast du tipps zur kamera oder vielleicht ein paar tricks um "bessere" fotos zu schießen?
    gruß
    grins2


    Bis Du Dir sicher, dass diese Anfängerthemen, habe im Urlaub geknipst und der Schwager will ne ganz tolle, hier reinpassen? Mach doch einen neun Thread auf für Anfängerfragen und Kaufberatung.
    Hier waren wir schon bei Bildbesprechungen von welchen die künstlerische Fotografie Studieren aber alles kann sich Wandeln...

    gruß fluuu
  • Gris 030
    Gris 030
    na dann flieg mal weiter da oben!
    hei ei ei
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Grundsätzlich ist meine Ansicht, wenn es beim künstlerischen Prozess darum geht wie man viel Geld verdienen könnte, handelt es sich schon nicht mehr um Kunst, bestenfalls um handwerkliche Auftragsarbeit. Wir leben nicht mehr in Zeiten in denen ausschließlich die Kirche künstlerische Arbeit per Auftrag ermöglichte. So ist es auch in der künstlerischen Fotografie. Ihr scheint noch nie etwas von Andreas Gursky gehört zu haben, er lebt in Düsseldorf ist 53 Jahre alt und derzeit der berühmteste künstlerische Fotograf der Welt, seine Bilder werden bei Sotheby’s für Millionen versteigert.
    So ist der Anspruch zwischen Hobby und künstlerischer Arbeit neben der Qualität vor allem die Schwere des Inhaltes. Betreibe meine Hobbys ganz bewusst um sinnloses zu Tun zur Erholung und Entspannung, die künstlerische Arbeit dagegen ist Schwerstarbeit was z.B. die Überwindung angeht bestimmte Themen anzupacken.
    Ansonsten stimme ich Joseph Beuys zu mit meinen eigenen Worten formuliert: Jeder Mensch ist ein Künstler wenn er es versteht seine schöpferisch/kreativen Fähigkeiten für die Gemeinschaft nutzbar zu machen.(soziale Plastik und erweiterter Kunstbegriff)
    So gesehen ist es für das Zusammenleben der Menschen gut wenn viele diese künstlerischen Fähigkeiten entwickeln und in die Gesellschaft einbringen.

    gruß fluuu
  • Bernd Saller
    Bernd Saller jo
    gibt ja vieles was man auch mit knipsgeräten machen kann ... und jeder sieht das wahrscheinlich etwas anders ... ich könnte euch z.b. amateurbilder aus der zeit von cartier-bresson zeigen, die ich genau so gut oder genau so schlecht wie seine finde ... alles geschmackssache und natürlich auch geschäftemacherei ... siehe den kunst-hype auf die tichy-fotos ... sowas könnten meine kids auch im schwimmbad oder sonstwo machen ... und machen das auch ... müsste ich mal auf alt machen, mir nen langen bart ankleben und meinem psychodoc ne irre geschichte erzählen warum ich sowas knipse ... alles fürn a... ;-)
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo Bernd Saller,

    wie bist Du denn drauf, völlig frustriert und total genervt.
    Es ist wie bei allen geistigen Dingen, es spielt sich im Kopf ab, so auch der Wert von fotografischen Bildern und den Menschen die sie geschaffen haben. Natürlich ist es Geschmackssache und Geschäftemacherei wie alles auf der Welt aber worum geht es als Einzelner letztendlich? Mir geht es darum, dass ich mit der schöpferischen Arbeit etwas schaffe das mir ein Gefühl für mich selber gibt und Kommunikation mit der Gemeinschaft ermöglicht, man nennt es Leben.
    Da sind historische Vorbilder wie Henri Cartier-Bresson einfach angenehm in der Vorstellung, ob seine Bilder nun 'besser' oder 'schlechter' sind als die eigenen ist dahingestellt, er hat mit den Bildern ganz allgemein überlebt sonst würdest Du ihn nicht erwähnen und davor habe ich Achtung.
    Was tichy-fotos angeht ist es genauso wie mit Helmut Newton ein Star seiner Zeit mit aufreizenden Aktfotos, habe die Biografie gelesen und seit dem ist mir schlecht was Aktfotografie betrifft. Diese spektakulären Magazinfotografen wird es immer geben so lange die Medien eine Macht haben, es bedeutet Geld.
    Da ist Lomographie etwas ganz anderes, habe ich mich auch mal mit auseinandergesetzt, ist ein wunderbarer Prozess der Bildentstehung nur als individuelle persönliche Aussage nicht geeignet, Lomos sehen fast alle gleich aus egal wer sie gemacht hat.
    So will ich mich in der schöpferischen Bildentstehung mit Themen beschäftigen die mir unter den Nägeln brennen, eine Überwindung kosten und für das Publikum in der Gemeinschaft von Interesse sein können.
    Das ist ein beschwerlicher langer Weg aber er lohnt sich, so viel weiß ich nach dem bisher zurückgelegten, halte manchmal inne und gehe weiter...

    gruß fluuu
    Signatur
  • Bernd Saller
    Bernd Saller naja
    jedem das seine ...
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...genau, jedem das seine, dazu gehört jedoch, dass man zumindest das Eigene würdig zu Behandeln weiß und in der Lage ist den Selbstwert zu Vermitteln ohne den Lobgesang von außen zu brauchen. Ich weiß das ist sehr schwer aber der Wert ist der künstlerische Prozess und den gilt es zu stärken.
    Andere schon etablierte Berühmtheiten nieder machen ohne eine Provokation gibt zwar zunächst ein erleichterndes Gefühl, verbessert jedoch nicht den eigenen Wert. Meiner Ansicht hilft nur in der Fotografie und in der Kunst allgemein für das Selbstwertgefühl einzutreten, zu kämpfen und dann zu sagen, jetzt erst recht, trotz Scheitern, damit steigt der Wert in der künstlerischen Arbeit und in der Empfindung.
    Wer ein Problem hat weil andere berühmter sind als man selbst, warum auch immer, lebt nicht im Augenblick und vernachlässigt das Selbstwertgefühl...
    jedem das seine...

    gruß beuys
    Signatur
  • Bernd Saller
    Bernd Saller das
    darfst du - brauchst du mir aber nicht zu erzählen

    mir ist schon bewußt, dass mein kram manchen gefällt und anderen wieder nicht - so ist das im leben (und auch in der kunst *g) - geht mir ja sogar selbst so ... auch mit meinen eigenen sachen (ich stelle oft auch eigene sachen ins i-net, die ich selbst für mißlungen halte)

    aber noch eins - leute, die versuchen andere im i-net zu analysieren und sich als hobbypsychologen aufspielen waren und sind mir suspekt ... die haben meist auch einen an der klatsche, wollen es nur nicht wahrhaben ...

    man kann seine meinung hier vertreten und auch versuchen andere davon zu überzeugen ... sobald aber unqualifizierte persönliche anspielungen fallen und angriffe erfolgen, fällt bei mir die klappe und ich werde auch schon mal ausfallend ...

    dein "wie bist du denn drauf" ... völlig frustriert und blahh geht mir schon etwas in diese richtung ... und du machst damit ja auch weiter, wie deine letzte nachricht zeigt (andere nieder machen usw.)

    ich denke wir sollten das hier beenden, sonst werde ich mir bald auch mal erlauben eine einschätzung über deine möglichen absichten und deinen geisteszustand hier kund zu tun - kümmere dich um deinen eigenen kram und spiel mit deinesgleichen weiter!

    amen!
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...och nu sei doch nicht beleidigt, das ist hier ein Thread mit dem Titel "Kunstform Fotografie", es geht also um Fotografie als künstlerisches Werk.
    Da ist schon so ein Satz wie
    gibt ja vieles was man auch mit knipsgeräten machen kann

    eine enorme Abwertung.
    Habe eine große Resonanz mit meinen Kameras die sehr teuer oder abenteuerlich zu beschaffen waren. Sie verkörpern die Beziehung zu meinen inneren Bildern, zu meiner Eigenliebe und das ist kein Knipsgerät.
    Bin allgemein nicht so empfindlich, der Satz ist nur ein Beispiel warum ich auf Analisieren und Psychologisieren gekommen bin.
    Wenn es um künstlerische Fotografie geht sollten auch die Vokabeln passen, das lernt man im Studium und wer das bewusst ignoriert legt eine Provokation an den Tag und braucht sich nicht zu wundern.
    Fleißig austeilen aber nicht einstecken können ist die häufigste Form.
    Natürlich habe ich einen an der Klatsche, könnte ich sonst so gut künstlerisch Arbeiten? Für mich hat jeder Mensch einen an der Klatsche besonders die Guten nur die Schlechten geben es nicht zu.
    Es geht um künstlerische Fotografie, dafür gibt es Vorbilder in der Geschichte, Menschen, Ahnen die in ihrer Zeit großartige bahnbrechende künstlerische Arbeit geleistet haben, es fängt mit Alfred Stieglitz an über Edward Steichen, die Surrealisten wie Brassai oder Man Ray, geht über den Reporter Henri-Cartier-Bresson um die bekanntesten zu nennen. Zeitgenössische deutsche künstlerische Fotografen sind z.B. Andreas Weidner und Andreas Gursky.
    Fühle mich da in sehr guter theoretischer Gesellschaft und empfinde überhaupt keinen Drang diese Figuren von ihrem Sockel zu stürzen, im Gegenteil, baue meinen eigenen Sockel so nach und nach auf, das dauert...es fing mit einem tiefen Loch für das Fundament an...das war vor über 20 Jahren...

    gruß fluuu
    Signatur
  • Bernd Saller
    Bernd Saller is ja schon gut
    glaub ich dir ja - meine letzte cam mit der ich im moment viel knipse ist ne alte lomo smena symbol, die ich mir für umgerechnet 3,50 € vor 2 wochen in budapest gekauft habe ;-)

    und natürlich hab ich auch einen an der klatsche *g

    vorbilder brauch ich nicht - aber wenns dich glücklich macht, darfst du mein vorbild sein *lol*
    Signatur
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