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  • Kunstsupermarkt in Solothurn

  • eirelagkrap
    - mich hamse im supermarkt nicht genommen... o(

    Eben. Die Säue danken einem die Perlen nicht.
  • eirelagkrap
    Denn beim Wiederverkaufswert des erstandenen Kunstproduktes gibt es in den meisten Fällen keine Klassenunterschiede mehr.:)

    Ein Grund mehr, auch als Künstler sehr wohl darauf zu
    achten, wer da kauft.
  • Annett
    Tja Brooklyn, der Unterschied zwischen Dir und mir ist... ich bin realistisch. Ich sehe nicht durch die rosarote Brille und/oder schwelge in Träumen. Und Du übersiehst so einiges. Du lebst ja auch nicht hauptsächlich von Kunst ;-) Aber träum ruhig weiter.


    Und kollektive Solitdarität gibt es schon, nur nicht hier. Das kann man immer wieder erlesen. Da macht einer den anderen nieder um sich selbst in die Höhe zu stemmen. Es geht hier kaum um konstrukive Kritiken oder Austausch, sondern nur um Selbstdarstellungen.

    Und was die Kunstkennung und Kauflust anbelangt. Das hatte ich ja schon geschrieben. Brooklyn machte daraus Baumarkts- und ebaykäufer oder Leute die passende Wandgestaltung suchen, die angeblich null Kenntnis haben. Da werden die Kunstkäufer von vorneherein für blöd gehalten. Wäre ich ein Käufer, würde ich gleich Abstand halten zu diesem Künstler.

    Und was die Verkaufsplattformen über das Internet anbelangt. Ich hatte nie ein Wort darüber geschrieben, dass ich sie gut oder schlecht finde. Aber es ist eine Verkaufsplattform für diejenigen, die etwas verkaufen wollen, wenn es aus dem Atelier nicht richtig läuft. Ich verteufle es nicht und mache den Künstler deswegen nicht nieder, sondern ich kann die Situation verstehen. Für einigen ist es eine Existensgrundlage. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn gut ist.
    Und was ich persönlich davon halte, mit meiner Kunst, hatte ich auch schon gesagt. ;-)

    Ich wünsche Euch einen schönen Tag ;-)
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  • Annett
    Denn beim Wiederverkaufswert des erstandenen Kunstproduktes gibt es in den meisten Fällen keine Klassenunterschiede mehr.:)

    Ein Grund mehr, auch als Künstler sehr wohl darauf zu
    achten, wer da kauft.


    Das mag für viele Künstler erstrebenswert sein. Für die, die hauptsächlich gut von ihrer kunst leben, sogar wichtig. Aber die meisten Künstler, wenn sie noch darauf achten würden, ob der Käufer auch Kunstverständnis hat...tja, die werden noch weniger verkaufen können, als vorher.
    Ich redete auch nicht von Privatsammlern, sondern von der grauen Masse der Kunstkauffreudigen, aus denen vielleicht private Sammlern werden könnten. ;-)
  • siku

    Ich redete auch nicht von Privatsammlern, sondern von der grauen Masse der Kunstkauffreudigen, aus denen vielleicht private Sammlern werden könnten. ;-)


    *g* da hat die Parkgalerie meine Aussage ja geschickt umgebogen.
    "Denn beim Wiederverkaufswert des erstandenen Kunstproduktes gibt es in den meisten Fällen keine Klassenunterschiede mehr." - Der Wiederverkaufswert für alle Arbeiten, denen offiziell keine Museeumstauglichkeit assistiert wird, tendiert gegen ...ooo , egal wo die Werke eingekauft wurden: im Supermarkt, in einer Galerie oder auf einer Kunstmesse.
  • eirelagkrap

    *g* da hat die Parkgalerie meine Aussage ja geschickt um gebogen.
    ...
    - Der Wiederverkaufswert für alle Arbeiten, denen offiziell keine Museeumstauglichkeit assistiert wird, tendiert gegen ...ooo ,...


    Schon so verstanden.
    Aber gerade deshalb. Stell dir vor der unwissende Käufer stellt dein Bild bei ebay ein und es geht für einen Euro weg. Jeder kann diesen Preis ergoogeln.
    Auf jegliche spätere Preisvorstellungen für deine Bilder kannst du dann gleich verzichten.

    Klaus
  • Annett
    nein, das stimmt so nicht. Ich habe einige Künstler gesehen, die am anfang bei ebay ihre Bilder verkauft haben und jetzt ausschließlich nur über nationale und internationale Galerien verkaufen. Hätte ich es damals (vor 3-4 Jahren) geahnt, dann hätte ich einige Bilder gekauft. Es wäre die Chance gewesen, günstig an solche Orginale heranzu kommen und sogar selbst Privatsammler werden. tja, jetzt ist es zu spät *seufz* bzw. muss deutlich mehr dafür berappen.
    Man sollte vielleicht nicht alles verpöhnen oder über einen Kamm scheren ;-)
  • eirelagkrap
    nein, das stimmt so nicht. Ich habe einige Künstler gesehen, die am anfang bei ebay ihre Bilder verkauft haben und jetzt ausschließlich nur über nationale und internationale Galerien verkaufen.

    Man sollte vielleicht nicht alles verpöhnen oder über einen Kamm scheren ;-)


    Mehr Wert werden darf ein Bild ja. Nur nicht weniger.
    Erkläre so einen Preis mal jemandem der 4000 € für ein Bild bezahlt hat.
  • Annett
    Wer soviel für ein Bild bezahlt hat, wird mitnichten das Bild bei ebay verticken ;-), sondern nur in diversen Kunstaktionshäuser die hauptsächlich obere Preisklassen anbieten. Also darüber brauchen wir ja nicht sprechen ;-)
  • eirelagkrap
    Wer soviel für ein Bild bezahlt hat, wird mitnichten das Bild bei ebay verticken ;-), sondern nur in diversen Kunstaktionshäuser die hauptsächlich obere Preisklassen anbieten. Also darüber brauchen wir ja nicht sprechen ;-)


    Na, von wegen "obere Preisklasse":
    Für nationale oder internationale Galerien ist das ein Einsteigerpreis.

    Klaus
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Tja Brooklyn, der Unterschied zwischen Dir und mir ist... ich bin realistisch. Ich sehe nicht durch die rosarote Brille und/oder schwelge in Träumen. Und Du übersiehst so einiges. Du lebst ja auch nicht hauptsächlich von Kunst ;-) Aber träum ruhig weiter.


    der wirkliche unterschied zwischen uns ist wohl eher der: ich sehe - auch als NICHT-kunststudierter - häufig den qualitativen unterschied zu arbeiten und arbeitsweise derer, die sich nicht "hauptberuflich" mit kunst beschäftigen. ausserdem habe ich keinerlei problem damit, dass die akademische qualifikation für den kunstmarkt eine rolle spielt (heisst im klartext: ich bin nicht darauf angewiesen, anderen arroganz zu unterstellen oder ihre leistung als unwesentlich abzutun, um mich besser zu fühlen...)
    Signatur
  • Annett
    (heisst im klartext: ich bin nicht darauf angewiesen, anderen arroganz zu unterstellen oder ihre leistung als unwesentlich abzutun, um mich besser zu fühlen...)


    und warum machst Du es dann?





    Edit:// darüber solltest Du nicht mit mir diskutieren, sondern mal nachdenken. Andere können auch lesen und schlussfolgern ;-)
  • Annett
    Wer soviel für ein Bild bezahlt hat, wird mitnichten das Bild bei ebay verticken ;-), sondern nur in diversen Kunstaktionshäuser die hauptsächlich obere Preisklassen anbieten. Also darüber brauchen wir ja nicht sprechen ;-)


    Na, von wegen "obere Preisklasse":
    Für nationale oder internationale Galerien ist das ein Einsteigerpreis.

    Klaus


    und dieser Einstiegspreis ist nicht obere Preisklasse? *ggggg* sollte ich wohl eher sagen, Luxuspreisklasse oder Premiumpreisklasse? ;-)
  • siku
    Wer soviel für ein Bild bezahlt hat, wird mitnichten das Bild bei ebay verticken ;-), sondern nur in diversen Kunstaktionshäuser die hauptsächlich obere Preisklassen anbieten. Also darüber brauchen wir ja nicht sprechen ;-)


    Na, von wegen "obere Preisklasse":
    Für nationale oder internationale Galerien ist das ein Einsteigerpreis.

    Klaus


    und dieser Einstiegspreis ist nicht obere Preisklasse? *ggggg* sollte ich wohl eher sagen, Luxuspreisklasse oder Premiumpreisklasse? ;-)


    4000 € sind vielleicht etwas kühn angesetzt, aber nicht unrealistisch für große Formate.
    Wer nur "nebenbei" malt, dessen Arbeiten werden diese - offensichtlich schwindelerregenden Preisregionen - wohl nicht erreichen. Aber hier scheint es Bedarf an Aufklärungsarbeit hinsichtlich des Unterschieds zwischen Freizeit- und Profikünstlern zu geben (Profi = diejenigen, die hauptberuflich künstlerisch arbeiten). Nur der Wiederverkaufswert der Kunstwerke vereint (meist) beiden Gruppen.
  • eirelagkrap
    [quote="parkgalerie @ Di. Sep. 30, 2008 16:14"] [quote="netty1712 @ Di. Sep. 30, 2008 15:56"]
    und dieser Einstiegspreis ist nicht obere Preisklasse? *ggggg* sollte ich wohl eher sagen, Luxuspreisklasse oder Premiumpreisklasse? ;-)


    *Schulterzuck*
    Kunst IST etwas ungeheuer Elitäres.
    Das eigendliche Drama ist doch:
    Wenn du den Bildpreis auf 500 € senkst, kaufen es auch nur die selben Leute, die auch 4000 zahlen würden.
    Und wenn du dann noch aus proletarischem Bewußtsein in
    einem Arbeiterviertel ausstellst, kauft nicht nur niemand, die Leute schaun sich die Ausstellung noch nicht mal an. Obwohl es den Sekt zur Eröffnung kostenlos gibt.

    Klaus
  • iwid


    *Schulterzuck*
    Kunst IST etwas ungeheuer Elitäres.
    Das eigendliche Drama ist doch:
    Wenn du den Bildpreis auf 500 € senkst, kaufen es auch nur die selben Leute, die auch 4000 zahlen würden.
    Und wenn du dann noch aus proletarischem Bewußtsein in
    einem Arbeiterviertel ausstellst, kauft nicht nur niemand, die Leute schaun sich die Ausstellung noch nicht mal an. Obwohl es den Sekt zur Eröffnung kostenlos gibt.

    Klaus


    Ja, Kunst ist etwas Elitäres! Wenn das ein wertneutraler Satz ist, stimme ich dem eingeschränkt zu. Und wenn ich an meine letzten Museumsbesuche denke, dann erst recht! Außer mir war kaum jemand da - war ja auch moderne Kunst und die ist elitär - das hat vor allem die Nicht-Elite, sprich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, gut verinnerlicht. Ich frage mich nur, wie lange dann die Subventionierung von Kunst aus Steuermitteln noch so klaglos hingenommen wird!

    Dass es nicht so sein muss (aber vielleicht von der Elite so gewollt ist?), habe ich bei fast allen meiner Frankreichurlaube festgestellt, sei es in Straßbourg (auch moderne Kunst, aber das waren sogar Schulklassen im Museum!) oder in einem kleinen Dorf im Limousin, wo ein Plakat an der Hauptstraße zu einer Ausstellung wies, die ebenso gut wie gut besucht war, und das, wenn ich nach der Kleidung urteile, von allen Schichten (sollte ich mich täuschjen, dann trägt die französische Elite alles von R. Lauren bis hin zu Shorts und Schlappen und schleppt auch die Einkaufstüte vom Lebensmittelladen mit in ne Ausstellung). In dem Dorf, in dem wir wohnten, war eine Comic-Ausstellung (Karikaturen der frz. Präsidenten) zu sehen - an den Laternenmasten entlang der Dorfstraße, gedruckt auf Kunststofftafeln, nachts sogar (durch die Straßenlampen) beleuchtet.

    Wäre ein solcher breiterer Zugang zur Kunst nicht auch wünschenswert? Dass Qualität ihren Preis hat, weiß ich - aber weder kann ich mir 4000 Euro für ein Kunstwerk leisten noch eine Karosse der Eliteklasse. Autofahren tu' ich trotzdem, wie viele andere auch. Ich weiß nicht... ist es vielleicht die Elite selbst, die gar kein Interesse daran hat, breitere Schichten anzusprechen, weil damit automatisch der Verlust des Elitären verbunden ist?
  • Annett
    Es gibt dann einige Leute, die eher einen Kunstdruck kaufen möchten und das Orginal hängen lassen ;-)
  • 46nahtaiveL
    (matürlich gibts wenig solidarität in einem umkämpften markt
    warum deswegen wildfremde gleich aufeinander einhacken...)

    die ausführungen übers museum wirken doch recht subjektiv
    schulklassen findet man auch hierzulande dort, insgesamt dürften
    die besucherzahlen auch eher steigen
    kultur macht eh nur ein paar prozent des staatshaushaltes aus
    da gibts vieles gewichtigeres...

    das museum setzt halt gerne auf altbekanntes blauer reiter, max ernst
    etc möglichst noch als "kunstevent"
    aber die zeiten sind eh konservativ *g*

    http://www.thelongwaydown.de
  • eirelagkrap


    Ich frage mich nur, wie lange dann die Subventionierung von Kunst aus Steuermitteln noch so klaglos hingenommen wird!
    ...
    Ich weiß nicht... ist es vielleicht die Elite selbst, die gar kein Interesse daran hat, breitere Schichten anzusprechen, weil damit automatisch der Verlust des Elitären verbunden ist?


    Eine staatliche Subvensionierung der Bildenden Kunst
    findet kaum statt.
    Der Haushaltsplan des Landes Berlin 2008 weißt gerade mal 2 Prozent der Ausgaben für Kultur aus.
    Dabei entfällt der Löwenanteil jedoch auf Theater und Musik.
    Selbst "Blockbusterausstellungen" wie die Moma -Schau oder "Die schönsten Franzosen" wurden vom
    Freundeskreis der Nationalgalerie veranstaltet,
    nicht vom Museum selbst.
    Ankaufetats sind schon lange gleich Null.
    Die Museen werden mit privaten Leigaben oder Schenkungen bestückt.

    Im Gegenteil. Galerieausstellungen sind durchgehend kostenlos, Sekt und Häppchen zur Eröffnung ebenfalls,
    und oft bekommt man auch noch musikalische Einlagen geboten, und das Angebot an Ausstellungen ist riesig.

    Museumseintritte sind weit billiger als Kino, Konzerte oder Zoo.

    Was soll man eigentlich noch tun, um "breitere Schichten" anzusprechen?
    Den Leuten Honorar zahlen, damit sie eine Ausstellung besuchen oder nur noch pornographische Bilder zeigen?

    Das Gerede von der Elite, die kein Interesse hat, breitere Schichten anzusprechen ist doch vollkommener Quatsch.

    Die Galerie- und Museumslandschaft Frankreichs außerhalb von Paris habe ich eher als dürftig erlebt.

    Klaus
  • eirelagkrap
    Es gibt dann einige Leute, die eher einen Kunstdruck kaufen möchten und das Orginal hängen lassen ;-)


    Das mag sein.
    Trotzdem erstaunt mich das Erschrecken über einen solchen Preis.
    Sieh es nur mal von der betriebswirtschaftlichen Seite.
    Wenn du bedenkst, dass die Hälfte beim Galeristen verbleibt,
    Umsatzsteuer,
    Betriebsausgaben wie Ateliermiete, Strom, Heizung, Material und Transport,
    Beiträge zur Kranken- u.Rentenversicherung,
    und Einkommensteuer abzuziehen sind,
    kannst du mal überschlagen,
    was dann noch übrig bleibt,
    wie viel der Künstler verkaufen muß,
    um davon leben zu können.
    Wenn man sich dann die Kunstsupermarktpreise vor Augen hält (auch hier nimmt der Veranstalter 50%, wird man wahrscheinlich schnell zu der Erkenntnis kommen,
    dass sich davon höchstens durch schnelle Manufakturarbeit oder durch gnadenlose Selbstausbeutung leben lässt,
    ziemlich wahrscheinlich jedoch überhaupt nicht.

    Klaus
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