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  • Wie zeichne ich mit Kohle? (Kohlezeichnungen)

  • sweetdecember
    sweetdecember Wie zeichne ich mit Kohle? (Kohlezeichnungen)
    ...ich versuche mich gerade an einer Kohle Zeichnung.

    Ich habe mir runde Stäbchen 7-8mm Feine Holzkohle zum zeichnen gekauft.

    Zuerst habe ich auf Papier gezeichnet. grauenhaft. Dann auf meinem Aquarellblock, etwas besser, aber irgendwie ist das mit dem Bleistift einfacher.

    Bitte kann mir jemand ein paar Tipps geben wie ich das angehen muß?

    Irgendwie verwischt alles so schnell, oder die Partikel fliegen übers Bild und hinterlassen Spuren, oder ich verwische alles mit meinem Ärmel. Menno. So schwer kann das doch nicht sein.

    Nun hab ich mein Bild mit Haarlack fixiert und nix verwischt mehr. Aber ich kann auch nix mehr radiern. Jammer.

    Verflixt das sieht immer so einfach aus. Mit Pastellkreide habe ich ja das gleiche Problem.

    Grüßle, Kerstin.
  • retxed
    also mit diesen fetten Kohlestäbchen kann ich auch nicht wirklich viel anfangen.
    Die schmieren und sind unhandlich

    vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass es nicht mein Medium ist, da ich eher akribisch, fein zeichne und lieber mit Malfarben schmiere als mit Zeichengerät.

    Da diese Kohle eigentlich nur auf dem Papier liegt, müsstest du leicht und unvoreingenommen, sachte, etwas "zärtlicher"(?) zeichnen und zwischendurch mal fixieren mit irgendwas und so dann immer mehr das Bild entwickeln...
    Jedenfalls wie es bei manch "große" meister der kohlezeichnung aussieht, haben die auch so ihre tricks und techniken und übung, die den dummen zuschauern verborgen bleibt...

    oder nimm einfach solche Kohlestifte :-)
    habe ich auch... sind toll und kräftig
    manche musst du noch nicht einmal anspitzen, sondern, die haben solche bänder, die du einfach herunterziehst.
    einfach mal im Künstlerbedarf nachfragen
  • iwraM
    Hi,

    zeichnest Du plan auf dem Tisch?

    Dann versuche es mal an einer Staffelei und ohne die Hand abzustützen.

    Gruß,
    Marwi
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  • sweetdecember
    sweetdecember
    Stimmt, so einen Kohlestift hatten wir damals in der Schule auch. Mmmh, klar da bleiben die Finger sauber.

    Ja, platt auf dem Tisch zeichne ich. Hey, du hast Recht, die Künstler auf der Straße zeichnen ja auch an der Staffelei.

    Ich probiers mal, danke!
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Der Zweck heiligt die Mittel. Wenn du also mit dem Bleistift besser zurecht kommst, bleib einfach dabei ;)
    Signatur
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Hallo Kerstin,
    da hast du dir ja auch das Schwierigste überhaupt ausgesucht! Kohle ist echt schlimm zu verarbeiten und erfordert sehr viel Übung, bis man sie gut im Griff hat. Ich brauche für eine Kohlezeichnung, sieh mal den Avatar, rund 20 Stunden. In der Zeit habe ich locker ein Pastell in allen Farben und vielen Schichten gemacht- ohne zu kämpfen.
    Wichtig ist ein gutes Papier, den Avatar, also den Faltenwurf habe ich auf Canson Mi Teintes auf der glatten Seite gezeichnet.
    Ich verwende einen Papierwischer denn mit den Fingern fängt alles sehr rasch an schmierig zu werden.
    Außerdem gilt es zu unterscheiden zwischen Naturkohle, gepresster Kohle und Kohlestift, die mit Ton versetzt sind und fettig sind.
    Auf die richtige Arbeitsweise kommt es auch an.
    Also entweder du machst dich mit längerer Anlaufzeit und viel Üben vertraut oder du lässt es gleich sein. Die Entscheidung liegt bei dir.
    Ansonsten kann man mit Kohle extrem naturalistisch arbeiten, siehe die Arbeiten der Meister wie z.B. Paul Prudhon.
    Liebe Grüße
    Margit
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  • Helena
    Helena
    ich lege wenn ich mit Kohle zeichne immer ein weißes Blatt Papier unter meine Hand, somit verschmier ich das gemalte nicht ;)Ausserdem mag ich Kohle Stifte mit Holz liebe als die Stäbchen :)
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  • efwe
    efwe
    gewoehnliches packpapier und ein kohlestebchen gehoeren so zusammen wie max+moriz-
    egal- stell die unterlage vertikal da rutscht der abrieb weg u bleibt nicht am papier-
    kohle erfordert die"grosse form" -- fizzln -is da eher nicht-- ;)

    also nicht verzweifeln und keine angst vor schwarzen fingern- ciao-

    edit- radieren? merde-ganz falsch-!
    klopf/oder soll ich sagen -schlage/- ueberschuessige kohle mit einem lappen ab-

    ahja nochwas-- statt radiergummi -sehr gut geht knetgummi oder frisches brot--
    Signatur
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Ich arbeite Kreide und Kohle grundsätzlich nur an der Staffelei. Da gibt´s kein Verschmieren. Für Feinheiten nehme ich den Malstock zu Hilfe.
    Kohle ist DAS Mittel für Feinheiten- wenn mans kann. Die alten Meister konnten das ja excellent.
    Siehe Paul Prudhon.
    LG Margit
    Signatur
  • Angie V.
    Angie V.
    Hallo miteinander!
    Ich arbeite seit Kurzem mit Pastell und auch nur auf der Staffelei - ich hab trotzdem auch immer Verwischspuren :-(
    Den Tipp mit dem Malstock werde ich mir zu Herzen nehmen - gibt es sonst noch gute Tipps?
    Danke,
    Angie V.
    Signatur
  • Rene
    Rene
    na hier wurd doch fast alles gesagt (glaube ich)..
    -vorsichtige zeichenweise (leicht, präzise und genau)
    -ggf. staffelei
    -ggf. malstock
    -ggf. mit papier abdecken (oder schablonen)
    -ggf. zwischen fixieren
    -ggf. aufbau von links oben nach rechts unten (bei rechtshändern)
    oder halt was anderes außer kohle nehmen ;o)

    lg rene
  • Andreas Oeldemann
    Andreas Oeldemann
    Kohlestifte kann man mit Schleifpapier "anspitzen", vielleicht hilft das auch dem einen oder anderen Anfänger. Zum verwischen die Papierwischer. Zufallsfund von mir: beim Knauber-Markt gibt es so Pinsel, die haben unten nicht Haare (mein Gott, wie das klingt...) sondern einen kleinen Gummi (schon wieder...). Sind wohl eher gedacht für Aquarelle, eignen sich aber hervorragend für den Kohlestaub zum feinen verwischen. Unbedingt mit Staffelei arbeiten u.s.w. ... aber das wurde hier ja schon gesagt.

    Grüße vom Lump
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Das sind Colourshaper, eigentlich als Werkzeug zum Verschieben von Öl und Acrylfarbe gedacht. Es gibt sie in drei Härtegrade, ich würde für die Kohlezeichnungen den harten empfehlen.
    Gruß Margit
    Signatur
  • nehcluj
    Ich oute mich hiermit! Ich zeichne weder mit Kohle noch mit Kreide auf der Staffelei. Arbeite total viel mit den Fingern. Nehme sowohl für meine Kreide als auch für meine Kohlestifte einen Spitzer. Sehe nach jedem Bild aus wie Sau. Lege meine Hand beim Zeichnen einfach auf ein weisses Tissue. Funktioniert!
    Grüße julchen
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Damit ich auch noch meinen Senf dazugebe -
    Ma Gie = Margit hat absolut recht

    Kohle sieht sehr einfach aus -
    aber wer sie verwendet - der kann mal zeigen was er kann
    ( :-) alle "einfachen" Techniken sind so gemein )

    Lg.Egon
  • 90_yawanur
    Ich find kohle nicht schwer, leichter als bleistift, man erreicht schnell ausdrucksstarke zeichnungen (portrait oder akt). man sollte nur von einer ecke zur anderen arbeiten, so ich vermeide es grundsätzlich das mein arm über das bild schleift. Es gibt aber auch schlechte kohle, die günstigen bröseln sehr stark. am besten ist die von faber, da sind 10 stk. drin für aber mind. 10 Euro.
    Beim zeichnen immer nur ein stück abbrechen und sowohl mit der breiten seite aber auch mal mit dünnen linien arbeiten. Mit Stiften verbaust du dir da tolle Zeichenerlebnisse. Ich finde es super wie kohle so leicht über das Papier rutscht. Pastellkreiden sind echt geschmackssache, da bevorzuge ich dann wieder die stifte. Bei farbigen zeichnungen lege ich mehr wert auf genauigkeit.
    was ich eigentlich sagen wollte: haarlack/-spray läßt das papier vergilben. Ich hab die quittung jetzt nach 10 jahren bekommen. Ist schade um die zeichnungen.
  • daniel
    daniel
    hey du solltest dir andere kohle kaufen!
    Signatur
  • ObiVanPsycobe
    ObiVanPsycobe
    ahoi ahoi!

    wenns um kohle geht meld ich mich auch mal zu wort. Vorweg, ich bin kein großer künstler, will sagen mein talent hält sich doch merklich in grenzen, aber kohlezeichnen macht einfach spaß.

    Gegens verwischen hilfts, wenn man das blatt viel dreht (also immer so hinlegen, dass der arm nur möglichst wenig überm papiert ist), sofern man das ganze net auf eine staffelei montiert hat.

    Radieren tu ich garnet. Ich versuch die linien, die ich net haben will mit klebestreifen abzuheben. Das funktioniert eigentlich recht gut. (das funktioniert auch recht gut wenn man irgendwo gezielt lichtpunkte setzen will. einfach einen klebestreifen nehmen, den ein bissl abnutzen, damit er net mehr ganz so gut klebt und dann auf die gewünschte stelle aufs papier legen. dann nimmst dir einen bleistift oder kulli oder sonstigen stifft und zeichnest auf dem tixostreifen die lichtform ein. wenn du jetzt den streifen wieder runter nimmst bleibt die kohle auf dem streifen kleben) ich kanns net besser erklären, sorry :(

    verwischen tu ich per finger, per taschentuch oder wattestäbchen.

    So, dann wünsch ich noch viel spaß beim herumfuhrwerken mit der kohle! :D

    frohe grüße
  • attacc
    hallo,

    dieses thema ist zwar etwas älter aber wollte euch mal um rat fragen!!

    ich wollte jetzt meiner freundin ein bild zeichnen, also es sollte schwarz weiss sein sprich nur scahttierungen drin sein!!

    hehe das problem ist nur das ich bis jetzt noch nie was gemalt gezeichnet habe, ausser damals in der schule!!

    nun zu meiner frage, da ihr schon probleme mit kohle habt, wie soll ich das schaffen?? was könnte ich stattdessen nehmen das es ein schwar weiss zeichnung wird?? so eine art schwarzer waxmalstift und wenn ja kann ich da mit meinen fingen die farbe etwas verschmieren?? oder sollte ich doch lieber zum bleistift greifen!! und was für ein papier brauche ich, es sollte nicht kleiner sein als din a3!! denn wer weiss wenn es ihr gefällt hängt sie es vielleicht auf hihi:)

    wäre super wenn ihr mir helfen würdet!!

    gruss attacc
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