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  • Seit Beginn des 21. Jahrhunderts machen sich verstärkt neue realistische Tendenzen in der deutschen Malerei bemerkbar.

  • nehcnneamrreH
    http://www.emrath.de/text.html ui! :))))

    at Palazzo: danke!!!

    sääähr ämpfählenswärtt!!!... ich habe selten so viel schwachsinn am stück lesen dürfen.
    wers bei ner kleinen pause seines tuns mal n bisserl hart braucht, sollte sich diesen erschütternd hilflosen kack mal durchlesen :))))))

    muss dann wieder, tüss :))
  • ozzalaP
    Also äährlisch,

    den EmrathText habe ich auf Word runtergeladen und Word zählen lassen. Der Text enthält:

    28788 Wörter in 10-Punkte-Schrift oder
    47 Seiten oder
    2765 Zeilen.

    Ein Riesenpensum konzentrierter Gedanken, alles ohne Fäkalsprache, höchst lehrreich.

    Herrmaennchen hat das alles von 17,39 Uhr bis 18,14 Uhr (in maximal 35 Minuten) gelesen, verstanden, gewürdigt und eine Antwort erstellt sowie alles in dieser Zeit auch noch hochgeladen. Alle Achtung für reife Leistung. Ich bewundere dies.

    Kunstnet scheint das richtige Forum für Überflieger zu sein.

    Grüße
    Palazzo
  • kceit
    - solides Handwerk...ok.
    - Realismus, nicht verwechselt mit n'em Abbild der Natur, gibt es nicht zu viele realistische Bilder...wie z.B. die Meuchelmörderin von Dix...
    - vergessen die Message, malen!
    - vergessen die Ismen malen!
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  • nehcnneamrreH
    Also äährlisch,

    den EmrathText habe ich auf Word runtergeladen und Word zählen lassen. Der Text enthält:

    28788 Wörter in 10-Punkte-Schrift oder
    47 Seiten oder
    2765 Zeilen.

    Ein Riesenpensum konzentrierter Gedanken, alles ohne Fäkalsprache, höchst lehrreich.

    Herrmaennchen hat das alles von 17,39 Uhr bis 18,14 Uhr (in maximal 35 Minuten) gelesen, verstanden, gewürdigt und eine Antwort erstellt sowie alles in dieser Zeit auch noch hochgeladen. Alle Achtung für reife Leistung. Ich bewundere dies.

    Kunstnet scheint das richtige Forum für Überflieger zu sein.

    Grüße
    Palazzo


    hap dän stinkgewöhnlichen bierrülps-rundumschlag im gewande ellenlanger klugscheissertiraden aus der aldi-bierdose eines vom ersehnten künschtlererfolgsläbbän schmerzlich liegengelassenen gekonnt (wies meine art ist) mit der linken arschbacke kreutz-und quer gelesen - während ich mir die zähne putzte und meinen hamster fütterte. für so einen im grunde seines seins dumpf-abgelutschten schmock reicht dat allemal. dat läbbän is kurz unttt der hamster hungrig.

    vahahastehzze?

    :))))
  • tsaG
    Fur Palazzo: Ich will gewiß keinen Weg für "Des Kaisers neue Kleider" austreten. Aber der übergenaue Fotorealismus spricht mich auch nicht so an. Mir scheint, als wenn da etwas Wesentliches fehlt, das den eigentlichen Reiz der Malerei ausmacht. Was, kann ich gar nicht so genau artikulieren. Aber ich finde, wenn man die Bilder wirklich großartiger alter Meister ansieht, erkennt man in ihnen, was ich damit meine. Und gewiß will ich keinen Streit vom Zaun brechen, aber ich glaube, Du kannst vielleicht zumindest nachvollziehen, was ich meine.
    lg, jerryhill
  • heinrich
    http://www.emrath.de/text.html

    Sehr schön.
    Morgen
    lese ich das alles
    im Zug...
    Signatur
  • ebraf
    Palazzo, Palazzo, Palazzo...Realismus ist heute eigentlich überdurchschnittlich möglich! Wie kannst Du davon ausgehen, dass "es" wirklich mit einem Pinsel gemalt wurde?!?
    Deine Tendenz verändert nichts.
    ...und schon wieder, einfach nicht zu übersehen...die Butterecke...ich halte NICHTS davon, oder von ihr...doch zeigt sie mir wirklich mehr als deutlich, wo ...etwas aufhören könnte, sollte!
    ;-)
    lg
  • Suzanne Meijer
    Suzanne Meijer
    Danke für diesen kurzweiligen, spannenden, klugen und streitbaren Texttipp (den ich auch ohne Hamster noch nicht vollständig lesen konnte). Auf jeden Fall eine ausgesprochen anregende Lektüre find ich.
  • ebraf
    Wie ich schon sagte...so blöde wie ich bin! "Augen zu und durch!"
    Wie geht so etwas?!?
    Nur b. Zahnarzt schaffe ich es!


    na ja...
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ... es gibt viele ellenlange Texte über künslerische Arbeit, deren Hintergrund und Bla bla bla von sehr mitteilungsbedürftigen Menschen geschrieben, nicht von Literaten wohlgemerkt. Ob man das ließt oder sich eine Seifenoper im Fernsehen anschaut kommt aufs Selbe raus.
    Das einzige was zählen würde ist, selbst so einen Text zu verfassen und sich Gedanken machen aber auch den ließt dann nur jemand der lange Weile hat, sich berieseln lassen will oder die Zeit totschlagen.
    Da ziehe ich es vor wenn es um das Thema Kunst geht beim Bildermachen zu bleiben und beim Kundtun in Form von Ausstellungen und Veröffentlichungen.
    Das Schwadronieren über Kunst in Textform könnte interessant sein wenn man es selber formuliert aber wozu auf Papier oder im Rechner festhalten? In einer lockeren Runde mit mehreren Leuten im Künstlercafe ist es wesentlich anregender und authentischer.

    gruß fluuu
    Signatur
  • kceit
    - die höhlenmalereien von lascaux sind für mich meisterwerke...von nurrealisten nicht erreicht...
  • efwe
    efwe
    hallo @palazzo-- eh recht interessante seite-die sicht eines restaurators...trotzdem---


    was ich noch hier loswerden moechte--
    kunst kommt m m nach- nicht von koennen- sondern von kuenstlich--
    Signatur
  • fpmihcSW
    ich habe die erfahrungen gemacht...restaurierung und kunst,...das sind einfach vollkommen verschiedene Dinge.
    ein künstler der auf erhaltbarkeit seiner werke achtet, ist kein künstler...
  • efwe
    efwe
    ...
    ein künstler der auf erhaltbarkeit seiner werke achtet, ist kein künstler...


    so einfach? gell?...
    ---ein kuenstler der nicht drauf achtet-

    §- ist verantwortungslos und ueberheblich demjenigen gegenueber der ein werk erwirbt--
    §-ist schlicht faul-
    §- auch dumm- er wird spaeter nicht rezensiert werden(koennen- bzw- aergert die restauratoren ;))
    Signatur
  • fpmihcSW
    so einfach ist es warscheinlich doch nicht...
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ...finde ich nicht sooo gut! Eine Botschaft währe eigentlich viel wichtiger...
    Oder Gefüle...was nützt der Welt eine richtig gezeichnete Nase?
    Nix.
    Alles Dorfleben.
    farbe


    das muss ja was gaaanz dolles sein:
    sich berufen zu fühlen, der welt eine "botschaft" zu servieren...
    wenn was "dorfleben" ist, dann dieser bescheuerte message-wahn, der mittlerweile jeden deppen dazu treibt, sein flachgepfeife über die mitmenschen auszukübeln.
    bloss: bitte, bitte, pack dafür keinen pinsel an!
    wenn dir so danach ist, "botschaften" abzusondern, dann stell dich doch auf ´ne apfelsinenkiste in die fussgängerzone, geh´ zu einem der beliebten vormittagstalkshow-castings oder schreib´s auf einen zettel und leg den bei vollmond auf die fensterbank. da kannst du prächtig mundgerecht verpackte instant-botschaften verkünden und der welt den rechten weg weisen - sogar hauptschulkompatibel, wenn´s sein muss.
    ich freu mich bereits auf so subtile delikatessen wie: "ich bin totaaaal anders als alle anderen, aber auf jeden fall für den weltfrieden und politiker sind alle schweine".


    ein künstler der auf erhaltbarkeit seiner werke achtet, ist kein künstler...

    noch so´n highlight! aus welcher unermesslichen erkenntnistiefe doch so mancher schöpft, beeindruckt mich immer wieder.
    Signatur
  • ines
    kunst kommt von künstlich, sagt der duden, aber kunst kommt doch auch von können. heut zu tage meint jeder der den pinsel schwingt ein künstler zu sein.BOTSCHAFT!!!jeder schreit nach bedeutungsschwangeren bildern, weil nach dem roten klecks auf blauen grund wieder lesbare informationen bzw symbole gesucht und gebraucht werden. der realismus ist eine natürliche entwicklung, kein rückschritt. warum beschäftigt ihr euch mit kunst?wegen der botschaft die ihr vermitteln wollt oder macht ihr kunst um der kunst willen?ist es die komposition, das ausloten der verhältnisse, usw was euch interessiert? ach und versucht bitte realismus und kitsch auseinander zu halten..
  • BFnaitsabeS
    Emrath erkennt, dass die "Einheit von Kunst und Handwerk" nicht mehr besteht. Er erkennt, dass es eine "Kulturmafia" und den Mechanismus einer durch Museen sanktionierten Kunst mit Ausschließlichkeitsanspruch gibt. Gegen die Aussagen ist nicht viel einzuwenden. Die Exponate der 60er-Jahre-Abteilung der Hamburger Galerie der Gegenwart sehen tatsächlich älter und gammliger aus als die Barockschinken in der Hamburger Kunsthalle nebenan. (Aber vielleicht wollten Hockney und Matta das ja so.) Gerhard Richters abstrakte Bilder sind einfach schlecht, beliebig und langweilig, verglichen mit allem, was mir so am Konzept Abstraktion aufregend erscheint. Wenn es noch allgemein verbindliche Normen für Kunst gibt, dann sind dies Geld und Kommunikation: Kunst muss sich verkaufen. Zu diesem Zweck muss sie sich in Kommunikation einbringen. Das haben postmoderne Bilder mit postmodernen Turnschuhen gemeinsam. Ich finde nicht, dass man sich darüber aufregen sollte. Eigenleistung ist schon immer durch das informierte Ignorieren fremder Positionen entstanden. Emraths Text ist unsortiert und hätte mal ein prägnantes Einzelbeispiel nennen sollen. Einzelne Aussagen sind aber kaum von der Hand zu weisen. Wie kämen sonst solch unsägliche Realsatiren wie die Fernsehsendung "Bilderstreit" zustande, ein Feature besetzt mit Kunstexperten, neben denen die Zombies aus Michael Jacksons "Thriller"-Video beruhigend wirken?
  • heinrich
    Ich "kaue" noch den Text von Emrath...
    Also ich bin dran...
    aber nicht fertig...

    Noch was dazu:

    https://www.zeitenschrift.com/magazin/40-kunst.ihtml
    Signatur
  • reltaatsierF
    Echte Kunst beschäftigt sich immer mit dem Ewigen,nicht mit dem Neuen oder gar der Politik.Denn damit geht sie zwangsweise mit unter.
    Nur die ewigen Themen überdauern den Zahn der Zeit.
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