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  • Seit Beginn des 21. Jahrhunderts machen sich verstärkt neue realistische Tendenzen in der deutschen Malerei bemerkbar.

  • ramtO

    Au weia!
    Aber was hat das mit der Diskussion zu tun?



    Damit will ich sagen,daß seine Abstraktionen nur reine"Mache" waren und keine innere Notwendigkeit hatten, nur um recht modern und progressiv zu wirken.Er hätte auch ganz anders malen können,was er in ganz jungen Jahren auch bewiesen hat.

    Und dann das auch noch lesen und sich dabei vor Lachen auf die Schenkel klopfen :

    Picasso war kein Scharlatan

    Ephraim Kishon


    Mary
  • eirelagkrap



    Damit will ich sagen,daß seine Abstraktionen nur reine"Mache" waren und keine innere Notwendigkeit hatten


    Die "Innere Notwendigkeit" in der Kunst wurde ja auch erst 1911 in Wassily Kandinskys "Über das Geistige in der Kunst" erfunden.
    Aber auch der ist ja nur ein Scharlatan, selbst wenn seine Schriften noch 100 Jahre später das Gedankengut
    jedes Hobbymalers prägen.
    Deutet die "reine Mache" nun eher auf die besondere Reinheit oder auf den Aspekt des gemachten, des Handwerks hin?


    ...Er hätte auch ganz anders malen können,was er in ganz jungen Jahren auch bewiesen hat.

    Ja, natürlich. Das war meine Aussage vorhin:
    Jeder, der sich eingehender mit Malerei und Zeichnung beschäftigt hat, besitzt VIELFÄLTIGE Möglichkeiten, eine Nase darzustellen und macht sich über so einen Quatsch keinerlei Gedanken mehr.



    Und dann das auch noch lesen:
    Picasso war kein Scharlatan
    Ephraim Kishon

    Scheint ja ein ganz bedeutender Picasso-Forscher zu sein.
  • efwe
    efwe
    ooch--ephraim kishoon
    war zeit seines lebens ein recht konservativ eingestellter mensch-(harmlos ausgedr-)-dass der den picasso net versteht... nix wunder-- :)
    Signatur
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  • siku
    Die Diskussion läuft wie eingeübt: jemand fängt damit an, Kunstkönnen für Kunstschaffende einzufordern, dann wird der Begriff der Abstraktion dazugenommen und schon meldet sich ein weiterer, der von Scharlatanerie schreibt, Picasso als Beispiel angibt und schon ist der beliebte Kunstneteintopf in der Suppenschüssel, jetzt muss er nur noch warmgehalten werden :-).

    Die „Fähigkeit zur Abstraktion“ ist eine wichtige künstlerische Eigenschaft, die sich sogar beim Malen einer „geraden Nase“ positiv bemerkbar machen kann. Wenn sich jemand am Anfang seiner künstlerischen Versuche ängstlich am Gegenstand festhält, wird er es auch später wahrscheinlich schwer haben, die „Fähigkeit zur Abstraktion“ zu beweisen, d.h. ja nicht, dass er nur >abstrakt< arbeiten muss. Die Fähigkeit zur Abstraktion kann man bei Monet genauso wie bei Corot erkennen, darin äußert sich der künstlerische Intellekt, der einfach zum Kunstmachen dazu gehört. Die „Demoiselles d`Avignon“ sind ein anschauliches Beispiel: ist dieses Bild doch ein Schlüsselbild in Picassos künstlerischem Schaffen ebenso wie für den Kubismus. Hier kommt genau die Fähigkeit zum Ausdruck, die zum Kunstmachen benötigt wird: Innovation entstanden aus zeitbezogenen Einflüssen, Anregungen (z.B. Weltausstellungen in Paris) , künstlerischer Intellekt (Ursprüngliches kombiniert mit Zeitgeist).

    Und wer Picasso evtl. für einen künstlerischen Scharlatan halten sollte, dem sei im Hinblick auf seine eigene künstlerische Entwicklung empfohlen, sehen zu lernen. (Das Wort Scharlatanerie wurde doch in Bezug auf Querelen mit Kunsthändlern gebraucht, da sagt Künstler so manches ;-)) Dazu ist gerade Picassos künstlerisches Gesamtwerk ein prägnantes Beispiel: Biografie lesen und alle in Abbildungen zur Verfügung stehenden Arbeiten immer wieder anschauen, Entwicklungen versuchen zu erkennen, an Literatur dürfte es nicht mangeln. Wer dann immer noch meint für abstrakte Formen benötigt der Künstler kein Können – der sollte mit dem Bildergucken wieder von vorn anfangen, solange bis es gefunkt hat. Das ist eine prima Übung in Sachen Kunstbewertung. :-).
  • tsaG
    Und warum sollte Otmar Fischer ihn verstehen? Oder anders- versteht jemand Otmar Fischer?
    Übrigens kann ich nicht behaupten, das Gros von Picassos Werken verstanden zu haben. Aber wenn jemand schon rein handwerklich so gut ist wie Picasso es war, ziehe ich da eher meine eigene Beschränktheit als Ursache in Erwägung und schweige still.
  • efwe
    efwe
    --naja nicht unbed "verstehn"klar.. -aber anerkennen- +das wollte er nicht--
    Signatur
  • tsaG
    Schon klar und ich sehe da auch irgendwie eine Tragikkomödie. Der eine konnte malen wie ein alter Meister und wollte nicht und das ärgert jemanden, der es will und nicht kann.
  • eirelagkrap


    Die „Fähigkeit zur Abstraktion“ ...



    Man sollte dein Posting in die leider nicht vorhandene FAQ aufnehmen.
  • efwe
    efwe
    Schon klar und ich sehe da auch irgendwie eine Tragikkomödie. Der eine konnte malen wie ein alter Meister und wollte nicht und das ärgert jemanden, der es will und nicht kann.


    :)-treffender vergleich-
    Signatur
  • nefportretmeashces
    .°)))
    Schon in der gotischen Malerei haben Künstler abstrakter komponiert und gemalt als sich manch Verehrer alter Meister vorzustellen vermag...
    Abgesehen davon würde ich konstatieren, daß wer abstrakte Kunst per se für Scharlatanerie hält, hat keinen blassen von z.B. Komposition.

    Tropfen
  • Seite 4 von 4 [ 70 Beiträge ]

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