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  • Aquarellfarbe ist nicht gleich Aquarellfarbe?

  • Katharina Werning
    Katharina Werning Aquarellfarbe ist nicht gleich Aquarellfarbe?
    Hallo allerseits :o)

    Schon wieder wende ich mich mit einer Frage an Euch!
    Ich wüsste gerne den Unterschied zwischen diesen arten von Aquarellfarben. Und welche würdet Ihr selbst empfehlen?
  • Bina
    Bina
    Hallo
    Ich male eigentlich nur noch mit Schmincke, sowohl aus Näpfchen als auch aus Tuben. Damit habe ich nur gute Erfahrungen gemacht, bei anderen Marken hatte ich schon mal das Pech ,daß die Farbe krümelig war .

    Grüße
    Bina
  • esorwolley
    Hallo,

    ich male mit Schmincke, Stockmar Aquarellfarben und Gansai - Chinesische Aquarellfarben -
    Die Schmincke Farben sind sicher die besten Farben, aber eben auch sehr teuer. Die Farben der Firma Stockmar nehme ich sehr gerne - vor allem beim Malen mit Kindern, sie sind ergiebig, günstig und der Hersteller hat sein Werk in meinem Wohnort, man muss bei ihnen allerdings aufpassen, sie lösen sich sehr leicht wieder an. Die Chinesischen Farben sind richtig gut und sie haben den Vorteil, dass die Näpfchen groß sind, so dass man mit großen Pinseln sehr gut Farbe aufnehmen kann.

    Gruß Ute
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  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Sicherlich ist Schmincke super, nur wie schon gesagt sehr teuer.
    Ich suche eine preisgünstigere Variante, weil ich mit Aquarell erst experementieren möchte. Da hat man es gern, dass wenn etwas daneben geht, die teueren Farben nicht verschwendet werden...
  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Noch eine Frage:
    Habe irgendwie noch mein altes Schul-Gouache gefunden. Das ist eingetrocknet.
    Kann ich es wegwerfen? Wahrscheinlich, kann man das nicht mehr mit Wasser lösen, und wenn dann ist es wahrscheinlich auch nicht mehr zu gebrauchen oder???
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Also, deine Schul-Gouache sollte, so sie sich denn anlösen lässt, noch zu gebrauchen sein.
    Mit den Farben ist das so eine Sache. Dem Lobgesang auf Schmincke kann ich mich nur anschließen, und ich rate dir, zunächst mit wenigen, dafür aber sehr guten Farben zu beginnen, da gerade beim Aquarell eine "suboptimale" Qualität den Anfängern viele Möglichkeiten verschließen und den Spaß an der Sache verderben können. Es gibt (gab?) ein Aquarell-Sortiment von Pelikan, das wirklich nicht schlecht war, und die Farbe bot viel für ihr weniges Geld, aber Pelikan-Terra die Siena neben Schmincke-Terra di Siena aufgetragen, machte schon optisch die Unterschiede deutlich! Der hohe Preis kommt nicht von ungefähr, da die Pigmente für die Farben feinst zermahlen sind und mit wohlgehüteten Firmengeheimnissen angerieben.
    Ich empfehle dir für den Anfang je einen Napf Goldocker, Chromgelb hell, Kadmiumrot hell, Chromoxidgrün ("stumpf"), Coelinblau und eine Tube Indigo. Damit kannst du etliche Mischtöne und Farbenvielfalt erreichen.
    Dann spar nicht am Papier. Besorge dir einen guten Aquarellblock, wenn du ihn vor Ort bekommen kannst, auf jeden Fall Hahnemühle "Burgund" rau. Dieser Karton ist schön dick, stabil und lässt herrliche sternförmige Verläufe zu. Wenn du davon einen Block aufgebraucht hast, weißt du ungefähr, welche Farben du noch gebrauchen könntest und kannst mit anderem Papier oder auch anderen Farbmarken experimentieren.

    Ein Aquarell kannst du ganz gut mit nur einem Pinsel malen, und da besorge dir einen Rotmarder-Pinsel ab etwa Größe 6 (mindestens), mit dem du auch allerfeinste Linien (wenn er neu ist, feiner als mit jeder Feder) malen kannst. Nach oben hin steigen die Preise leider rapide an. Aber statt in zusätzliche Farben investiere lieber in einen guten Pinsel (ich habe hier drei Marderhaar-Pinsel, die ich mir mal als Schüler gekauft habe (kosteten damals etwa 7.--DM das Stück in Größe 6 - in den 70er Jahren!). Die feine Spitze hat sich natürlich längst abgenutzt, trotzdem taugen sie immer noch, ich habe sie allerdings auch nur für Aquarell und chinesische Reibetusche benutzt.

    Soweit meine Meinung!

    Ach ja, ich erinnere mich:
    Qualität von Aquarellfarben

    Liebe Grüße - Johnny
  • BFnaitsabeS
    Toll, wie du hier die hübschen Fotos mit Aquarellfarben positionierst. Bist du zufällig als Werbevertreter geheuert, der hier Produktinformationen in die Forumsdiskussion einschmuggeln soll? (50% der Kunstforendiskussionen haben diese Art von Schleichwerbungshintergrund.)
    Wie dem auch sei: Inhaltlich findest du die gründlichsten (und nichtkommerziellen) Informationen zum Thema Aquarellfarbe meines Wissens auf http://www.handprint.com
  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Vielen Dank für Eure TIpps.Ich glaube, ich werde doch Schmincke-Farben kaufen. Das von Johnny empfohlene Papier ist doch recht teuer, wenn man einen Format von mindestens etwa A3 haben will. Gibt es da nichts Günstigeres in vergleichbarer Qualität?

    Und dann hätte ich noch eine Frage:
    In Malerei bin ich leider noch so gut wie gar nicht bewandelt und habe bis jetzt immer nur gezeichnet; Bleistift, Kohle usw.
    Wie funktioniert die Technik "Schichten-malen" beim Auarell? Könnte mir das vielleicht jemand erklären?
    Vielen Dank nochmal!
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Geh mal auf die Seite von Schmincke und lade dir da die pdf--Dateien runter!

    Gruß - J.
  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Danke, habe alles nach Anweisung gekauft.
    Habe allerdings jetzt ein großes Problem. Sitze an meinem Bild und die Farbe ist teils fleckig!!! Sie verfließt nicht gleichmäßig, wenn sie trocken ist, sondern kriegt "Ränder"!!! Ist das normal??? Nehme ich zu viel Wasser oder woran liegt das?!??!?
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Hi - bin ein bischen spät dran

    Es gibt mindestens 5 verschiedene Marken brauchbarer Aquarellfarben die alle gut sind - und deren Qualitätsunterschied für einen Anfänger kaum feststellbar ist
    Auch das Hochloben "einer" einzigen Papiersorte ist nicht gerechtfertigt - grundsätzlich ist aber ein Papier unter 300 g nur bedingt brauchbar

    Es gibt sehr große Preisunterschiede bei Farben und Papier , aber
    das Ergebnis aber hängt 95 % nur vom Können des Maler ab

    Lg.Egon
  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Hallo Egon, danke für deinen Rat! :O)
    Habe Farben schon gekauft und Papier auch. Papier nur zur Probe, von Hahnemühle (Bogenware) und Farben von Schmincke. Habe auch schon das erste Bild fertig :o) bin aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden, was aber nicht an Farben o.am Papier liegt, sondern allein daran, dass mir die Grundkenntnisse der Malerei fehlen. Ich zeichne seit vielen Jahren, doch paradoxerweise habe ich noch nie gemalt!!! Das soll sich so schnell wie möglich ändern :O)
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Hi
    Schichtenmalen = ist auf einer getrockneten transparenten Farbschicht eine weitere Autragen - wobei die voherige dann durchscheint

    Ränder sind normal - aber da hilft nur "Selbsterfahrung" durch üben ;-)
  • tsaG
    Du weißt aber, daß Aquarellmalerei die schwierigste Malerei überhaupt ist?! Es ist mit keiner anderen Art der Malerei vergleichbar und bildet in gewisser Weise eine eigene Kategorie. Da solltest Du Dich echt von Leuten beraten lassen, die etwas davon verstehen (ich weiß mal gerade so ungefähr, wie es geht). Das erspart viele Mißerfolge.
    Wenn es Dir nicht speziell um die Aquarellmalerei geht, sondern um den Einstieg in die Malerei an sich , bist Du besser beraten, mit einer anderen Technik zu beginnen. Aquarell ist eben kein Einstieg, sondern eine sehr anspruchsvolle Klasse für sich.
    lg, jerryhill
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Zitat Jerryhill
    Du weißt aber, daß Aquarellmalerei die schwierigste Malerei überhaupt ist?! Da solltest Du Dich echt von Leuten beraten lassen, die etwas davon verstehen (ich weiß mal gerade so ungefähr, wie es geht). Das erspart viele Mißerfolge

    Hallo Kati
    Man findet viele Informationen im Internet man braucht nur zu suchen - leider die meisten nur in Englisch
    jede Maltechnik egal welche muß man sich erst hart erarbeiten - dazu braucht es Fleiß und einiges an Selbstkritik
  • Dieter Boger
    Dieter Boger
    Hallo Kati,
    Jerryhiil hat ja so recht. Das Aquarell - immer so ein wenig als kleine Schwester der Ölmalerei gesehen, ist zweifellos die schwierigste Technik überhaupt. Hinzu kommt, das gerade das Aquarell eine unglaublich Bandbreite an Möglichkeiten aufweist.
    Du sagst, das Du Anfängerin bist. Also solltest Du auch ganz vorne anfangen. Um überhaupt einen Einblick in dieses Metier zu bekommen wird es richtig sein, dass Du Dich erst einmal mit den spezifischen Eígenheiten dieser Technik vertraut machst. Sehr gut geignet ist dafür die sogenannte "Naß in Naß" Malerei. Du feuchtest mit einem kleinen Schwämmchen das Papier komplett an. Dann setzt Du mit ebenfalls nassem Pinsel eine Farbe in den feuchten Untergrund. Die Folge ist, das die so aufgebrachte Farbe expandiert, verschwimmt, verläuft und ineinander läuft. Später, wenn Du an Erfahrung gewonnen hast, wirst Du die Extratouren der Farbe dankbar annehmen, sie für Deine Vorstellungen nutzen.
    Bei diesem feuchten Produktionsprozeß entsteht ein Dialog zwischen Kalkül und Zufall.
    Jetzt geht es erst einmal darum, herauszufinden, wie kann ich Flecken vermeiden, wie bekomme ich saubere "aquarellige" Verläufe hin.
    Das Aquarell ist zwar eine sehr schnelle Technik aber auch eine Technik, die unendliche Geduld fordert.
    Du fragst, wie das Schichtenmalen funktioniert.
    Du trägst eine Farbschicht auf und die läßt Du dann trocknen - vollkomen trocknen. Danach trägst Du eine weitere Farbschicht (eine Lasur also) und auch die läßt Du wieder trocknen. So bauen sich dann Farbschichtungen (Lasuren) auf, die einem guten Aquarell die so typische Strahlkraft geben-
    Du kannst eine getrocknete Fläche (wenn Du gute Farben verwendest) durchaus, allerdings vorsichtig erneut feucht machen, um erneut einen sauberen Verlauf zu erhalten.
    Die meisten Aquarelle werden verdorben, weil immer wieder neu in die feuchte Farbe hineingemalt wurde. Die Arbeiten wirken dann meist muffig und unansehnlich.
    Wie gesagt ist das nur der Einstieg in diese Technik, ein Vertrautmachen mit dem Material. Jeder Aquarellist entwickelt im Laufe der Zeit seine Technik.
    Du schreibst, dass Du Aquarellpapier in Bögen gekauft hast. Diese Bögen (hoffentlich nicht dünner als 300 g/qm) mußt Du zwingend auf eine Holzplatte aufziehen. Die Rückseite leicht anfeuchten und rundum mit Papierklebeband auf die Platte kleben. Besser für Anfänger sind zweifellos rundum verleimte Blöcke.
    Je mehr ich schreibe je mehr wird mir bewußt, was noch alles zu sagen wäre.
    Am besten ist es zweifellos, die suchst Dir in Deiner Nähe einen Aquarellisten der Dich einweist oder Du besuchst einen Aquarellkursus.
    lg Dieter
  • Katharina Werning
    Katharina Werning
    Danke für die vielen Tipps :o) Habe mich bereits schon für einen Malerei-Kurs angemeldet. An Fleiß und Hartnäckigkeit wird es denke ich nicht mangeln, da es unheimlich viel Spass macht und immer schon gemacht hat :o)
  • nodiorc
    hi
    wenn ich dir emfehlen mag
    die besten farben sind windsor&newton !
    ich mische die mit acryl, um licht zu malen.
    sind noch teurer als schmincke
    aber diese farben, die vielfalt - irre.
    allein aureolin oder alizarin gibt es nicht besser.
    feuriger gehts nicht
    aquarell ist mir zu veränglich
    acryl ist haltbarer.
    ich mal auf holz, mittlerweile, canvas verzieht sich gern
    und holz ist so glatt, dass ich darauf nicht früher gekommen bin !
    papier ist vergänglich ...
    ag
    c+
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Sorry croidon -


    Du solltest Dich mal bei einem Fachmann genauer Erkundigen bevor Du so was schreibst :-)

    mit Aquarell auf Papier hat schon Dürer gemalt

    die Marke bzw. große Anzahl der benutzten Farben sagen nichts über das Können eines Malers aus
  • nodiorc
    wetten wir ?
    acryl ist unveränglich
    und kann der sonne widerstehen !
    wenn ichs alfred mal sehe, würde ichs ihm empfehlen
    ag
    c+
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