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  • Kann man MARKETING mit KUNSTvereinbaren?

  • TENmiEZREUF
    UND WAT IS DA JETZ SO SCHLECHT DRAN (DASSES SO IS)?
  • rupp
    rupp
    lieber Furz, an wem gefragt?

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  • TENmiEZREUF
    "SCHUSTER BLEIB BEI DEINEN LEISTEN"
    pflegte mein alter herr immer zu sagen!

    JEDEM DAS SEINE WAS ER GELERNT HAT
    sage ich!

    ich hätte z.B. KEINE lust mir bei einem
    mittelalterlichen frisör, bei ihm auch noch
    an meinen zähnen rumpfuschen zu lassen wie
    es zu der zeit usos war.
    da bleib ich lieber bei meinem zahnarzt des
    vertrauens.

    UND SO IS DAT AU MIT DER KUNST!
    die die es gelernt haben stellen in galerien,
    kunstvereinen und museen aus,
    dat übrige HOBBYSCHRUBBER-PACK meinetwegen in
    Gaststätten, Betrieben und anderen zwielichtigen
    Spelunken.
    SO IS DAT.
    mag sein das hier der ein oder andere grafik-
    designer dabei ist der sich zu höherem verpflichtet
    fühlt (ist mir schon häufig vorgekommen!)
    (wobei bei denjenigen hier auch da nur die übliche
    0815 - SOSSE bei herrauskommt nach ansicht!)
    auch bei den würd ich sagen: LASS´ET!

    FiN
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  • rupp
    rupp
    lieber Furz. immer noch nicht kappiert! was soll schlecht sein?

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  • TENmiEZREUF
    "SCHUSTER BLEIB BEI DEINEN LEISTEN"
    pflegte mein alter herr immer zu sagen!

    JEDEM DAS SEINE WAS ER GELERNT HAT
    sage ich!

    ich hätte z.B. KEINE lust mir bei einem
    mittelalterlichen frisör, bei ihm auch noch
    an meinen zähnen rumpfuschen zu lassen wie
    es zu der zeit usos war.
    da bleib ich lieber bei meinem zahnarzt des
    vertrauens.

    UND SO IS DAT AU MIT DER KUNST!
    die die es gelernt haben stellen in galerien,
    kunstvereinen und museen aus,
    dat übrige HOBBYSCHRUBBER-PACK meinetwegen in
    Gaststätten, Betrieben und anderen zwielichtigen
    Spelunken.
    SO IS DAT.
    mag sein das hier der ein oder andere grafik-
    designer dabei ist der sich zu höherem verpflichtet
    fühlt (ist mir schon häufig vorgekommen!)
    (wobei bei denjenigen hier auch da nur die übliche
    0815 - SOSSE bei herrauskommt nach ansicht!)
    auch bei den würd ich sagen: LASS´ET!

    FiN
  • rupp
    rupp
    lieber furz Du stinkst.
    denn deinem Booooohmou haste es nicht kappiert meinste du gehörst schon zur ellite weil du dein geschwätz gelernt hast.
    haste aber nicht, nur wie ein altes löschblatt aufgesogen.
    ich muss mich doch wundern wie die Häme zu den nebeneinsteiger und autotaktkünstler von wem, wo gelernte früchte trägt.
    Es soll tatsache leute geben die nichts mehr neben sich dulden als sich selbst.

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  • 46nahtaiveL
    als ob die mittelstandskinderchen dermaßen viel
    auf den akademien lernen würden...
    ...einheitware desöfteren...
  • TENmiEZREUF
    DENKST DU

    um "einheitsware" zu sehn brauch ich nur dein
    profil anklicken!

    FiN
  • 46nahtaiveL
    du hast ja nicht den mumm was hochzuladen
    armer furz

    http://www.thelongwaydown.de/
  • cobolt
    cobolt
    Ich werd die Frage mal erweitern.
    "Kann man MARKETING mit KUNST vereinbaren, wenn diese unbequem ist?", also unbequeme Aussagen, unbequeme Wege im Sinne von eigen, unbequeme Wahrheiten, unbequeme Spiegel, unbequemer Widerstand, unbequeme Anforderungen an den Betrachter etc. Das Gegenteil der Tablette.

    Das würde mir so manches hinsichtlich Themenwahl, Bildsprache und Preis erklären. Unabhängig der üblichen Schubladen-Kämpfchen, wer was wie gut macht.
    Signatur
  • TENmiEZREUF
    ---
  • 46nahtaiveL
    ... was tust du denn armer furz?...
    ...austeilen aber nichts einstecken können
    ...mal am selbstbewussstein arbeiten...
  • 46nahtaiveL
    Ich werd die Frage mal erweitern.
    "Kann man MARKETING mit KUNST vereinbaren, wenn diese unbequem ist?", also unbequeme Aussagen, unbequeme Wege im Sinne von eigen, unbequeme Wahrheiten, unbequeme Spiegel, unbequemer Widerstand, unbequeme Anforderungen an den Betrachter etc. Das Gegenteil der Tablette.

    Das würde mir so manches hinsichtlich Themenwahl, Bildsprache und Preis erklären. Unabhängig der üblichen Schubladen-Kämpfchen, wer was wie gut macht.



    Es wurden z.b.etwas sperrige filme erfolgreich unter dem label "dogma" vermarktet ?
  • cobolt
    cobolt
    Sperrige Filme sind meines Wissens durch Mundpropaganda bekannt geworden, nicht durch Marketing. Beispiele dafür was passiert, wenn Inhalte und Optik neue Trends setzen. Wer das kopiert, kann das Original nie erreichen :)
    Signatur
  • 46nahtaiveL
    ne die dogma filme("das fest")= verzicht auf filmtechnik/spezialeffekte/beleuchtung etc wurden
    proffesionell beworben und waren auch an den kinokassen erfolgreich- und boten doch andere kost als hoolywood

    mundpropaganda gibts das heute überhaupt noch?
    stichwort: vereinzelung,
    medienmacht
  • cobolt
    cobolt
    Ach, sowas wie das SUNDANCE-Festival von Herrn Redford? Nun, es gibt sicher Beispiele, wo Marketing auch Chancen schafft. Immer dann, wenn Marketing (Hörr Redford als Warenmarke) so viel Macht bekommt, frei entscheiden und damit auch investieren zu können. Der Zweck heiligt die Mittel für Sarkasten. Insgesamt aber n Tropfen auf den heissen Stein, gemessen an der Menge von Bewerbern und Möglichkeiten.

    Mundpropaganda schafft mir ne Menge Infos. Ist n System, was nur mit Netzwerk funktioniert. Jemand muss Dir was erzählen. Dadurch werd ich auf den gesamten Underground zwischen Musik, Film und Ausstellung informiert. Manch lüttes Festival entwickelt sich plötzlich zur ernstzunehmenden Plattform. Die Hamburger Kurzfilmtage haben mittlerweile n ganz guten Ruf. Wie es in der Bildenden Kunst aussieht, weiss ich nich'. Musik geht so einiges. Andere Gebiete habens mächtig schwer, aber es gibt sie. Ein Grund, warum ich in die Stadt gezogen bin. Auf m Land is das verdammt schwer.
    Signatur
  • 46nahtaiveL
    spannendes thema ...doch ein weites feld...

    für mich gibst sowas wie einen "echten" underground
    gar nicht mehr... es sieht eher so als ob der nachwuchs eifrigst bestrebt ist den jeweiligen genre-anforderungen gerecht zu werden anstatt sich thematisch oder formell abzugrenzen
    da ist der mainstream mitunter subversiver...
  • cobolt
    cobolt
    Ich kann Underground nur subjektiv definieren. Hab die Blaue-Reiter-Verein-Ges nie gefunden, weder als Autodidakt vor, noch als Designer nach dem Studium. Und warum? Vermutlich auch, weil ich die Bildung des Netzwerks glatt verpennt hab, naiv, überzeugt und staunend, wie ich damals war. Aus meiner Sicht ist das, was ich als Underground bezeichnen würde, nicht Branchen spezifisch, sondern Ideologie spezifisch. Und zwar für ALLE kreativen Kategorien. Schubladenmäßig wär ich bezogen auf Illustration und Kunst total aufgeschmissen. Ich hab das krampfige Suchen nach dem Zeichnerzirkel schon lange aufgegeben. Man muss sich allerdings bewegen, bzw. beweglich bleiben. Ich nehm immer noch regelmäßig Pfadfinder-Touren, wo ich Neues finde. Nicht mehr so oft, aber immerhin.

    Ein gewisser Pragmatismus is nützlich :)Gerade weil Leute so verschieden sind, und längst nicht jeder zu dir passt, ist das Ausweichen auf Nachbarfelder immer gut. Irgendwann kommt man doch rum. Das läuft mehr so:
    Uff nem Privattreff kriegste nen Gig-Tipp oder vielleicht sogar was Größeres. Dort stehen Typen mit Flyern für andere Branchen rum und einer kennt einen, der einen kennt usw. Insofern kann ein "Kabelträger" mit dem EDV-Job genauso wertvoll sein, wie der vermisste Branchen-Kumpel. Sowas muss man auch pflegen und Isolation is immer grausam.
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  • Toni Köhler-Terz
    Toni Köhler-Terz
    das ist nun erst mal eine Frage der Definition.
    Kunst ohne Marketing - also ohne gezeigt und verkauft zu werden - ist keine Kunst. Werke werden erst zur Kunst, wenn sie Publikum und also der Allgemeinheit zugänglich werden, in soweit ist also Kunst ohne Marketing undenkbar.
    Greift aber der Faktor "verkäuflich" oder der "Galerist" als steuerndes sozusagen mit Ausschließlichkeit behaftetes Element in den kreativen Prozess als entscheidendes Kriterium ein, dann wird aus Kunst einfach Handwerk, oder besser Kunsthandwerk, verliert aber diese Eigenschaft Kunst zu sein.
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    das ist nun erst mal eine Frage der Definition.
    Kunst ohne Marketing - also ohne gezeigt und verkauft zu werden - ist keine Kunst. Werke werden erst zur Kunst, wenn sie Publikum und also der Allgemeinheit zugänglich werden, in soweit ist also Kunst ohne Marketing undenkbar.
    Greift aber der Faktor "verkäuflich" oder der "Galerist" als steuerndes sozusagen mit Ausschließlichkeit behaftetes Element in den kreativen Prozess als entscheidendes Kriterium ein, dann wird aus Kunst einfach Handwerk, oder besser Kunsthandwerk, verliert aber diese Eigenschaft Kunst zu sein.


    Es ist in sofern nicht nur falsch sondern für den Wert der künstlerisch/kreativen Arbeit sogar verwerflich den Begriff Marketing zu verwenden. Es steht alles im Thread schon drin, auch was Marketing ist, das darf mit Kunst nichts zu tun haben. Wenn es doch so ist handelt es sich um Produkte für den Konsum und das ist das Gegenteil des Wertes eines Kunstwerkes.
    Natürlich braucht das Werk den Betrachter und das Publikum wird gezielt auf die Ausstellung hingewiesen, darauf dass es etwas zu Sehen gibt aber das Publikum wird nicht mit allen Marketingtricks zum Kauf verleitet. Das ist der gewaltige Unterschied, Öffentlichkeitsarbeit ja aber keine Nötigung zum Kauf.

    gruß fluuu
    Signatur
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