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  • Graz :: DIE lagebesprechung :: Ist Kunst fest in Männerhand?

  • evorClaH
    Der erste Schritt in die richtige Richtung wäre, in der Kunst und auch anderswo gar nicht erst die Infragestellung der Geschlechter durch solche Diskussionen selbst herbeizuführen sondern die Energie dort hineinzustecken wo sie hingehört : in die Arbeit und damit überzeugen. Und gut zu sein, besser zu werden, nicht zu verzagen.

    Alter Geschlecht und Herkunft spielen keine Rolle - nur das Ergebnis
  • tra_ennaej
    Von wegen : Kunst in Männerhand ?

    wer schreibt den sowas :
    Die Tatsache spricht das Gegenteil -
    Fast in allen Kunstforen in allen Malgruppen in allen Kursen ist der Frauenanteil höher als der der Männer

    manche von Euch Damen haben ein Talent dazu - Dinge so zu übertreiben und machen sich dadurch selber und ihre Angaben unglaubwürdig
    Ps (letzter Workshop - 4 Männer 17 Frauen)


    Na Workshops und Kurse sind eh ok für Frauen.
    Auf internationalen Stätten oder im kunsthistorischen Museum haben sie allerdings nichts verloren...

    Nonnen z.B. dürfen ja auch einiges in ihren Workshops.. obwohl sie auf der Kanzel nix verloren haben.

    Frauen sollen sich hauptsächlich malen lassen - untertänigst und/oder sinnlich-erotisch - das ist geil, denen gehts doch wunderbar.
  • zrehtsnuk
    Von wegen : Kunst in Männerhand ?

    wer schreibt den sowas :
    Die Tatsache spricht das Gegenteil -
    Fast in allen Kunstforen in allen Malgruppen in allen Kursen ist der Frauenanteil höher als der der Männer

    manche von Euch Damen haben ein Talent dazu - Dinge so zu übertreiben und machen sich dadurch selber und ihre Angaben unglaubwürdig
    Ps (letzter Workshop - 4 Männer 17 Frauen)


    gelächter!
    der satz könnte glatt aus dem vorvorigen jahrhundert stammen, als sich die frauen anmaßten, das wahlrecht zu erstreiten ...

    na ja, für manche spielt sich kunst halt hauptsächlich in workshops, malgruppen, kunst foren und sparkassenausstellungen ab, kein wunder, dass da der weitblick leicht verschattet ist
    :D
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  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Der erste Schritt in die richtige Richtung wäre, in der Kunst und auch anderswo gar nicht erst die Infragestellung der Geschlechter durch solche Diskussionen selbst herbeizuführen sondern die Energie dort hineinzustecken wo sie hingehört : in die Arbeit und damit überzeugen. Und gut zu sein, besser zu werden, nicht zu verzagen.

    Alter Geschlecht und Herkunft spielen keine Rolle - nur das Ergebnis



    Das unterschreibe ich gerne
    als Beispiel : Angelika Kauffmann
    https://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Kauffmann

    war eines der besten Beispiele dafür , die hatte sogar 100 Jahre früher kein Problem als Frau nicht anerkannt zu werden -
    härter Arbeiten , besser sein

    und nicht dauernd von der Quotenregelung quatschen
    @ Kunstherz - habe gerade Deine Bilder angesehen - lach weiter :-)
  • grobeknI
    So kennt mann das ja:
    härter arbeiten,
    (schneller ficken,
    bunter fernsehen,
    dicker fressen.)

    Tja, am Ende dieses
    Liedes ist's immer:
    blöder gucken.

    Und das, Egon, ist keine Kunst.

    Das ist Handwerk und Stammtisch,
    das ist Routine und Pipifax, das
    ist Wirklichkeitsabmalerei und
    schnödes Kopierantentum. Das ist
    geisttötend. Das ist langweilig.

    mit feministischen Grüßen,
    Ihre Inkeborg
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic


    Und das, Egon, ist keine Kunst.

    Das ist Handwerk und Stammtisch,
    das ist Routine und Pipifax, das
    ist Wirklichkeitsabmalerei und
    schnödes Kopierantentum. Das ist
    geisttötend. Das ist langweilig.

    mit feministischen Grüßen,
    Ihre Inkeborg



    Zu den ersten Worten deiner Stellungnahme - möchte ich nichts sagen - ist eine Niveaufrage

    Wenn das Folgende deine Meinung über Angelika Kauffmann ist - habe ich auch nichts mehr dazu zusagen
    außer , daß es Beweist , das Frauen die schlimsten Feinde der Frauen sind
    Auch dein Kunstwissen und Können brauche ich auf Grund dieser Aussage nicht mehr in Frage zu stellen
  • grobeknI
    Damit, Egon, sparst du eine Haufe Zeit, die du
    dann für sinnvollere Tätigkeiten einsetzen kannst,
    zum Beispiel: das aus Bequemlichkeit und Dumm-
    heit unverändert ins 20./21. Jahrhundert übertragene
    Idealbild einer Malerei, die so niemals existierte,
    außer in den Denkhöhlungen spießiger Habenwoller,
    die in Salonmanier arg großes Gewese um Malerei
    mach(t)en und die ganze Zeit meinten, sie sprächen
    über Kunst, kassieren - und dann..

    .. endlich mal die notwendigen Paradigmenwechsel der
    Sicht auf die Malerei, durch die MalerInnen selbst, die
    durch die Verbreitung der Photographie, des Kinos, des
    Fernsehens, des leistungsfähigen Rechners, Monitors,
    sowie des internets, in Betracht ziehen, anstatt zu ver-
    suchen eine Zeitmaschine herbeizuschwätzen.


    Was stimmt mit den ersten Zeilen meines vorhergehenden
    Beitrags nicht?? Du tust gerade so, als hätte ich einen
    Aufsatz geschrieben über 'f?ckende Hunde in Egon's Wohn-
    zimmer' - aber dazu habe ich jetzt keine Zeit. Später.

    mit allen möglichen Grüßen,
    Inkeborg
  • evorClaH
    Danke für den Link Egon...allemal interessant, obwohl das ja damals NOCH schwieriger war, als Frau in diesem Beruf anerkannt zu werden.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Danke für den Link Egon...allemal interessant, obwohl das ja damals NOCH schwieriger war, als Frau in diesem Beruf anerkannt zu werden.



    Man kann es sehen wie man will
    aber wenn die Qualität stimmt dann werden es früher oder später alle anerkennen

    wem aber das Können fehlt, der versucht sich in armseeligen Ausreden und niveaulosen Kommentaren - aber überzeugen kann man mal nur mit Qualität der Arbeiten -
    und die hat nichts mit Geschlecht oder gar mit Herkunft zu tun
    DIE ZEIT ALLEIN WIRD RICHTEN
  • grobeknI
    Da lese ich doch: DIE ZEIT ALLEIN WIRD RICHTEN,
    Heut' wird's Nichts mehr, könnt Ihr ruhig glauben,
    So vertreib ich sie mir mit etwas dichten,
    Und Andere? Den Schlafhut fest zu schrauben,
    Auf Kopfnormgewinden - das sind Geschichten...
  • tra_ennaej
    Es gibt eine einfache Lösung: Männer unwichtiger machen.

    Wie die Spinnen und Bienen.

    Auf internationalen Orten sind se nur als Eunuchen oder neuroleptikabehandelt zugelassen - der Rest is gessen bzw wird an den Herd angekettet.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ja, ja habe Verstanden -

    Wer recht hat , der braucht weder laut zu werden - oder gar ausfällig

    - die Trauben sind mir zu sauer sagte der Fuchs :-)

    Aber warum hat die Kauffmann damals mehr verdient hat als die Männer ...
  • tra_ennaej
    "Maria Anna Angelika Kauffmann wurde 1741 als Tochter des Porträt- und Freskenmalers Joseph Johann Kauffmann und seiner Frau Cleophea Lutz, in der Reichsgasse 57 der Gotteshausbund-Stadt Chur, wo ihr Vater zu diesem Zeitpunkt am dortigen bischöflichen Schloss arbeitete, geboren. Sie wuchs am Comer See auf, galt mit sechs Jahren bereits als zeichnerisches Wunderkind und wurde von ihrem Vater und verschiedenen Lehrern in Como und Mailand in Malerei und Musik unterrichtet, da es für Mädchen keine reguläre Schulbildung gab."

    Jo, Mensch - Egon, was da wohl die Begründung ist dafür... du bist ja nicht dumm.
  • zrehtsnuk
    "Maria Anna Angelika Kauffmann ... wurde von ihrem Vater und verschiedenen Lehrern in Como und Mailand in Malerei und Musik unterrichtet, da es für Mädchen keine reguläre Schulbildung gab."


    ...Die Akademie der bildenden Künste in Wien etwa wurde bereits 1692 ...stand dann allerdings 200 Jahren lang nur männlichen Studierenden offen. [1] Von 1872 an, wurden Anträge auf Zulassung von Frauen zum Studium an der Kunstakademie durch das Professorenkollegium immer wieder abgelehnt. Selbst 1904 hält die Akademie der bildenden Künste einem entsprechenden Antrag immer noch die alten Argumente entgegen: Frauen seien nur selten mit schöpferischem Geist auf dem Gebiet der großen Kunst ausgestattet, weshalb im Falle der Zulassung von Frauen zum Studium an der Akademie ein "Überhandnehmen des Dilettantismus und ein Zurückdrängen des männlichen Elementes" zu
    befürchten sei\" (Zitat aus Arbeit von Eva Egermann, ak-bild.at - Österreich)

    .. und nicht zu vergessen, dass bis zum Jahr 1958 !!! im deutschen Grundgesetz das Recht des Mannes verankert war, den "Job" ihrer Frau zu kündigen, wenn sie fanden, dass ihre Berufstätigkeit die eheliche Gemeinschaft störte ...
  • enoeLedanittaG
    Verstehe das Problem nicht...mir ist es vollkommen wurscht ob ein Künstler ein Mann oder eine Frau ist, was zählt ist das Ergebniss.
    Wäre ich männlich würde ich jetzt im Vatikan studieren. :)
    Aber so geh ich meinen künstlerischen Weg, als Frau.
    Und wenns härter ist, kann ich noch nicht beurteielen, da Anfänger, kein Problem muss ich ebend erst durch die Scheisse schwimmen um in den sauberen Pool zu kommen. :)
    Wenn da wirklich soviele Männer in der Künstlerszene sind, dann müssen die ja wohl auch gut sein.
    Verstehe dieses Aufgehetze nicht.
  • zrehtsnuk
    @ GattinadeLeone: wer hetzt denn hier auf?
    es werden hier doch nur tatsachen aufgezeigt ...

    aber es es ist doch eine freude, dass du dieses "problem" nicht verstehst und dass dir diese dinge "wurscht" sind, das zeugt doch von einem gesunden selbstbewußtsein, auch wenn (oder gerade weil?) du dich noch zu den anfängern zählst...

    viel glück für deinen weiteren künstlerischen weg!

    aber vergiß bitte deine worte nicht.
    und falls du dich künstlerisch nicht durchsetzen solltest, weißt du wenigstens immer ganz genau, dass du offenbar nicht gut genug warst ... ;-)
  • enoeLedanittaG
    A bisl schon, das hetzen.

    Kann schon sein das ich es gerade nicht verstehe da ich Anfänger bin.
    Ja ist mir klar, das wenn sich meine Kunst nicht durchsetzt sie anscheinend nicht gut genug für diese Welt ist.
    Weiss ich schon, brauchst mir nicht sagen, deshalb hab ich ja auch geschrieben das ich Anfänger bin.
    Ich weiss schon worauf ich mich einlasse und das kein Zucker schlecken ist, egal ob man Mann oder Frau ist.
    Wäre interessant wenn sich jemand dazu äussern würde wie das denn nun ist, ob das Hetze ist oder Realität in der heutigen Kunstwelt.
    Naja man kann sich nen Kopf über diese Dinge machen, oder es lassen und einfach malen.
    Da ich nicht dieses Problem habe, kann ich es auch (noch) nicht nachvollziehen.

    Dankesehr dein Glück behalt man ich hab schon genug, find immer welches, weil mich jemand gern hat. :)
  • tra_ennaej

    Wäre interessant wenn sich jemand dazu äussern würde wie das denn nun ist, ob das Hetze ist oder Realität in der heutigen Kunstwelt.


    ich glaube nicht, dass das für dich sinn hat - das ist zu aufregend.
  • enoeLedanittaG

    Wäre interessant wenn sich jemand dazu äussern würde wie das denn nun ist, ob das Hetze ist oder Realität in der heutigen Kunstwelt.


    ich glaube nicht, dass das für dich sinn hat - das ist zu aufregend.


    Wie kannst du sagen, bzw. schreiben, es habe keinen Sinn für mich und es sei zu aufregend für mich, wo du mich doch gar nicht persönlich kennst?
  • iolmA
    niemand kennt doch hier niemanden persönlich

    weil

    keiner es keinem klarmacht
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