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  • sich als Künstler bekannt machen

  • iolmA
    Hallo lagatta,

    ich war die letzten Tage schon auf deiner HP und dachte: "Was für ein fleissiges Mädchen, leider hoffnungslos dem Dekokitsch verfallen."
    Du bist bestimmt sehr nett und sensibel und ich will auch gar nicht böse zu dir sein, doch lass dir sagen, dass was du zur Zeit malst hat mit Kunst sehr wenig am Hut. Mach den Kopp frei, besuche ein paar Hochschulen, mach ne Mappe, studiere und dann kannst du dich darum bemühen als Künstler bekannt werden zu wollen.

    Man kann als Künstler schon überleben, das ist richtig. Auch wirst du von deinen Bildern, so wie sie jetzt sind, etwas nebenher verdienen können. Schön wäre aber, wenn du erkennst, dass deine Werke zur Zeit nix mit Kunst zu tun haben und auch handwerklich gibt es noch viel zu verbessern.

    (Falls du nach dieser Kritik den Bedarf hast meine Arbeiten zu sehen, lass dir sagen diese meine Auswahl für das kunstnet nehme ich selber nicht ernst. Per pn gebe ich dir gerne meine HP-Adresse.)
    Fleissig sein ist auf jeden Fall ein guter Anfang.


    Klar, Jennifer, ein paar Hochschulen...weißt Du eigentlich selbst noch was Du schreibst...? Habe mir Dein Page angesehen...naja
  • Gris 030
    Gris 030
    masi enttäuscht aber echt gerade.
    von oben herrab(das wissen gepachtet, wessen bilder kunst sind)so überheblich zu urteilen..ieh!
    und dann noch die eigenen bilder hier als lustige verarschungsaushängeschilder runterzuspielen...
    "wenn du mir ne pn schreibst, weihe ich die ein, hole dich zu"the beach" und zeige dir die wahrheit auf meiner überseite...luke!"

    was is denn bloß los masi?
    gruß
    grins2
    Signatur
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    @amloi, ja weiß ich
    hätte vielleicht noch ergänzen sollen: besuche (Tagesausflug) ein paar Hochschulen, bis eine dir von den Professoren und den Arbeiten dort ansprechend erscheint und dann versuche dort angenommen zu werden. - "...naja" scheint mir eine abwertende und recht vereinfachte Bewertung zu sein, um die ich dich gar nicht gebeten habe. Ich hätte das in diesem Fall hier lagatta überlassen, ob sie aufgrund meiner Arbeiten etwas mit meinen Worten anfangen kann.

    @grins ich habe auch keine Überseite, ist nur einfachstes HTML und die Zeichnungen hier sind eben Zeichnungen für hier, ich nehme das nicht ernster als notwendig, das heisst aber auch nicht, dass es Verarsche wäre.

    des weiteren kann ich nach 5 Jahren Selbstständigkeit und Unterrichtstätigkeit ganz gut beurteilen, ob sich jemand selbst verarscht (inkl. mir selbst)

    Ich finde es allerdings immer noch schwierig hier zu kritisieren und meine Formulierungen, die Euch aufstossen, sind ein Versuch ins Gespräch zu kommen. Denn solch naive Fragen (und die Bilder im Anhang) rühren mein Herz und ich möchte gerne etwas dazu sagen/weiterhelfen (ich habe hier allerdings auch keinen Bock auf Kuschelei und man müsste damit klarkommen, dass ich knallharte Ansagen mache). Wenn derjenige das eben nicht nötig hat oder eben mit mir und meiner Art nicht klarkommt, dann kann ich mich mit gutem Gewissen wieder um meinen eigenen Scheiß kümmern.

    Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen
    Signatur
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  • onraciR
    wow...

    wenn ich dran denke, wie butterblumig du noch vor 2 Jahren hättest hier geschrieben

    hm... von Kunst zu leben, ist schwierig.

    Ich denke, man sollte Kunst nie zum Handwerk machen, nur wegen des Geldes und Lebensunterhaltes.
    Dann lieber eine vernünftige Berufsausbildung machen und nebenbei sich "künstlerisch" verwirklichen.
    (zum anderen sind die Materialien auch sehr teuer... und wenn man ein festes Standbein hat, macht das nur die Kunst schöner)
    Oder beruflich etwas mit Kunst machen...
    wie Kunstlehrer,...
    oder Design---aber das ist wieder eher angewandte-- kunst... und keine freie..
  • orellireug
    da scheint schomal ein kleiner strahl realität in dieses forum und schon wird sich über den tonfall mokiert .. leute die das, was sich andere hier den ganzen tag nur virtuell zusammenspinnen schon jahrelang real leben und erleben und auch noch überleben, können es sich vielleicht auch irgendwann mal erlauben "von oben herab" nen tip zu geben ... würde jedenfalls hilfrecher sein, als wenn nur geseier "von unten" kommt. abgesehen davon fand ich jennys beitrag konstruktiv .. aber scheinbar muss man nicht nur kunst studiert haben, sondern auch noch sozialpädagogik um den sensiblen gemütern hier gerecht zu werden, die es nichtmal schaffen nen text inhaltlich zu erfassen bevor sie rummotzen.
  • iolmA
    Ich stelle mir bloß gerade vor, wenn man wirklich in dem Ton Kurse an der VHS gibt. Weiß nicht. Ist kein rummotzen aber um so von oben zu reden brauchts schon Können. Heißt nicht, dass ich Ihre Sachen nicht z.T. gut finde.

    Es geht jetzt nicht gegen die HO und Co. oder so :)

    Aber Ton kam komisch rüber von der Jenny. Aber ist doch schon wieder o.k. :)

    Ich hatte auch "knallharte" Lehrer. Sie haben nie so gesprochen.

    Habe mir auf der HP schon alles angesehen auch Pressetexte usw. - ich erstarre da jetzt aber nicht vor Hochachtung. Man möge mir das verzeihen.

    Ist mir völlig klar, dass, wenn man von Kunst leben muss, das ganz hart ist. Bin froh, dass ich da Zeit für Experimente habe und es mir nicht so geht.
  • kygram
    @starspangled

    Hey, danke. In Deinem Posting sind eine Menge wertvoller Tipps drin.
    Da kann ich nur sagen: "Ran an die Arbeit."
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    @amloi das ist eher den Ton für die Mappenkursschüler und das habe ich nun wirklich schon einige Jahre hinter mir. Also finde dich einfach damit ab, dass ich Erfahrung habe und es somit also von oben klingt oder was weiß ich. VHS hat nen anderen Ton, schon klar, denn das habe ich bisher nur als Freizeitbeschäftigung kennengelernt und zum Glück mache ich das schon lange nicht mehr.
    Da ich lagatta grundsätzlich als ernsthaft interessiert eingestuft habe, bekam sie eben genau keine Kuschelantwort. Du siehst, in gewisser Weise war ich somit also freundlich, obwohl es unfreundlich klingt.

    es is eh wurscht, da es bei lagatta nicht gefunzt hat.

    Und: Hochachtung ist auch nicht nötig, warum auch bestehe ich doch auch nur aus Knochen mit etwas Fleisch drumrum und die Bilder nur aus Acyl auf Lwd. Das hätte ich auch von lagatta nicht erwartet, nur die Erkenntnis, dass es mir ernst ist und ich mich weder aufgeilen will und andere fertig machen, noch als Star hinstellen oder sonst was. Ich meine es ernst mit meiner Malerei und auch mit meinen Antworten hier. Und wenn man hier zuersteinmal ein wenig ruppig ist, dann weil sich so schnell die Spreu vom Weizen trennt und man seine "Weisheit" nicht an die verschwendet, die damit eh nix anfangen können.
    Klingt hart, ist aber so. Ich muss hier nicht jedem nen Ohr abquatschen.

    Aber ehrlich! meine Fresse, ich hätte dir schon zugetraut das von selbst zu kapieren.

    Und ansonsten bleibt es wie es ist. Das was lagatta vorhatte, war nen Pferd von hinten aufzäumen. Sie müsste sich zur Zeit den Kopf um wichtigere Dinge zerbrechen, als darum bekannt zu werden.
    Signatur
  • Lutz Baar
    Lutz Baar
    Ich möchte mich auch bei starspangled bedanken! Steckt eine menge Arbeit hinter einem solchen ausfürlichem Beitrag!
  • iolmA
    @ malsupilahmi

    Danke für die Antwort - ich verstehe Dich vielleicht besser als Du denkst.

    kam scheinbar falsch bei mir rüber. Sorry :)

    lg
  • if you only knew
    margyk, LutzBaar

    man dankt! :) ich dachte schon, es würd keiner lesen.

    Sich als Künstler bekannt machen ist kein heiliger Gral, und auch keine Raketenwissenschaft. In den USA gibt's zig Bücher extra für Künstler zu dem Thema, aber in Deutschland hab ich noch nichts vergleichbares gefunden... da gibt's noch einiges zu tun ;)
  • loocorez
    Books:

    Piroschka Dossi
    Hype - Kunst und Geld

    Kathrin WeinHold
    Selbstmanagement im Kunstbetrieb

    /-------------------------------


    http://www.kathrein-weinhold.de/
    ist im Sommer Gastprofessorin in Hamburg an der HAW

    Weiterbildendes Studium KulturManagement
    🔗
    bezw. 🔗
    (unter dem Stichwort Studium Kulturmanagement finden sich auch weitere ernstzunehmende Angebote. Ist noch relativ neu, gilt aber als opportun. In Köln soll es ab Herbst einen Studiengang als Galerist geben.


    Ute Wöllmann Berlin Coaching
    🔗


    Ansonsten ein kleiner SubHype - Guerilla Marketing. u. a. ein wenig gepusht durch die Streetart Szene.

    https://www.guerilla-marketing-blog.de/

    Patalas, Thomas
    Guerilla-Marketing – Ideen schlagen Budget

    /----------------------------------------------

    dann...

    Daniela Reifenrath
    http://www.malerei-u-graphik.de

    ver.di Fachgruppe Bildende Kunst
    http://kunst.verdi.de

    Anette Leeb – Beratung und Coaching
    http://www.annette-leeb.de

    Ingolf Keiner, BBK
    http://www.bbk-bildungswerk.de

    Nikodem & Hack Unternehmensberatung
    https://www.gruender-berlin.de/

    Komet Berlin Galerie
    http://www.komet-berlin.de

    Kolonie Wedding
    http://www.koloniewedding.de

    UdK Berlin
    https://www.udk-berlin.de/

    bei den Adressen nach so was wie Unternehmensberatung für Künstler suchen ;-)

    /----------------------------------------

    oder folgenden Artikel lesen:

    http://www.kunstmagazinberlin.de/0806/index.shtml

    -> Unternehmensberatung für Künstler

    /-----------------------------------------

    last not least
    -> was starspangeled und die Parkgalerie gepostet haben sagt eigentlich alles.
  • loocorez
    ... leider ein bischen viel Berlin tut mir leid ;-)
  • René
    René
    Ich finds eigentlich ganz gut das soviel Berlin dabei ist ;-)

    Übrigens auch von mir ein Dankeschön an die obigen Beiträge.
  • martinicio
    martinicio
    Wo du das lernst, ist wurscht - ob du es dir selber beibringst oder eine Kunsthochschule besuchst; im Endeffekt liegt es NUR and DIR SELBER, wie gut du wirst!


    Stimmt, an deutschen Kunsthochschulen allerdings wird diese Art zu malen kaum erlernbar sein, da es schlicht an geeigneten Dozenten mangelt. Bleibt die Möglichkeit Workshops etc. in UK oder USA zu besuchen oder nat. das Selbststudium.

    In der Ausführung von starspangled, ein hervorragender Beitrag übrigens, wird eher der harte und schweisstreibende (puritanisch angelsächsische) Weg aufgezeigt. Dabei gibt es wesentlich einfachere aber effizientere Möglichkeiten bekannt zu werden. Z.B. auf einer Ausstellung einer Fotografin die Fotos übermalen, wie Arnulf Rainer. Oder bei Bühnenauftritten Heil Hitler brüllen...etc. :)

    Diese weit aus effektiveren Möglichkeiten werden z. T. auch in den von zerocool aufgeführten Büchern beschrieben.
    Signatur
  • if you only knew
    wird eher der harte und schweisstreibende (puritanisch angelsächsische) Weg aufgezeigt. Dabei gibt es wesentlich einfachere aber effizientere Möglichkeiten bekannt zu werden. Z.B. auf einer Ausstellung einer Fotografin die Fotos übermalen, wie Arnulf Rainer. Oder bei Bühnenauftritten Heil Hitler brüllen...etc. :)


    das ist wahr! :)

    letzteres nennt sich "attention whoring" und ist was ganz anderes. ich meine, bekannt werden kann man auch als star-koch. oder als model. oder indem man während eines fußballspiels aufs feld rennt, oder indem man nackig der queen von england vor ihr auto springt.

    will man kunst machen, oder "nur" ganz schnell bekannt, reich und berühmt werden? muss jeder für sich selbst entscheiden.

    und mit den amerikanischen künstler-büchern meine ich solche wie diese:

    https://www.amazon.de/Taking-Leap-Building-Career-Visual/dp/0811850935/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1214573473&sr=8-2

    https://www.amazon.de/How-Survive-Prosper-Artist-5th/dp/0805068007/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1214573533&sr=1-1

    ... die sind zudem sehr praktisch und verständlich geschrieben, ohne wirrwar, direkt auf den punkt.
  • martinicio
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...na ja, Bücher über Erfolg gibt es wie Sand am Meer, als Tipp, Ratschlag, Anweisung, Befehl bis hin zur Drohung. Jedoch materiellen Erfolg bietet es nur dem Autor und Verlag wenn man es kauft, als Leser ist man so klug wie vorher denn den eigenen Erfolg muss man selbst Kreieren und das geht nicht ohne häufiges Scheitern, besonders und gerade bei der kreativ/schöpferischen Arbeit. Ob einem da eine kurze Berühmtheit etwas hilft..., berühmt kommt von Ruhm und den erlangt man wegen hervorragender Leistungen oder außergewöhnlicher Taten. Man kann Ruhm nicht Organisieren oder Erzeugen, er wächst aus dem selbstverständlichen Tun und wird von der Gemeinschaft beschrieben und anerkannt. Ein wichtiges Merkmal des Ruhmes ist wohl auch, dass er messbare Leistungen überstrahlt und eine nicht rationale Komponente enthält. Es gehört eine gute Portion Ausstrahlung und Charisma dazu. Das kann man alles nicht aus Büchern erhalten, da findet man nur theoretisches Wissen für den Sachverstand, selbst wenn genaue Rezepte gegeben werden.

    gruß fluuu
    Signatur
  • martinicio
    martinicio
    ...na ja, Bücher über Erfolg gibt es wie Sand am Meer, als Tipp, Ratschlag, Anweisung, Befehl bis hin zur Drohung. Jedoch materiellen Erfolg bietet es nur dem Autor und Verlag wenn man es kauft, als Leser ist man so klug wie vorher denn den eigenen Erfolg muss man selbst Kreieren und das geht nicht ohne häufiges Scheitern, besonders und gerade bei der kreativ/schöpferischen Arbeit.



    Seien es die Bändchen von Vasari über die Künstler der Rennaissance, Goethes Farbenlehre, Lovis Corinths 'Das erlernen der Malerei', oder M. Doerner. Einige Ratgeber dienen sicherlich nicht nur der Bereicherung des Autors oder des Verlags, sondern geben oft mühsam angeeignetes Wissen weiter. Was letztendlich ins Oberstübchen wandert oder im Regal verbleibt muss jeder für sich entscheiden.
    Signatur
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...natürlich gibt es Fachbücher und auch gute Fachbücher die nicht dümmer machen wenn man sie ließt, Klassiker, Biografien, Geschichte, Moderne usw. aber ich meinte Büchern über Erfolg. z.B. "Denke nach und werde reich. Die Erfolgsgesetze" oder "Die Erfolgs-Geheimnisse der Millionäre. Strategien zum Reichtum" oder "Der Erfolg ist in Dir! Sonderausgabe" usw.
    Habe zwar keins davon gelesen aber wenn ich an meinen eigenen Zwischenerfolg denke kann der Weg dahin in keinem Buch beschrieben sein, außer ich habe es selbst geschrieben.
    Will damit Sagen, für das was man selbst als Erfolg definiert gibt es kein Rezept, außer man kreiert es selbst und auch dann kann es ständig wechseln und ist den äußeren und inneren Umständen unterworfen.
    Sicher was ins Oberstübchen wandert muss jeder selbst Entscheiden und dann sollte es noch praktisch gelebt werden, man muss Wissen Erleben, besonders bei kreativer Arbeit...

    gruß fluuu
    Signatur
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