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  • Radix

  • Gast, 1 Radix
    Kunst allgemein ,Kunst im Kunst Net und was es bedeutet ein Künstler zu sein.
    Ich bin Radix! Ein Kritiker der besonderen Art ! Ein Mensch ,der sich der Gabe der Homiletik bewusst ist und diese Fähigkeit den Künstlern und Intellektuellen im Kunst Net zur Verfügung stellen wollte.
    Zuerst möchte ich feststellen, dass ich mit der Bezeichnung „Künstler“ selbstverständlich auch alle „Künstlerinnen“ anspreche.
    Jeder stellt sich von seiner vermeintlich besten Seite dar. Manche sogar auf narzisstische und exhibitionistische Art ,was für viele Künstler durchaus legitim und sogar überlebenswichtig ist.
    Der Künstler gehört nach wie vor zu einer Randgruppe unserer Gesellschaft, und leidet oft entsetzlich unter dieser Situation. Der Gesetzgeber hat das erkannt und ihn mit einigen Privilegien geschützt, ( siehe Gesetzgebung für Künstler ). Hinzu kommt, dass fast jeder Künstler eine mehr oder weniger große Empfindlichkeit an den Tag legt, was für so eine Person auch durchaus normal ist. Ein sensibel empfindender Mensch , der die geistigen Ströme und von der Masse verdrängten Emotionen wahrnimmt . Manchmal so sehr, dass er ihn fast oder ganz umbringt. Hat der Künstler es geschafft , diese Empfindungen , - die unbedingt zu unserem Leben dazu gehören - , künstlerisch umzusetzen , dann hat er eine Möglichkeit gefunden , weiter zu leben ( siehe J.Beuys ,van Gogh ,P.Picasso , F.Kallo ,K.Kollwitz usw.)
    Hier im Kunst Net hat der Künstler die wunderbare Möglichkeit eine „Ausstellung“ zu schaffen, die sonst viel Geld, Zeitaufwand und Material kostet, von Verlusten ganz zu schweigen.
    Im Kunst Net sind viele Talente, manche wurden von den Stärkeren in den Hintergrund oder ins Abseits gedrängt, das ist die Realität, ist aber trotzdem schade.
    Im Forum wurde die Behauptung aufgestellt: „Künstler machen sich an der Schule schon gegenseitig fertig“! An dieser Stelle wird, wie so oft, mit dem Begriff „ Künstler „ zu freizügig umgegangen. Es gibt sehr viele selbst ernannte „Künstler „ die in Wirklichkeit „Maulkünstler „ sind. Für diese verbalen Künstler gibt es das Sprichwort: „Male Künstler, male und rede nicht „. Künstlerische Arbeit ist Schwerstarbeit. Oft genug alleine in einem kalten ,muffigen Atelier versucht der Künstler Werke der „Wahrheit“ zu schaffen .Ja bei den großen Künstlern geht es um Wahrheit .Ein weites Feld betritt der Künstler ,ein riesig ,weites Feld von Verwirrungen und Irrungen , und er versucht ganz alleine dieses Knäuel zu entwirren . Dass dabei einige Wahnsinnig werden, ist nur zu verständlich .Verrückt ist er/sie allemal, Verrückt in dem Sinne von „außerhalb der Gesellschaft “ stehend. Für diesen Menschen ist der Begriff , oder die Bezeichnung Künstler sehr oft mit einer Last verbunden, eine Last , die er vielleicht schon seid seiner Geburt trägt .Er ist Künstler ,weil er eben so ist ; wie er ist .Er sieht Dinge ,die andere Menschen nicht sehen .Er erlebt Farben und Formenspiele die außerhalb der ganz „ normalen „ Realität liegen.
    Wem ist jetzt nicht verständlich? Welche Disziplin und Konzentration der Künstler braucht. Woher nimmt er die Energie. Woher das Elixier um weiter zu leben und arbeiten zu können?
    Im gegenseitigen Austausch von Künstler zu Künstler wo es oft heftig zugeht holt er sich etwas vom Leben zurück .Aber in erster Linie im Erfolg, in der Bestätigung seines Schaffens.
    Der Künstler ist Schöpfer. Eine Aussage ,wie sie größer nicht sein kann .
    Der wirkliche Kritiker ist dem Kunstschaffenden eine wichtige Hilfe .Er ist Botschafter zwischen zwei Welten, denn bei aller Größe, der Künstler ist kein Gott, er bleibt ein auf Hilfe angewiesener Mensch. Hier wird die Kunst sozial .Ohne Mittler wäre der Künstler der Asozialste überhaupt, er würde zwischen seinen Leinwanden elendig verkommen. Der Kritiker steht mit einem Bein in der Kunst und dem anderen in der Dimension der Masse .Die Masse will in Wirklichkeit mit diesem „Verrückten“ nicht das Geringste zu tun haben. Findet eine Begegnung statt, (Ausstellungen usw.), ist es meistens ein gesellschaftliches Spektakel auf höchster heuchlerischen Ebene .Oft ist es wie bei dem Märchen: „Des Kaisers neue Kleider“. Eine Laudatio wird gehalten, und der Künstler in seiner „Empfindlichkeit“ erkennt die Wahrheit, so dass er oft sein Erbrechen soweit zurückhalten muss, bis er wieder alleine in seiner Werkstatt ist. Hier kann er dann in aller Ruhe und Konzentration auf seine geliebte Leinwand erbrechen.
    Dieses Erbrochene analysiert der Kritiker .Er wühlt im Erbrochenen und versucht „sichtbar“ zu machen , was in die Welt gestellt werden kann und muss .Aber auch in der Kotze der Wahrhaftigen auf Wahrhaftiges zu stoßen ,ist Arbeit. Bei dieser Arbeit, bleibt das Antlitz nicht schön und repräsentativ. ( das für die ,die nach meinem Gesicht fragen ). Die lustige Gesellschaft will mit derlei Beschäftigung nicht das Geringste zu schaffen haben, Müll ist oft genug die Bezeichnung. Erst die heuchlerische Präsentation im schönen goldenen Geschirr ( vergoldeter Bilderrahmen ) mit viel Prominenz, macht das Werk prominent, und das Wahre erhebt sich über die Lüge .Radix
  • Gast, 3
    Das ist ein guter Text Radix, aber ist es mit dem "wahren" Künstler nicht so wie mit dem "wahren" Alkoholiker: Er wirkt am liebsten für sich allein und ihm ist es einerlei, was andere sagen?

    Er braucht die Gesellschaft nicht um zu wissen wo er steht. Er sucht und sucht seinen Weg.

    lg
  • Gast, 1
    Der Säufer:schüttet etwas in sich hinein...
    Der Künstler:schüttet etwas aus...
    radix
  • Gast, 3
    Ja sicher, das ist aber kein Widerspruch zu dem, was ich schrieb, mir gings ja darum, ob man Publikum benötigt - ich benötige es nicht zwingend um einen Weg zu finden mit meiner Malerei. Es ist wohl angenehm auf die eine oder andere Art wahrgenommen z uwerden nur leiten lassen sollte man sich auf dem Weg davon nicht. Zumindest ich will das für mich nicht.
  • Gast, 4
    - ohne publikum vielleicht, obwohl ich es nicht glaube, denn ich glaube nicht, dass kunstobjekte ohne die absicht sie zu zeigen, wem auch immer, angefertigt werden...
    - ohne gesellschaft geht nicht, sie ist die reibefläche an der bilder usw. entstehen...denke ich...
  • Gast, 3
    Da ist ja was dran, tieck, aber ich schrieb ja auch "nicht zwingend". Damit meinte ich natürlich braucht´s auch Reibung. Beim Wegfinden selbst vielleicht nicht aber die Zwischenetappen da ruht man am Hügel aus mit einem Gast das stört nicht und beruhigt oder auch nicht.
  • René
    René
    @Gast, 4
    Ich glaube schon das Kunst ohne die Absicht es zu zeige entstehen kann. Zumindest was das bewußte Handeln angeht.
    Unterbewußt wird es jedoch immer so sein wie mit Tagebuch schreiben, man kehrt sein Innerstes nach außen und begibt sich vorsätzlich in die Gefahr das es gesehen werden kann. Wann und wie auch immer.
  • fluuu
    fluuu
    ...nein, Kunst ist Kunde, nur das Kundtun hat einen praktischen Wert, was im stellen Kämmerlein entsteht und dort bleibt ist völlig belanglos...

    gruß fluuu
    Signatur
  • René
    René
    Belanglos solange bis es entdeckt wird. Z.B. Malereien und Inschriften in Grabkammern von Königen.
    Dann fehlt natürlich immer noch der "praktische" Wert (weil der König längst tot ist). Aber das war auch nicht was ich sagen wollte, wenngleich ich weiß und verstehe was Du mir sagen willst.

    grüße,
    René
  • fluuu
    fluuu
    Malereien und Inschriften in Grabkammern von Königen.


    ...wo lebst Du denn? In der Märchenwelt des Buckingham Palace?

    gruß fluuu
    Signatur
  • Gast, 3
    ...nein, Kunst ist Kunde, nur das Kundtun hat einen praktischen Wert, was im stellen Kämmerlein entsteht und dort bleibt ist völlig belanglos...

    gruß fluuu


    sehe ich ganz und gar nicht so - das was im Stillen entsteht ist oft das Wichtigere
  • fluuu
    fluuu
    ...wichtig für wen? Was im Stillen entsteht und dort bleibt hat höchstens therapeutischen Wert für denjenigen selbst, gesellschaftlich gilt es sich einzumischen, mitzureden, kundzutun. Im Stillen kann man Meditieren oder Denken, ist eine wunderbare Sache aber kein kreativ/schöpferischer Prozess mit der Gemeinschaft.

    gruß fluuu
    Signatur
  • Gast, 7
    Der einführende Beitrag läßt Bilder von
    starkmusikalischen Hollyyyywoooo-oood
    Filmen auferstehen: der Künstler als
    freak und unverstandener Übermensch, der
    quasi modesk in seinem Winkel werkelt.

    Und:
    der Leser als Depp, als Jemand, der an den
    Clichees saugt, bis sie hart sind, der sich
    15zöllige Banalitäten in empfindliche Kör-
    peröffnungen stoßen läßt, bis Blut und was
    noch sonst daraus rinnt, und das Alles glaubt.
    Alles immer noch wahr haben will.

    Und so ist es - oder etwa nicht?
  • Gast, 1
    Fluuu und auch amloi und rpgo,ihr alle sucht doch irgendwie die sogenannte "Wahrheit".Fluuu in den Dingen,amloi in Themen.Der Künstler ist doch auch ein Philosoph der mit seinen Pfunden doch auch in der Welt wuchern will und muß.
    Amloi Deine Arbeiten und Themen und die Umsetzung gefallen mir sehr gut!Ich beobachte Deine Arbeit schon länger,auch unter anderen Namen ist Deine Handschrift zu erkennen.Radix
  • siku
    Ich bin Radix! Ein Kritiker der besonderen Art ! Ein Mensch ,der sich der Gabe der Homiletik bewusst ist und diese Fähigkeit den Künstlern und Intellektuellen im Kunst Net zur Verfügung stellen wollte.


    wikipedia.org/wiki/Homiletik


    Hinzu kommt, dass fast jeder Künstler eine mehr oder weniger große Empfindlichkeit an den Tag legt, was für so eine Person auch durchaus normal ist. Ein sensibel empfindender Mensch , der die geistigen Ströme und von der Masse verdrängten Emotionen wahrnimmt . Manchmal so sehr, dass er ihn fast oder ganz umbringt.

    Hat der Künstler es geschafft , diese Empfindungen , - die unbedingt zu unserem Leben dazu gehören - , künstlerisch umzusetzen , dann hat er eine Möglichkeit gefunden , weiter zu leben ( siehe J.Beuys ,van Gogh ,P.Picasso , F.Kallo ,K.Kollwitz usw.)
    [...]
    Es gibt sehr viele selbst ernannte „Künstler „ die in Wirklichkeit „Maulkünstler „ sind. Für diese verbalen Künstler gibt es das Sprichwort: „Male Künstler, male und rede nicht „. Künstlerische Arbeit ist Schwerstarbeit. Oft genug alleine in einem kalten ,muffigen Atelier versucht der Künstler Werke der „Wahrheit“ zu schaffen .Ja bei den großen Künstlern geht es um Wahrheit.


    Ein weites Feld betritt der Künstler ,ein riesig ,weites Feld von Verwirrungen und Irrungen , und er versucht ganz alleine dieses Knäuel zu entwirren . Dass dabei einige Wahnsinnig werden, ist nur zu verständlich.


    Hallo Radix, manchmal treffen die Irrungen und Wirrungen auch den sich selbst zum "Kritiker der besonderen Art" ernannten Schreiber.



    Der Künstler ist Schöpfer. Eine Aussage ,wie sie größer nicht sein kann .
    Der wirkliche Kritiker ist dem Kunstschaffenden eine wichtige Hilfe .[...]
    Dieses Erbrochene analysiert der Kritiker .Er wühlt im Erbrochenen und versucht „sichtbar“ zu machen , was in die Welt gestellt werden kann und muss .Aber auch in der Kotze der Wahrhaftigen auf Wahrhaftiges zu stoßen ,ist Arbeit. [...] Erst die heuchlerische Präsentation im schönen goldenen Geschirr ( vergoldeter Bilderrahmen ) mit viel Prominenz, macht das Werk prominent, und das Wahre erhebt sich über die Lüge .Radix


    Großes Schreibkino. Radix wolltest du im KN schriftstellerische Dramaturgie üben? - Mit seriöser Kunstvermittlung hat das wohl weniger zu tun. Die besonders ungereimten Textpassagen habe ich mal zitiert. Wie wär's mit einer sachbezogenen Diskussion über Kunstästhetik? - Dazu lade ich dich herzlich ein.
    Gruß
    siku
  • heinrich
    @siku." Radix wolltest du im KN schriftstellerische Dramaturgie üben? - Mit seriöser Kunstvermittlung hat das wohl weniger zu tun."

    Warum siku?
    Warum schriftliche Dramaturgie mit seriöser Kunstvermittlung weniger zu tun hat?

    Was hat dann damit mehr zu tun,
    als schriftliche Dramaturgie...?

    Du bist dir schon bewusst, dass
    du im Internetkunstforum drin bist...
    Oder?
    Signatur
  • siku
    @siku." Radix wolltest du im KN schriftstellerische Dramaturgie üben? - Mit seriöser Kunstvermittlung hat das wohl weniger zu tun."

    Warum siku?
    Warum schriftliche Dramaturgie mit seriöser Kunstvermittlung weniger zu tun hat?
    Heinrich, stimmt, es gibt tatsächlich bekannte Kunstkritiker, die "schriftstellerische Darmaturgie" eingesetzt haben. Allerdings gehört dazu 1. bestes Wissen über Kunst und 2. die Fähigkeit so zu schreiben, dass der Leser den Text ernst nimmt.

    Was hat dann damit mehr zu tun,
    als schriftliche Dramaturgie...?
    Kunstverständnis - und das sollte der Leser aus einem Text herauslesen können, wenn Polemik überwiegt, wird es mit der Fachkenntnis evtl. hapern.

    Du bist dir schon bewusst, dass
    du im Internetkunstforum drin bist...
    Oder?
    Ja, deshalb habe ich ja auch angenommen, dass hier von Radix die Chance wahrgenommen wird, anonym "großes Kritikerkino" zu verbreiten.

    Gruß
    siku
  • heinrich
    Nö, bist du, leider, nicht, siku...
    Wenn im Forum Polemik manchmal alles anderes überwiegt,ist das, wie eine normale Erscheinung zu betrachten,
    meiner Meinung nach...

    Die Frage:
    WO BIN ICH HIER EIGENTLICH?
    Also, eeeeeh, ich wundere mich immer wieder...Maaaann!
    Signatur
  • Gast, 1
    Hallo Siku,mein Text ist genau auf das K.N.abgestimmt,und ich kenne einige nicht erst seid gestern.Wenn Du Dich mit mir über Ethik unterhalten möchtest,-sehr,sehr gerne(ist mein Hauptfach).
    HÄtte ich eine Erklärung über die Ethik in der Kunst ins K.N.gestellt,hätten viele so reagiert wie Du.
    Aus der Kunstgeschichte wirst Du die Geschwister Stein kennen.Die Kritiken von Gertrude Stein sind aus der Literatur nicht- weg- zu denken, und sämtliche bekannten Künstler um die Zeit P.Picasso haben ihr einiges zu verdanken.
    Deine Reaktion,Siku ist völlig unangebracht und Du brauchst auch keine Angst zu haben.Werde Deine Bilder ausklammern.Radix
  • Gast, 1
    ach noch eins:siku;ich traue den Leuten im K.N.auch ohne Link ins Worterbuch zu,Fachausdrücke zu verstehen.Radix
  • siku

    Wenn Du Dich mit mir über Ethik unterhalten möchtest,-sehr,sehr gerne(ist mein Hauptfach).


    Da hast du mich also bestätigt: Kunst ist nicht deine Hauptdisziplin :-). Ich hatte auch eher an eine Diskussion über Ästhetik gedacht (und es auch so geschrieben) - also nicht an "praktische Philosophie" - nicht über das "Gute", sondern über das "Schöne".
    Gruß
    siku
  • Gast, 1
    Vor solchen Menschen(siku)hat mich meine Mutter schon gewarnt,als sie mich zum Lyzeum schickte.
    Menschen die sich für andere glauben einsetzen zu müssen,sind mir auch heute noch sehr verdächtig.
    Jedenfalls brauchst Du keine Angst vor mir zu haben.Stellte ich doch soeben fest:da ist gerade einer neu eingestiegen und hat gar keine Bilder...wer mag dieser siku sein?
    Ich habe keine Bilder im K.N.weil ich kein Künstler bin.Liebe aber trotzdem die Kunst,und habe mich so freundlich und erklärend wie möglich vorgestellt.Auf Streit lasse ich mich nur ein, wenn ich dem Menschen in die Augen sehen kann.Will man meine Aussagen im K.N.nicht haben,gut,um mich auf zu drängen bin ich zu alt.
    Radix
  • fluuu
    fluuu
    ...habe das ellenlange Anfangsposting nie gelesen, habe ich da etwas verpasst...?

    gruß fluuu
    Signatur
  • Gris 030
  • Gast, 1
    Rat von Constantin,ich zitiere:Erst lesen,dann schreiben!
  • Gast, 1
    Siku,viele Ihrer Bilder gefallen mir.Weiter Bereich der Themenstellung und "schöne"Umsetzung.Allerdings muß man etwas von der Philosophie von R.Steiner und Betinna von Arnim mitbringen.
    Dieses soll keine Kritik sein,sondern nur eine kleine Stellungnahme!Radix
  • fluuu
    fluuu
    Rat von Constantin,ich zitiere:Erst lesen,dann schreiben!

    Will den Rat des Moderators nicht als falsch bezeichnen aber manchmal entscheidet ein kleines Komma.

    Lesen, nicht eigenen Verstand Bemühen!
    oder
    Lesen nicht, eigenen Verstand Bemühen!

    gruß fluuu
    Signatur
  • René
    René
    Malereien und Inschriften in Grabkammern von Königen.


    ...wo lebst Du denn? In der Märchenwelt des Buckingham Palace?

    gruß fluuu


    War Dir das nicht Weltlich genug? Man könnte es auch so ausdrücken: Scheiße stinkt erst wenn sie rauskommt.

    Und ja, es ist unvermeidbar.
  • heinrich
    LESEN (!) KÖNNEN, nicht nur Buchstaben,
    auch Zeichen und Symbole,
    ist für Kunstverständnis enorm wichtig...

    KUNST ist nicht NUR über SCHÖÖÖÖÖÖNNNN!!! reden,
    Ohne INHALT kannst du die einfach vergessen...
    Signatur
  • Gast, 10
    Ja, radix, das muss erstmal sacken, was Du alles schreibst. Und was für viele - wauw - manoman Kommentare...:)))
    Den Kritiker, ist er denn ein solcher wie Du ihn eingangs beschreibst, schickt der Himmel!!!Auf der Suche nach Wahrheit zwischen all dem wahnsinnigen Farbempfinden (ich bin überrascht, wie genau Du all das beschreiben kannst:)))) und irrsinnigen Lebenswegen (!!!) malerisch zu überleben kann schon eine Art Lebenskunst darstellen. Natürlich haben die konstruktiven Künstler eine andere Ausrichtung, ohne sie wäre die Welt um etliches ärmer. Und wenn man in stiller Hingabe als emotionaler Künstler "auskotzt" (wie Du beschreibst), dann kann es wahrheitsfindend wie van Gogh, Kollwitz, Picasso sein. Verallgemeinern kann man nicht. Der eine mischt sich politisch ein, der andere nicht - na und - jeder wirkt oder wirkt nicht... Gruß Angelika
  • Gast, 1
    Angelika,Danke schön!
    Radix
  • siku

    Den Kritiker, ist er denn ein solcher wie Du ihn eingangs beschreibst, schickt der Himmel!!!Auf der Suche nach Wahrheit zwischen all dem wahnsinnigen Farbempfinden (ich bin überrascht, wie genau Du all das beschreiben kannst:))))[...]
    Und wenn man in stiller Hingabe als emotionaler Künstler "auskotzt" (wie Du beschreibst), dann kann es wahrheitsfindend wie van Gogh, Kollwitz, Picasso sein.



    Dieses Erbrochene analysiert der Kritiker .Er wühlt im Erbrochenen und versucht „sichtbar“ zu machen , was in die Welt gestellt werden kann und muss .Aber auch in der Kotze der Wahrhaftigen auf Wahrhaftiges zu stoßen ,ist Arbeit. Bei dieser Arbeit, bleibt das Antlitz nicht schön und repräsentativ. ( das für die ,die nach meinem Gesicht fragen ). Die lustige Gesellschaft will mit derlei Beschäftigung nicht das Geringste zu schaffen haben, Müll ist oft genug die Bezeichnung. Radix


    Für geistige künstlerische Tätigkeit finde ich den Begriff "kotzen" nun wahrlich etwas grobschlächtig ;-). Wer sich der Wahrheit der schönen Künste hingibt, sollte in diesen Momenten vielleicht die Sauftour vom letzten Abend und seinen darauf folgenden morgentlichen Kater einfach vergessen.

    Z. B. Käte Kol.lwitz hat nicht ihr "Inneres ausgekotzt", sondern dem vorhandenen, um sie herum wabernden Elend einen formvollendeten bildnerischen Ausdruck verliehen.

    "Wie ein Weberknecht sitzt der Maler im Gewebe seines Bildes, führt die auseinaderstrebenden Kräfte zusammen, dämpft da und erhöht dort, variiert die Farbreihen, bereichert die choreographische, sich im zeitlichen Ablesen entwickelnde Bewegung, modifiziert das räumliche Pulsieren und sorgt dafür, daß nirgendwo eine "Masche" fällt, kein Loch entsteht, durch das die Wahrheit entschlüpft", wie Cé.z.anne einmal sagte. Das ist eine Arbeit von großer Systematik." Zitat von W. H.aft.ma.nn.
    Hier wird vorgeführt, wie elegant Kunstkritik ausfallen kann.

    Gruß
    siku
  • Gast, 1
    Wo sind Ihre Bilder;Herr Siku..!
    Hatte noch nicht mal 12 Stunden gedauert um Sie zu "erkennen",und schon wieder mal gelöscht...
    Radix
  • Gast, 10
    Siku
    ich bin weiß Gott nicht fürs Grobschlächtige, herrje, im Gegenteil. Aber derart geschwollen und auch erhaben, in einer Art Arroganz herrschaftlich darzustellen, was einfach den Vorgang des "Destillierens" bedeutet, neee. Mit "Kotzen" ist doch nur positiv ausgedrückt, dass man ohne zehntausend Gedanken (die ja VORHER sowieso stattfanden!!!) einfach auch ohne Verklebung an perfektionistische Darstellung der Wahrheit am Nächsten kommt! Gruß Angelika
  • heinrich
    @siku: "... und sorgt dafür, daß nirgendwo eine "Masche" fällt, kein Loch entsteht, durch das die Wahrheit entschlüpft"...

    Ist nicht wahr,
    Der Hintergrund sollte immer durchscheinen...
    Signatur
  • Gast, 10
    naja, und jeder hat seine eigene Wahrheit - was kann man sich da verrennen... lg Angelika
  • Tschij
    Tschij
    Zitat @Gast, 1:Auf Streit lasse ich mich nur ein, wenn ich dem Menschen in die Augen sehen kann

    ...hahaha! Sehr richtig. Das sollte man eigentlich vorraussetzen können...
    Das täte viel unnötigen Streit und viele noch unnötigere Hassgefühle erübrigen...
    Viele Grüße
    Tschij
    Signatur
  • Gast, 12
    Naja, ich kann eigentlich grundsätzlich wenig damit anfangen, wenn ich in diesem Zusammenhang hier Kunsttheorien ohne die entsprechenden Kunsterzeugnisse des Autors vorgesetzt bekomme. Mich interessiert hier hauptsächlich eine durch Praxis informierte Kunstunterhaltung. Nicht, weil anderes etwa nicht legitim wäre. Sondern weil s meiner Meinung nach an anderen Orten besser aufgehoben ist.
  • Gast, 1
    Schade,schade!Nach soviel Leerem und ...,habe ich nur noch ein Zitat übrig,schon Alfred Kerr erkannte:"Was ist eines Kritikers Sendung?Er braucht...die Kraft:Fortzureißen;zu singen;zu zünden;zu schweben.Er braucht Hände,Finger,Augen,und die Macht,ein Dasein im Blitze zucken zu lassen".Kurz darauf heißt es dann -gegensinnig:"Der criticus hält es für dumm,ein Gesetzgeber-doch klug,ein Gesetzfinder zu sein.In dem criticus lebt ein exaktester Anatom.Kein bloßer Impressionist."In Kerr und im Kritiker blitzen die Skalpelle,in ihrem Bild treffen sich Zeus und Rembrandts "Anatomiestunde des Dr.Nicolaes Tulp".
    Aus Stanislaw Lem.Die Stimme des Herren.
    Erhielt dieses Jahr den A.-Kerr-Preis
    Radix
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