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  • Hans am Ende 90.Todestag 9.Juli 2008

  • relamlznerP Hans am Ende 90.Todestag 9.Juli 2008
    Zum 90. Todestag von Hans am Ende am 9. Juli 2008.


    Hans am Ende

    geboren am 31. Dezember 1864 in Trier

    gestorben am 9. Juli 1918 in Stettin (Lazarett)


    Bedeutender deutscher Maler und Radierer der Künstlergruppe Worpswede


    Hans am Ende entstammt einer Pfarrersfamilie, die 1872 nach Kirchscheidingen bei Naumburg zog.

    Besuch der Klosterschule Schulpforta (Naumburg, Thüringen).

    Aufenthalt in Leipzig bei dem Freund der Familie und Kunstsammler Georg Ebers, der ihm das Studium in München ermöglichte.

    Studium an der Akademie in München bei Prof. Wilhelm von Dietz.

    Freundschaft zum Kupferstecher Joseph Michael Holzapfel, der ihm die Technik des Radierens beibrachte.

    Freundschaft zu George Sauber und Max Slevogt.

    Studium alter Meister und vordergründig Arnold Böcklin, Anselm Feuerbach und Max Klinger. Schackgalerie und Pinakothek. Studium der Zeichnungen von Rembrandt.

    Sechs Monate Studium in Karlsruhe bei Ferdinand Keller und abschließend wieder München.

    In Ingolstadt Beginn der großen Freundschaft zu Fritz Mackensen und Umzug nach Worpswede. Baute sich sein Haus neben dem Barkenhof.

    Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende (Schriftführer) gründen 1889 die Künstlergemeinschaft Worpswede bei Bremen und folgten so der Schule von Barbizon.

    Heirat der Lehrerstochter Magda Willatzen.

    Hans am Ende unterrichtete Heinrich Vogeler in der Kunst des Radierens und war in diesem Genre auch den anderen Kollegen behilflich.

    Weitere Persönlichkeiten der damaligen Zeit in Worpswede:
    Carl Vinnen, Fritz Overbeck, Paula Modersohn-Becker, Clara Westhoff und Rainer Maria Rilke.

    Seine Malerei unterschied sich von seinen Kollegen durch strahlende Leuchtkraft. Da die Familie keine Kinder hatte, konnte das Erbe nicht gepflegt werden und die malerischen und zeichnerischen Werke gingen verstreut in alle Richtungen. Deshalb wird sein Name oftmals bei Berichten über Worpsweder Maler unterdrückt. Auch der Berliner Maler Franz Frank-Reneé (1919 - 2003) , maß Hans am Ende große Bedeutung bei.

    Verschiedene Werke:

    Torfkähne auf der Hamme, Frühling in Worpswede, An der Hamme, Im Mai, Tief im Moor, Moorgräben in Worpswede, Birken am Moorgraben, Letzte Abendsonne, Sommerliche Wiesenlandschaft, Landschaft im Mondschein, Mädchen auf der Wiese, Alter Bauer mit Bart u.a.

    Seine Studien mit Grabenden erinnern an Millet (wie bei van Gogh).

    Hans am Ende wurde im 1.WK schwer verwundet und starb an den Kriegsverletzungen 1918 in einem Stettiner Lazarett. Zunächst in Bremen beigesetzt, fand er seine letzte Ruhestätte in Worpswede neben dem Grabe seiner Frau.


    Quelle: Rilke u.a.

    Abgebildetes Werk lt. Wikipedia "public domain".

    Gruß Prenzlmaler.

    "Frühling in Worpswede". 1900


    🔗
  • BFnaitsabeS
    Ein großer Maler. Nicht nur am Ende.
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hans am Ende seit 90 Jahren am Ende und doch wieder auferstanden...

    gruß fluuu
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